Wie man endlich seine Negativität loswird – 19 Sep 16

Ich habe den gestrigen Blogeintrag mit einem Problem für Kontrollfreaks beendet: ihre Angewohnheit, ständig nach Problemen zu suchen! Was kann man gegen diese schreckliche Negativität tun, die dich nicht nur verlangsamt, sondern dich und deine Umgebung bis zu einem Punkt nervt, dass sie und auch du dich irgendwann nicht mehr leiden kannst?

Naja, die Antwort ist einfach: Sei positiv!

Ich weiß, dumme Antwort – aber es ist wahr! Das ist die einzige Lösung und obwohl es sich nicht danach anhört, als würde ich euch wirklich erzählen, WIE ihr es machen sollt, ist es genau das! Du musst deine Wahrnehmung vom Negativen zum Positiven ändern und dein Problem ist gelöst! In der Tat löst das jede Menge deiner Probleme!

Im Alltag bedeutet das, dass du dich auf das konzentrieren musst, was gut läuft. Wenn du etwas Schönes siehst, sage ganz bewusst ‚Das ist schön‘. Ja, sag es laut, wenn du etwas magst, aber bleib still, wenn du mal etwas nicht magst. Beginne nicht, nach Fehlern zu suchen, sondern schätze die Schönheit. Tue all die anderen Dinge, die ich bereits zum Entspannen empfohlen habe: nimm dir Zeit für dich selbst, geh raus in die Natur, setz dich eine Weile in die Sonne – und genieße!

Ich weiß, in dir ist da eine gewisse Nervosität, die dir sagt, du solltest kontrollieren, das Schlechte sehen, so dass du es in Ordnung bringen kannst, wenn sonst niemand da ist der das tun kann. Das habe ich euch ja bereits geschrieben: es ist nicht das Ende der Welt, wenn du nicht da bist, um jeden und alles zu kontrollieren! Die Welt geht davon nicht unter! Selbst wenn hin und wieder etwas schief geht, ist das in Ordnung – du bist nicht für die ganze Welt verantwortlich!

Damit kommen wir wieder zu unserem Ausgangspunkt, bei dem meine Blogs zu diesem Thema begonnen haben: höre auf zu kontrollieren, lass los. Und als Vater einer Vierjährigen, die Geschichten von Magie, Prinzessinnen und vor allem Königinnen namens Elsa liebt, kann ich dir sagen: stell etwas schöne Musik an, tanze ein bisschen und singe laut: ‚Ich lass los, lass jetzt loooos!‘ 😀

Nimm dir Zeit für Spaß – besonders, wenn das Leben im Augenblick hart ist! – 7 Sep 16

Gestern habe ich euch ein paar Ideen geschrieben, was man tun kann, wenn alles einfach zu viel wird. Ich habe erwähnt, dass man etwas Zeit für sich braucht und auch Zeit, um am Abend vor dem Schlafengehen runterzufahren. Für jeden, der sich in einer solchen Situation befindet oder mit Problemen wie Burnout und Depression zu tun hat, gibt es eine weitere sehr wichtige Sache, die man in seinem Tag unbedingt einbauen muss: Spaß!

Ja, das ist ein sehr wichtiger Teil, an den du unbedingt denken musst: vergiss nicht, dass der Genuss des Lebens ein integraler Teil des Lebendig-Seins ist! Wer sich in der Mitte eines Problems befindet und keinen Ausweg zu finden scheint, kommt nicht auf die Idee, dass das Leben irgendwie auch Freude machen könnte. Das ist jedoch das Problem: solange man nicht einmal ein paar Minuten am Tag rausnehmen kann, um zu genießen, verschlechtert sich die mentale und emotionale Situation nur noch weiter!

Für jeden gibt es unterschiedliche Arten, das Leben zu genießen. Einige spielen mit ihren Kindern, andere laufen eine Runde im Park, wieder andere gehen tanzen und wieder andere haben gerne ein Abendessen mit Freunden. Was auch immer es ist, denk dran, deine Sorgen zur Seite zu legen und diese Augenblicke zu genießen.

Wenn dich irgendjemand dafür kritisiert – weil es unmoralisch scheint, in so einer schwierigen Situation Spaß zu haben – lass sie einfach reden. Ich würde mir nicht einmal die Mühe machen, mich zu erklären, denn jeder, der dich wirklich gern hat, kann die Wirkung sehen: Lachen und Freude haben, lädt die Batterien auf wie nichts anderen. Es hilft dir, sogar mit dem Schlimmsten klar zu kommen. Du kannst die Dinge in einem anderen Licht sehen und besser mit den Situationen umgehen.

Meistens befinden wir uns sowieso nicht in den schlimmsten Situationen, die das Leben parat hat. Normalerweise gibt es Menschen, die es noch viel schlimmer getroffen hat: Flüchtlinge, deren ganze Familien vom Krieg getötet wurden und die ihr Land deshalb verlassen mussten, Eltern, die es sich nicht leisten können, ihren Kindern zu essen zu geben und sehen müssen, wie diese hungern… die Liste ist lange. Wir sind normalerweise keiner von diesen. Meistens finden wir jemanden, auf den wir blicken können und dabei merken, dass unsere Probleme, nicht wirklich so groß sind.

Lasst uns also ein paar Minuten rausnehmen, nur eine kurze Zeit am Tag, und das Leben genießen. Das ist wirklich wichtig und hilft so viel. Sobald du durch deine Probleme durch bist, kannst du zurückblicken und sagen: oh ja, es war eine schwierige Zeit, doch diese Augenblicke haben mich da durch gebracht!

Und eines Tages wirst du es auch hierdurch schaffen!

Bitte lächeln! – 27 Aug 16

Heute möchte ich ein Plädoyer für die Freundlichkeit schreiben. Ja, eine Bitte an uns alle hier draußen, zu den Leuten um uns herum netter zu sein.

Ich habe das Gefühl, dass es in dieser modernen Welt mit all unseren technischen Geräten, die das Leben einfacher machen sollen, eine Tendenz gibt, den Menschen zu vergessen. Zu vergessen, dass die Person vor uns in der Schlange auch Familie, Freunde, Arbeit und ein Leben hat. Zu vergessen, dass wir alle Gefühle haben und unsere eigenen Probleme bewältigen müssen.

Oft bemerke ich, dass Menschen gegenüber denen unhöflich sind, die sie nicht kennen. Völlig Fremde in der Öffentlichkeit, ein Kellner, ein Kassierer, jemand, der neben ihnen im Bus sitzt. Unnötige Kommentare, die dem anderen ein schlechtes Gefühl geben, Dienste werden ohne Lächeln verlangt und Beschwerden über Beschwerden gemacht.

Könnten wir miteinander nicht ein bisschen netter umgehen? Könnten wir mit unseren Worten nicht auch ein wenig lächeln? Versuchen, ein Licht in den Tag des anderen zu zaubern, anstatt ein weiterer Grund zu sein, den Tag nicht zu mögen?

Wir haben alle unsere Leben, unsere Probleme und unsere Dinge, um die wir uns sorgen, über die wir uns beschweren oder über die wir nachdenken. Das gibt uns nicht das Recht dazu, miesepetrig, unhöflich und grob zu sein. Es sollte uns daran erinnern, dass der andere auch durch all das durchgeht.

Also lasst uns lächeln und nett sein. Lasst uns die anderen um uns herum dazu ermutigen, stark zu sein und lasst uns sie unterstützen. Sogar eine kleine Geste, ein paar nette Worte können in dieser Welt Großes bewirken.

Werde aktiv und lass Hass nicht die Welt regieren – 1 Feb 16

Heute möchte ich gerne über ein Thema schreiben, das ich normalerweise sonst nicht so oft erwähne: die Politik. Naja, die Sache ist nunmal die, das uns Politik am Ende alle betrifft und wir, wenn wir uns überhaupt nicht engagieren, wir daheimbleiben und nicht wählen, Politikern erlauben, das Land ohne unsere Stimme zu regieren. Und das ist etwas, was wir nicht tun sollten, da es an uns ist, Verrückte daran zu hindern, an Machtpositionen zu kommen!

Ich bin eigentlich recht zuversichtlich, dass wir in demokratischen Ländern genug intelligente Menschen haben, dass wir hasserfüllte Menschen in Top-Positionen vermeiden könnten. Solche Leute, die das Feuer für Konflikte schüren, die rassistische, sexistische und homophobe Gedanken stärken. Die anderen durch falsche Moral Ausreden für Gewalt geben. Ich glaube, wir könnten sie daran hindern, an die Macht zu kommen.

Wenn wir uns jedoch einmal in der Welt umsehen, sehen wir, dass genau solche Leute zur Zeit langsam vorrücken!

In Indien haben wir derzeit unseren Premierminister Modi mit dem Hintergrund einer nationalistischen Partei, die den Hinduismus preist und damit Konflikte zwischen Hindus und Moslems schürt, wobei nicht-hinduistische Minderheiten im Land es mit der Angst bekommen.

In Frankreich konnte die alte rechte Partei ‘Front National’ mit Marine Le Pen an der Spitze in der jüngsten Vergangenheit große Erfolge feiern. Eine Partey, die die weiße Bevölkerung Frankreichs bevorzugt, zum Nachteil von Immigranten aus Afrika und früheren französischen Kolonien, trotz der Tatsache, dass viele der ‚dunkelhäutigen‘ Franzosen dort bereits seit Generationen leben!

In Deutschland ist eine relative neue rechte Partei entstanden, die AfD heißt, ‚Alternative für Deutschland‘ und die aktiv Ideale verbreitet, die man aus Geschichtsstunden über den zweiten Weltkrieg und der Nazi-Zeit in Deutschland kennt! Die Parteivorsitzende erwähnte sogar, dass Polizisten das Recht haben, Flüchtlinge an der Grenze zu erschießen, wenn sie diese illegal überqueren – und sie sollten dieses Recht auch nutzen!

Schließlich blacken wir heute auf die erste der Vorwahlen in den USA, bei denen es darum geht, ob Donald Trump Präsidentschaftskandidate wird oder nicht. Wenn Modi es hier geschafft hat, wäre es auch nicht unmöglich, dass dieser Mann gewinnt, obwohl man manchmal meint, man hätte es mit einer Cartoon-Figur zu tun. Mit seinem Hass gegen Mexikaner, Moslems und im Grunde Einwanderer überhaupt, hat man das Gefühl, es wäre für ihn lächerlich, das in einem Land überhaupt zu versuchen, das eine Geschichte der Einwanderung hat, dessen fast ganze Bevölkerung seine Wurzeln auf der ganzen Welt hat! Aber nein, er ist doch so weit gekommen und führt in den meisten Umfragen dafür, wer der Präsidentschaftskandidate für die Republikaner wird!

Doch hier kommt, was wir meiner Meinung nach tun können: es gibt genug von uns, die diese Leute verrückt, unheimlich und gefährlich finden. Die nicht wollen, dass sie an die Macht kommen, nach der sie streben oder die sie bereits erlangt haben. Wir haben eine Stimme und wir müssen sie auch anwenden! Mit dem Internet haben wir ein Medium, um uns auszudrücken und zu zeigen, dass wir solche Leute nicht unterstützen.

Modi verliert bereits Anhänger hier in Indien. Viele Leute protestieren gegen seine Regierung und sogar diejenigen, die davon überzeugt waren, dass er eine Veränderung bringen könnte, beginnen, die Dinge anders zu sehen. In Frankreich haben die Wähler erkannt, dass sie nicht einfach daheim bleiben und den Front National so viele Stimmen bekommen lassen können – und so stärkten sie andere Parteien mit ihren Stimmen!

Das zeigt, dass wir alle aufstehen und unser Recht zu wählen wahrnehmen müssen, unsere Stimmen erheben müssen, sagen müssen, was wir denken und zeigen müssen, dass wir hier sind, um zusammen zu leben, nicht gegeneinander. Um Lösungen für Konflikte zu finden, die die ganze Menschheit weiterbringen, nicht nur einige auserwählte Einzelpersonen. Um Frieden zu bringen, egal, wie kitschig sich das anhören mag!

Was zu tun, wenn Dinge nicht nach deinen Idealvorstellungen laufen – 24 Nov 15

Vor einiger Zeit habe ich über einen gewissen Idealismus geschrieben, der viel zu weit geht und dich in deinem Alltag unglücklich macht. Ich glaube, bestimmte Ideale und ein klares Konzept dessen zu haben, was gut ist und was nicht, ist im Allgemeinen für jeden von Vorteil und eine gute Sache. Wir müssen jedoch auch akzeptieren, dass die Welt nicht ideal ist – und dass wir nur unser Bestes geben können, um etwas zu ändern.

Und dafür gibt es jede Menge Möglichkeiten! Nehmen wir einmal deine Arbeit: du magst nicht in der Lage sein, alles drum und dran zu ändern, aber du kannst zum Beispiel versuchen, eine Arbeit zu finden, die deine Ideale unterstützt oder zumindest nicht gegen sie geht! Als Vegetarier arbeitet man zum Beispiel nicht beim Metzger. Nicht einmal im Büro – weil es gegen die Ideale geht. Es mag jedoch schwierig werden, eine Arbeit zu finden, die jedes einzelne deiner Ideale unterstützt!

Da will ich euch ein Beispiel geben. Du arbeitest also in einer Firma, die grundlegend mit deinen Idealen übereinstimmt und somit ist es eigentlich der perfekte Ort für dich zu arbeiten. Sagen wir mal, es ist ein Laden, der Bio-Nahrungsmittel und Fair-Trade-Gegenstände anbietet. Das passt ideal nach deinen Idealvorstellungen – außer einer gewissen Ecke in dem Laden: da gibt es auch eine Ecke für esoterische Gegenstände. Tarot-Karten, Kristallkugeln und die ganze Ausstattung für moderne Hexen, Hellseher und Heiler. Du findest das vielleicht nicht gut, glaubst, dass das Aberglauben schafft und unterstützt – aber du musst auch diese Gegenstände verkaufen!

Es ist nicht ideal – aber du kannst keine perfekte Welt schaffen! Auf dieser Welt gibt es alles und wer zu idealistisch ist, wird mit vielem, was auf der Erde geschieht, seine Probleme haben! Anstatt sich also an den Dingen aufzuhängen, die nicht perfekt sind, solltest du einen Weg finden, so nahe wie möglich an deine Ideale ranzukommen – und den Rest zu akzeptieren!

Bei vielen Dingen kommt man hier weiter, als man erst meint. Versuche es. Du kannst zum Beispiel rausfinden, dass deine Bank das Geld, das du dort gespart hast, darauf verwendet, Waffen- und Rüstungs-Exporte zu unterstützen für Kriege, die du absolut nicht gutheißt. Oder andere Projekte, die stark gegen deine Ideale gehen. Wenn dich das stört, forsche etwas nach und finde eine Bank, die stattdessen die Umwelt oder nachhaltige Projekte unterstützt – es gibt auch solche!

Vielleicht gibt es sogar einige dieser rote Fahnen für dich, die du im Augenblick nicht ändern kannst. In dem Fall, akzeptiere einfach, dass es im Moment so ist. Dass nicht alles auf der Welt ideal ist. Dass wir in der Zukunft gegen gewisse Dinge anarbeiten können, zum Beispiel mit der Zeit Gesinnungen ändern können. Lass dich von solchen Dingen nicht vollständig niedermachen. Werde auch nicht kalt – das ist es nicht, was ich da vorschlage. Du kannst stark das Gefühl haben, dass es falsch ist und versuchen, eine Veränderung zu bringen, wenn es möglich ist. Doch verschwende keine Energie darauf zu weinen oder wütend zu werden über Dinge, die du gerade nicht ändern kannst!

Es gibt immer eine Möglichkeit, es besser zu machen, selbst wenn diese langfristig ist oder man dafür ein besseres Beispiel sein muss. Du hast deine Ehrlichkeit und kannst darauf achten. Du musst da ja nicht unehrlich sein. Wenn dich die Umstände dazu zwingen – ändere etwas. Doch sonst, sieh die Schönheit, das Gute und sei glücklich!

Was tut man, wenn man in der Nähe einer negativen Person sein muss – 4 Nov 15

Vor zwei Tagen habe ich euch von Leuten erzählt, die von innen heraus so negativ sind, dass man sie einfach nie zufriedenstellen kann. Gestern habe ich erklärt, dass wir versuchen, solche Situationen vermeiden, indem wir vorher herauszufinden versuchen, was die Person von ihrem Aufenthalt hier erwartet. Es geschieht jedoch auch, dass solche Leute zu uns kommen. Wie gehen wir mit ihnen um und was kann man machen, wenn man sich in der Nähe einer so extrem negativen Person wiederfindet?

Als Geschäftsinhaber, die eine Dienstleistung anbieten, sehen wir es als unsere Verantwortung, unsere Kunden zufrieden zu stellen. Das hört sich jetzt nach einem eher trockenen Satz an, aber es ist die Wahrheit: wir bieten einen Aufenthalt in unserem Ashram an und wir wollen diejenigen, die zu uns kommen, auch glücklich machen! Es ist ein offener Laden, wir werben ja auch und im Allgemeinen ist es ein Ort für jeden. Deshalb versuchen wir auch, alle glücklich zu machen.

Wir versuchen, auch diejenigen professionell zu behandeln, die immer negativ zu sein scheinen. Wir versuchen, sie zufrieden zu stellen, nehmen ihr Feedback, versuchen ihre Wünsche in jeder Richtung zu erfüllen. Doch diejenigen, die negativ sind, beschließen vielleicht aus ihrem eigenen Willen, negativ zu bleiben. Wenn wir merken, dass es uns einfach nicht möglich ist, sie zufrieden zu stellen, dass sie innerlich etwas ändern müssten, um glücklich zu sein, ändern wir die Strategie.

Natürlich kommt es auf deine Beziehung zu der anderen Person an, ob du dich so sehr bemühen musst, ihn oder sie zufrieden zu stellen. Wenn du es nicht vermeiden kannst, mit einer solchen Person zusammen zu sein, versuche, die Konfrontation zu vermeiden. Vermeide Situationen, die den anderen immer zu sehr aufbringen. Höre dir an, was der andere sagt und stimme dort zu, wo du der gleichen Meinung bist. Wenn nicht, musst du ja nicht laut widersprechen. Höre einfach zu – sage nur dann deine Meinung, wenn du wirklich musst. Du weißt bereits, dass sie alles negativ aufnehmen, also nimm es leicht und lass sie sagen, was sie wollen!

Man kann natürlich sagen, dass Kommunikation auf diese Weise automatisch reduziert. Du weißt, dass nichts Positives dabei rauskommt, wenn du irgendetwas fragst, also hast du sogar Angst, den anderen zu fragen, wie es ihm oder ihr geht. Du beginnst, immer weniger zu fragen, doch um ein Minimum an Zufriedenheit beizubehalten, soviel wie eben möglich ist, sagst du weiter Guten Morgen, Guten Abend und weitere grundlegende Kommunikation.

Selbst dann findet der andere etwas, was er bereuen kann oder was ihn unglücklich macht. Solche Leute können traurig werden, einfach nur weil andere glücklich sind. Das könnte für sie eine Chance sein, auch glücklich zu sein – doch statt diese wahrzunehmen, halten sie das für eine Chance zu bereuen, dass andere glücklich sind.

Wie ich sagte, kann man ihnen nicht helfen, glücklich zu sein. Man muss die Situation so akzeptieren, wie sie ist und es nicht so schwer nehmen. Du hast früher schon solche Menschen getroffen und ich bin mir sicher, dass das auch in Zukunft wieder geschehen wird. Für einige Zeit, kreuzen sich eure Wege, aber eines Tages wird diese Episode auch ein Ende haben.

Es ist eine weitere Möglichkeit zu üben, den anderen so zu akzeptieren, wie er ist – ohne sich selbst deswegen verrückt zu machen!

Vermeide negative Menschen, wo auch immer du kannst – 3 Nov 15

Gestern habe ich Menschen beschrieben, die man unmöglich zufriedenstellen kann, weil sie innerlich so wahnsinnig negativ sind. Auf diese Weise machen sie oft sich selbst und diejenigen um sie herum unglücklich. Wie ich euch bereits erzählt habe, waren wir schon in der Situation, dass wir im Ashram negative Menschen hatten, doch das geschieht eigentlich selten. Warum? Weil wir bereits in unserem Email-Kontakt versuchen herauszufinden, ob wir die Person, die zu uns kommt, zufriedenstellen können oder nicht.

Der normale Weg der Kommunikation mit denen, die zu uns in den Ashram kommen wollen, ist für gewöhnlich per Email. Wir bekommen Anfragen von Leuten, die zu uns kommen wollen und wir beantworten sie, bieten unsere Retreats und Reisen an. In ihren Emails drücken die Menschen normalerweise bereits aus, nach was sie suchen und was sie erwarten und wenn nicht, fragen wir sie direkt. Wir sagen auch ganz klar, wer wir sind, dass wir nicht an Gott oder irgendeine Religion glauben, dass wir keinen Guru haben und auch sehr frei leben, ohne zum Beispiel feste Bettzeiten oder ähnliches.

Das filtert bereits den normalen Pilger raus, der nach Vrindavan kommt, um seine Hingabe zu Gott zu vertiefen. Es filtert auch diejenigen, die nach einem Guru suchen, der ihnen sagen könnte, was sie im Leben tun sollen. Das alles sind Menschen, die eine ganz bestimmte Erwartung haben, aber was ist mit denen, die einfach nur negativ sind, aber nach etwas suchen, was ihnen helfen könnte zufriedener zu werden?

Naja, man muss seine Emails aufmerksam lesen. Halt, vielleicht nicht so sehr aufmerksam was nur die Worte angeht – man muss auf die Gefühle achten, die man beim Lesen der Emails bekommt. Manchmal ist das nicht ganz deutlich, aber oft bekommt man jede Menge zweifelnder Fragen, in der die Person einen bereits indirekt kritisiert, bevor ihr euch überhaupt in Person getroffen habt oder sie gesehen hat, was du eigentlich machst.

Wenn man bereits das Gefühl hat, dass jemand unnötig negativ ist, wenn dieser noch Tausende Kilometer entfernt ist, wenn man bereits das Gefühl hat, dass man sich verteidigen muss und man eigentlich lieber zu seiner normalen, friedlichen Arbeit zurückkehren möchte, anstatt einen Streit auszufechten, weiß man schon, dass diese Person nicht die Richtige ist, um mit ihr Zeit zu verbringen. Nicht diejenige, die man zu sich nach Hause einlädt, um dort mehrere Wochen miteinander zu verbringen und so auch körperlich viel näher beisammen zu sein!

Wir geben unser Bestes, Fällen wie diesen nein zu sagen. Wir versuchen zu scannen, unsere Gefühle bei Gesprächen per Email zu beobachten und zu sehen, ob wir es für schwer oder leicht halten, diese Person bei uns im Ashram zu haben. Wir wissen, dass wir nicht jeden zufriedenstellen können. Das ist eine Tatsache im Leben, die man akzeptieren muss. Aber wir versuchen, es uns nicht noch schwerer zu machen, indem wir Leute einladen, die niemand zufriedenstellen kann!

Trotz alldem ist es manchmal nicht möglich, alles aus einer Email rauszulesen. Man wird darin besser und so passiert es nun nur noch selten, dass wir so jemandem im Ashram haben, doch es ist ein Teil des Spiels, dass das auch passiert.

Was soll man also machen, wenn man sich in der Nähe einer solch negativen Person befindet? Das ist etwas, über das ich morgen schreiben möchte!

Wenn immer alles falsch ist, muss man Zufriedenheit in sich suchen – 2 Nov 15

Gestern habe ich begonnen, ein bisschen über eine positive oder negative Einstellung zu schreiben und wie das dein Leben beeinflussen kann – oder eben auch nicht. Hast du jemals eine solche Person in deinem Leben gehabt, die so schrecklich negativ ist, dass er oder sie einfach nie zufrieden zu sein scheint? Naja, ich habe das mehrere Male erlebt und ich sage euch, dass ihr für diese Person machen könnt, was ihr wollt, ihn oder sie jedoch nie zufrieden stellen könnt – weil das von innen kommen muss!

Da solche Menschen von Natur aus in ihrem Leben nach etwas suchen, was sie zufriedenstellen könnte, hatte ich schon einige von ihnen in Einzelberatungen vor mir gehabt und wir hatten auch hin und wieder einige als Besucher in unserem Ashram. Jeder, der ein Geschäft betreibt, das Dienstleistungen beinhaltet, weiß, dass diese Menschen zu den schwierigsten Kunden gehören!

Das bedeutet nun absolut nicht, dass diese Menschen nicht liebevolle Wesen sein können, dass sie gemein sind oder dass sie keinen Groll gegen dich hegen oder denken, dass du keine gute Person bist! Solche Leute kann es natürlich auch geben, aber zumeist habe ich gesehen, dass das nicht wirklich der Fall ist! Sie können es nicht ändern, sie sind innerlich einfach so, sind es gewöhnt, sich zu beschweren, etwas Negatives in allem zu finden und niemals ein Gefühl der Zufriedenheit und des Glücks zu bekommen!

Einmal hatten wir zum Beispiel eine Australierin hier, die in ihrem Alltag hier immer nach etwas Negativem suchte. Wir hatten das bereits bei ihrer Ankunft bemerkt. Ich war der Erste, der sie begrüßte, einfach weil ich draußen war, als ihr Auto im Ashram ankam. Während die meisten Leute sich freuen, dass sie nach einer langen Reise endlich ankommen und sich auch auf das freuen, was sie jetzt in Indien erwartet, schien sie vom ersten Augenblick an nicht eine von diesen Menschen zu sein – das sah ich in dem Moment in ihrem Gesicht!

Jetzt kann ich euch sagen, dass wir wirklich alles gemacht haben, um sie zufrieden zu stellen – das aber nicht schafften. Davon, dass wir ihr Hygiene-Produkte vom Markt holten, als sie den Laden nicht fand, bis dahin, dass wir ihr Retreatprogramm völlig abänderten, wir versuchten alles.

Ich werde nicht weiter ins Detail gehen was ihre Probleme anging, aber ihr könnt es euch bereits vorstellen – sie waren nicht wichtig, noch hatte irgendein anderer Gast sich jemals deswegen beschwert und es waren oft einfach Dinge, die in ihrem Heimatland anders waren und ihr deswegen nicht richtige erschienen.

Interessant jedoch ist, dass für sie und ähnlich für andere auch das Problem nicht Indien war! Es ist diese Eigenschaft oder innere Natur, nicht glücklich sein zu wollen. Das ist nichts im Außen, was das in Ordnung bringen kann. Man kann an die schönsten Orte gehen, wenn man dort Schlechtes sehen will, so findet man das auch! Man kann das beste Essen, die beste Kleidung, die beste Gesellschaft haben – es wird nie wirklich gut sein.

Wenn du dich selbst in dieser Beschreibung wiederfindest, wisse bitte, dass du derjenige bist, der dich selbst ändern kann und dich selbst glücklich machen kann! Ich kann mir nur vorstellen, wie unglücklich du manchmal sein musst, weil es einfach nie richtig ist. Du bist eine schöne Person, die Menschen und Ereignisse um dich herum sind auch überhaupt nicht schlecht. Sieh das und erkenne, dass du dich innen ändern kannst! Es mag ein langer und manchmal schwieriger Weg sein, aber du kannst es schaffen!

Ich bin in meinem Leben glücklich und ich liebe es, die Dinge positiv zu sehen. Bitte teile diese Einstellung mit mir. In den nächsten Tagen werde ich dir sagen, was du tun kannst, wenn du mit von solchen Menschen umgeben bist – und was wir tun, um solche Situationen zu vermeiden.

Kann dich eine positive Einstellung vor einer Lebensmittelvergiftung retten? – 1 Nov 15

Nach dem leckeren Rezept von gestern möchte ich einen weiteren Blogeintrag über Essen schreiben. Indisches Essen, um es genauer zu sagen. Nein, halt, Essen in Indien wäre die bessere Beschreibung. Essen im Allgemeinen und die Frage, ob man es essen sollte oder nicht – aus gesundheitlichen Gründen.

Diese Fragen kamen letzte Woche in einer Unterhaltung einiger Gäste auf. Ein Gast erzählte, dass sie nie draußen auf der Straße essen würde aufgrund des Staubs auf der Straße und der Qualität und Hygiene, die die Essenwägen dort sicherlich nicht bieten könnten. Ein weiterer Gast argumentierte, dass es alles eine Frage des Kopfes war, sonst nichts. Dass man mit dem Essen kein Problem hätte, wenn man nur die richtige, positive Einstellung hätte!

Naja, wisst ihr, ich bin immer für eine positive Einstellung. Ohne das, erscheinen viele Dinge nicht nur schlimmer als sie sind, sondern werden wirklich auch schlimmer. Ich glaube auf jeden Fall, dass eine positive Einstellung dir hilft, gesund zu bleiben. Wer sehr negativ ist, hat auch ganz leicht Angst. Dadurch ist dein System in einem konstanten Stresszustand. Das braucht Energie – was bedeutet, dass diese gleiche Energie nicht dahin gehen kann, dein Immunsystem zu stärken. Es kann dann mit einer Attacke nicht so effizient umgehen, wie es das normalerweise tun würde – und so wirst du einfacher krank. Dazu kommt, dass dir aufgrund deiner negativen Einstellung alles viel schlimmer erscheint!

Das ist eine sehr schnelle und komprimierte Beschreibung meiner allgemeinen Vorstellung von Positivität und Gesundheit. Es gibt jedoch einige ganz große Faktoren, die wichtiger sind als deine Einstellung: Bakterien, schädliche Chemikalien und ähnliches!

Egal wie positiv deine Einstellung ist, kannst du kein Gift essen und überleben! Ich kenne einige positive Menschen, die mit schlimmen Krankheiten zu kämpfen hatten, nicht nur im Bereich des Essens, sondern ganz allgemeint! Nochmal, eine positive Einstellung schützt dich nicht vor gesundheitlichen Problemen!

Wenn du nun in Indien reist und mich nach meinem oder unserem Rat fragst, würde ich sagen, iss nicht auf der Straße. Ich esse selbst dort nicht, weil ich darauf achte, was ich in meinen Bauch und meinen Körper gebe. Vielen Leute, die bei uns im Ashram waren, ging es sehr gut, während sie hier aßen – aber sobald sie außerhalb unterwegs waren und beschlossen überall zu essen, wo sie etwas fanden, wurden sie krank.

Inder können dort essen, weil ihre Körper diese Bakterien gewöhnt sind. Sie haben das von Beginn ihres Lebens an gegessen. Das bedeutet nicht, dass diese Bakterien für sie besser sind – aber du, der du aus dem Westen kommst mit einem Magen, der solche Bakterien noch nie gesehen hat, kannst krank werden!

Eine positive Einstellung ist definitiv das Richtige. Gleichzeitig gib bitte darauf Acht, wo du isst und was. Geht in Restaurants statt draußen auf der Straße zu essen. Trink auf der Straße auch keine Säfte, selbst, wenn die Früchte vor deinen Augen noch ganz waren – du weißt nämlich nicht, mit welchem Wasser sie gewaschen wurden und welche Art von Bakterien in dem Entsafter sind, der da verwendet wird!

Ich will niemandem Angst einjagen, aber das ist etwas, was man in jedem einzelnen Reiseführer lesen kann. Achte bitte auf deinen Körper – auch mit positiver Einstellung!

Deine Wahrnehmung verändert deine Welt – 21 Okt 15

Ich weiß, dass ich erst vor Kurzem über eine positive Weltsicht geschrieben habe, aber da das ein sehr wichtiges Thema ist – besonders, wenn man daran denkt, wie viele Menschen an Burnout und Depression leiden – möchte ich heute gerne noch einmal darüber schreiben. Über die Kunst, das Gute an dem zu sehen, was um dich herum geschieht!

Wir alle sehen die Realität auf unterschiedliche Weise. Das ist eine der Grundlagen einer jeden psychologischen Studie: was du erlebst, ist nie genau das, was ein anderer erlebt, weil du einen anderen Hintergrund hast. Selbst Zwillinge haben eine unterschiedliche Wahrnehmung, weil sie unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben.

Eine große Rolle hierin spielt deine Erziehung. Wie haben deine Eltern dich großgezogen, welche Werte waren ihnen wichtig und wie haben sie dir geholfen, die Welt zu sehen? Die Antworten auf diese Fragen geben dir eine grundlegende Vorstellung davon, wie du die Welt um dich herum siehst.

Der nächste große Einfluss auf dich ist deine Kultur. Das Land, in dem du lebst, die grundlegenden Werte und Ideale, die die meisten Menschen um dich herum gemeinsam haben. Das ist weiter als das, was nur deine Eltern dir beigebracht haben und es gibt dir einen gewissen Sichtpunkt, der deine Wirklichkeit für dich verändert. Ramona und ich sehen das regelmäßig und bei so vielen Dingen! Ohne jetzt ins Detail zu gehen, kann ich sagen, dass wir Nachrichten unterschiedlich wahrnehmen aufgrund der verschiedenen Orte dieser Welt, von denen wir kommen! Natürlich ist jeder einzigartig und anders, doch Kultur hat einen Eindruck auf dich, den man nur schwerlich vermeiden kann!

Schließlich beeinflusst noch deine momentane Situation, wo du dich gerade im Leben befindest, deine Wahrnehmung dessen, was um dich herum geschieht. Lasst mich euch ein paar Beispiele geben: eine Frau, die den Wunsch hat, schwanger zu werden oder selbst schwanger ist, sieht plötzlich überall schwangere Frauen um sich herum. Die waren auch zuvor schon da – nur bemerkt sie sie erst jetzt, weil sie sich selbst auf diesen Zustand konzentrieren!

Wenn man auf der Arbeit viel zu tun hat und die ganze Zeit an Dinge denkt, die damit zu tun haben, hat man nicht die Zeit, die Schönheit seiner Stadt zu sehen und wert zu schätzen, was die Leute um dich herum tun. Es ist alles da, aber sobald deine jetzige Aufgabe vorbei ist, ist es, als würdest du das alles zum ersten Mal sehen!

Wenn du frisch verliebt bist, scheint die ganze Welt wunderschön, fantastisch und herrlich zu sein! Es fühlt sich an, als wären alle um dich herum die liebsten Menschen, als gäbe es auf der Welt nichts als Liebe.

Schließlich, wenn du Probleme hast, gibt es immer schlechte Dinge, egal, wo du hinschaust. Nichts kann gut oder schön sein, weil du in deiner Wolke schlechter Gedanken sitzt!

Warum sage ich das alles? Ich glaube, es ist wichtig zu wissen, dass man auch eine andere Möglichkeit hat! Dass man die Dinge auch anders sehen kann! Du musst deine Sichtweise ändern und schon stehen die Dinge besser!

Es kann schwierig sein, einige der tief verwurzelten Gedanken- und Gefühls-Grundlagen zu ändern. Doch man kann es schaffen! Damit musst du jedoch nicht beginnen – du kannst definitiv daran arbeiten, wie du die Dinge je nach deiner jetzigen Situation siehst! Erwische dich selbst, wenn deine Gedanken in eine negative Richtung gehen und erinnere dich selbst daran, dass das aufgrund deiner jetzigen negativen Wahrnehmung so ist! Du kannst auch anders denken! Schaffe dir eine andere Denkweise!

Ich glaube, es ist wichtig – denn das wird euch eine völlig neue Positivität, Ruhe und Frieden geben. Es kann euch helfen, ein glücklicheres Leben zu führen!