Lasst andere weiter nach Fehlern suchen und bleib glücklich! – 27 Nov 14

Erfahrung hat mir immer wieder gezeigt, dass einige Leute immer nach Fehlern suchen. Wenn du glücklich sein willst, kannst du dich nicht viel um diese Menschen kümmern. Alles, was du tun kannst, ist authentisch und voller Selbstvertrauen zu leben. Danach kannst du solche Leute ignorieren, ohne dir Gedanken um ihre Worte zu machen und sie wichtig zu nehmen.

Ich habe euch die ganze Woche lang Beispiele gegeben. Ich habe für meinen Blog ein Bild ausgesucht und dafür durch viele Bilder von glücklichen Kindern geklickt. Schließlich habe ich mich für eines entschieden, auf dem sie in die Kamera lächelten. Das Ergebnis: jemand zweifelte an der Qualität unseres Essens und unserem Konzept der Gleichberechtigung. Ein Freund gibt alles, um eine wohltätige Organisation zu unterstützen – die rein gar nichts mit dieser guten Sache zu tun hat! Ich schreibe das Rezept für Joghurt und ich bekomme Kommentare ‚Das weiß doch jeder, das ist so einfach! Warum schreibst du das?‘

Solche Leute wird e simmer geben. Das habe ich mein ganzes Leben lang gesehen. Ich bin eine sehr glückliche Person und war immer erfolgreich. Wenn man erfolgreich ist, gibt es Neider. Wenn man glücklich ist, gibt es Neider. Ganz egal, ob sie ein persönliches Problem mit dir haben oder einfach nur einen Minderwertigkeitskomplex, sie sind einfach nur neidisch, weil du erfolgreich und glücklich bist und sie offensichtlich nicht.

Gegen deinen Erfolg können sie nichts tun. Sie haben augenscheinlich das Gefühl, dass sie sich nicht mit dir über deinen Erfolg freuen oder in deinem Glück glücklich sein können. Also versuchen sie, sich dir eher anzunähern, indem sie dich runterziehen. Oder es zumindest versuchen.

Lässt du sie?

Es ist wirklich deine Entscheidung! Du kannst entscheiden, ob du ihnen diesen Erfolg bescheren willst oder nicht. Es macht sie nicht wirklich glücklicher. Es macht nur dich unglücklich, wenn du dich von ihnen beunruhigen lässt! Sie sehen nicht, dass jedermanns Glück ganz allein eine individuelle Entscheidung ist. Dass du erfolgreich bist, weil du beschließt, es so zu sehen. Dass sie auch glücklich sein könnten, würden sie die Dinge nur so sehen wie du!

Es ist nicht deine Aufgabe, sie das sehen zu lassen. Es ist deine Aufgabe, glücklich zu bleiben, egal, was solche Leute sagen.

Was tun, wenn dein Ego gerade verletzt wurde – und du noch reagieren musst? – 1 Oct 13

Im gestrigen Blogeintrag habe ich mich auf die positiven Aspekte des Ego konzentriert. Heute möchte ich ein bisschen über den Nachteil von zu viel Ego schreiben, besonders in spontanen Reaktionen auf das Außen.

Im Leben gibt es oft Situationen, in denen wir sofort reagieren müssen – sei das ein freundliches Telefongespräch, eine Situation auf der Arbeit oder irgendeine neue Information durch ein Familienmitglied. Und ich glaube, dass jeder bereits die Erfahrung gemacht hat, dass einen das Ego bei manchen Begegnungen in Schwierigkeiten bringt. Man reagiert auf eine Weise, die die Dinge unnötigerweise verkompliziert.

Eine Weile nach deiner Reaktion voller Ego bereust du deine schnelle Antwort, aber dann ist es meistens bereits zu spät. Du willst am Liebsten deinen Kopf gegen eine Wand schlagen, dafür, dass du dich selbst in diese Situation gebracht hast. Du wärst auch gut ohne dieses selbst-geschaffene Problem ausgekommen!

Du wurdest mit etwas konfrontiert, das augenblicklich eine Reaktion von deinem Ego ausgelöst hat. Da die Situation eine sofortige Handlung von deiner Seite verlangte, hat dein Ego übernommen und eine Antwort gegeben, die vor Ego nur so triefte.

Ich gebe dir ein Beispiel. Du sprichst mit deinen Kollegen über ein vor kurzem durchgeführtes Projekt auf der Arbeit. Ihr wart alle sicher gewesen, dass ihr gute Arbeit geleistet habt, aber irgendwie war das Ergebnis das Gegenteil von dem, was ihr erwartet hattet: Es war ein großer Flop und niemand mochte es. Ihr redet also gerade allgemein darüber und einer von den anderen sagt ‚Ich glaube, niemandem hat das Design gefallen‘. Autsch, das Design war im Projekt deine Aufgabe! Deine Vernunft schaltet sich aus und dein Ego springt ein. Dein Kopf erhitzt sich und wird vielleicht auch rot, du hörst das Rauschen von Wellen und schließlich hörst du dich selbst mit schneidender Stimme sagen: ‚Naja, der Text hörte sich auch an, wie von einem Vorschulkind geschrieben!‘ – ein Angriff auf den Schreiber, der dein Ego mit seiner Bemerkung getroffen hatte. Keine sehr intelligente Erwiderung, überhaupt nicht beeindruckend, doch jedermanns Aufmerksamkeit liegt nun auf dir und deinem Ego!

Je nachdem, wie viel Ego bei der Sache involviert ist, wirst du diese Reaktion sofort oder erst nach etwas Zeit bereuen. Normalerweise jedoch tust du das und weißt, dass dein Ego in dem Augenblick gewonnen hatte. Es ist peinlich und überhaupt kein schönes Gefühl. Was also kann man da machen?

Wenn du solche Probleme öfter hast – oder auch nur hin und wieder, sie aber irgendwie vermeiden willst – würde ich empfehlen, dich daran zu gewöhnen, erst zu denken und dann zu sprechen. Übe, auf nichts sofort zu antworten, egal, worum es geht. Nimm dir eine Sekunde Zeit und sprich dann. In kritischen Situationen kann dir diese Sekunde genug Zeit geben, dein logisches Denken wieder einzuschalten und dein Ego davon abzuhalten, etwas Lächerliches zu sagen, was du später nur bereuen würdest. Oft ist es sogar in Ordnung, wenn du überhaupt nichts sagst – sei einfach nur still und lächle. Wenn das nicht geht, nimm vielleicht einen Schluck Wasser, bis dein Verstand etwas abgekühlt ist und du dir eine Antwort ausdenken konntest, aus der nicht dein Ego spricht.

Wenn das irgendwie alles nichts hilft und dein Ego im Eifer des Gefechts überhand genommen hat, versuche, so schnell wie möglich zu handeln, um den Schaden zu begrenzen. Im obigen Beispiel, könntest du nach deinem wenig schönen Ausspruch einfach lächeln, dich entschuldigen und deinem Kollegen sagen, dass du das, was du gerade gesagt hast, nicht wirklich ernst meintest, dass du dir wegen dem Problem einfach zu viel Stress machst und dass du ein Problem hattest, seine direkte Kritik anzunehmen. Sprich das Problem direkt an – der andere wird es verstehen!

Versuche das nächste Mal, dein Ego unter Kontrolle zu halten – nur um unnötige ‚Ego-Kurzschlussreaktionen‘ zu vermeiden.

Ego und Perfektionismus – eine gefährliche Kombination – 7 Dec 12

Gestern sagte ich, dass Kritik von Leuten mit Ego-Problemen nie gut augenommen wird. Das ist ja auch klar – jede Art von Kritik, sei sie gut gemeint oder auch nicht, bedeutet, das da etwas falsch ist mit ihnen oder mit dem, was sie getan haben. Ihr Ego kann das nicht akzeptieren und sie werden wütend und verändern überhaupt nichts. Besonders, wenn dieses Ego mit Perfektionismus gepaart ist, hat ein Mensch die größten Problem sogar mit dem kleinsten Stück Kritik.

Für einen Perfektionisten, der kein Ego-Problem hat, ist es wohl auch nicht so schlimm, wenn ihm jemand einen Fehler in seiner Arbeit zeigt. Es beißt trotzdem – weil es bedeutet, dass seine Arbeit nicht perfekt war – aber er wird trotzdem diese Einzelheit verändern, um sein Werk so vollkommen zu machen, wie nur irgend möglich. Am Ende ist er vielleicht sogar der Person dankbar, die ihm das gesagt hat, weil derjenige es ihm ermöglicht hat, perfekt zu sein, zumindest in seinen Augen.

Die Definition von perfekt besagt ja, dass etwas die höchste Ebene des ‚Gut-seins‘ erreicht hat. Wenn etwas perfekt genannt wird, bedeutet es, dass es nicht besser hätte sein können. Ein Perfektionist versucht, mit seiner Arbeit auf diese Ebene zu kommen. Er übt immer wieder, bis er wirklich dort ankommt oder er untersucht jeden Teil seiner Arbeit im Detail, korrigiert, verändert und achtet auf jede Einzelheit, um es wirklich perfekt zu machen. Jeder Makel, und sei er noch so klein, stört ihn.

Ein normaler Perfektionist weiß auch, dass niemand perfekt ist und dass Perfektion, obwohl es per Definition der Punkt ist, wo du die Grenze erreichst, eigentlich keine Grenzen hat. Es gibt immer etwas, das besser sein könnte. Du spielst perfekt Gitarre, aber dann ist da plötzlich ein Gitarrist, der noch besser spielt als du! Du schaffst ein perfektes Kunststück, siehst dann aber ein weiteres Kunststück, deinem ganz ähnlich, in das der Künstler ein Element eingebaut hat, das dein Werk auch verbessert hätte! Perfektion hat in sich einen Widerspruch: es ist die Grenze, das Beste, gleichzeitig gibt es aber immer noch etwas besseres.

Der Perfektionist weiß das und befindet sich in dem Konflikt, perfekt sein zu wollen, während er auch weiß, dass es immer jemanden oder etwas gibt, dass noch ein bisschen perfekter ist.

Wenn das Ego jedoch in einem Perfektionisten aufkommt, verändert sich die Situation. Sein Ego lässt ihn glauben, dass er perfekt ist. Das ist der Punkt, an dem diese Person zur explosiven Gefahr für seine Umgebung wird und besonders für denjenigen, der es wagt, eine seine Handlungen oder das Ergebnis seiner Arbeit zu kritisieren.

In diesem Fall stoßen der innere Konflikt des Perfektionisten mit der Angst ‚Oh, habe ich etwas übersehen?‘ auf den Gedanken des Ego ‚Das kann nicht sein, ich habe an alles gedacht!‘ und das Ergebnis ist ein direkter Angriff: ‚Wenn du es besser kannst, mach es das nächste Mal doch selbst!‘ oder ‚Okay, dann mache ich das jetzt alles kaputt und dann kannst du zusehen, wie du es wieder hinkriegst!‘ oder etwas in die Richtung. Der Perfektionist bereut dies später, während das Ego in seinem Kopf weiter schreit ‚Ich hatte Recht, ich bin perfekt!‘

Ich habe einen Rag für jeden, der sich in einer solchen Situation befindet: halte dein Ego im Zaum. Immer, wenn du hörst, dass dich jemand kritisierst und du spürst, wie dir das Blut in den Kopf schießt, erinnere dich daran, dass es dein Ego ist, das den Blutdruck hochtreibt und es dir in den Ohren rauschen lässt. Du musst dich darüber nicht so aufregen! Nimm dir einen Moment Zeit, überlege, was der andere sagt und antworte dann. Wenn du inmitten einer Unterhaltung bist und es seltsam aussähe, wenn du einfach nur still bleiben würdest, während du dich sammelst, entschuldige dich einfach für einen Augenblick. Du willst später nichts bereuen müssen, also denke zuerst nach.

Arbeite daran, dein Ego zu kontrollieren und erinnere dich daran, dass niemand perfekt ist. Niemand erwartet das von dir. Sei einfach nur du selbst.

Kritik und das Annehmen von Kritik mit und ohne Ego – 6 Dec 12

Gestern habe ich geschrieben, dass es nicht gut ist, ständig alles und jeden um dich herum zu kritisieren – damit machst du andere und dich selbst unglücklich. Da ist jedoch natürlich noch die Frage nach positiver und konstruktiver Kritik – wann ist es denn gut zu kritisieren oder kritisiert zu werden? Die Antwort scheint ganz einfach: immer, wenn deine Kritik hilft. Wirklich nur solche Kritik zu äußern, die auch hilft, ist jedoch viel schwieriger!

Der Hauptaspekt ist dabei deine Absicht, warum du überhaupt etwas gesagt hast. Wenn du den anderen nur kritisierst, weil du sowieso alles kritisierst, was du siehst, so wie ich gestern erklärte, kann deine Kritik gar nicht positiv aufgefasst werden. Du wolltest ja gar nicht helfen, du hast einfach nur nach einem Fehler gesucht.

Wenn dein Grund dafür, etwas zu Negatives über die Arbeit oder das Verhalten eines anderen zu sagen, wirklich nur der ist, dass du helfen willst, sieht das ganz anders auf. Du siehst, was der andere machst und hast den Wunsch, dass es wirklich toll und wunderbar ist. Du willst auch großzügig loben, aber da ist dieses kleine Etwas, das das Ganze stört. Du glaubst, es würde die Erfahrung anderer genauso störten und das ist der einzige Grund, warum du am Ende auch wirklich etwas sagst – so dass der andere in der Zukunft Lob, Anerkennung und Erfolg bekommt.

Das Ergebnis deiner Kritik sollte üblicherweise im Bezug zu deiner Absicht stehen – wenn du nur nörgeln willst, hört der andere nicht zu, kümmert sich nicht darum und ändert sich auch nicht. Wenn du ehrlich und höflich eine Veränderung vorschlägst, kann der andere auch wirklich in der Situation sein, den Vorschlag zu akzeptieren. Ich schreibe ganz bewusst ‚kann‘ – weil es für positive Kritik immer noch ein weiteres Hindernis gibt: das Ego der Person, die kritisiert wurde.

An diesem Punkt möchte ich jedermann dazu aufrufen, sein Ego beiseite zu legen, wenn sie hören, dass jemand ein Gutachten über ihre Arbeit ablegt. Hör der anderen Person zu und nimm dir Zeit, darüber nachzudenken, was derjenige sagt und was er mit seinen Worten erreichen wollte. Wollte er dir helfen? Dann danke ihm und überlege, ob du den Rat anwenden kannst. Wenn es hilft, ist es toll – aber wenn du meinst, dass es nicht helfen wird, musst du das ja auch nicht tun. Du solltest jedoch ihren Wunsch zu helfen respektieren und ihre Unterstützung spüren, anstatt wütend zu werden, dass sie die Nerven haben, ein Stück deiner Arbeit zu kritisieren! Sie wollten helfen, du bist anderer Meinung und das ist auch in Ordnung. Aber vielleicht steckt da ja wirklich ein Funken Wahrheit in dem, was sie sagen und das nächste Mal könntest du es besser machen.

Was ist mit dem anderen Fall? Hat der andere einfach nur das Negative aufgezeigt, ohne wirklich helfen zu wollen? Naja, selbst dann würde ich sagen solltest du dem anderen danken, denn wenn du dich ärgerst oder wütend wirst, hilft es auch keinem von euch beiden. Wenn du eine positive Antwort gibst, reagiert der andere das nächste Mal vielleicht nicht ganz so negativ.

Es gibt eine richtige Art zu kritisieren und eine richtige Art mit Kritik umzugehen. Lerne beide, du brauchst sie regelmäßig!

Stetige Kritik – eine idiotensichere Methode, dich selbst unglücklich zu machen! – 5 Dec 12

Gestern habe ich erwähnt, dass es dich höchstwahrscheinlich unglücklich macht, wenn du dein Leben andauernd mit dem Leben anderer vergleichst. Wie üblich, bist du derjenige, der sich selbst unglücklich macht und es gibt noch viele weitere Wege, wie du das schaffen kannst. Ein weiteres Beispiel ist stetige Kritik. Wenn du die Kunst übst, jeden und alles um dich herum zu kritisieren, wirst du es ziemlich sicher schaffen, unglücklich zu sein.

Stetige Kritik bedeutet, dass du etwas siehst und das allererste, was aus deinem Mund kommt ist kein Lob für das, was du siehst, sondern einfach nur Kritik. Du triffst jemanden und obwohl du den anderen vielleicht sogar magst, notierst du dir mental all die Punkte, die du an ihm kritisieren könntest. Selbst, wenn du etwas gutheißt, zum Beispiel ein Gericht, das dein Partner gekocht hat, sagst du nicht ‚Wunderbar, einfach nur perfekt!‘, sondern stattdessen etwas wie ‚Ja, das ist recht gut, aber mit Zimt wäre es noch besser gewesen!‘ oder ‚Super, aber findest du nicht, dass es zu salzig ist?‘

Das Schlimmste daran ist, dass dich das zu einer negativen Person macht. Kritik wird zur Gewohnheit, dein ständiger Begleiter und macht es dir unmöglich, die guten Dinge im Leben wirklich zu genießen. Du siehst etwas schönes und könntest es wirklich genießen, doch stattdessen untersuchst du es auf Fehler und versuchst, etwas zu finden, das du kritisieren könntest. Auf lange Sicht gesehen, ist es dir dadurch unmöglich, irgendetwas zu genießen, weil du dich so sehr auf das Negative konzentrierst, dass es einfach nur unmöglich ist, etwas Positives zu sehen.

Sobald du diese fortgeschrittene Stellung des Kritik-Übenden erreicht hast, wirst du bald merken, wie Menschen in deiner Umgebung es schwierig finden, um dich herum zu sein. Es macht einfach keinen Spaß! Was auch immer sie dir zeigen wird kritisiert. Was auch immer sie dir sagen wird kritisiert. Nie kommt aus deinem Mund ein gutes Wort ohne zumindest eine kleine Spitze Kritik! Wer würde da schon längere Zeit mit dir verbringen?

Wenn du dich selbst unglücklich machen willst, kommst du deinem Ziel nun wirklich nahe. Du hast den Punkt erreicht, an dem die Dinge nun schon fast von alleine passieren – die Leute haben keine Freude daran, mit dir Zeit zu verbringen, also tun sie das auch nicht mehr. Du vereinsamst immer mehr und sehnst dich nach Gesellschaft, weißt aber, dass du daran dann auch keine Freude hast, weil niemand perfekt ist und niemand deiner Kritik entkommen kann. Natürlich macht das unglücklich und körperliche und geistige Probleme folgen. Herzlichen Glückwunsch, du hast es geschafft, wirklich unglücklich zu sein!

Solltest du stattdessen vorziehen, glücklich zu sein, würde ich vorschlagen, dass du deine Zunge im Zaum hälst, bevor du zu viel Kritik äußerst. Wenn dich jemand nach deiner ehrlichen Meinung fragt, frage dich selbst, bevor du antwortest: was sind die positiven Dinge, die du sagen könntest? Sind die negativen Dinge, die du sagen willst, wirklich das, was du denkst oder hast du zwanghaft nach ihnen suchen müssen? Bleibe positive und halte deine Kritik bei einem Minimum – dann erhöhen sich deine Chancen auf deinem Weg zum Glück!

Bring deinen Partner nicht vor anderen in Verlegenheit – Zeichen fehlender Harmonie in Beziehungen – 30 Jan 12

Ich weiß nicht, ob du jemals in dieser Situation warst, aber wahrscheinlich hat es jeder mindestens einmal schon bei irgendeiner Art sozialer Zusammenkunft erlebt, sei das eine Party, ein Familientreffen oder einfach nur ein Treffen von Freunden: Ihr alle unterhaltet euch und habt Spaß und dann ist da ein Paar, das mit jedem Satz, den einer der beiden sagt, in einen kleinen Kampf gerät. Es ist kein offener Streit, aber einer von ihnen scheint den anderen ständig zu kritisieren oder sich über ihn lustig zu machen. Keine schöne Situation für die Umstehenden, oder?

Wenn du merkst, dass du in dieser Situation bist, ist es Zeit, sich Gedanken zu machen, wie du deine Beziehung verbessern könntest. Niemand wird gerne vor anderen kritisiert oder in eine peinliche Situation gebracht. Manche Partner scheinen das jedoch absichtlich zu tun. Sie machen sich zum Beispiel über eine Angewohnheit des anderen lustig, die eigentlich eine sehr private Angelegenheit ist. Oder sie fragen ‚Warum machst du das immer?‘, wenn alle zusammen sitzen. Das geschieht vor Kindern, Familie, Freunden und Verwandten. Hättest du dieses Thema privat angesprochen, alleine mit deinem Partner, wäre es gar kein Problem gewesen – das Problem ist, dass du es absichtlich vor allen angesprochen hast, um denjenigen in Verlegenheit zu bringen, um dessen Gefühle du dich am Meisten kümmern solltest.

Manchmal gelangt das an einen Punkt, an dem die Partner nicht einmal mehr richtige oder wichtige Punkte finden, die sie kritisieren könnten, sondern stattdessen jeden kleinen Satz und jede kleine Handlung des anderen aufgreifen, einen Fehler daran finden und entweder darüber lachen oder Kritik üben.

Wenn du das bemerkst, ist es ein klares Zeichen dafür, das in deiner Beziehung keine Harmonie herrscht. Vielleicht hast du das auch zuvor schon bemerkt, weil du deinen Streit ja jetzt aus dem Schlafzimmer heraus in die Öffentlichkeit bringst. Du zeigst eigentlich jedem, dass in deiner Beziehung keine Harmonie herrscht.

Bevor du das tust, solltest du darüber nachdenken, was es dir bringt. Warum tust du das? Du bist offensichtlich in einer Situation, in der du nicht mehr nomal mit deinem Partner sprechen kannst. Meinst du, dein Partner erkennt seine Fehler und eure Beziehung wird sich verbessern? Das ist nicht der richtige Weg, deine Beziehung zu verbessern, so funktioniert das nicht! Das bringt nur noch mehr Bitterkeit zwischen euch.

Versuchst du etwa, auf diese Weise von deinen Freunden oder Verwandten Hilfe zu bekommen? Ich kann dir sagen, dass auch das so nicht funktioniert. Du machst dich eigentlich nicht nur über deinen Partner lustig, sondern auch über deine Beziehung und jeder um euch herum fühlt sich wegen deinen Kommentaren auch unbehaglich! Was sollten denn alle nun sagen? Sollten sie auf deine Kommentare antworten? Aber sie wollen doch auch deinen Partner nicht verletzen, auch wenn das offensichtlich deine Absicht ist! Sollten sie sich auf die Seite von einem von euch beiden stellen? Egal, ob sie deine Freunde, die Freunde deines Partners oder gemeinsame Freunde sind, sie fühlen sich in dieser Situation nicht gut!

Die Folge ist stattdessen, dass deine Freunde euch nicht mehr zusammen treffen wollen. Sie fühlen sich nicht gut, wenn ihr zusammen kommt, weil dann keine Möglichkeit besteht für ein normales, friedliches Gespräch. Sie wissen nicht, was sie sagen sollen, weil die Antwort immer irgendeine Art von unnötiger Kritik, ein hässlicher Kommentar oder ein Witz auf Kosten des anderen ist. Also sind sie lieber nur mit einem von euch beiden zusammen – es ist einfach friedlicher!

Wenn man jedoch mit einem Paar zusammen ist, das miteinander in Harmonie und Liebe ist, ist man glücklich, sie zusammen zu sehen, ihre Freude zu sehen und zu fühlen, wie glücklich sie sind. Warum würdest du deine Beziehung nicht gerne an einen Punkt bringen, an dem die Menschen gerne mit euch beiden zusammen wären?

Ich will damit nicht sagen, dass du vor anderen eine Maske aufsetzen und deine Gefühle vor anderen verbergen solltest. Ihr müsst nicht vorgeben, ein großartiges Paar zu sein, wenn ihr in Wirklichkeit jeden Tag streitet. Ihr müsst euch die Wurzel eures Problems ansehen. Ignoriere all die kleinen Dinge, die du dem Partner vor anderen an den Kopf wirst und geh tiefer. Wenn ihr beide zustimmt und wirklich etwas ändern wollt, kann jedes Problem gelöst werden!

Ein Tag ohne Kritik – Hilfestellung für eine positive Einstellung – 19 Jan 12

In den letzten Tagen habe ich über Kritik geschrieben, darüber, wie man sie ausdrücken kann und wie man sie am Besten annimmt. Ich habe auch Menschen beschrieben, die andere immer kritisieren, selbst wenn es keinen Grund dafür gibt. Was sollte man jedoch tun, wenn man erkennt, dass man selbst einer dieser Leute ist, die zu viel kritisieren?

Es kann sein, dass man das erkennt, besonders wenn man die Tagebucheinträge der letzten Tage gelesen hat. Du bemerkst, dass du selbst immer derjenige bist, der ‚Aber‘ sagt. Du merkst, dass die anderen vorsichtig sind, wenn sie dir etwas erzählen, weil sie Angst vor deiner Reaktion haben. Du bemerkst ihr Zögern und du merkst, dass du selbst nach etwas Negativem suchst, was du sagen kannst, sogar wenn du etwas eigentlich total schön findest.

Wenn du gemerkt hast, dass du zu negativ bist und zu sehr daran gewöhnt bist, andere zu kritisieren, ist es bereits der erste Schritt zur Veränderung. Der nächste Schritt, den du machen musst ist zu schwören, niemanden und nichts mehr zu kritisieren. Natürlich ist Kritik wie erwähnt nicht immer nur negativ, aber um eine Angewohnheit zu verändern, musst du erst einmal völlig davon abkommen, negative Dinge zu sagen. Sieh die positive Seite, nicht die negative.

Das nächste Mal, wenn dir jemand zeigt, was er gemacht hat oder dir von einer neuen Idee erzählt, sprich nicht das aus, was dir als erstes einfällt, da das wahrscheinlich etwas negatives ist. Warte eine Sekunde ab und finde etwas Gutes, was du darüber sagen kannst. Lobe den anderen. Sage etwas, das deine Zustimmung ausdrückt, ohne wenn und aber. Verbringe einen ganzen Tag ohne Kritik.

Nach einem Tag wirst du merken, dass es dir bereits viel leichter fällt, nicht negativ zu sein. Bis jetzt hast du das Glas immer als halb leer betrachtet und nun, da du dir bewusst darüber bist, was du tust, kannst du dein Glas austauschen, es von der anderen Seite betrachten und sagen, dass es halb voll ist. Die gleichen Dinge, die du zuvor kritisiert hast, siehst du nun plötzlich als schön an.

Diese Denkweise wird deine gesamte Wahrnehmung, dein Bewusstsein, dein Wesen und deinen Geist verändern. Fühle einmal in dich an einem solchen Tag ohne Kritik. Merkst du, wie ruhig du an diesem Tag bist? Es ist auch ermüdend, immer etwas zu finden, das du kritisieren kannst und dann auch noch mit den Reaktionen darauf umzugehen.

Eine positive Einstellung von deiner Seite verändert auch deine Umgebung. Wenn du zuvor bemerkt hast, dass Leute zögern, dir von einer neuen Idee zu erzählen, merkst du jetzt, dass sie zu dir kommen, weil sie deine Meinung hören wollen – eine positive, aber ehrliche Meinung.

Probier es aus, sieh, wie es sich anfühlt und ich kann dir garantieren, dass du es nicht bereuen wirst!

Eine Freundschaft sollte keine Ausrede für dauerhafte Kritik sein – 17 Jan 12

Vor ein paar Tagen habe ich erwähnt, dass manche Leute immer eine negative Antwort haben und kritisieren, was auch immer du tust und sagst. Ich habe auch gesagt, dass man dieser Person, wenn man sie kennt, sagen kann, dass man diese Kritik sehr wohl bemerkst. Es gibt eine sehr beliebte Ausrede dafür, andere zu kritisieren: Ich bin dein Freund und ich will dir helfen. Darum erkläre ich dir deine Fehler.

Das hast du wahrscheinlich auch schon mal gehört. Jemand fängt ein Gespräch über ein Thema mit dir an, spricht über etwas, das du gesagt oder getan hast oder vielleicht über eine deiner Gewohnheiten. Er oder sie kritisiert dich sehr und das meistens auf eine Weile, die dir ein schlechtes Gefühl deshalb gibt. Am Ende des Vortrags sieht der andere dich ganz ernst an, legt dir eine Hand auf die Schulter und sagt ‚Ich sage dir das alles ganz ehrlich, weil ich dir helfen will. Ich bin dein Freund. Andere haben nicht den Mut, dir so etwas Schlechtes zu sagen, also habe ich beschlossen, mit dir offen zu sein!‘

Im Allgemeinen hören sich diese Sätze wirklich gut an und da ist nichts Falsches dran. Wenn ein Freund wirklich ernsthaft über ein Thema spricht und dir etwas bewusst macht, dass du ändern könntest und solltest, so ist das eine gute Sache. Das Problem fängt jedoch an, wenn man mit der gleichen Person immer wieder diese Situation hat. Noch seltsamer ist es, wenn man das Gefühl hat, dass man den anderen gar nicht zu seinen Freunden zählt. Dann weißt du, dass es nur eine weitere Methode ist, andauernde Kritik in schöne Worte zu packen.

Wie ich schon zuvor sagte, kann Kritik auch zur Gewohnheit werden. Jemand, der bemerkt hat, dass dauernde Kritik von seinem Umfeld nicht gerade gerne gesehen wird, hat vielleicht diesen Weg gefunden, etwas Negatives zu sagen, und so hat der andere das Gefühl, dass er nicht wirklich dagegen protestieren kann. Würdest du denn antworten ‚Hör mir mal zu, wir sind nicht wirklich befreundet und es ist wirklich nicht deine Angelegenheit‘? Nein, wahrscheinlich eher nicht.

Die Wahrheit ist jedoch, dass diese scheinbar schöne Verpackung dauerhafte Kritik und Negativität nicht wirklich besser macht. Die Menschen bemerken es, wenn andere negativ sind. Jemand, der solche Worte regelmäßig ausspricht, wird auch merken, dass seine Freunde und sein Umfeld sich von ihm entfernt. Sie zögern, sich ihm offen anzuvertrauen, was sie fühlen. Wenn sie ihm etwas mitteilen, halten sie sich vielleicht in anderen Bereichen zurück oder sind nicht wirklich ehrlich. Sie wissen, dass die Reaktion Kritik ist – in schöne Worte verpackt. Das Ergebnis ist, dass diese Menschen auf Dauer nicht viele Freunde haben.

Noch einmal möchte ich sagen, verstehe mich bitte nicht falsch. Konstruktive Kritik ist etwas Gutes und besonders wertvoll, wenn es von einem Freund kommt, der natürlich tiefer blickt als die meisten anderen und vielleicht den Grund dafür erkennt, warum du so handelst, wie du es tust. Dauerhafte Kritik oder Negativität ist jedoch nie gern gesehen, selbst wenn sich die Worte drum herum schön anhören.

Kritisiere nicht, nur um etwas dagegen zu sagen – zeige auch bedingungslose Anerkennung – 13 Jan 12

Da ich sowieso über Kritik geschrieben habe, dachte ich, ich kann mit euch noch ein paar mehr meiner Gedanken teilen. Wie ich sagte ist Kritik keine schlechte Sache an sich. Sie ist eigentlich sehr brauchbar, weil sie dir helfen kann, dich weiter zu entwickeln und in Zukunft Fehler zu vermeiden. Konstruktive Kritik, in der dir jemand eine andere Lösung oder eine Idee anbietet, wie du etwas besser machen kannst, sollte immer geschätzt werden. Ich tue das, ich höre mit offenem Ohr zu, wenn mir jemand sagt ‚Weißt du, ich denke du könntest es auch folgendermaßen machen…‘. Es gibt jedoch auch Situationen, in denen dich jemand kritisiert und du genau weißt, dass ihre Kritik dir nicht wirklich weiterhilft. Wie weißt du das? Weil sie Dinge selbst dann kritisieren, wenn es nichts zu kritisieren gibt.

Vielleicht hast du schon einmal gehört, dass Menschen etwas sagen wie ‘Das ist toll, aber…’ und das nächste Mal ‘Das ist super, aber…’ Auf das ‘aber’ folgt üblicherweise ein Rat für irgendetwas kleines oder unwichtiges. Es ist nie wirklich wichtig. Sie hätten auch einfach sagen können ‚Das ist toll!‘, aber es scheint, als hätten sie immer irgendeine Kritik oder einen Rat anzubieten.

Ich frage mich, warum manche Menschen nicht für etwas bedingungslose Anerkennung zeigen, wenn sie es eigentlich wirklich mögen. Ein Grund könnte sein, dass sie beweisen wollen, dass sie in der Lage dazu sind, dich zu korrigieren. Das könnte die Folge eines Minderwertigkeitskomplexes sein. Sie sehen etwas schönes, etwas, was gut gemacht wurde, und wollen zeigen, dass sie es sogar noch besser könnten.

Es gibt andere Menschen, die auch immer kritisieren. Sie sagen dir nicht einmal, dass das, was du gemacht hast, eigentlich gut ist, sondern sie kritisieren es sofort. Wenn du sie kennst, weißt du, dass sie einfach nur wie eine Gegenpartei, die Opposition zur regierenden Partei sind. Wenn du schwarz sagst, müssen sie weiß sagen, wenn du ja sagst, müssen sie nein sagen, egal ob sie mit dir übereinstimmen oder nicht. Sie können dir nicht zustimmen, weil sie das Gefühl haben, sie müssten sich gegen dich stellen. Der Grund ist meistens eine persönliche Abneigung deiner Person oder einer deiner Charaktereigenschaften.

Der Punkt ist, dass du diese zwei Typen von Leuten relativ schnell erkennst. Vielleicht stört es dich die ersten paar Male, wenn das passiert, aber später kannst du ihre Kritik bereits mit einberechnen und lässt dich davon nicht mehr enttäuschen oder wütend machen. Lerne es zu ignorieren oder so zu akzeptieren, wie es ist.

Wenn es ein Freund ist, von dem du meinst, er hat eine zu negative Einstellung und gibt dir nie die Anerkennung, die du meinst zu verdienen, sprich mit ihm darüber. Erzähle dem anderen mehr von deinen Gefühlen, weil es zu einer unschönen Angewohnheit werden kann, die der andere vielleicht gar nicht mehr bemerkt.

Wenn dir gesagt wird oder du selbst merkst, dass du diese Angewohnheit hast, ändere sie. Sei positiver. Schlucke unnötige Kritik herunter und versuche nicht, besser zu sein als alle anderen. Schätze die Arbeit einer anderen Person ehrlich und stelle dich nicht dagegen, nur weil du es immer tust.

Du wirst merken, dass das deine Beziehung zu anderen viel leichter und ruhiger macht.

Wie man Kritik richtig aufnimmt – 11 Jan 12

Vorgestern habe ich erklärt, wie man am Besten Kritik äußert, wenn man wirklich etwas ändern will. Man vermeidet alles, was einen Streit auslösen könnte. Doch natürlich hängt ein positives Ergebnis auch von der Person ab, die kritisiert wird. Was ist also die beste Art und Weise, Kritik anzunehmen?

Zunächst muss man der anderen Person ruhig zuhören. Genauso wie der andere versuchen sollte, sich selbst mit so wenig Emotionen wie möglich auszudrücken, solltest du zuhören und versuchen, ruhig zu bleiben. Zu viele Emotionen lösen leicht einen Streit aus. Manche Menschen, besonders Perfektionisten, sind sofort wütend, wenn sie kritisiert werden. Sie wollen immer alles perfekt machen und stehen unter großem Druck, der meistens selbst-verursacht ist. Wenn nun jemand kommt und sie kritisiert, gehen sie sofort in Selbstverteidigung über. Lerne, jeder Art von Kritik ruhig zuzuhören.

Nachdem du dir die Information angehört hast, die idealerweise auf den Punkt war und sachlich präsentiert wurde, kannst du dir Zeit lassen und überlegen, ob das, was gesagt wurde, wahr ist. Dafür kannst du dir wirklich Zeit nehmen, der anderen Person für die Meinung danken und in Frieden darüber nachdenken, was du gerade gehört hast. Wenn du in Bezug auf diese Kritik irgendwelche Emotionen hast, kannst dir diese Zeit helfen, dich von den Gefühlen etwas zu distanzieren und ehrlich zu dir selbst zu sein. Ist es wahr, vielleicht auch nur ein klein bisschen?

Wenn du ruhig und ehrlich darüber nachgedacht hast und beschlossen hast, dass die Kritik völlig ungerechtfertigt war und in den Worten des anderen keine Wahrheit liegt, kannst du dem anderen auch genau das erklären. Erzähle ihm warum das, was er denkt, falsch ist. Erkläre, warum du etwas so getan hast, wie du es getan hast. Wenn du darüber nachgedacht hast, kannst du vielleicht verstehen, wie der andere dazu kommt, das zu denken, was er denkt. Wenn es ein Missverständnis war oder eine falsche Sichtweise kannst du das dem anderen erklären. Du kannst den anderen auch etwas näher danach fragen, wie er zu der Ansicht gekommen ist, dass du etwas falsch gemacht hast.

Die andere Möglichkeit ist, dass du merkst, dass der andere Recht hat. Das mag schwierig sein zu akzeptieren, aber wenn du so weit gekommen bist, ohne in einen Streit zu geraten oder deine Emotionen hinauszuschreiben, kannst du auch jetzt so weitermachen und einen Fehler oder einfach eine bessere Art und Weise, etwas zu tun, akzeptieren. Wenn du die Kritik verstanden hast und glaubst, dass sie richtig war, danke dem anderen dafür, dass er dir davon erzählt hat. Und natürlich kannst du in Zukunft etwas ändern.

Die Hauptsache beimAkzeptieren von Kritik ist, die Dinge nicht zu persönlich zu nehmen und konstruktive Kritik als etwas Positives zu sehen. Wir lernen immer und verändern uns zum Besseren. Wenn dir jemand die Augen öffnet, was eine schlechte Angewohnheit, eine Ungerechtigkeit von deiner Seite oder einen einfachen Fehler angeht, freu dich darüber! Es bedeutet, dass du in Zukunft darauf achten kannst und niemanden mehr dadurch verletzten oder schaden kannst. Sei bereit, dich zum Besseren zu verändern!

Ich glaube die folgenden zwei Zeilen des großen Poeten und Schreiber Kabir geben dem, was ich sagen möchte, einen schönen Abschluss:

„Nindak niyare rakhiye, Angan kuti chawai,
bin pani sabun bina, nirmal kare subhaiy“

Übersetzt bedeutet das:

„Lass deine Kritiker nahe bei dir leben, bereite ihnen in deinem Hof ein Zimmer,
Sie werden deinen Charakter ohne Wasser und ohne Seife rein waschen.“