Wenn der Politiker den Guru ersetzt – Menschenverehrung in Indien – 16 Feb 15

Gestern habe ich euch erzählt, dass ich im letzten Jahr zwei Freunde aufgrund politischer Gründe verloren habe. Zuerst war es für mich unglaublich, dass so etwas passieren konnte – schließlich sollte Freundschaft wichtiger sein, als politische Meinung, oder? Doch dann analysierte ich das Problem noch etwas tiefer und ich glaube, ich konnte einen Grund finden, der solches Verhalten erklärt: Indiens lange Tradition der Menschenverehrung.

Ja, ich weiß ganz sicher, dass die Verehrung von menschlichen Idolen in der Kultur und Geschichte dieser Gesellschaft liegt und auch heute noch sehr präsent ist. Denkt doch nur an all jene religiösen Anführer und Gurus, über die ich schon so oft geschrieben habe! Sie sind der Vergewaltigung und des Mordes angeklagt, aber das hält ihre Anhänger nicht davon ab, sie zu verehren und sei es von außerhalb der Gefängnismauern, hinter denen sie sitzen! Es ist selbst für Nicht-Gläubige nicht schwierig, dieses Konzept auch auf andere zu übertragen, Vorfahren zum Beispiel oder Vorbilder wie Filmstars, Sänger oder politische Anführer!

In Indien ist Politik zu jeder Zeit ein heißes Thema. Mit meiner deutschen Frau kann ich gar nicht anders, als das hin und wieder mit dem zu vergleichen, was ich in Deutschland gesehen habe: weniger Leute sprechen über Politik und wenn sie es tun, dann definitiv nicht so leidenschaftlich wie in Indien. Vielleicht aufgrund ihrer eher nüchternen Art – als Beweis hierfür muss man nur einmal eine deutsche Bundestagssitzung mit einer indischen Parlamentssitzung vergleichen – aber da ist noch ein bisschen mehr dran. In Deutschland habe ich nicht gesehen, dass Menschen ihre führenden Politiker verehren. Sie nehmen nicht einen her und vergöttern ihn als den Besten, das Genie, der einzig wahre, so wie viele Inder es mit den Kandidaten ihrer Parteien tun! Und sie würden wegen ihnen sicher keine Jahrzehnte-alten Freundschaften aufkündigen!

Der Witz ist jedoch, dass so etwas auch wirklich nur die Anhänger dieser Leute – die Politiker selbst haben keine solchen Ideen! Sie konzentrieren sich mehr auf ihre persönlichen Ziele und tun das, was sie ihrer Meinung nach weiter bringen kann, ohne ihre eigenen Worte dabei so ernst zu nehmen, wie ihre Anhänger das tun. Und das ist etwas, was ich all diesen Anhängern von Politikern zeigen möchte. Ich möchte sie bitten, dem Beispiel ihrer Vorbilder noch besser zu folgen!

Indiens Wahlkampagnen sind üblicherweise sehr hitzig und geladen. In der letzten Wahl für den Posten des Chief Ministers von Delhi nannte der derzeitige Premierminister Narendra Modi den Kanditaten einer anderen Partei, Arvind Kejriwal, alles Mögliche, unter anderem Terrorist, pakistanischen Spion, Feind des Landes und mehr – und das in aller Öffentlichkeit! Er hat trotzdem gewonnen – und vielleicht sogar, weil es den Menschen nicht sehr gefiel, dass der ‚Kopf der Nation‘ solche Worte verwendete. Nun, nach der Wahl, traf der neue Chief Minister von Delhi natürlich auch den Premierminister und im Fernsehen konnten wir dieses Treffen mitverfolgen. Sollte es einen überraschen, dass sie einander umarmten, Chai tranken und zusammen in rührender Einheit beieinandersaßen?

Die Anhänger dieses Mannes geben für ihn 20- oder 30-jährige Beziehungen und Freundschaften auf. Was sie nicht sehen, ist, dass er nur Drama ist. Dass sie hinter dem Vorhang alle gleich sind, dass es ihnen nicht so wichtig ist, was sie am Tag zuvor gesagt haben.

Ich möchte jeden Anhänger jeglicher Politiker da draußen eines bitten: bitte kündige wegen diesen Leuten keine Freundschaften. Keine Beziehung, in der Liebe ist und keine, in der die Möglichkeit besteht, dass sie mit Liebe wächst. denn irgendwann im Leben brauchst du einen anderen Menschen aus Fleisch und Blut – und Modi oder deine anderen Politiker sind dann nicht für dich da! Du erkennst ihr Gesicht aus Tausenden, aber für sie ist dein Gesicht eines von Tausenden. Für sie gibt es Millionen wie dich.

Politiker kommen und gehen bei jeder Wahl. Deine Freunde sind für dich da, halten deine Hand und unterstützen dich im wahren Leben, wenn du wirklich jemanden brauchst – Modi nicht.

Egal also, wie sehr du einen Anführer jeglicher Art verehrst, lass diese Verehrung nicht deine Freundschaften zerstören!

Die Christliche Verehrung des Papstes ist auch Menschenverehrung – 6 Sep 11

Ich habe schon viel über Hinduismus geschrieben und habe in dem Zusammenhang auch schon öfter die Verehrung von Menschen verurteilt. Freunde, die in christlicher Kultur aufgewachsen sind, haben mir erzählt, dass sie als Christen gelernt haben, keine Person zu verehren und auch keine Statuen anzubeten. Für sie gibt es nur einen Gott und von ihm gibt es kein Bildnis. Darum, so sagen sie, haben sie in ihren Kirchen keine Götterstatuen oder Murtis, wie sie hier genannt werden. Obwohl mir wiederholt gesagt wurde, dass es einen großen Unterschied zwischen Hinduismus und Christentum gibt, sehe ich viele Gemeinsamkeiten, sogar in diesem Punkt.

Über das Christentum kann ich nicht so viel wissen, wie ich über den Hinduismus weiß, aber ich habe auch von Moses gehört, der das Volk Israels als eine Art Botschafter Gottes aus Ägypten geführt hat. Als die Menschen dort begannen, eine Kuh aus Gold zu verehren, wurde er wütend und Gott gab den Menschen die Botschaft, dass sie keine Statuen verehren sollten. Als er selbst behauptete, derjenige gewesen zu sein, der den Menschen half, machte Gott ihn darauf aufmerksam, dass es nicht er war, der die Macht hatte, dass er nicht Gott war und die Menschen das nicht glauben lassen sollte.

Diese Geschichten machen es sehr deutlich, dass derjenige, der sie geschrieben hat, eine ganz andere Religion wollte als diejenigen, die in der Zeit existierten, wie die römischen Götter, die griechischen Götter, die keltischen Götter und vielleicht hatten sie ja auch von den Hindu Göttern gehört. Sie wollten keine Statuen und sie wollten niemanden verehren, der vorgab, Gott zu sein. Im Endeffekt sehe ich jedoch keinen großen Unterschied zwischen dem heutigen Hinduismus und dem Christentum, das ich gesehen habe und von dem ich gehört habe.

Beide Religionen haben solche Schriften, das ist schonmal der erste Punkt. Viele Menschen glauben diesen Schriften Wort für Wort, obwohl sie auch nur Geschichten enthalten, schön erzählt, damit auch die einfachen Leute die Grundregeln der Religion verstehen. Und obwohl das Christentum in der Bibel sagt, dass niemand Statuen verehren soll, sehe ich immer wieder ein Kruzifix, die Statue von Jesus, wie er am Kreuz hängt und ihm das Blut die Seiten herunterläuft. Die Leute stehen vor dieser Statue und beten zu ihr. Was ist das? Naja, sagt man mir, das ist keine Statue von Gott selbst. Es ist eine Statue von Gottes Sohn. Aber es ist eine Statue! Dann ist da noch Mutter Maria mit Jesus, dem Baby, auf dem Arm. Sie versinnbildlicht Hoffnung, alles Gute und Liebevolle. Ist das nicht, als würde man zur Statue der Göttin Parvati, Lakshmi oder Saraswati beten? Wo ist da wirklich der Unterschied? Man kann sie etwas fragen, zu ihr beten und seine Wünsche aussprechen. Ist das nicht das Gleiche, wie wenn man zu einer Statue betet? Darum war es für christliche Missionare auch so einfach, die Menschen im Süden Indiens zum Christentum zu konvertieren. Sie haben einfach die Statue ausgetauscht, ansonsten ist da nicht viel Unterschied! Als wir eher in diesem Jahr in Kerala waren, haben wir das bemerkt. Wenn man die Statuen dort sieht, sehen sie den Hindu Göttinnen und Göttern doch sehr ähnlich, farbenfroh, geschmückt und mit Blumen überall um sie herum. Im Grunde ist es doch das Gleiche.

Der Hauptaspekt, den ich hier ansprechen will ist, dass katholische Christen sagen, sie begehen keine Menschenverehrung, aber wenn ich etwas gegen Menschenverehrung sage, so finde ich erinnert ihr höchster Priester sehr an unsere Hindu Gurus: der Papst. Was ist das, wenn nicht Verehrung? Habt ihr schon einmal gesehen, wie Menschenmassen zusammenkommen, um ihn zu sehen und vielleicht sogar einmal von ihm berührt zu werden, wenn er rauskommt, um den Ostersegen zu sprechen? Oder wie viele Menschen zusammenkommen, um ihn sich anzusehen, wenn er in ihre Stadt oder irgendwo in die Nähe kommt? Wie viele dieser Gläubigen sehnen sich nach nur einer Berührung, nach nur einem Wort oder einem Blick von ihm? Das ist wieder genau das Gleiche! Wie kann das nicht Menschenverehrung sein? Er hat sogar den Zusatz, unfehlbar zu sein. Was er sagt und was er schreibt, muss als die Wahrheit anerkannt werden, genau wie die Worte eines jeden anderen Gurus!

Wieder einmal sehe ich wirklich keinen großen Unterschied zwischen den Religionen. Ich bin hier in Indien, im Hinduismus aufgewachsen und deswegen weiß ich ganz offensichtlich viel mehr über dieser Religion als irgendeine andere. Wenn mir jedoch jemand etwas über eine andere Religion erzählt, gibt es immer Dinge, die für mich genau gleich aussehen. Es ist also egal welche Religion das ist, wenn ich gegen Menschenverehrung spreche, meine ich Menschenverehrung in jeder Religion und jeder Kultur. Sie ist immer falsch.

Bitte verehrt Anna Hazare nicht als Gott – 5 Sep 11

Hier in Indien sehe ich mir manchmal die Nachrichten im Fernsehen an und lese täglich Zeitung. Während ich im Fernsehen nach Nachrichten suchte und durch die Kanäle zappte, hielt ich für eine Minute auf einem Kanal inne, auf dem ich sah, wie Anna Hazare auf einer Bühne saß und vor ihm mehrere Menschen waren, von denen einige eine Aarti durchführten. Aarti ist eine indische Zeremonie, bei der eine Götterstatue oder auch ein Fluss mit Feuer verehrt wird.

Als ich das sah, hatte ich ein sehr seltsames Gefühl. Ist Anna Hazare nun ein Gott geworden? Hat er die Leute gebeten, das zu tun? Ich sah mir die Szene genauer an und hatte eher den Eindruck, dass er nicht wirklich Interesse hatte und dass ihn das, was die Leute dort taten, eher störte. Warum verehren die Menschen eine Person, wenn diese Person noch nicht einmal verehrt werden will?

Ich habe das im Fernsehen gesehen, stieß aber später noch auf einen Artikel und erkannte, dass er noch nicht einmal anwesend sein musste, so dass die Leute das tun und damit verdienen sie sogar Geld! Am 1.September feierte Indien Ganesh Chaturthi, den Geburtstag des Gottes Ganesha. Indien ist ein religiöses Land mit einer Hindu Mehrheit, deswegen gibt es an diesem Tag immer große Feiern, viele Zeremonien und in vielen Städten gibt es Feste mit riesigen Zelten, die Pandals genannt werden. Dieses Mal sah man nicht nur Statuen und Bilder von Ganesha in den Zelten, sondern auch Bilder von Anna Hazare! Und natürlich haben sie T-Shirts mit Anna Hazares Bild verkauft und Mützen, wie er sie trägt.

Ich habe zuvor auch über die Flexibilität im Hinduismus geschrieben und hier kann man wieder einmal sehen, dass es ihnen nichts ausmacht, etwas neues dazuzunehmen und ihre Zeremonien etwas zu ändern. Priester und Organisatoren sind wie Agenten. Religion ist ihr Geschäft, diese Zelte sind ihre Läden und jetzt verkaufen die das Bild von Anna Hazare. Sie müssen etwas verkaufen und ein Einkommen haben, um leben zu können. Wenn sie Menschen in ihre Zelte bekommen, wenn sie Anna Hazare als Gott verkaufen, ist es für sie in Ordnung. Ich halte das für Menschenverehrung und falsch.

Ich weiß, dass viele Swamis und Gurus Menschenverehrung fördern, selbst wenn sie es nicht so deutlich sagen, wie ich. Aus genau diesem Grund war ich gegen eine von Baba Ramdevs politischen Ideen. Er wollte das politische System Indiens verändern. Im Moment hat das Parlament mehr Macht als der Präsident und er wollte dem Präsidenten mehr Macht verschaffen, ähnlich dem amerikanischen System. Ramdev versuchte auch, in der politischen Karriere höher zu stiegen und hätte vielleicht sogar versucht, Präsident zu werden. Stellt euch nun vor, er verändert das politische System in Indien und wird Präsident mit so viel Macht. Indien ist ein religiöses Land und viele Menschen haben viele Emotionen wenn es um ihre Religion oder ihren Guru geht. Wenn er auf diese Weise zum Präsidenten geworden wäre, würde er wie kein anderer in diesem Land verehrt!

Wir haben an Beispielen auf der ganzen Welt gesehen, dass Menschenverehrung nie gut ist und nicht akzeptiert werden darf. Hunderte von Namen können als Beispiele genannt werden, aber ich glaube, ihr wisst, was ich meine und ich muss hier keine Namen nennen. Anna Hazare wurde bereits mit solchen Menschen gesehen, die die Menschenverehrung fördern und ich finde, er sollte da vorsichtig sein. Das kann sogar seine Kampagne schwächen, weil Menschenverehrung am Ende auch Korruption ist!

Versteht mich bitte nicht falsch, ich beschuldige Anna Hazare nicht für die Verehrung seiner Person, sondern die Öffentlichkeit und noch mehr als das die Geldgierigen religiösen Menschen, die aus seiner Berühmtheit noch Geld rausschlagen wollen. Macht das bitte nicht! Das ist nicht richtig und sicherlich nicht das, was er wollte. Er hat nicht gekämpft, um religiös verehrt zu werden! Lasst ihn Anna sein, macht ihn nicht zum Gott. Er ist ein netter Mensch, lasst ihn einfach nur Mensch sein. Verehrt ihn nicht. Er hat euch wachgerüttelt und auf einen guten Zweck aufmerksam gemacht, doch der Rest liegt an euch. Ich habe ihm einen Brief geschrieben und auch einen an den Premierminister, in denen ich deutlich sagte, dass er nur ein Symbol für den Kampf gegen Korruption ist. Ich habe sogar diejenigen gebeten, die gegen ihn waren, seinen Kampf zu unterstützen, weil es nicht um ihn ging, sondern um das Problem der Korruption. Es ist jetzt unsere Verantwortung, die Verantwortung von uns allen, Korruption weiter zu bekämpfen. Wenn man alles auf ihn ablädt und ein solches Schauspiel veranstaltet, geht der wahre Geist dieses Kampfes verloren!

Es ist großartig, dass die Medien diesen Kampf unterstützten, indem sie darüber berichteten. Ich danke ihnen dafür, dass sie Menschen regelmäßig Nachrichten der neuesten Entwicklung bringen, aber ich möchte auch sagen, dass ihr ihn nun bitte in Ruhe lassen könnt! Ihr müsst ihm nicht auf Schritt und Tritt folgen, als wäre er heilig. Ihr schafft den Eindruck einer heiligen Person, wenn ihr zeigt, wo er duscht, was er isst, was er tut und mehr! Er ist kein Guru! Ihr habt den guten Zweck sehr gut unterstützt, indem ihr Informationen herausgegeben habt, aber nun seid ihr dafür verantwortlich, ihm nicht dieses Bild zu geben. Ich habe diese Kampagne wegen dem Kampf gegen Korruption unterstützt, nicht, um ihn zum Gott zu machen.

Schüler zu sein ist besser als Anhänger zu sein – 16 Jun 11

Gestern habe ich den letzten der 10 Arten von Anhängern beschrieben, über die ich in den letzten Wochen geschrieben habe. Das waren die zehn Arten:

  1. Blinde Anhänger
  2. Intellektuelle Anhänger
  3. Stolze Anhänger
  4. Geheime oder sich schämende Anhänger
  5. Bestochene oder bezahlte Anhänger
  6. Strenge Anhänger
  7. Flexible Anhänger
  8. Massen-Anhänger
  9. Persönliche Anhänger
  10. Berühmte Anhänger

Ich habe in meinem Leben viele Anhänger gesehen, während meiner Zeit als Guru und auch auf meinen Reisen im Westen. So konnte ich sie auch in diese Arten einteilen. Nicht jeder von ihnen passt in eine bestimmte Kategories, viele von ihnen gehören zu mehreren Tyoen gleichzeitig.

Wenn ich heutzutage Anhänger treffe, bleiben sie meist nicht allzu lange mit mir in Kontakt. Der Grund hierfür ist, dass sie üblicherweise nach einem Guru suchen und ich einfach kein Guru oder Meister bin. Viele gehen weg, weil sie das erkennen und andere versuchen, in der Nähe zu bleiben, versuchen, auf irgendeine Weise meine Anhänger zu werden, ohne dass mir das etwas ausmacht und entwickeln wirklich etwas Nähe. Ich versuche immer, sie die Erfahrung machen zu lassen, dass sie ihre eigenen Gurus sind.

Ich mag das Wort ‚Anhänger‘ nicht wirklich. Ich finde, es ist gut, wenn man von jemandem etwas lernt, wenn man ein Schüler ist und weiterhin lernt. Guru bedeutet im Grunde einfach nur Lehrer. Wenn du also das Bedürfnis nach einem Lehrer, einem Guru hast, warum nennst du dich nicht einfach Schüler? Meiner Meinung nach ist es besser, ein Schüler zu sein, begierig nach mehr Wissen, enthusiastisch und mit dem Wunsch mehr Wissen und Erfahrung zu bekommen, als ein Anhänger zu sein, der nur blind wie ein Schaf hinterherläuft.

Viele Gurus sind gute Lehrer und man kann von ihnen lernen. Erkläre sie nicht als heilig und sie sie nicht als Götter. Sie sind Menschen und machen ihre Fehler. Verehre sie nicht. Gib ihnen Respekt als Personen, die etwas Wissen oder Weisheit haben, die sie mit dir teilen.

Behalte eine realistische Sicht, gehe tiefer als das, was auf der Oberfläche zu sehen ist und sieh hin, wer diese Person ist. Werde nicht von einem Individuum abhängig und lass dich nicht verwirren, wenn du von verschiedenen Gurus entgegengesetzte Aussagen hörst. Am Ende musst du sehen, dass du in dir dein eigener Meister bist. Dort liegt die Wahrheit und dort fühlst du für jede Philosophie und Lehre, ob sie für dich richtig ist oder nicht.