14 Kilo in 4 Wochen – der Erfolg unserer Yoga und Ayurveda Abnehm-Retreats – 21 Jan 16

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Vor Kurzem verließ ein Mann den Ashram nachdem er hier vier Wochen unseres Yoga und Ayurveda Retreats zum Abnehmen mitgemacht hatte – und er war sehr froh über seinen Erfolg! Er hatte in diesen vier Wochen 14 Kilo abgenommen, seine Hosen waren alle ziemlich weit geworden und er war fit wie vielleicht nie zuvor! Für uns war das Schönste, dass er glücklich war mit der Zeit, die er hier verbracht hatte!

In dem Augenblick, in dem dieser Mann im Ashram ankam, erzählte er mir, dass er entschlossen war, jede Menge Disziplin zu haben während seiner Zeit im Ashram. Und das hatte er auf jeden Fall! Beim Workout und auch bei der Ernährung!

Unser Retreat-Programm beinhaltet beides, Yoga und Ayurveda. Der frühe Morgen beginnt mit einer Runde auf dem Parikrama Marg, dem Pilgerweg um die Stadt. Natürlich nicht, um imaginäre Karma-Punkte zu sammeln, sondern um diese zehn Kilometer zu laufen und den Körper zu bewegen! Unser Gast lief zusammen mit Purnendu – und ganz schön bald liefen sie ziemlich schnell, so dass sie schwitzend zurückkamen – aber glücklich!

Der nächste Programmpunkt für ihn war eine Stunde ‘Abnehm-Yoga’ zusammen mit Yashendu. Nicht nur der Teilnehmer sondern auch Yashendu genossen diese Workout-Stunden sehr. Jede Menge Muskelarbeit, Cardio-Übungen und Stärketraining machen nach einer Stunde jeden müde!

Danach konnte er gleich weiter zu einer Ayurvedischen Massage, die alle Spannungen aus seinen Muskeln löste und ihn stattdessen entspannte. In unserem Retreat bekommen Teilnehmer normalerweise jeden zweiten Tag eine Massage, doch das gefiel ihm so sehr, dass er gleich für die anderen Tage auch noch die extra Massagen dazubuchte! Und nach der Ölmassage konnte er sich in die Dampfkabine setzen, um noch etwas mehr Giftstoffe rauszuschwitzen.

Am Nachmittag führte Ramona ein sanfteres Yoga-Programm für ihn und die Teilnehmer unseres entspannenden Ayurveda Yoga Urlaubs, wobei sie sich hauptsächlich auf das Dehnen und die Flexibilität konzentrierte.

Dazu hatte er eine sehr gesunde Ernährung, welche seine Kalorienzufuhr auf ein Minimum beschränkte, dabei aber gesund und auch noch füllend war, so dass er nicht hungerte.

Natürlich ist der Rahmen da zum Abnehmen und wir tun alles, um das zu unterstützen – doch er hatte diesen Erfolg, weil er dazu entschlossen war, es durchzuziehen. Wir bewunderten seine Willenskraft oft und ich weiß, dass er deshab erfolgreich und gleichzeitig auch glücklich und zufrieden war.

Wir lieben es, Menschen auf diese Weise dabei zu helfen, ihre Ziele zu erreichen. Egal, ob es darum geht, sich zu entspannen, zu kräftigen, flexibel zu werden oder abzunehmen: wenn du das wirklich willst, sind wir sicher, dass wir dir dabei helfen können, es für sich sehr angenehm zu machen! Du kannst also beginnen, nach Flügen zu suchen – wir freuen uns schon, dich hier willkommen zu heißen!

14 Kilos in 4 Weeks – the Success of our Yoga and Ayurveda Weight Loss Retreat – 21 Jan 16

Recently a man left the Ashram after four weeks of our Yoga and Ayurveda Weight Loss Retreat – and he was very happy about its success! He had lost 14 kilograms in those four weeks, his pants had got quite loose and he was fit like maybe never before! For us, the most beautiful thing to see was that he was happy about the time he had spent here!

The moment this man arrived at the Ashram, he told me that he was determined to have lots of discipline while at the Ashram. And he definitely did! With the workout as well as with the diet!

Our retreat program includes both, Yoga and Ayurveda. In the early morning, start for a walk of the Parikrama Marg, the pilgrimage walk around town. Of course not in order to reap imagined Karma benefits but to walk those ten kilometers and move the body! Our guest walked together with Purnendu – and they started walking pretty fast quite soon, so that they came back sweating – but happy!

The next program point for him was an hour of ‘Weight Loss Yoga’ together with Yashendu. Not only the participant but also Yashendu enjoyed this workout session to the fullest. Lots of muscle workout, cardio exercises and strength building makes anybody tired after an hour!

That’s when he could proceed to an Ayurvedic massage which released all tension from his muscles and helped him relax instead. In our retreat, participants usually get a massage every second day but he liked it so much that he booked the extra massages for every other day as well! And after the oil massage, he could use the steam cabin to sweat out some more toxins.

In the afternoon, Ramona led a softer yoga program for him and participants of our relaxing Ayurveda Yoga Holiday, focusing mainly on stretches and flexibility.

On top of that he had a very healthy diet which reduced his calorie intake to a minimum while being healthy and filling his stomach so that he didn’t remain hungry.

Of course, the setup is there for losing weight and we do everything to encourage that – but he had the success he had because he was determined to pull it through. We often admired his willpower and I know that due to this, he succeeded and was happy at the same time.

We love helping people achieving their goals in this way. If it is to relax, to gain strength and flexibility or to lose weight: if you really want to do it, we are sure that we can make it very pleasant for you! So you can start looking for flights – we are looking forward to welcoming you here!

Wir lieben neue Freundschaften – eine kanadische Yogagruppe in unserem Ashram – 13 Dez 15

कैनेडियन योग दल

In der letzten Woche waren wir sehr beschäftigt, weil der Ashram komplett voll war mit wundervollen Menschen: wir hatten eine Yogagruppe aus Kanada hier! Ich muss sagen, es war wieder einmal eine einfach wunderschöne Erfahrung davon, sein Haus mit lieben Menschen zu teilen!

Vor drei Jahren kam eine Yogalehrerin in unseren Ashram und nahm an unserem Ayurveda Yoga Urlaub teil. In der Zeit kamen mehrere Einzelpersonen zusammen und hatten viel Spaß, entspannten sich und luden ihre Batterien wieder auf. In diesem Jahr konnten wir bereits zwei von ihnen wieder hier willkommen heißen und diese war die Dritte! Seit Alexis von hier aufgebrochen war, hatte sie das Gefühl gehabt, dass sie gerne zurückkommen und vielleicht auch noch einigen weiteren Leuten die Möglichkeit geben wollte, ebenfalls hierher zu kommen.

So kommt es, dass eine Gruppe von zwölf Leuten für einen Yoga Retreat in unserem Ashram ankam, und zwar am gleichen Tag an dem wir von Deutschland zurückkamen. Wir lieben es, solche Verbindungen zu knüpfen und unseren Freunden einen Ort zu geben, an den sie auch andere bringen können, von denen sich einige vielleicht nicht getraut hätten, alleine nach Indien zu reisen!

Wir hatten für sie einen Tagesausflug nach Mathura organisiert und sie sind in die Stadt gegangen, um einige Basare, Tempel und Sehenswürdigkeiten unserer kleinen indischen Stadt zu sehen. Die meiste Zeit jedoch genossen sie das tägliche Leben im Ashram und integrierten sich auch vollständig. Nach einem Besuch in der Schule halfen sie, den Kindern das Mittagessen auszuteilen, machten bei der Yogstunde der Kinder in der Früh mit und hatten natürlich mit uns leckere Abendessen. Ich nahm sie mit ins Restaurant, um ihnen unsere Pläne zu zeigen und alle nahmen Ayurvedische Massagen und Anwendungen, um sich zu entspannen und an den Schmerzpunkten im Körper zu arbeiten.

Unsere Freundin und die zweite Gruppenleiterin gaben ihre eigenen Yogstunden und andere Gruppenaktivitäten und an einem Tag hatte ich auch eine Unterhaltung mit der Gruppe. Ich teilte meine Erfahrungen meines ehemaligen Lebens als Prediger und spiritueller Guru sowie meinen Weg davon zu dem, was ich heute bin.

Es war eine wirklich schöne Zeit mit einigen besonderen Menschen. Sie fuhren gestern am späten Nachmittag ab, um ihren Flug zurück nach Kanada zu erwischen. Beim Abeschied blieben viele Augen nicht trocken – und wir freuen uns schon drauf, viele von ihnen ein andermal wieder hier willkommen heißen zu können.

Ich sage euch, es ist ein herrliches Gefühl, Menschen zu treffen, die offen und fröhlich sind, bereit, etwas Neues kennen zu lernen und Indien von innen zu erleben. Zu sehen, wie sie sich freuen ist unsere Belohnung – und ich weiß, dass sie auch einige unvergessliche Erinnerungen ihrer Zeit hier bei uns mit nach Hause nehmen!

Seht Bilder von der Yoga Gruppe im Ashram hier

We love connecting deeply – a Canadian Yoga Group at our Ashram – 13 Dec 15

For the past week we have been very busy with the Ashram completely full with wonderful people: we had a yoga group from Canada at the Ashram! I have to say, it was once more a simply beautiful experience of sharing your home with lovely people!

Three years ago, a yoga teacher came to our Ashram and joined our Ayurveda Yoga Holiday. In that time, several individuals came together here and had much fun, relaxed and recharged their batteries. Two of them we could welcome back already this year and this one was the third! Ever since Alexis had left from here, she had the feeling that she would like to come back and maybe give some more people the possibility to come here, too.

That’s how a group of twelve people arrived at our Ashram on the same day that we came back from Germany for a yoga retreat at our Ashram. We love creating such connections and providing a space for our friends to also bring others, some of whom may not have dared to travel to India on their own!

We had organized a daytrip to the Taj Mahal for them and they ventured out in town to see some bazaars, temples and sights in our small Indian town. For the most time however, they enjoyed seeing the daily life at the Ashram and fully integrated themselves as well. After a visit to the school, they helped distributing the lunch to the children, they joined the kids in their morning yoga class and of course we had delicious dinners together. I took them to the restaurant to show them our plans as well and all of them took Ayurvedic massages and treatments to relax and work on pain points in the body.

Our friend and the co-leader gave their own yoga classes and other group sessions and one day, I had a talk with the group as well. I shared the experience of my former life as a preacher and spiritual guru as well as my journey away from that to who I am today.

It was a truly beautiful time with some special people. They left yesterday in the late afternoon to catch their flight back to Canada. When saying goodbye, many eyes didn’t stay dry – and we are looking forward to welcoming many of them again another time.

I tell you, it is a wonderful feeling to meet people who are open and happy, ready to get to know something new and experience India from within. Seeing them enjoying is our reward – and I know they are taking home some unforgettable memories of their time here as well!

See pictures of the group at the Ashram here

Liebe Yogalehrer, macht Yoga nicht schwieriger als es ist – 1 Okt 15

In den vergangenen zwei Tagen habe ich ein bisschen beschrieben, auf welche Weise wir Yoga für unsere Schüler und Teilnehmer gerne leicht machen. Vorgestern habe ich euch erzählt, dass wir die Yogis und Yoginis vor uns normalerweise nicht korrigieren und gestern habe ich erklärt, warum wir nicht einmal die Sanskrit-Begriffe für die Yogastellungen verwenden. Ich glaube eigentlich daran, die Dinge einfach zu machen und denke, dass das auch anderen hilft.

Ich weiß, viele Menschen haben die Angewohnheit, die Dinge schwierig zu machen. Ich habe gesehen, wie Yogalehrer Yoga als eine übermäßig schwierige Wissenschaft darstellten, die niemand verstehen kann, wenn er nicht bei einem Yoga-Guru initiiert wurde. Es gibt Yogalehrer, die selbst einer Anfängerklasse die schwierigsten Yogastellungen zeigen. Andere verwenden in ihrem Unterricht so viele Worte auf Sanskrit wie möglich.

Ich denke nicht, dass das ein guter Weg ist und während es dir das Gefühl geben mag, dass du eine außerordentliche Person bist, besser, flexibler, genauer als andere, ist es nicht wirklich notwendig, so zu handeln.

Du musst nicht wirklich eine kleine Sache hernehmen und sie künstlich aufbauschen, ausweiten, sie über eine längere Zeit hinweg erklären! Das Gleiche könntest du doch auch einfach ganz kurz sagen! Natürlich kannst du anderen zeigen, wie flexibel du in den am weitesten fortgeschrittenen Yogastellungen bist, doch gib den anderen das Gefühl, dass sie da mit regelmäßiger Übung auch hingeben können – und warum auch nicht?

Ich habe das auch in anderen Bereichen schon oft gesehen. Das ist bei Weitem nicht nur eine Gewohnheit von Yogalehrern! Es ist ein allgemeines Verhalten, das ich oft sehe und insbesondere bei Menschen, die etwas Mangel an Selbstbewusstsein haben. Sie müssen die Dinge, die sie gemeistert haben, als sehr schwierig darstellen, so dass sie sich damit besser fühlen. Es sind Menschen, die ihr Ego nicht mit Schlichtheit befriedigen können.

Während das völlig logisch und auf diese Weise auch verständlich ist, würde ich, wenn du dich selbst hierbei erwischt, vorschlagen, dass du andere Wege findest, dir für dich selbst ein gutes Gefühl zu geben. Erkenne, dass du viele Erfolge hast, dass du deine eigenen guten Eigenschaften hast, dass du wertvoll genug bist, auch wenn das, was du erreicht hast, auch von anderen erreicht werden kann. Du musst nichts getan haben, was ‚niemand sonst tun kann‘ oder was ‚nur der Beste schafft‘.

Gründe dein Selbstwertgefühl nicht auf diese Dinge – das wäre eine sehr wackelige Grundlage! Du bist deine Selbstliebe wert, einfach nur dafür, dass du bist wer du bist.

Dear Yoga Teachers, don’t make Yoga more difficult than it is – 1 Oct 15

In the past two days I described a little bit in which ways we like to make yoga easy for our students and participants. The day before yesterday I told you that we don’t usually correct the yogis and yoginis in front of us and yesterday I explained why we don’t even use the Sanskrit terms for the yoga poses. I actually believe in making things easy and I think that helps others as well.

I know, people have the tendency to make things difficult. I have seen yoga teachers present yoga as an overly difficult science that nobody can understand unless they are in some way initiated by a yoga guru. There are yoga teachers who like to show the most difficult postures even to a beginners’ class. Others will use as many Sanskrit words in their class as possible.

I don’t think this is the way and while it may give you the feeling that you are an extraordinary person, better, more flexible, more exact than others, it is not really necessary to act like this.

You don’t actually need to take a small and simple thing just to stretch it, to explain it over an extended time! You could just say it simply as well! You can of course show others how flexible you are in the most advanced yoga postures but give others the feeling as though they will also reach there with regular practice, no problem!

I have actually seen this in other fields as well. It is by far not only a habit of yoga teachers! It is a general behavior I often see especially in people who have a bit low self-esteem. They need to present the things they have mastered as very difficult so that they can feel better about it. It is people who cannot satisfy their ego in simplicity and by making things easy.

While this is completely logical and in this way understandable as well, I would suggest you, if you have caught yourself doing the same thing, to find other ways to feel good about yourself. Realize that you have a lot of achievements, that you have your own qualities, that you are valuable enough also by achieving what others can as well achieve. You don’t need to have done something which ‘nobody else can do’ or ‘only the best can do’.

Don’t base your self-esteem on these things – that would be a very fragile base! You are worth your self-love just for who you are!

Warum ich glaube, dass man die Sanskrit-Namen für Yogastellungen nicht braucht – 30 Sep 15

Gestern habe ich über die Frage geschrieben, ob Yogalehrer ihre Schüler korrigieren sollten oder nicht. Ich habe erklärt, warum Yashendu, Ramona und ich nach dem Prinzip ‚so wenig wie möglich, so viel wie nötig‘ handeln. Außer diesen Korrekturen gibt es noch etwas, was die meisten Yogalehrer viel tun, wir aber für gewöhnlich nicht: die Sanskrit-Worte für die Stellungen zu verwenden und eigentlich alles schwieriger darzustellen, als es ist.

Liebe Yogalehrer, ich weiß, ihr habt alle in euren Yogalehrer-Ausbildungen diese Sanskrit-Begriffe für die Asanas, die Kriyas, die Mudras und noch mehr gelernt. Ihr habt wahrscheinlich ganze Abende lang versucht, diese seltsam klingenden Worte in euren Kopf zu kriegen und versucht, sie richtig auszusprechen, obwohl eure Zunge manchmal einfach nicht in der Lage dazu schien, diese Klänge zu produzieren. Ihr wollt die Begriffe nun auch anwenden, das Wissen an eure Schüler weitergeben und deshalb verwendet ihr diese Worte auch selbst großzügig in euren Stunden.

Habt ihr jemals darüber nachgedacht, dass das vielleicht gar nicht notwendig ist? Noch mehr als das, dass es einige eurer Schüler sogar verunsichern oder stören könnte?

Ich habe in meinem Leben eine sehr große Anzahl Yogaschüler getroffen und hatte mit vielen diese Unterhaltung, auch mit den Schülern unserer eigenen Yogalehrer-Ausbildungen. Macht Yoga nicht kompliziert und schwierig, indem ihr eine Anzahl fast nicht auszusprechender Worte hinzufügt!

Warum verwendet ihr nicht einfach die deutschen Begriffe dafür oder in welcher Sprache auch immer ihr unterrichtet? Wenn ihr die Sanskrit-Namen gelernt habt, habt ihr diese doch wahrscheinlich auch gelernt, oder?

Wenn ihr das Folgende noch nicht wisst, so sage ich es euch jetzt: die meisten Sanskrit-Namen beschreiben einfach nur die Form oder Handlung der Stellung, das war’s! ‚Matsyasana‘ hört sich toll und exotisch an und man muss es ein paar Mal wiederholen, um es ordentlich sagen zu können, doch das Wort bedeutet einfach nur ‚Fisch-Stellung‘. Warum? Weil man in der Stellung wie ein Fisch aussieht! Hinter diesem Namen verbirgt sich kein größeres Geheimnis! Die meisten Stellungen haben solche Namen, weil sie an Tiere oder Gegenstände erinnern – oder sie beschreiben wörtlich die verwendeten Körperteile, zum Beispiel ‚Sirsasana‘, der Kopfstand. ‚Shirsha‘ ist das Sanskrit Wort für Kopf. Keine riesige Wissenschaft dahinter!

Also bitte, liebe Yogalehrer, macht es euren Schülern leicht, verständlich und angenehm.

Why I think you don’t need the Sanskrit Terms for Yoga Poses – 30 Sep 15

Yesterday I wrote about the question whether yoga teachers should correct their students or not. I explained why I and along with me Yashendu and Ramona, too, act according to the principle ‘as little as possible, as much as necessary’. Apart from corrections, there is another thing which many yoga teachers do a lot but which we usually simply don’t: using the Sanskrit terms of the postures and basically making it all more difficult than it is.

Dear yoga teachers, I know you have learned all of these Sanskrit terms for the asanas, the kriyas, the mudras and more in your yoga teacher training. You have probably spent evenings of trying to get these strange-sounding terms into your mind, trying to pronounce them correctly although your tongue sometimes just doesn’t seem able to form those sounds. You want to use them as well, pass this knowledge on to your students and that’s how you generously say these words in your classes as well.

Have you ever thought that this may actually not be necessary? More than that, that it could actually irritate a few of your students?

I have met a big number of yoga students in my life and I have had this conversation with many of them, including the students of our yoga teacher trainings. Don’t make yoga complicated and difficult by adding a number of hardly-pronounceable words in there!

Why don’t you just use the English term for them or the name in whatever language you are teaching in? If you have learned the Sanskrit names, you have probably also learned those, right?

If you haven’t got to know that yet, I am telling you now: mostly, the Sanskrit names are simply describing the shape or action of the posture, that’s it! ‘Matsyasana’ sounds great, exotic and one has to hear it a few times to repeat it properly but it simply means ‘fish pose’. Why? Because you look like a fish when you are in it! There is no bigger secret or mystery to this name! Most poses have such names because they remind of animals or objects – or they literally describe the body parts in use, like ‘Sirsasana’, the headstand. ‘Shirsha’ is the Sanskrit words for head. No big science!

So please, dear yoga teachers, just keep it light, understandable and easy for your students to follow.

Ist es wirklich notwendig, deine Yogaschüler zu korrigieren? – 29 Sep 15

Heute möchte ich gerne ein paar Zeilen schreiben, zu denen ich kürzlich von einer Besucherin im Ashram inspiriert wurde, die für einen Yoga-Retreat für Fortgeschrittene gekommen war. In ihrem täglichen, zweistündigen Unterricht mit Yashendu kam ein Thema auf, das für Yogalehrer und auch Yogaschüler immer interessant ist: sollte ein Yogalehrer seine Schüler korrigieren?

Es ist ja klar, dass verschiedene Lehrer verschiedene Antworten auf diese Frage haben. Ich möchte meine Sichtweise heute aufschreiben und die kann man eigentlich gut in einem Satz zusammenfassen: so wenig wie möglich, so viel wie nötig.

Als ich Yoga unterrichtete, hielt ich mich immer an dieses Prinzip und auch Yashendu und Ramona folgen ihm. In einem gewöhnlichen Workshop wird man selten hören, dass einer von uns eine Einzelperson korrigiert, ihm oder ihr sagt, dass die Stellung falsch ist.

Warum? Natürlich stellt diese Frage jeder Yogalehrer, der es gewöhnt ist zu korrigieren und jeder Yogaschüler, der es gewöhnt ist korrigiert zu werden. Woher weiß man sonst, ob man es richtig oder falsch macht?

Zunächst einmal will ich sagen, dass es beim Yoga nicht darum geht, der Beste zu sein. Es ist kein Wettbewerb und während man danach strebt, seine Haltung zu verbessern, geht es hauptsächlich um sein Wohlbefinden und ein gutes Gefühl. Das vorrausgeschickt gibt es natürlich bestimmte Bewegungen, die man besser nicht machen sollte, wenn man sich gerade in der Stellung befindet. Für gewöhnlich jedoch passiert das nicht, wenn man vormacht, wie man in die Stellung rein und wieder rauskommt. Zusammen mit einer Beschreibung in Worten und dann folgen deine Schüler deinem Beispiel. Von Beginn an erwähnst du am Besten, dass jeder nur so weit gehen sollte, wie sein Körper es erlaubt und dass wir nie unsere Grenzen überschreiten sollten.

Sobald dieser Rahmen steht, hat es glaube ich vornehmlich eine negative Wirkung auf Yogaschüler, wenn es im Unterricht ständig Verbesserungen gibt. Es haben mir schon Leute erzählt, dass sie sich von ihren Lehrern entmutigt fühlten, weil sie immer gesagt bekamen, was sie falsch machten. Es besteht das Risiko, dass du so deinen Schülern beibringst, sich auf das Äußere zu konzentrieren und auf Negatives, anstatt auf das gute Gefühl, das sie von ihrer Bewegung, dem Strecken und ihren Übungen bekommen.

Außerdem kennst du die Grenzen des anderen und dessen Körpers nicht. Besonders in Yoga-Workshops, die nur ein paar Stunden lang sind oder wenn du nur einige Tage mit einem Schüler arbeitest, kannst du selbst mit der medizinischen Vorgeschichte des Schülers im Kopf nicht verstehen, warum er seinen Fuß nicht so weit hochhebt wie du oder seinen Rücken nicht so weit vorbeugt wie sein Nachbar! Nun gehst du also hin und sagst ihm, er solle noch die Knie runterdrücken – aber körperlich kann er das einfach nicht! Wie frustrierend ein solches Erlebnis sein muss!

Wenn du wirklich das Gefühl hast, dass der andere nicht genau versteht, wo er seine Gliedmaßen hintun soll oder auf was er achten müsste, kannst du das doch auch anders sagen! Anstatt zu tadeln ‚Sandra, du sitzt krumm, richte dich auf‘ oder ‚Tim, die Hüften weiter runter‘, könntest du ganz allgemein sagen ‚Das Wichtige an dieser Stellung ist, die Wirbelsäule gerade zu halten‘ oder ‚Mit jeder Ausatmung lassen wir dir Hüften noch etwas weiter nach unten sinken.‘ Deine Schüler werden sich selbst bei diesen Worten betrachten und ihre Stellung verbessern, wenn sie das können.

Wenn man natürlich jemanden über längere Zeit hinweg unterrichtet, wenn der andere dich speziell bittet, ihn zu verbessern oder wenn du einem Yogalehrer beibringst, wie man Übungen weiter intensiviert, kann es auch Sinn machen, den anderen direkt zu korrigieren – aber in einer normalen Yogastunde ist das nicht der Fall!

Außerdem noch die eine Sache, die ihr in keiner unserer Klassen jemals sehen werdet: dass wir jemanden körperlich in die richtige Position oder weiter in die Dehnung drücken! Wenn du das tust, glaubst du, dass du den Körper einer anderen Person besser kennst, als er selbst. Das Problem ist: du kannst dem anderen körperlichen Schaden zufügen, ihn ernsthaft verletzen! Selbst, wenn du Anatomie studiert hast, selbst, wenn du die medizinische Vorgeschichte des anderen im Kopf behältst, kannst du den anderen verletzen, indem du zu schnell, zu weit, zu fest drückst!

Zum Schluss weißt du auch nicht, wie angenehm deinen Schülern deine körperliche Nähe wirklich ist! Sie mögen es vielleicht nicht, wenn du so nahe bei ihnen stehst, auf sie runterschaust und sie dann auch noch anfasst! Vielleicht fragst du ja, aber vor den zehn anderen Schülern der Klasse ist dein Schüler vielleicht zu schüchtern, nein zu sagen – und kommt dann nächstes Mal einfach nicht mehr.

Ich glaube einfach, dass man im Unterricht niemanden berühren muss und würde empfehlen, auch die direkten, wörtlichen Korrekturen zu reduzieren. Sagt mir in den Kommentaren, was ihr macht!

Is it really necessary to correct your Yoga Students? – 29 Sep 15

Today I would like to write a few lines that got inspired by a recent visitor at the Ashram who had come for an advanced yoga retreat. In her daily two-hour sessions with Yashendu, a topic came up that is always interesting for yoga teachers and students alike: should a yoga teacher correct the student’s posture?

Quite obviously, different teachers have different answers to this question. I will let you know my point of view and that can be pretty well summarized with the answer: as little as possible – as much as is necessary.

When I was teaching yoga, I always stuck to this principle and Yashendu as well as Ramona follow the same. In a regular workshop, you will rarely hear us correcting an individual person, telling him or her that the pose they are in is wrong.

Why? Of course, any yoga teacher who is used to correcting and any yoga student who is used to being corrected will ask this question. How will you know whether you are doing it right or wrong?

First of all, yoga is not about being the best, it is no competition and while you may strive for improving your posture, it is mostly about your well-being and a good feeling. This being said, there are naturally certain movements that you should better not do when in posture. Usually, however, these will not appear if you demonstrate the way how to get into the posture and out of it. Accompany that with a spoken description and your students will follow your example. From the very beginning you mention that everybody goes as far as his own body allows and we should never cross our limits.

Once this framework is set, I believe it mostly has a negative effect on a yoga practitioner if there are constant corrections in class. People have told me that they were discouraged by their teachers who told them what they were doing wrong. There are chances that you make your students focus on their outside and on negativity instead of the good feeling they get from their movement, their stretch and their exercise.

Additionally, you don’t know the limits of the other person’s body. Especially in yoga workshops of just a few hours or when you only get the chance to work with a student for a few days, you cannot understand, even with their medical history in mind, why he doesn’t lift his foot as far as you do or bend his back as far as his neighbour does! Now you go and tell him to push the knee down – but he physically cannot! How frustrating of an experience!

If you really feel that the other one did not fully understand where to place his limbs or what they should put emphasis on, you can do it differently as well! Instead of saying: ‘Sandra you are crooked in the pose, straighten up’ or ‘Tim, push your hips further down’, you could say in general ‘The focus of this pose is to straight the spine’ or ‘With every exhalation we lower our hips a bit further down.’ They will look at themselves and improve their posture, if they can.

Of course, if you teach someone over a long period of time, if the other one requests you to correct or if you teach a yoga teacher to go further in practice, it can make sense to actually correct the other one directly – but that is not the case in your normal lesson!

Furthermore, one thing you will never see in any of our classes: pushing a person physically into the right position or further into the stretch! If you do that, you believe you know another person’s body better than he himself does. The problem is: you can create physical harm to the other one, cause serious injury! Even if you have studied anatomy, even if you keep in mind the other person’s medical history, you can hurt the other person by pushing too fast, too far, too hard!

Finally, you don’t know how comfortable your students are with your physical closeness! They may not like having you stand so close, looking down on them and then touching them as well! You may ask but when there are ten others in the class, your student may be too shy to say no – and just not come to class next time.

I just believe you don’t need to touch anybody in class and would recommend reducing verbal corrections as well. Let me know how you do it in the comments!