Lasst uns alle den Penis verehren – was soll daran falsch sein? – 18 Feb 15

Gestern habe ich euch eine Geschichte von Shiva erzählt und davon, wie Hindu begannen, seinen Penis in der Form des Shiva Lingam zu verehren. Es gibt jedoch Hindus, die einfach nicht akzeptieren wollen, dass es genau das ist, was sie tun: dass sie einen Penis verehren.

Die Geschichte, die ich euch gestern geschrieben habe, steht so in den Schriften. Es ist Shivas Penis, der runterfällt und die Menschen stimmen zu, genau diesen Körperteil zu verehren. Wenn du nun sagst, dass es eine Penis-Statue ist und du sie als Symbol für das Universum siehst, okay, kein Problem. Du kannst jedoch nicht sagen, es sei KEIN Penis. Ja, in den Schriften ist die Sprache von Genitalien und wenn du religiös bist, solltest du das auch akzeptieren.

Es gibt eine weitere Geschichte über Shiva und seine Geschlechtsteile, die euch vielleicht gefällt:

Shiva sah einmal eine schöne Frau, nein, einen himmlischen Engel. Sofort war er erregt und rannte auf sie zu. Sie sah ihn, bekam einen Schreck und rannte davon, hatte aber keine Chance. Er holte auf, bekam sie zu fassen und versuchte, sie zu umarmen. Sie wehrte sich sehr und versuchte, von ihm wegzukommen, um sich zu retten. Auf wundersame Weise schaffte sie es und rannte davon.

Doch in diesem kurzen, intensiven Kampf hatte Shiva, nun ja, ejakuliert. Ja, und wo auch immer auf der Erde sein Samen hinfiel, entstanden Gold- und Silberminen.

Für all diejenigen, die bereits begonnen haben, nach Beweisen in Schriften zu fragen, ihr könnt das obige in der Shrimad Bhagwat Maha Puran, 8 / 12 / 24-34 nachlesen.

Als ich meiner Frau diese Geschichten erzählte, fing sie wirklich an zu lachen und meinte, das hörte sich nach schlechtem Porn an, nicht nach heiligen Schriften, oder vielleicht etwas, das gutes Comic-Material abgeben würde. Es ist wahr – und damals, als es geschrieben wurde, war es natürlich das, was den Leuten mit ihrer Fantasie in den Kopf kam! Es war das, was sie hören wollten und sie fügten Gott und Religion in ihre Lieblingsgeschichten mit ein!

Ich sage nicht, dass das falsch ist! Ich sage nicht, dass es in Schriften keinen Sex geben sollte! Das Problem ist, dass religiöse Menschen immer ‚rein‘ sein wollen und vorgeben, dass ihre Religion nichts mit Sex zu tun hat. Akzeptiere, dass das ein Teil deiner Religion ist, Teil deiner Schriften! Du kannst Genitalien doch nicht zum Tabu machen, wenn einer der Hauptgegenstände deiner Verehrung ein Penis ist!

Als ich selbst religiös war, kannte ich all diese Schriften und hatte sie studiert. Ich wusste, dass es ein Penis war – und fand das nie seltsam. Ich wuchs damit auf und während ich heute lache, wenn ich einem nicht-Hindu davon erzähle, war ich mir dieser Geschichten auch in der Vergangenheit 100% bewusst.

Ich habe gehört und auch Bilder gesehen, dass es in Japan und Nepal ebenfalls Menschen gibt, die den Penis verehren. Herrlich – wir brauchen mehr davon! Lebensumarmend und mit dem Fokus auf das, was im Leben – und im Körper – wichtig ist!

Behaupte nur nicht, du würdest keinen Penis verehren – das ist scheinheilig!

Mein Freund, der Religionslehrer, der nicht glaubt – 17 Jul 14

Ich habe einen Freund in Deutschland, den ich jedes Mal treffe, wenn wir hier sind und der Religionslehrer ist. In Deutschland ist Religion ein Unterrichtsfach in der Schule, mit der Möglichkeit katholisch oder evangelisch christlichen Unterricht zu wählen oder stattdessen auch das nicht-religiöse Fach ‚Ethik‘, wenn man sein Kind keines von beiden lernen lassen will. Da ich wusste, dass mein Freund nicht wirklich eine religiöse Person ist, fragte ich ihn dieses Mal: ‚Unterrichtest du nur Religion oder glaubst du auch daran?‘

Seine Antwort: ‘Oh, ich unterrichte nur, ich glaube nicht!‘

Ich fand seine Erklärung dieser Tatsache recht interessant und dachte, vielleicht wäre das auch für euch etwas. Die Hauptsache ist, so meinte er, dass er die Bibel nicht als heiliges Buch ansah, sondern als Sammlung alter, religiöser Texte. Laut ihm sind es nicht, wie manche Leute glauben, wörtliche Aufzeichnungen der Worte Gottes, sondern eher eine Zusammenstellung von Geschichten, geschrieben von unterschiedlichen Leuten, sogar zu verschiedenen Zeiten mit dem Ziel, mit Beispielen und Symbolen eine Botschaft zu übermitteln.

Das muss man erkennen, wenn man sich die Bibel ansieht. Sie ist voller Symbole und Metaphern, die Leute in alten Zeiten brauchten, um die Nachricht dahinter zu verstehen. Man kann das also nicht wörtlich nehmen, man muss herausfinden, was sie sagen wollten. Und man muss erkennen, ob diese Botschaft in die heutige Zeit passt oder nicht.

Das Interessante ist laut ihm jedoch eher wissenschaftlich: in der heutigen Kultur und dem heutigen Leben kann man den Einfluss der Religion sehen, dieser Texte und Werte, die sie bereits vor Tausenden von Jahren vermittelt haben. Es sind historische Dokumente, die uns die Entwicklung unserer Gesellschaft zeigen! Die Werte, das Verhalten, die Sprachen und der Lebensstil von Europäern ist vom Christentum geprägt worden!

Es gibt andere Religionslehrer, sogar an der Schule meines Freundes, erzählte er, die die Bibel wirklich wörtlich nehmen! Sie glauben und unterrichten diese alten Texte Wort für Wort. Das ist natürlich lächerlich und die Schüler wissen das auch – aber es gibt alle Arten von Menschen und darum sollte man meiner Meinung nach auch so etwas wie eine Religionsklasse haben: die Möglichkeit, dass ein verrückter Führer einer christlichen Sekte versucht, deine Kinder für sich zu gewinnen, ist einfach zu groß! Dieses Feld ist einfach zu voll von Behauptungen, die man nicht beweisen kann und Möglichkeiten des Fanatismus, dass für mich nur ein rein wissenschaftlicher Ansatz Sinn macht.

Ich verstand also, als mein Freund sagte ‚Ich bin ein Wissenschaftler, kein Geistlicher. Wir haben beide Theologie studiert, aber es sind ganz unterschiedliche Wege!‘

Erlöse dich selbst von Religion und sei glücklich, anstatt auf eine Erlösung nach dem Tod zu warten! – 16 Jul 14

Kennt ihr Leute, die immer negativ scheinen, wenn es um ihr Leben geht? Ich erinnerte mich vor kurzem an einen religiösen Grund, den zumindest Hindus hierfür haben können. Eine Berechtigung, unglücklich zu sein: laut dem Hinduismus, beginnst du dein Leben in Sünde.

Die Hindu Religion glaubt, wie ihr wahrscheinlich bereits wisst, an Reinkarnation. Nach der Philosophie ihrer Schiften glauben sie jedoch auch, dass jedes Mal, wenn ein Mensch geboren wird, eine Seele tief fällt.

Wenn eine gute Person stirbt, glauben Hindus, dass er gutes Karma übrig hat. Deswegen geht er in einen temporären Himmel. Sobald er sein gutes Karma dort ‚aufgebraucht‘ hat, muss es wieder auf die Erde zurück, weil er da noch was zu erledigen muss. Er ist noch nicht befreit, sonst hätte er gar nicht erst in den Himmel gemusst – seine Seele wäre einfach frei und mit der großen Seele der Schöpfung vereint. Die ganze religiöse Anstrengung eines Hindus geht dahin, Befreiung zu erlangen und nicht mehr in dieses Leben zurückkommen zu müssen! Er will einfach nicht mehr wiedergeboren werden!

Das Konzept ist also, dass deine Reinkarnation von Grund auf, etwas Schlechtes ist. Man hat immer einen Wunsch: wenn ich doch nur nicht wiedergeboren wäre, wenn ich doch nicht mehr in diesem Universum wäre, wenn ich doch nur schon befreit wäre! Du sagst praktisch: wäre ich doch einfach nicht geboren worden! Nun machst du jede Art der Anstrengung, die du findest, um diesen Fluch der Wiedergeburten loszuwerden. Du betest mehrmals pro Tag, machst Pujas, die Verehrung der Götterstatuen, gehst in den Ganges, um im heiligen Wasser zu baden und machst jedes Jahr Pilgerreisen.

Du bist von Lebensbeginn an ein Sünder. Wie könntest du da jemals glücklich sein?

Ich habe gehört, dass die gleiche Geschichte auch im Christentum existiert! Ich kenne mich da nicht im Einzelnen aus, aber sie glauben, dass wir alle nur auf dieser Welt sind, anstatt im Paradies, weil Eva, die Mutter aller Menschen, Gottes Regeln nicht einhielt und einen Apfel vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen gegessen hat. Sein ganzes Leben lang versucht man nun, eine gute Person zu sein, Gott zu lieben und zu Jesus zu beten, auf dass er, der für die Sünden der Menschheit gestorben ist, dich retten kann.

Religion will dich in einem Schuldgefühl halten. Schuldgefühle für eine Art der Sünde, von der du nicht einmal was weißt, die du nicht selbst begangen hast! Du wurdest aufgrund dieser Sünde geboren und kannst diese Tatsache nicht ändern!

Du solltest also dein Leben diesem Gefühl leben, alles dafür tun, die Gnade eines imaginären Gottes zu erfahren. Wie solltest du in deinem Leben jemals glücklich sein, wenn es das ist, woran du glaubst?

Die Religion sagt dir, wie du nach deinem Tod Erlösung erlangst – aber wenn du wirklich glücklich sein willst, musst du dich selbst zu Lebzeiten erlösen!

Mein Fünf-Jahres-Rückblick von 2005, von Ende 2013 aus gesehen – 29 Dez 13

So wie dieses Jahr nun zu Ende geht und wir alle zurückblicken, blickte ich auch zurück als das Jahr 2005 sich dem Ende zuneigte. Der Jahreswechsel bot mir die Gelegenheit, an die fünf Jahre zurückzudenken, die vergangen waren, seit ich die Höhle verlassen hatte. Wie viel geschehen war und in welche Richtung ich mich entwickelt hatte!

Als ich aus der Höhle kam, hatte ich natürlich gerade eine lange Zeit der Zurückgezogenheit nur mit mir selbst hinter mir und ich wusste, dass die Veränderungen, die während dieser Zeit in mir stattgefunden hatten, sich auch in meinem Leben widerspiegeln würden – aber wie? Ich wusste, dass ich den Weg nicht weitergehen wollte, auf dem ich vorher gegangen war, aber ich hatte keine Ahnung, in welche Richtung sich mein Leben wenden würde, was ich tun würde. Und wo ich Geld verdienen würde, um meine Familie zu unterstützen!

Ich veränderte mich. Raus aus Indien, in die weite Welt. Ich begann neue Projekte, neue Arbeit. Ich gab Yoga Workshops, individuelle Sitzungen und Beratungen. Ich knüpfte Verbindungen zu anderen Menschen auf ganz andere Weise und genoss es. Ich hatte die Rolle des Guru hinter mir gelassen und Freunde gefunden.

Während ich im Westen innerhalb der indischen Gemeinschaften zu arbeiten begonnen hatte, die natürlich eng mit Religion und damit meiner vorherigen Arbeit verbunden waren, hatte sich das mit der Zeit auch verändert. Ich hatte Menschen außerhalb der indischen Gemeinschaften kennen gelernt und arbeitete somit mit Leuten, die sehr wenig oder gar nichts mit der Hindu Religion oder Hindu Schriften zu tun hatten. Ich befreite mich gerne von diesen Texten, die, wie ich langsam festellte, nicht das widerspiegelten, was ich innerlich spürte. Ich war weiter von Religion entfernt, als ich jemals für möglich gehalten hatte.

Doch ich hatte überlebt. Meine Familie hatte überlebt. Nein, mehr als das: wir blühten auf! Das Ashram-Gebäude wuchs und wir konnten immer mehr Menschen unterstützen: unsere Mitarbeiter und ihre Familien, die von dem Gehalt, dass sie von uns bekamen, lebten, junge Sanskrit-Schüler, die während der Zeit ihres Studiums bei uns wohnten und all die Kinder, die wir nun in Grundschulen der Umgebung unterstützten.

Und was machte ich, als ich das erkannte? Ich dankte Gott von tiefstem Herzen. Ich glaubte, es war er, der mir selbst dann all das gab, als ich keine Vorträge über Schriften mehr hielt! Der mich und meine Familie trotz all der Veränderungen der letzten fünf Jahre segnete.

Damals hätte ich nie gedacht, dass ich weitere fünf Jahre später den gleichen Gott als erfunden bezeichnen würde und dass ich nicht auf die Idee kommen würde, dieser Schöpfung des menschlichen Verstands für die Ergebnisse meiner eigenen Arbeit und Anstrengung zu danken.

Menschen verändern sich, Gedanken verändern sich und Glaube verändert sich, das alles mit der Zeit!

Wie sage ich meinem persönlichen Guru, dass ich kein Guru mehr bin? – 17 Nov 13

Letzte Woche habe ich euch erzählt, wie meine Freunde und ehemaligen Anhänger mit der Zeit von den Veränderungen meines Denkens und meiner Philosophie erfuhren. Ich war kein Guru mehr und 2005 waren sich die meisten Leute in meiner Umgebung dessen bewusst, zumindest teilweise. Natürlich merkte auch meine Familie, was los war – und ich wollte meine Gefühle mit ihnen teilen! Ich war mir jedoch nicht sicher, was sie sagen würden, besonders mein Vater, der sein ganzes Leben als Guru verbracht hatte.

Meine Übergangsphase vom sehr religiösen Guru zur unreligiösen, normalen Person, die ich heute bin, dauerte eine geraume Zeit. Das ist normal – ich hatte dreißig Jahre meines Lebens der Religion und dem Guru-Leben gewidmet! Die Veränderung kam nicht von einem Tag auf den anderen, aber da gab es einen Punkt im Jahr 2005, als ich zurückblickte und erkannte, wie sehr ich mich bereits verändert hatte und dass die Veränderungen immer noch vor sich gingen! Da waren so viele Gefühle und Erfahrungen – und ich wollte meiner Familie davon erzählen!

Ich hatte schon in sehr jungem Alter begonnen, mit meinem Vater zu reisen. Bereits, als ich sehr klein war, kam ich mit zu seinen Programmen und im Alter von neun Jahren, teilte ich die Bühne mit ihm, durfte Mantras rezitieren und zu seinem Programm beitragen. Er brachte mir alles bei, gab mir Raum für meine eigenen Interpretationen, ermutigte mich dazu, neue Wege zu gehen und meine eigenen Ideen zu verwenden, als ich den uralten Inhalt der religiösen Schriften vortrug. Er war nicht nur ein Guru für Tausende Menschen, sondern auch mein persönlicher Guru, derjenige, von dem ich alles lernte.

Als ich dreizehn Jahre alt war, begann ich, meine eigenen Vorträge zu geben und fing bereits als Teenager an, selbst zu reisen. Ich wurde schnell bekannter und ich war mir immer bewusst, dass dieser Erfolg auf dem beruhte, was mein Vater mir beigebracht hatte. Was würde er sagen, wenn ich ihm erklärte, ich würde das alles hinter mir lassen? Dass ich mich nicht nur davon entfernte, sondern, dass ich bereits eine gute Strecke zwischen dieses vergangene Guru-Leben und mich selbst gebracht hatte?

Nachdem ich 2000 aus der Höhle gekommen war, verbrachte ich viel Zeit im Ausland und obwohl sie deshalb mein Alltagsleben nicht allzu oft mitbekamen, hatten meine Familienmitglieder definitiv einige der Veränderungen bereits gespürt und gesehen. Sie wussten, dass ich meine tägliche Feuerzeremonie nicht mehr machte, seit ich mir das Bein gebrochen hatte. Sie wussten auch, dass ich in Indien keine Programme mehr gab. Sie wussten, dass ich kaum mit den Anhängern in Kontakt stand, die vor und sogar während meiner Zeit in der Höhle oft bei uns zu Besuch gewesen waren.

In unserer Familie waren wir immer sehr offen miteinander und deshalb machte ich mir keine Sorgen – trotzdem, ich wusste nicht genau, was mein Vater sagen würde. Wäre er enttäuscht? Würde er mich verstehen? Welche Gefühle würden diese Veränderungen in ihm hervorbringen?

Nächste Woche werde ich euch von unserem Gespräch erzählen.

Warum willst du, dass ein Guru die Führung über dein Leben übernimmt? – 22 Jul 13

Heute ist in Indien Guru Purnima, der Tag der Meister. Es ist ein Tag, an dem jeder Schüler seinen Guru ehrt. Selbst wenn er das ganze Jahr nicht an ihn denkt, kommt er an diesem Tag, wäscht die Füße seines Gurus, zeigt seine Hingabe und überrascht ein Geschenk sowie etwas Geld. Selbst wenn er weit weg ist, wird er ihn anrufen, um ihn zu grüßen. Ich habe die Rolle des Guru selbst gespielt und kenne die Szene sehr gut. Ich habe mich geändert und zwar so sehr, dass ich heute das, was ich vor Jahren selbst empfohlen habe, vollständig ablehne. Und damit auch das Prinzip des Guruismus.

Ich glaubte und predigte das, was in den Schriften steht: ohne Guru erreicht man keine Erlösung. Erlösung ist das, wonach alle streben – also sollte jeder einen Guru finden, der ihn zur Erlösung bringt.

Heute habe ich das Gefühl, dass diese Bedingung der Grund ist, warum es in diesem Bereich so viel Korruption gibt. Unschuldige, leichtgläubige Menschen kommen und sie lehren ihnen drei Dinge:

1. Man kann nur Erlösung finden, wenn man einen Guru hat.

2. Man kann nur einen Guru haben, genau wie man nur einen Vater haben kann.

3. Dem Guru musst du alles widmen, was du hast und was du tust. Er übernimmt Verantwortung für dich und dafür musst du tun, was er sagt.

Von dem Augenblick an, in dem du von deinem Guru eingeweiht wirst, widmest du ihm alle deine Rituale. Du folgst seinem Rat und betest mit dem Gedanken an ihn. Du wirst freiwillig und freudig zur Marionette dieses Meisters mit seinem Versprechen, dass er dich aus dieser Welt der Illusion herausholt. Offensichtlich mögen diese Gurus die Macht und alles, was damit kommt. Darum sagen sie es sei ein Muss und notwendig, die Einweihung durch einen Guru zu haben. Um ihre Anhänger bei sich zu halten, fördern sie die Regel, dass jeder Anhänger nur einen Guru haben kann.

Dieses ganze System ist meiner nach wie für den Missbrauch gemacht, der in den vergangenen Jahrzenten und Jahrhunderten stattgefunden hat. Diese Gurus bekommen sehr viel Macht über die Gedanken dieser Menschen und sie missbrauchen diese Macht wissentlich, um Reichtum zu erlangen und nicht nur ihre körperlichen Bedürfnisse zu stillen, sondern auch ihre sexuellen Fantasien, die nicht selten die Grenze dessen überschreiten, was man ‚normal‘ nennt. Es ist falsch, was da geschieht.

Meiner Meinung nach ist ein Guru nur ein Lehrer, im grundlegenden Sinn des Wortes. Wenn man etwas lernen will, braucht man einen Guru. Als ich zur Schule ging, nannte unsere ganze Klasse unseren Lehrer ‚Guruji‘, um ihm Respekt zu zeigen. Es ist egal, wer es ist, jeder von dem du lernst, sei das eine jüngere oder ältere Person, kann dein Guru sein. Und es ist egal wie viele Gurus man hat, wer auch immer dir etwas beibringt, ist dein Guru.

Werde nicht zur Marionette eines anderen. Gib jedem, von dem du lernst, den Respekt eines Guru, aber mache dich nicht von einer Person vollständig abhängig. Schaffe eine Beziehung von Lehrer und Schüler – der Aspekt der Göttlichkeit ist da absolut unnötig.

Manch einer mag nun dagegenhalten, dass man einen spirituellen, religiösen Guru braucht, wenn man etwas zu den Schriften und zur Religionsphilosophie lernen möchte. Ich habe einen großen Teil meines Lebens damit verbracht, genau das zu lernen. Heute jedoch möchte ich euch frage: warum willst du diese Philosophie überhaupt lernen? Meiner Meinung nach ist das vollkommen nutzlos. Du willst ein ehrliches und glückliches Leben leben. Warum brauchst du dazu die Veden, den Koran oder die Bibel? Mit dem Studium dieser Bücher grenzt du nur dein Sichtfeld ein, schränkst du deinen Weg ein und verwirrst dich selbst. Wenn du diese Philosophie also nicht brauchst, wozu brauchst du dann einen Guru?

Sei dein eigener Guru. Lass deine eigene Liebe, Bescheidenheit und Moral dein Guru sein. Sie werden dir ein guter Führer sein, wenn du sie nur lässt.

Das verlockende Angebot der Gurus, dich von jeglicher Verantwortung zu befreien – 3 Apr 13

Gestern habe ich über die Verantwortung geschrieben, die beide, Autor und Leser für ihr Leben und ihre Handlungen haben und übernehmen sollten. Jeder sollte sich seiner Verantwortung bewusst sein und diese übernehmen. Während das etwas ist, das die meisten Leute als das akzeptieren würden, wie es sein sollte, lehren Hinduismus und Guruismus leider etwas völlig anderes: man kann und sollte alle seine Verantwortung an seinen Guru abgeben.

Ja, das steht in den höchsten Schriften geschrieben und das predigen Gurus seit Jahrhunderten und versuchen Anhänger schon immer zu erreichen. Die Vorstellung ist, dass man sich selbst vollkommen einem Guru hingibt. Sich selbst an ihn abgibt, sein schlechtes, aber auch sein gutes Karma dem Guru gibt und macht, was er sagt, ohne für sich selbst irgendetwas zu erwarten. Dann erreicht man den Punkt, an dem man für sich selbst kein Karma mehr hat und deshalb nach seinem Tod in den Himmel kommt.

Dieses Konzept ist eigentlich der Schlüsselpunkt, mit dem der Guruismus überhaupt funktioniert. Gurus laden die Leute ein: Kommt, gebt mir all euer Karma, macht, was ich sage und dann müsst ihr euch nicht mehr um euer Leben oder sogar euer Nachleben sorgen. Gebt euch hin und lasst los, ich werde mich in dieser Inkarnation und auch danach um dich kümmern.

Ist das nicht ein herrliches Konzept? Ein verlockendes Angebot für jeden normalen, unschuldigen, religiösen Menschen! Jeder Hindu, der in dieser Religion aufgewachsen ist, glaubt, dass das der richtige Weg ist und alle anderen können verstehen, wie einladend das klingt: Setz dich in mein Boot, ich rudere und nehme dich mit ans andere Ufer! Du musst nicht nachdenken und dir keine Sorgen machen, du wirst gut ankommen. Du kannst das Boot nicht zum Kentern bringen, du kannst nicht von der Strömung mitgerissen werden, du kannst nicht ertrinken – du wirst nicht einmal nass werden!

Sie geben sich hin und lassen los. Es ist einfach und wird in der Gesellschaft sogar als etwas Gutes angesehen! Sie sagen stolz ‚Ich bin ein Anhänger, ich habe mich selbst aufgegeben und tue, was mein Guru mir sagt. Ich bin niemand‘. Diese Bescheidenheit ist genau das, was von ihnen erwartet wird. ‚Vernichte dein Ego‘ wird ihnen gesagt, sonst kann der Guru nicht übernehmen. Er wird sich um dein Karma-Konto kümmern, also musst du ihm alle Rechte dafür übertragen.

Für diese Dienste muss man natürlich auch einen gewissen Betrag zahlen. Manche Gurus nehmen diesen Betrag nicht direkt. Manche sind wie Banken, bei denen man eine bestimmte Versicherung abschließen muss, bevor einem besondere Dienste zugängig gemacht werden. Doch man muss zahlen, sei das direkt oder indirekt.

Große Mengen an Geld ist nicht der einzige Vorteil, den die Gurus von dieser Einstellung haben. Sie haben viele Menschen, die ihnen so ergeben sind, dass sie alles machen, würden, was auch immer sie sagen. Diese Macht, die ihnen ihre Anhänger geben, ebnet ihnen den Weg zu sexuellem Missbrauch. Viele frühere weibliche Anhänger von Gurus haben mir erzählt, dass sie ihren Guru einfach für einen Got gehalten haben. Sie haben sich vollkommen hingegeben und vertrauten darauf, dass sie durch ihn und dadurch, dass sie tun, was auch immer er will, gerettet werden. Als er ihnen auftrug, ihm in seinem privaten Schlafzimmer zu dienen, seine Genitalien zu massieren und sogar Sex mit ihm zu haben, sind viele darauf eingegangen! Es gibt so viele Fälle von Gurus, die Frauen missbrauchen, weil sie unschuldig glauben, dass es das ist, was sie tun sollten.

Ihr seht also das Ausmaß des Problems, wenn die Leute keine Verantwortung für sich selbst übernehmen wollen und lieber den leichten Weg nehmen – und diese an jemand anderen übergeben. Es ist nie richtig, das zu tun. Nimm deine Verantwortung für deine Handlungen und ihre Folgen in deine Hände und erkenne, dass du keinen Guru brauchst, um im Leben glücklich zu sein.

‘Religiös aber nicht abergläubisch’ – warum das nicht möglich, aber zumindest ein gutes Zeichen ist – 11 Feb 13

Wenn ich über religiöse Menschen und ihren Aberglauben schreibe, darüber, wie Religion dumme Vorstellungen schürt, die den Menschen Angst machen, antowrten religiöse Menschen oft mit den Worten ‚Ich bin religiös, aber nicht abergläubisch!‘. Ihr habt so etwas sicherlich auch einmal gehört. Ich denke eigentlich nicht, dass das möglich ist. Trotzdem sehe ich es als gutes Zeichen, wenn jemand so etwas sagt. Lasst mich euch meine Theorie erklären.

Zuallererst, warum sage ich, dass man nicht nur religiös, aber nicht abergläubisch sein kann? Es hängt ein bisschen von der Definition des Wortes ‚religiös‘ ab, aber wenn man wirklich religiös ist, bedeutet das, man glaubt an die Schriften einer organisierten Religion, oder nicht? Und diese Schriften sind alle voller Aberglauben. Bis jetzt kenne ich keine einzige Religion, die keine Elemente des Aberglaubens in ihren Schriften hat. Wenn ihr eine kennt, sagt mir bitte Bescheid. Bis dahin kann ich euch sagen, dass die Religion in der Gesellschaft seit Jahrhunderten Aberglauben verbreitet und dass man Aberglaube nicht von Religion, dem Ursprung, trennen kann.

Doch wenn ich höre, dass jemand protestiert und sagt ‘Ich bin nicht abergläubisch, aber ich glaube an Religion!‘ Ich habe das Gefühl, dass diese Person zumindest angefangen hat zu verstehen, dass Aberglaube falsch ist! Es ist ein erster Schritt. Wenn jemand das Gefühl hat, dass er nicht abergläubisch genannt werden will, will er offensichtlich nicht, dass die Leute meinen, er könnte vor schwarzen Katzen Angst haben oder ähnlicher Unsinn. Er will nicht mit solchem Aberglauben in Verbindung gebracht werden, hat aber kein Problem damit, mit Religion in Verbindung gebracht zu werden.

Noch nicht.

In vielen Fällen habe ich das Gefühl, dass solche Leute einfach nicht den Mut haben, Religion wirklich zu verlassen. Manchmal ist es ein innerer Konflikt, die Leute fragen sich, ob das alles, was sie gelernt haben, wirklich richtig ist. Es dauert, bis man eine Einstellung akzpetieren kann, die ganz anders ist von dem, was man kennen lernte, als man aufwuchs. Es gibt jedoch einen Punkt, an dem man erkennt, dass es nicht nur Unsinn ist, für Glück auf Holz zu klopfen, sondern auch, in einem religiösen Ritual zum gleichen Zweck Milch in einen Fluss zu schütten.

Doch noch viel häufiger scheint es, als wären da Grenzen von Außen, die dieses Zögern verursachen. Was wird meine Familie sagen, wenn ich nicht mehr religiös sein will? Was sagen dann die Leute über mich? Diese und andere Fragen kommen den Menschen in den Sinn und obwohl sie nicht mehr davon überzeugt sein, was die Religion ihnen erzählt, haben sie nicht den Mut, dagegen zu sprechen. Aberglaube ist jedoch so lächerlich, dass sie nicht damit assoziiert werden wollen.

Ich glaube, dass ein Mensch, selbst wenn er in seinem Leben die Religion nicht völlig hinter sich lassen kann, er den Beginn machen und die nächste Generation wird einen Schritt weitergehen. Es kann geschehen und geschieht bereits. Die Religion hat über tausende von Jahren ihren Eindruck auf die Menschen hinterlassen, also ist es ganz klar, dass es nicht so leicht ist, da herauszukommen, besonders, wenn die ganze Gesellschaft um einen herum religiös ist. Wir wissen jedoch, dass die Veränderung begonnen hat und wir können positiv und hoffnungsvoll sein, dass die Veränderung weitergeht, bis die Menschen nicht mehr zögern zu sagen ‚Ich bin weder abergläubisch noch religiös!‘

Deine Religion sagt, man sollte nicht versuchen, Gott zu beweisen – warum streitest du also darum? – 8 Feb 13

Immer, wenn ich in meinem Blog etwas schreibe, das einen Zweifel daran ausdrückt, dass Gott existiert oder das ausdrückt, dass ich nicht an Gott glaube, gibt es Menschen, die versuchen, mir zu beweisen, dass ich falsch liege. Manchmal ist das der Beginn von Diskussionen zwischen Gläubigen und Nicht-Gläubigen über die Frage, ob Gott denn nun existiert oder nicht. Besonders wenn der Gläubige Hindu ist, wundere ich mich, warum er oder sie sich überhaupt auf diese Unterhaltung einlässt – diese Religion erklärt ganz klar, dass Gott nicht mit logischen Argumenten beweisbar ist.

In den Vedas steht an mehreren Stellen, dass sich Gott jenseits der Intelligenz und der Argumente befindet und dass man ihn nicht durch ein Gespräch oder eine Diskussion erfahren kann. Ich bin mir sicher, dass der Hinduismus nicht die einzige Religion ist, die ihren Gläubigen solche Weisheit zukommen lässt. Gott ist jenseits dessen, man kann Gottes Existenz nicht beweisen und deshalb sollte man erst gar nicht nach Beweisen suchen.

Gott ist eine Frage des Glaubens. Natürlich darfst du an Gott glauben, damit habe ich ganz ehrlich kein Problem. Warum jedoch willst du über die Frage streiten, ob er nun existiert oder nicht? Deine eigene Religion sagt dir doch, dass du das noch nicht einmal versuchen solltest! Warum willst du deinen Gott auf eine bestimmte Theorie oder Philosophie beschränken?

Wenn du an Gott glauben willst, und da hast du volles Recht dazu, verstehe, dass das nur dein Glaube ist und dass es ganz individuell ist. Du musst ihn nicht beweisen, du musst andere nicht davon überzeugen, dass du Recht hast oder sie falsch liegen! Das solltest du wirklich nicht, deine eigene Religion sagt dir, dass diese Person Gott selbst erfahren und fühlen muss, um an ihn zu glauben.

Vor allem solltest deinen Glauben nicht als Beweis hernehmen. Das ist er nicht und kann er nie sein. Ein Glaube ist und bleibt nur das: ein Glaube. Es kann wahr sein, muss es aber nicht. Viele Menschen glauben an Geister, aber sie existieren nicht wirklich. Sie bestehen darauf, dass es Beweise gibt, sie versuchen diese zu finden, aber es ist und bleibt nur ein Glaube! Es bedeutet nicht, dass es wahr ist! Früher haben die Leute an alle möglichen Dinge geglaubt – dass die Erde eine Scheibe ist, von der man hinunterfallen kann, wenn man zu weit läuft, dass die Sonne, der Mond und die Sterne nur für uns da sin dund dass sich die Sonne um die Erde dreht. Für sie war das die Wahrheit, selbst wenn wir heute wissen, dass dem nicht so ist. Man sollte seinen Glauben jedoch nie anderen aufzwängen.

Ich kann akzeptieren, dass dein Glaube dir ein gutes Gefühl gibst und dass du viel von dem, was in deinem Leben geschieht, diesem Glauben zuschreibst. Der Glaube, dass da jemand ist, der auf dich Acht gibt, der diese Welt geschaffen hat und der weiß, was überall auf dieser Erde vor sich geht, füllt dein Herz mit Vertrauen und Liebe. Das hilft dir vielleicht bei allem, was in deinem Leben geschieht.

Es ist jedoch dein eigener Glaube und das heißt nicht, dass es nicht wahr ist. Der Glaube ist kein Beweis und darum haben die weisen Männer, die deine Schriften geschrieben haben, dir bereits den Rat gegeben, es nicht einmal zu versuchen, mit anderen darüber zu diskutieren. Es hilft nichts, es beweist nichts. Du beschränkst deinen Gott auf die Grenzen deiner Argumente und kannst den anderen doch sowieso nicht überzeugen. Akzeptieren, dass es dein Glaube ist, lebe ihn für dich selbst und lass andere ihren eigenen Glauben oder Unglauben leben!

Sünden auf der Kumbh Mela reinwaschen – das Kino der Religion verkauft Eintrittskarten in den Himmel – 23 Jan 13

Ich bin gefragt worden, was ich im Allgemeinen von der Kumbh Mela halte und würde in den nächsten Tagen gerne noch weiter ins Detail gehen, wie ich ja gestern bereits begonnen hatte. Ich denke, ich sollte auch ein bisschen genauer erklären, was ich von dem Fest im Allgemeinen halte.

Der Hinduismus sagt seinen Gläubigen, dass man zur Zeit der Kumbh Mela an den jeweiligen heiligen Ort gehen soll und dort ein Bad nehmen soll. Alle Sünden wären damit davongewaschen und wenn man ohne weitere Sünden zu begehen stirbt, komme man in den Himmel. Die Zeit bis zum nächsten Leben müsse dann nicht in der Hölle verbracht werden. Wie praktisch – egal, wie viele Sünden man begangen hat, man kann sie alle reinwaschen! Die Folge kann sein, dass die Leute dann nicht mehr davor zurückschrecken, Sünden zu begehen, weil sie sie ja hinwegwaschen können! Dann hat man keine Sünden mehr und alle Tugenden zeigen sich. Diese Tugenden, dein gutes Karma, bringt dich dann schließlich in den Himmel.

Die Religion sagt dir also, dass Tugenden wie fiktives Geld sind, mit dem man sich die Eintrittskarte in den Himmel kaufen kann, genau wie man sich ein Ticket kauft, um einen Film im Kino anzusehen. Je mehr Geld man hat, desto besser ist der Platz, den man bekommt. Es gibt natürlich auch diejenigen, die die Tickets verkaufen und die Filme anpreisen – und es ist klar, dass die Religion das Haus voll haben will und nur in ausverkauften Sälen spielen will! Diese Werbeleute tun seit Jahren ihr Bestes, um Besucher zu bekommen und nach so langen Bemühungen kommen die Besucher bereits fast wie gon selbst!

Wenn man sich diese Werbeleute ansieht – die Gurus, die religiösen Führer, die Sadhus und Babas, die heiligen Leute, sie alle tun ihr Bestes, um dich in ihr Kino zu bekommen, damit du dir die Show ansehen kannst. Wenn du jedoch die Augen offen hälst, siehst du, dass das alles nur eine Illusion ist, nur Fantasie und Schauspielerei. Auf der Kumbh Mela kann man sich dieses Theater wunderbar mit ansehen.

Diese heiligen Männer sind die Hauptattraktion auf der Kumbh Mela und laufen dort überall herum, geben ihre Vorträge, und machen natürlich neue Anhänger. In einer Zeitung sah ich ein Bild von einer großen Menschenmenge dieser spirituellen Leute, alle in safranfarbenen Gewändern gekleidet und mit Waffen, als wären sie Soldaten. Und nicht nur Schwerter oder Waffen alter Zeiten, was damit erklärt werden könnte, dass diese in den Schriften beschrieben werden, sondern auch Pistolen! Mit diesen schossen sie in die Luft und feierten den Beginn der Kumbh Mela! Zeigt dir das nicht ein weiteres Gesicht der Religion?

Diese Gurus und Sadhus, die Werbeleute, tun alles, um dich in ihr Kino zu bringen, in ihre Show aus Illusion und Fantasie. Die nächsten drei Jahre lang, bis zur nächsten Kumbh Mela an einem anderen Ort, werden sie auf die ein oder andere Weise ihren Anhängern in dieser Gegend Geld aus den Taschen ziehen, also wollen sie so viele Menschen um sich herum wie möglich. Die Anzahl der Menschen, die dorthin gehen, ändert aber die Tatsache nicht, dass es nur Fantasie ist.

Also nein, wenn du mich fragst, so habe ich nicht vor, nach Allahabad zu gehen, um mir ihr Drama anzusehen. Ich glaube nicht an das Konzept, seine Sünden in einem verschmutzten Fluss reinzuwaschen und ich kann sehen, dass die Religion, das Kino, nur da ist, um Geld zu machen und vielleicht, um die Leute zu unterhalten. Ich sehe also keinen Sinn für irgendjemanden, der nicht in der Illusion der Religion gefangen ist, an diesem Fest teilzunehmen.