Weibliche Unabhängigkeit ist attraktiv – Kein Bedarf an Bedürftigkeit! – 30 Aug 16

Ich habe gestern etwas erwähnt, das einiger meiner feministischen Leserinnen erzürnt haben mag. Ich versichere euch, liebe Damen, dass die Worte, die ihr gelesen habt, nicht so gemeint waren, wie ihr sie verstanden habt. Ich bin in der Tat für unabhängige Frauen und denke nicht, dass man nur dann ‚einen Kerl bekommt‘, wenn man bedürftig ist.

Diese Frage kam von einem Satz, den ich geschrieben habe: „Solange du der Welt zeigst, dass du eine taffe alleinstehende Frau bist, die das Leben selbst angeht und ihre Unabhängigkeit liebt, gibt es vielleicht wenige Männer, die sich trauen, ein entsprechendes Angebot zu machen.“

Einige meiner weiblichen Leser fühlten sich von diesem Satz offensichtlich beleidigt und interpretierten es als Aufforderung an Frauen, hilfsbedürftig und abhängig zu erscheinen, unfähig, diese harte Welt alleine zu meistern! Oder, dass man nur einen Mann bekommt, der einen liebt, wenn man sich eben so verhält. Damen, bitte versteht mich nicht falsch, das ist wirklich nicht das, was ich meinte und ich dachte, der darauffolgende Satz würde es etwas deutlicher machen: „Du scheinst als würdest du sie nicht in deinem Leben haben wollen!“

Also noch einmal, etwas ausführlicher: bitte sei unabhängig und taff! Du kannst dich dieser Welt alleine gegenüberstellen und brauchst dafür sicher keinen Mann. Ich glaube eigentlich nicht, dass alle Männer kinderähnliche Frauen wollen, um die sie sich in jeder Hinsicht kümmern müssen. Nein, ich finde es an einer Frau attraktiv, wenn sie ihren Mann stehen kann und ich bin sicher nicht der einzige Mann, der so denkt!

Gleichzeitig jedoch senden viele dieser Frauen Männern gleichzeitig ein Signal, das diese von ihnen fernhält. Sie sagen ihnen mit ihrem Verhalten, ihren Gesten und sogar ihren Worten praktisch, dass sie besser Abstand halten sollten! Vielleicht denkst du innerlich, jeder Mann hätte gerne eine bedürftige Frau und deswegen verteidigst du automatisch deine Unabhängigkeit! Du gehst davon aus, dass ein Mann dich hierfür angreifen würde und so beugst du jeglicher Handlung von ihrer Seite aus vor, indem du ihnen zeigst, sie sollen sich dir besser überhaupt nicht nähern.

Genau das meinte ich mit meinem Satz. Du brauchst nicht vorgeben, bedürftig zu sein, um einen Mann zu bekommen. Doch du könntest dir überlegen, sie nicht zu verschrecken! Du kannst zeigen, dass du offen dafür bist, jemandem nahe zu kommen. Du kannst zeigen, dass du dafür bereit wärst, weiter zu gehen, wenn der Richtige kommt – ein Mann, der deine Unabhängigkeit respektiert.

Nein, das Haus zu putzen ist überhaupt nicht unmännlich – 9 Dez 15

Als ich gestern über das Schulbuch schrieb, das vorschlug, dass man sich vor mindestens einem Familienmitglied, meistens dem Vater, fürchten sollte, musste ich ein wenig über Geschlechterrollen nachdenken. Ich kam zu dem Schluss, dass selbst in modernen Ländern die Menschen immer noch mit dem Probleme haben, was sie ‚tun sollten‘, einfach nur, weil sie entweder Mann oder Frau sind.

Natürlich ist in Indien die traditionelle Verteilung von Aufgaben nach dem Geschlecht immer noch sehr gegenwärtig. Der Mann ist der Versorger der Familie. In vielen Familien gehen die Frauen nur zur Arbeit, wenn die Familie sonst überhaupt nicht überleben kann. Selbst unter den armen Familien unserer Schule gibt es jedoch auch einige jener Väter, die es als große Schande sehen würden, wenn ihre Frau arbeiten und zum Familieneinkommen beitragen würde! So kommt es, dass sie lieber hungrig ins Bett gehen, als ihre Frau arbeiten zu lassen. Und das, obwohl die Frau mehr als willig ist, arbeiten zu gehen!

Natürlich bleiben in Indien viele Frauen nach ihrer Ehe und wenn sie Kinder haben immer noch daheim, obwohl sie an einer Universität studiert haben. Sie haben Master-Studiengänge abgeschlossen, doch weil sie Frauen sind haben sie die Aufgabe, sich um das Haus zu kümmern, Kinder zur Welt zu bringen und sie großzuziehen.

Doch im Westen habe ich auch gesehen, dass sich beide, Frauen und Männer, ohne diese Rollen immer noch nicht völlig wohl fühlen. Ich finde es auch völlig in Ordnung, wenn eine Frau als Mutter daheim bleiben und die Kinder großziehen möchte. Wenn es finanziell möglich ist und sie glücklich macht, würde ich das empfehlen. Doch gleichzeitig sollte es genauso in Ordnung sein, wenn stattdessen ihr Ehemann beschließt, das zu tun! Sie geht zur Arbeit und finanziert das Haus, während der Ehemann die Arbeit von der Wäsche bis zu den Windeln übernimmt!

Leider werden Männer, die sich für diesen Weg entschieden, oft ausgelacht. Ihre Anstrengungen werden herabgesetzt – was nur zeigt, wie wenig du in der Tat die Frauen respektierst, die all diese Arbeit tun! Du denkst immer noch, dass die ganze Arbeit, die daheim erledigt wird, weniger wichtig ist, weniger schwierig und von jemandem erledigt werden kann, der nicht für die ‘höhere Arbeit‘, die, bei der man Geld verdient, geeignet ist! Was für ein Unsinn! Das beste Heilmittel für jeden, der so denkt, wäre, es einfach mal an sich selbst auszuprobieren! Nimm die Herausforderung an und zeige mir, wie du das ganze Haus putzt, einkaufen gehst, für die ganze Familie kochst und jedermanns Klamotten wäscht, während zwei Kleinkinder um dich herumtoben!

Ist es nicht unglaublich, dass auch heute noch, 15 Jahre nach Beginn des 21. Jahrhunderts, so viele Menschen denken, es sei unmännlich, seine eigene Kleidung zu waschen und sein eigenes Essen zu kochen, geschweige denn, seine Sprösslinge zu füttern, die für einen eines Tages das gleiche tun werden?

Es ist der gleiche Grund, aus dem Menschen meinen, Männer sollten nicht weinen, der gleiche Grund, aus dem man im Westen Frauen Hand in Hand laufen sieht, aber keine Männer. Warum Zuneigung zu zeigen etwas ist, was Frauen machen und Alkohol die Lösung für Probleme ist anstatt dass mans über seine Gefühle redet!

Höre auf, dem Mann so viel Druck aufzubürden und dabei die Fähigkeiten der Frauen nicht wert zu schätzen und zu respektieren! Frauen haben ihre eigene Last zu tragen – aber mehr dazu morgen.

Warum die Unabhängigkeit einer westlichen Frau ihren indischen Partner manchmal erschreckt – 24 Jun 15

Gestern habe ich geschrieben, dass westliche Frauen und indische Männer in einer Beziehung die Situation der Frau nach der Ehe besprechen müssen – bleibt sie daheim oder geht sie weiter arbeiten? Während solche und ähnliche Fragen natürlich auch darauf ankommen, wo in der Welt ihr beschließt, euch niederzulassen, gibt es einen allgemeinen Unterschied zwischen einer indischen und einer westlichen Frau und einem westlichen und einem indischen Mann, die ihr bestimmt entdecken werdet, sobald ihr zusammenwohnt, egal wo. Ich dachte, ich gebe euch schon einmal eine Vorstellung von der Unabhängigkeit westlicher Frauen und warum das indische Männer überraschen kann.

Mein männlicher Freund, der du dich mit einer Frau aus dem Westen einlässt: es wartet eine Überraschung auf dich! Einfach nur dadurch, wie die Dinge im Westen laufen, ist deine westliche Frau mit einigen Fähigkeiten ausgestattet, von denen du vielleicht selbst nicht sonderlich viel Ahnung hast! Aufgrund der Tatsache, dass Mädchen im Westen in den allermeisten Bereichen gleich erzogen werden wie ihre Brüder, machen Mädchen eigentlich immer die gleichen Dinge. Die Gesellschaft schränkt die Mädchen nicht so sehr ein, wie das in Indien der Fall ist. Es ist für Frauen oft sicher, fast überall und zu jeder Zeit da hinzugehen, wo ein Mann auch hingehen könnte. Und da die Kosten für Arbeitskräfte in vielen westlichen Ländern recht hoch sind, lernen die Leute, wie sie viele Dinge selbst machen können, anstatt jemanden dafür zu bezahlen.

In der Folge musst du dich daran gewöhnen, dass eine westliche Frau im Allgemeinen viel unabhängiger ist als deine durchschnittliche indische Hausfrau es wäre. Sie scheut nicht davor zurück, Koffer zu tragen, das Haus zu streichen und auf Bäume zu klettern. Sie zahlt Stromrechnungen, fährt Auto und reist auf eigene Faust um die Welt.

Anstatt zu versuchen, sie da einzuschränken, solltest du ihre Fähigkeiten respektieren und wertschätzen! Lerne von ihr, diese Geschlechterrollen zu erweichen und probiere du auch etwas Neues, was du bis jetzt als ‚weibliche Aufgabe‘ gesehen hast! Sieh doch, wie viel du davon profitierst, da du die Verantwortung nun teilen kannst, anstatt sie vollständig selbst schultern zu müssen!

Du jedoch, meine liebe Freundin, solltest ein bisschen Geduld haben und verstehen, wo es herkommt, wenn deinem indischen Partner einige deiner gewagteren Handlungen unangenehm sind. Selbst, wenn du nur eine Leiter hochsteigst, um eine Glühbirne zu wechseln – er ist es nicht gewöhnt, dass Frauen solche Aufgaben übernehmen! Indische Frauen ziehen es oft vor, die fürsorgliche, pflegende Mutter oder die zarte und empfindliche Prinzessin, die ihren Ehemann braucht.

Zeige deinem Mann, dass du sehr wohl in der Lage dazu bist, deine Hände und Beine zu verwenden. Bestehe darauf, deine Freiheit zu bewahren, wo du sie brauchst – und lass ihn auch manchmal deine Koffer tragen! Genieße es, dass dein indischer Partner in dieser Ansicht mehr für dich macht und hilfreicher ist, als so mancher westlicher Mann es wäre. Ich bin sicher, dass du zumindest hin und wieder das Bild des starken Mannes genießen kannst, der da seine männlichen Dinge erledigt. Er mag das ab und zu brauchen.

Zum Ende jedoch möchte ich natürlich noch eines hinzufügen: wenn du in Indien bist, solltest du auf deinen Mann hören, wenn er dir sagt, alleine nicht in bestimmte Gegenden der Stadt zu gehen. Doch sobald dir solche ‚Verbote‘ zu viel werden und sich nach einer Einschränkung anfühlen, die dich stört, müsst ihr reden – sein Bedürfnis, dich in Sicherheit zu wissen, mag überhandgenommen und die Grenze dessen, was notwendig ist, überschritten haben!

Das hier sind natürlich nicht nur Dinge, über die ihr sprechen müsst, sondern die auch geübt gehören, was nur dann geschehen kann, wenn ihr zusammen seid. Doch so habt ihr zumindest schon einmal eine Vorstellung und viele Punkte zu besprechen!

Es gibt noch viele weitere Themen, die in Betracht gezogen werden sollten – mehr dazu in den nächsten Tagen!

Wenn du deine Frau nicht vergewaltigst, bist du in Indien nur einer von 25 Prozent – 10 Jun 15

Gestern habe ich euch erzählt, wie ein Gespräch über Kleidung in einer meiner Freundschaften für Distanz gesorgt hat. Wir haben zu diesem Thema sehr unterschiedliche Meinungen, da er offensichtlich glaubt, dass Vergewaltigungen aufgrund der Kleidung der Frauen geschieht. Die Unterhaltung ging noch weiter und ich würde euch gerne auch vom Rest berichten.

Ich weiß, dass es wirklich viele Leute gibt, die glauben, dass jegliche Art der sexuellen Belästigung einer Frau ihre eigene Schuld ist, zumindest bis zu einem bestimmten Punkt. Und die falsche Kleidung ist für diese Leute der Hauptpunkt der Schuld. Doch meint ihr wirklich, wenn ein 2-jähriges Mädchen vergewaltigt wird, geschieht das, weil sie vor ihrem Onkel nackt herumgelaufen ist? Ist es wirklich ihre Schuld?

Statistiken des ‘National Crime Bureau’ zeigen, dass in 93% aller Vergewaltigungsfälle der Täter dem Opfer bekannt und vertraut ist. Das ist eine Tatsache. Und es gibt Menschen, die das nicht glauben.

Es sind Onkel, Väter, Brüder und die besten Freunde der Familie! Um genau zu sein können es auch Tanten, Schwestern und andere weibliche Familienmitglieder und Freunde sein, denn sexuelle Belästigung beschränkt sich nicht auf ein Geschlecht. Erwachsene sagen Kindern, sie sollen es niemandem erzählen, sonst würde sie niemand mehr lieben. Erwachsene Frauen werden vergewaltigt und fühlen sich schuldig, wollen es nicht zugeben und haben Angst, ihnen würde die Schuld dafür gegeben!

Es gibt jedoch wirklich Leute, die diese Statistiken für gefälscht halten – obwohl es auf der ganzen Welt ähnliche Statistiken gibt! Mein Freund ist einer dieser Menschen! Er sagte ‚Ich kenne so viele Familien und in keiner von ihnen gab es je eine Vergewaltigung!‘

Warum würden sie dir denn davon erzählen? Und vielleicht wissen sie selbst nichts davon, weil die Opfer von Leuten wie dir beschämt werden, weil ihr glaubt, es sei ihre Schuld!

Es gibt eine weitere Statistik, dieses Mal von den Vereinten Nationen, die sogar Mitglieder der indischen Regierung für falsch halten: 75% der verheirateten Frauen in Indien werden von ihrem Ehemann vergewaltigt.

Mein Freund antwortete, dass diese Zahl falsch sein muss. Seine Begründung: ‚Nein, ich habe meine Frau nie vergewaltigt!‘

Eine Minute lang war ich einfach nur sprachlos! Ich kann gar nicht in diese Richtung denken, wie kann man nur so antworten? Natürlich vergewaltigst du deine Frau nicht, das hätte ich auch nie gedacht – aber das macht dich doch nur zu einem von den 25% Ehemännern, die das nicht tun! Das bedeutet doch nicht, dass es niemanden gibt, der das tut!

Das Problem ist jedoch, dass traditionelle und religiöse Menschen, die glauben, dass alte indische Kultur etwas Tolles sei, etwas, das so erhalten werden muss, wie es einmal war, ihre Augen vor der Wirklichkeit verschließen! Sie belügen sich selbst und sagen, das solle in ihrer Religion oder Kultur nicht geschehen und so existieren solche Verbrechen einfach nicht!

Für mich war es unglaublich, dass mein Freund diese Zahlen in Zweifel stellt – doch eigentlich weiß ich ja, dass viele Leute genauso denken. Morgen werde ich mehr über diese Manipulation des Verstandes schreiben.

Du hältst Bikinis für falsch? Meine Frau trägt sie am Strand – sind wir noch Freunde? – 9 Jun 15

Gestern habe ich euch von meinem Freund erzählt, mit dem ich mich leider nicht mehr ganz so nahe fühle. Ich möchte euch gerne ein Beispiel einer Situation geben, in denen unser unterschiedlicher Glauben, unsere Ansichten und Einstellungen uns voneinander entfernt haben. Es ging hier um die Frage, was Frauen und Mädchen tragen sollen – und ob sie Vergewaltigung und sexuelle Belästigung einladen, wenn sie sich nicht ‚ordentlich‘ bedecken.

Mein Freund ist praktizierender Hindu, pro Kultur und pro Traditionen, während ihr wahrscheinlich meinen Standpunkt zu all diesen Themen bereits kennt. Wir hatten eine Unterhaltung über ein Bild, das mich sogar dazu gebracht hat, einen Blogeintrag zu schreiben, den ihr hier lesen könnt. Das Bild forderte Männer dazu auf, ihren Töchtern beizubringen, sie sollen doch ‚vollständige Kleidung‘ tragen.

Ich erhob heftige Einsprüche gegen diesen Gedanken du zählte die Argumente dagegen auf, aber natürlich konnte ich nicht jemanden überzeugen, der an ein Leben nach der alten, traditionellen und religiösen indischen Kultur glaubt.

Nach dieser Unterhaltung hatte ich überhaupt kein gutes Gefühl, da ich mich an einen Tag vor nur einigen Wochen erinnerte, an dem ich meinem Freund Bilder von unserer Europareise gezeigt hatte. Da waren auch Bilder von mir, meiner Frau, meiner Tochter und meinen Freunden am Strand. Wir hatten alle Schwimmsachen an und natürlich trugen meine weiblichen Freunde und meine Frau Bikinis und meine Tochter eine Badehose für Kinder.

Wenn du oder irgendjemand anderes nun also glaubst, dass Kleidung, die den Körper nicht ganz bedeckt, eine Einladung zur Vergewaltigung darstellt, wenn du meinst, dass Frauen keine Bikinis tragen sollten, sondern in voller Kleidung zum Strand gehen sollten, bringen meine Urlaubsbilderdich ganz sicher auf falsche Gedanken! Ich teile ein Ferienbild mit dir und du teilst ein Bild mit der Welt, auf dem steht, Frauen sollten ihren Körper bedecken?

Was denkst du wohl von meiner Familie, von meiner Frau?

Ich glaube, das ist ziemlich deutlich und ich kann mich wirklich nicht jemandem nahe fühlen, der so über meine Frau denkt!

Ihr wisst ja alle bereits, dass ich meine Gedanken nicht zurückhalte und so sagte ich meinem Freund genau das in ganz klaren Worten. Seine Antwort war ‚Du denkst zu viel nach!‘

Nein, du bist derjenige, der nicht genug denkt! Deine Religion erlaubt dir das Denken nicht und deshalb denkst du nur genau so viel, wie deine Schriften und deine Priester es dir sagen! Gott macht sein Ding ja sowieso, warum also solltest du dich da überhaupt anstrengen?

Doch wenn du eine Aussage jeglicher Art machst, die so allgemein ist wie ‘Kleidung sollte den Körper bedecken, nicht entblößen!‘, sprichst du über jeden und überall. Deine Aussage gilt somit auch mir, meiner Frau und meiner Tochter! Wenn du sagst, dem sei nicht so, lügst du. Du willst die Wahrheit nicht wahrhaben, aber das findet in deinem Kopf statt und obwohl du vielleicht heimlich meine Freunde und meine Familie um unsere Freiheit beneidest, sagt eine Stimme in deinem Kopf ‚Das ist doch falsch und sündig!‘

Nein, mit solchen Vorfällen kann ich die Nähe eines richtig guten Freundes nicht spüren. Ich mag ja vielleicht bedauern, dass ich dieses Gefühl verliere – aber nicht, wenn ich an den Grund für diesen Verlust denke!

Rettung der Männer vor dem weiblichen Sexualtrieb – Ein Plädoyer für Geschlechtergleichheit – 7 Mai 15

Als ich gestern über Vergewaltigung in der Ehe schrieb, merkte ich wieder einmal, dass immer die Frage der Einwilligung der Frau aufkommt, wenn es um Sex geht. Ich habe nie jemanden die Einwilligung des Mannes besprechen hören! Und ich habe in solchen Diskussionen auch noch nie etwas vom sexuellen Bedürfnis der Frau gelesen! Wie kommt das?

Wie ich gestern erklärt habe, erwartet der Hinduismus von Frauen, dass sie ihren Ehemännern einfach gehorchen. Das bedeutet, wenn er Sex haben will, sollte sie bereits sein. Der Islam ist, wie ihr euch vorstellen könnt, ähnlich respektlos gegenüber den Wünschen der Frau. In der Tat habe ich vor Kurzem gelesen, dass Mohammed die erforderliche Verfügbarkeit einer Frau für ihren Ehemann sehr detailreich beschrieb: eine Frau sollte sich ihrem Mann bei dessen Verlangen nach Sex nicht verweigern, selbst wenn sie gerade ‚auf einem Kamelsattel‘ sitzt!

Wow – dieser Prophet hatte eine ziemlich lebendige Fantasie, oder?

Also geht es bei der ganzen Diskussion um die Einwilligung der Frau. Sie sollte für ihren Mann immer zum Sex bereit sein. Aber was geschieht, wenn sie ihr Ehemann nie – oder sehr selten – darum bemüht? Was ist mit ihrem eigenen Bedürfnis nach Sex?

Es geht bei allem und immer darum, dass Männer wie Tiere zu jeder Tageszeit Sex wollen! Nein, nicht nur zu jeder Zeit, sondern egal, in welcher Situation sich ihre Frau befindet – außer natürlich, sie hat gerade ihre Menstruation, denn dann ist sie unrein und unberührbar. Könnte es nicht sein, dass ein Mann auch mal einfach keine Lust hat auf Sex?

Oh ja, und dass eine Frau hingegen sehr viel Lust auf Sex hat? Unterschätze niemals das Sexualverlangen einer Frau! Viele Frauen würden alles Erdenkliche tun in dem Bemühen, einen Mann zu sich ins Bett zu bringen, wenn sie das wollen, nein, wenn sie das brauchen! Das ‚schwächere Geschlecht‘ erlangt dann unglaubliche Kraft und hat ein viel größeres Repertoire an verwendbaren Waffen als Männer, deren Gehirne bekanntlich nicht der aktivste Teil ihres Körpers ist, wenn das Blut gen Süden fließt! Und mit der Hilfe ihres Intellekts kann sich das ‚schöne Geschlecht‘ sehr schnell gar nicht mehr so schön verhalten!

Deshalb plädiere ich hiermit für die Berücksichtigung der männlichen Einwilligung in jeglicher zukünftigen Diskussion über einvernehmlichen oder nicht-einvernehmlichen Sex! Ein Aufruf gegen die Diskriminierung der männlichen Unlust und eine Forderung nach Gleichberechtigung der Geschlechter!

Holi im Ashram – verrückter aber sicherer Farbenspaß – 8 Mär 15

Holi ist vorbei! Wir hatten wieder einmal eine besondere, wundervolle, unglaubliche Feier zu diesem Farbenfest!

Ich habe euch bereits erzählt, dass Apra die ganze Zeit in einer Art Holi-Fieber war. Sie hat jeden Tag mit den Farben gespielt, unterschiedliche Leute gebeten, ihr Farben zu geben und sogar einige Mitarbeiter dazu überredet, mit ihr auszugehen und für sie Farbenpulver zu kaufen! Sie hatte eine Riesenfreude!

Am letzten Tag Holis, dieses Jahr am 6. März, hatten wir unsere größte Feier, nicht nur mit Pulver, sondern auch mit gefärbtem Wasser, Wasserpistolen und jeder Menge unterschiedlicher Farben! Yashendu und die Ashram Mitarbeiter hatten die halbe Nacht zuvor damit zugebracht, Blumen zu kochen, um Farbwasser zu haben und so war das Wasser auch noch schön warm. Apra beschloss, dass sie lieber bei den trockenen Farben bleiben würde und spielte an der Seite mit, ohne jedoch nass zu werden.

Unsere Gäste jedoch stürzten sich mit uns in die Farben! Es machte ihnen genauso viel Spaß wie uns und genau wie letztes Jahr waren alle am Ende an den verschiedensten Körperteilen farbig. Nach der großen Feier waren wir alle am Ende nur müde und erschöpft – sogar gestern noch hingen wir nur so rum und genossen den Tag mit wenig bis gar keiner Bewegung und natürlich den leckeren Süßigkeiten und Snacks der festlichen Zeit!

Gestern kam eine deutsche Frau im Ashram vorbei, um sich nach Retreats in den nächsten Monaten zu erkundigen. Sie hatte Holi in Vrindavan verbracht – hatte jedoch ihr Hotelzimmer am Haupttag, dem sechsten März, nicht mehr verlassen, da sie am fünften einige unangenehme Erfahrungen gemacht hatte. Sie war aus dem Hotel gegangen und war in der großen Menschenmenge nicht nur eingefärbt, sondern auch begrapscht und belästigt worden. In einer solchen Menschenmenge, die sich im Holi-Wahn befindet, passieren solche Dinge leider – und eine Frau kann leider nicht mehr dagegen unternehmen, als drin zu bleiben. Es ist wirklich schade und eine Schande.

Deshalb haben Reisebüros und online Reise-Foren bereits begonnen, Frauen anzuraten, an diesem Haupttag drinnen zu bleiben oder mit einer nur kleinen Gruppe Freunde, der Gasthaus-Familie oder einer anderen, geschlossenen Gesellschaft zu feiern, nicht jedoch draußen auf der Straße.

Wir freuen uns, dass wir in unserem Ashram Leuten aus anderen Ländern die Möglichkeit geben können, Holi in seiner ganzen Verrücktheit und das insbesondere in Vrindavan zu erleben – in einer sicheren Umgebung. Ja, wir werden auch alle verrückt, rennen einer hinter dem anderen her und freuen uns wie Kinder darauf, den anderen mit Farbe einzudecken – aber egal, wie verrückt es wird, wir alle behandeln die anderen mit Respekt. Wir, das sind unsere Mitarbeiter, unsere Freunde, unsere Gäste, unsere Kinder und unsere Familie. Es ist eine ziemliche Menge Leute, aber selbst während wir jemand anderem Farbpulver in den Nacken reiben, wissen wir, dass wir alle doch Spaß haben wollen!

Und so bleibt es für jeden, der mitmacht auch Spaß! Jetzt, nach der Feier, haben wir herrliche Erinnerungen daran, wieder wie Kinder zu sein und uns nicht um Farbe auf Körper oder Haaren zu kümmern! Es ist die beste Zeit des Jahres – und wir lieben es, dieses Erlebnis mit Freunden von der ganzen Welt zu teilen!

Wir freuen uns darauf, nächstes Jahr mit euch zu feiern!

Hier kannst du Bilder der diesjährigen Holifeier ansehen

Die Enttäuschung, wenn ein Mädchen zur Welt kommt – selbst in der indischen High Society! – 14 Jan 15

 

Als ich gestern über Monika schrieb, musste ich wieder an ihre ganze Familiensituation denken und die Geschichte ihrer Mutter, deren zwei Töchter zur Adoption freigegeben worden waren. Weil es Mädchen waren, nicht Jungen. Ramona hatte vor einiger Zeit ein Gespräch mit ihrer Frauenärztin – und was sie erzählte, bestätigte wieder einmal, dass das auch in höheren gesellschaftlichen Kreisen die schreckliche Antwort ist!

 

Das Krankenhaus, in dem Ramonas Gynäkologin arbeitet, in dem Apra geboren wurde und in dem auch Monika behandelt wird, ist, wie ich euch bereits erzählt habe, ein gutes Krankenhaus. Das bedeutet, dass die Ärzte wissen, was sie tun, die Mitarbeiter sehr freundlich und kompetent sind und man natürlich dafür auch zahlt. Wenn die Ärztin uns von den Frauen erzählt, die dort Kinder zur Welt gebracht haben, so spricht sie von Frauen der oberen Mittelschicht oder der Oberschicht. Sie sind gebildet, hatten oder haben oft gute Arbeitsstellen und haben Zugang zu internationalen Medien, einem modernen Lebensstil und der Wahrheit über veraltete Werte.

Leider berichtete die Ärztin, dass sie ständig von Aberglauben und schrecklichen Wertvorstellungen und Einstellungen. Sie bekommt nicht nur regelmäßig die Bitte, einen Kaiserschnitt am richtigen Datum und zum richtigen Zeitpunkt zu machen – dem ‚Muhurt‘, der sich aus der Sternen- und Planetenkonstellation errechnet – und dem Kind somit das bestmögliche Geburtshoroskop zu verschaffen.

Nein, ein weiterer Aspekt ihrer Arbeit ist es, die Frauen zu trösten, die gerade ein Mädchen zur Welt gebracht haben. Es gibt Frauen mit hohen Universitätsabschlüssen, die stundenlange Wehen aushalten und dann in Tränen ausbrechen, wenn das Baby schließlich geboren ist. Nicht aus Erleichterung oder Erschöpfung, sondern aus Erleichterung. Die Worte ‚Es ist ein Mädchen!‘ bringen weder Freude noch Wärme ins Herz!

Ihr seht also, es ist egal, ob die Frau gebildet ist oder nicht, ob sie bereits einen Jungen hat oder nicht, sie kann meinen, ein Sohn sei mehr wert als ein Mädchen. Mit diesem Gedanken ist sie aufgewachsen, solche Dinge hört sie ihre Familie sagen und so sehen die Erwartungen derer aus, die möchten, dass sie einen Jungen zur Welt bringt.

Wenn wir Kindern Fragen zu ihrer Familie stellen, zum Beispiel ob ihr Onkel und ihre Tante auch Kinder haben, hören wir Dinge wie ‘Sie haben nur drei Mädchen, keine Jungen’. Wenn Mädchen reden, sprechen sie manchmal über die schlimme Situation ihrer Familie, weil ‚wir so viele Schwestern sind‘. Als Ramona schwanger war, wünschten ihr mindestens zehn Leute, dass es ein Junge wird!

Indien wächst und entwickelt sich – aber das Land muss noch viel Fortschritt machen, um solch schreckliche Vorstellungen, Einstellungen und Werte loszuwerden!

Mehr Frauen für Führungspositionen im Management! – 8 Mai 14

Nach dem gestrigen Tagebucheintrag erzählte mir jemand, dass ich von den Reaktionen der Kollegen unserer Besucherin nicht so überrascht sein sollte. Schließlich war sie eine Frau und machte ihre Arbeit offensichtlich besser als ihre männlichen Kollegen. Frauen in solchen Stellungen bekommen kaum die Anerkennung, die sie verdienen. Dieses Feedback war für mich sehr interessant und ich möchte es gerne noch etwas näher beleuchten.

Zunächst einmal ist da die Aussage, dass Management immer noch ein Bereich ist, in dem vorwiegend Männer Stellungen innehaben. Es gibt Frauen im Management und in vielen Ländern auch in den höchsten Stellungen, aber die Prozentzahl zeigt immer noch, dass mehr Männer wirklich die Karriereleiter so weit aufsteigen. Die Gründe, wie zum Beispiel Schwangerschaft und Familiengründung, lassen wir mal beiseite und konzentrieren uns auf die Folgen.

Da ist also eine Frau in einem Team von vielleicht zehn Männern. Sie schafft es, in der Statistik bessere Ergebnisse zu erzielen als sie alle, während in den Köpfen dieser Männer immer noch der Gedanke herrscht ‚Wie soll eine Frau meine Arbeit machen können?‘ Ja, dieser Gedanke, diese Herabsetzung von Frauen existiert leider noch. Die Gesellschaft hält allgemein bestimmte Arbeitsbereiche für ‚männlich‘ und andere für ‚weiblich‘, obwohl große Schritte in Richtung Geschlechtergleichheit bereits gemacht wurden.

Wenn wir zum Management zurückkommen, denken Männer jedoch, dass Frauen nicht so hart und taff sein können, wie sie selbst. Es läge ihnen nicht in ihrer Natur. Sie zögern, ihre Angestellten anzuschreien. Wenn das der Fall ist und diese Härte sich zeigt, indem man seine Angestellten anbrüllt, laut wird und sie als minderwertig behandelt, glaube ich, wir sollten wirklich mehr Frauen auf Management-Posten befördern. Wenn Männer sich selbst, aus Natur, nicht unter Kontrolle haben, dann müssen Frauen auf höhere Stellungen kommen und zeigen, dass es möglich ist, ein Team zu führen, ohne auf andere herabzuschauen und sie zu erniedrigen! Dass man streng sein kann, ohne laut zu werden. Dass man höflich und nett sein kann, während man andere zum Erfolg führt.

Mit mehr Frauen in höheren Stellungen wären die anderen Probleme sofort gelöst. Niemand würde denken, dass diese Jobs nur für Männer sind. Kein Mann würde sich in seinem Stolz verletzt fühlen, wenn eine Frau bessere Ergebnisse bringt als sie! Und kein Mann könnte einer Frau sagen, sie könne ihre Arbeit nicht so gut machen wie er.

Ich weiß, dass es im Westen viele Frauen in guten Stellungen gibt, die solche Probleme vielleicht nicht haben oder vielleicht nur das leichte Gefühl, nicht so sehr respektiert zu werden, wie ihre männlichen Kollegen. Das gibt es jedoch und jeder, der einmal erlebt hat, wie ein Mitarbeiter ihr das Gefühl gegeben hat, unfähig zu sein ihre Arbeit so gut zu machen, wie er es könnte, weiß, wovon ich spreche.

Während es im Westen viel besser ist, da dort die Bewegung zur Gleichberechtigung der Frau bereits so viel Erfolg hatte, sieht die Situation in Indien noch ganz anders aus. Es gibt nicht viele Frauen in Führungspositionen großer Firmen. Die Anzahl arbeitender Frauen ist insgesamt recht niedrig.

Ihr könnt euch also ihre Situation vorstellen – akzeptiert in niedrigen Stellungen, billiger als männliche Angestellte und man vertraut ihnen keine schwierigen Aufgaben an.

Auf der Welt muss sich noch einiges verändern. In Ländern im Westen wie im Osten. Um Gleichberechtigung, Respekt für alle und eine bessere Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Um mehr glückliche Leute zu haben.

Als wir die Ehe eines minderjährigen Mädchens verhinderten – 10 Apr 14

Nachdem ich euch in den letzten Tagen von den Erfahrungen in den Häusern unserer Kinder allgemein erzählt habe und bereits die Situation von Frauen und Mädchen in Indien erwähnt habe, möchte ich heute über ein weiteres Problem sprechen: die frühe Ehe der Mädchen. Dafür möchte ich euch als Beispiel ein Mädchen unserer Schule vorstellen: Pooja.

Letzte Woche wurde eine der Lehrerinnen von einem Mädchen der dritten Klasse angesprochen. Die Fünfzehnjährige erzählte ihrer Klassenlehrerin, dass sie im nächsten Schuljahr nicht mehr zur Schule gehen würde. Auf die Frage hin warum sagte das Mädchen, ihre Eltern würden sie in einigen Monaten verheiraten.

Drei Tage später standen Ramona und Purnendu vor ihrem Haus. Sie waren sowieso schon mehrere Male bei Pooja daheim gewesen, doch da waren nie alle Kinder daheim, so dass sie nie ihr Video machen konnten. Wie per Zufall war an diesem Tag die ganze Familie daheim. Pooja ist ihre dritte Tochter und hat noch einen jüngeren Bruder und zwei jüngere Schwestern. Die zwei älteren Töchter des Hauses sind bereits verheiratet und haben je zwei Kinder.

Auf die Frage hin, ob sie Pooja in diesem Jahr verheiraten würden, antworteten sie mit einem klaren ‚Ja‘. Als Purnendu dann Pooja fragte, ob sie denn auch heiraten wollte, antwortete sie ‚Ich tue das, was meine Eltern für das Beste halten‘. Was folgte war eine längere Diskussion, in der Purnendu den Eltern im Einzelnen erklärte, warum es keine kluge Entscheidung war, ihre Tochter dieses Jahr bereits zu verheiraten.

Er begann mit den rechtlichen Gründen: bevor ein Mädchen achtzehn Jahre als ist, ist es gegen das Gesetz, sie zu verheiraten. Davon waren sie nicht allzu beeindruckt – obwohl es ihnen doch ein bisschen unangenehm war. Dann fragte er, ob sie denn durch ihre Bildung irgendwelche Ausgaben hätten, die sie auf diese Weise einsparen würden – nein, weil sie ja an unsere Schule geht, wo sie keine einzige Rupie zahlen muss. Schließlich erzählte er ihnen von den Vorteilen für Poojas Zukunft, wenn sie weiter lernen würde. Dass sogar Frauen aus so einfachen Verhältnissen wie die ihren heutzutage erfolgreiche Geschäftsfrauen sind, die ihre Familien finanziell unterstützen. Dass Bildung für Pooja eine Garantie wäre, dass sie Geld verdienen kann, wenn sie es braucht – denn niemand weiß je, was die Zukunft bringt.

Schließlich stimmten sie zu und versprachen, Pooja weiter in der Schule lernen zu lassen. Das Schönste war daraufhin das Lächeln in Poojas Gesicht. Es ist zu früh – aber es ist keine Seltenheit unter den armen Leuten! Wir sehen oft junge Mädchen mit Babies in den Armen, die eher ihre jüngeren Geschwister sein sollten als ihre eigenen Kinder!

Es ist schrecklich, sich auszumalen, was diese Teenager bereits vor dem Erwachsenenalter erlebt haben, was sie alles an Verantwortung tragen und die Emotionen, die viele von ihnen durchleben müssen.

Wir freuen uns, dass wir manchmal solchen Mädchen helfen können, ihre frühe Ehe zu verhindern, wie wir es bei Pooja konnten. Das sind die Erfolge unserer Arbeit, die manchmal im Ganzen klein scheinen mögen, die für die individuellen Kinder jedoch riesig groß sind. Und auch für uns.

Wir wissen, dass wir die Familie vielleicht aus dem gleichen Grund nächstes Jahr wieder besuchen müssen. Doch für jetzt haben wir für Pooja ein weiteres Jahr in der Schule erreicht!