Film-Figuren auf Kleidung – nicht für die Kinder, sondern für die großen Unternehmen! – 21 Mai 16

Vor ein paar Tagen habe ich euch erzählt, wie viel Spaß Apra in Deutschland hatte, als sie Regentropfen auf unserem Auto sah! Als wir dort waren, sah ich Deutschland mit den Augen eines Vaters einer vierjährigen. Während es so viele Dinge gibt, die für die Kleinen wirklich toll sind, gibt es andere, die meiner Meinung nach eher für den Gewinn Erwachsener gemacht wurden, nicht für Kinder! Eines dieser hat etwas mit der Geschichte zu tun, von der ich euch gestern erzählt habe: Elsa und Rosa.

Wir gingen mehrmals für unterschiedliche Dinge einkaufen. Eines davon war Unterwäsche für Apra. Bereits auf unserer letzten Reise nach Deutschland gingen wir für sie Unterwäsche kaufen und als wir an dem Stockwerk ankamen, auf dem Unterwäsche verkauft wurde, gab es eine Überraschung für Apra: Unterwäsche mit Bildern von Elsa und Rosa! Wow!

Wir kauften sie damals und als wir nun wieder Unterwäsche brauchten, fragte Apra ganz aufgeregt: ‚Kann ich wieder welche mit Elsa und Rosa haben?‘ Also gingen wir mit Apras deutschen Großeltern einkaufen. Und ihr könnt es nicht glauben, wie viel Elsa und Rosa wir in den Läden überall fanden! Es war nicht nur Unterwäsche, sondern auch Shirts, Hosen, Röcke, Taschen, Hüte, Handschuhe, Haarbänder, Socken, Badeanzüge und grundsätzlich alles mit Bildern von Elsa und Rosa drauf!

Wir schafften es, nur mit der Unterwäsche rauszugehen, die wir auch wirklich haben wollten. Das klappte hauptsächlich deswegen, weil Apra selbst ein bisschen überwältigt war von all den Dingen, die sie in dem großen Einkaufszentrum in dem wir waren, sehen konnte. Ramona jedoch meinte, als wir den Laden verließen: ‚Würden wir in Deutschland leben, würde ich Apra wahrscheinlich sagen, dass wir nichts mit Gesicht drauf kaufen!‘ Da wir die meiste Zeit weg von diesem riesigen Angebot und überwältigendem Marketing verbringen, ist es in Ordnung, wenn sie hin und wieder solche Dinge bekommt.

Hier sehe ich wirklich die Vorteile des Lebens in Indien und in einer Stadt wie Vrindavan: wir haben diese Übermacht an Angeboten gar nicht! Man mag sagen, dass wir keine Auswahl haben, aber wenn es um diese Art des Marketings rund um die Kleinen geht, ist das ein riesiger Vorteil!

Marken, Bilder und Film-Figuren werden nicht hauptsächlich dafür beworben, um unseren Kindern eine Freude zu bereiten. Das Hauptziel ist, sie dazu zu bringen, mehr und mehr zu wollen, so dass sie ihre Eltern nerven, die sich dann dazu verpflichtet fühlen, immer mehr zu kaufen – was am Ende die Taschen großer Unternehmen füllt.

Nein, da steht nicht die Freude der Kinder im Vordergrund. Und bin ich sehr froh, dass Apra nicht diese ‚Ich will alles haben‘-Einstellung entwickelt hat, wahrscheinlich, weil wir in einer kleinen indischen Stadt wohnen!

Auf dem Weg nach Deutschland, zum ersten Mal mit gemischten Gefühlen – 5 Mai 16

Ich schreibe diese Zeilen, während ich in einem Flugzeug von Delhi nach Frankfurt sitze. Natürlich bekommt ihr das erst später zu lesen, doch ich weiß bereits, dass ich unsere Gründe für diese Reise und unsere Gefühle dazu mit euch teilen möchte.

Der Grund ist recht einfach: es gibt etwas offizielle Büroarbeit zu tun, für die meine Anwesenheit in Deutschland erforderlich ist. Ich muss meine Aufenthaltserlaubnis verlängern. Ich kann euch sagen, wäre das nicht der Fall, würde ich diese Reise jetzt wahrscheinlich nicht unternehmen. Trotzdem freue ich mich auch darüber!

Die vergangenen Wochen, wenn nicht Monaten, waren sehr intensive! Die Zeit vor der Eröffnung des Restaurants waren voller Arbeiten in letzter Minute, die eben noch vor dem wahren Beginn erledigt werden mussten. Dann war da die spannende Zeit der Eröffnung, gleichzeitig Babbajis Knie-Operation und danach die überwältigende Resonanz, von der ich euch erzählt habe!

Ich habe euch auch erzählt, wie viel Freude ich an dieser neuen Arbeit habe und ich kann euch ernsthaft sagen, dass ich, so sehr wir auch damit beschäftigt waren und soviel Arbeit es auch war, wir auch genauso viel Spaß hatten! So haben wir relativ spät unsere genauen Daten festgelegt und unseren Flug gebucht. Wir haben versucht, so viel wie möglich vorher zu erledigen und alles so vorzubereiten, dass Purnendu und Yashendu das alte und das neue Geschäft auch ohne uns führen konnten!

Wir jedoch werden mit dieser Reise nun natürlich eine Pause unseres täglichen Tagesablaufs haben und auch darauf freue ich mich schon. Es wird toll, so Freunde und Familie wiederzusehen und allen von Ammaji’s zu erzählen! Natürlich wissen sie alle von unserem Restaurant und haben online Bilder gesehen, doch Ramona, Apra und ich freuen uns darauf, ihnen persönlich davon zu erzählen!

Insbesondere Apra freut sich nun schon seit Längerem! Sie erinnert sich an viele Dinge von ihrem letzten Besuch und ist freut sich darauf, einige davon wieder zu erleben. Sie hat mit einigen unserer Freunde bereits ausgemacht, mit ihr schwimmen zu gehen, geplant, mit welchen Haustieren von Freunden sie spielen würde und sogar, was sie ihren indischen Brüdern mitbringen würde!

Ich sage euch, Freunde, das Leben ist großartig und zum Genießen da – es ist immer etwas los!

Veranstaltungen wie Geburtstagsfeiern und Kitty Parties in Ammaji’s – 2 Mai 16

Ich habe nicht nur die Aufgabe übernommen, abends in unserem Restaurant zu kellnern, sondern auch noch eine weitere: ich bin derjenige, der sich um die Warteliste kümmert! Mit einer momentanen Kapazität von 42 Sitzplätzen haben wir immer wieder Platzmangel und Gäste müssen warten, bis ein Tisch frei wird. Ich schreibe ihre Namen auf und rufe sie, sobald ihr Tisch frei und vorbereitet ist. Die Tatsache, dass ich das nun täglich mache, stellt eine Sache sehr klar: wir müssen unseren ersten Stock so bald wie möglich eröffnen!

Ja, jetzt wird es sogar am Nachmittag oft schon voll: wir haben viele Anfragen für ‘Kitty Partys’. Denjenigen, die nicht wissen, was das ist, möchte ich das mal schnell erklären. Soweit ich das Konzept verstanden habe, ist das eine Gruppe Damen – meistens etwa zwanzig von ihnen – die Freunde oder auch nur Bekannte sein können, mit einer oder zwei, die eine führende Rolle übernehmen. Sie tragen monatlich alle einen kleinen Betrag zu den Finanzen ihrer Treffen bei. Bei diesen Treffen besuchen sie ein Restaurant ihrer Wahl, welches nun natürlich für viele Ammaji’s ist, haben Snacks und spielen eine Bingo-Variation oft mit handgemachten Bingo-Karten.

Diese Partys finden am Nachmittag statt. Danach bekommen wir oft Reservierungen für Geburtstagspartys oder Jubiläumsfeiern! Die Leute wissen bereits, dass sie nicht einfach mit einer Gruppe von zwanzig Leuten auftauchen und erwarten können, hier freie Tische vorzufinden! Also rufen sie vorher an und reservieren ihre Tische, was ja auch für uns gut ist. So können wir in der Küche planen und die notwendigen Vorbereitungen für so viele Gäste treffen!

Wir haben sogar von Schülern der größten Universität der Gegend die Anfrage bekommen, ob wir bei ihrer Abschiedsfeier das Catering übernehmen könnten, doch da haben wir höflich abgelehnt – wir sind bereits mit so vielen verschiedenen Aktivitäten beschäftigt und haben auch so im Restaurant schon genug zu tun, ohne uns darüber Gedanken machen zu müssen, wie wir warmes Essen anderswo hinbekommen und es dort schön präsentieren können! Vielleicht machen wir das ein andermal!

Was wir bereits planen, sind Buffet-Möglichkeiten für unsere Mahlzeiten, sobald wir den Platz dafür haben. Es gibt sowieso schon Pläne dafür, zum Beispiel einen Teil unseres Gartens dafür zu verwenden, in der Natur zu sitzen und dort zu essen. Wenn wir den Weg in der Mitte zur Seite verschieben, könnte das ein schöner Ort werden, der uns erlaubt, Veranstaltungsort für einige der größeren Partys zu sein, wegen denen wir bereits gefragt werden!

All das und all unsere Zukunftspläne werden nicht nur mit unserer eigenen Anstrengung und Liebe zu diesem Projekt, sondern auch mit der großartigen Arbeit unserer Mitarbeiter zur Wirklichkeit! Das ist etwas, was wir immer im Hinterkopf haben. Deswegen haben wir auch regelmäßig Treffen mit allen, sprechen über die Veranstaltungen im Restaurant, alles Positive und auch das, was nicht so gut lief – und haben das Gefühl, dass wir auf diese Weise auf dem Weg sind, etwas wirklich Besonderes zu schaffen!

Herausforderungen mit überwältigender Resonanz auf Ammaji’s Restaurant – 1 Mai 16

Letzte Woche habe ich euch von unserem Restaurant erzählt und da dieses zur Zeit das wichtigste Projekt in unserem Leben ist, möchte ich euch heute und in den nächsten Tagen etwas mehr darüber erzählen.

Von unserem großartigen Start mit unserem Restaurant habe ich euch bereits erzählt. Natürlich waren wir zu Beginn etwas unter Druck, alle Besucher unterzubringen, da wir so einen großen Andrang nicht erwartet hatten! Wir mussten schnell mehr Kellner einstellen, um jeden schnell genug bedienen zu können. Selbst mit der Hilfe von Purnendu, Yashendu, Ramona und mir war es manchmal schwierig und am Ende eines solchen Abends waren wir immer alle sehr erschöpft! Doch bald hatten wir ein paar mehr Leute und es wurde besser.

Gleichzeitig jedoch hatte die Küche ähnliche Schwierigkeiten: wir stellten mehr Mitarbeiter für die Küche ein, erfahrenere Köche sowie Helfer – doch sie hatten auf der existierenden Kochfläche nicht genug Platz! Natürlich war derjenige, der die Küche entworfen hatte, in erster Linie Geschäftsmann, nicht Koch, und nun, da es zur praktischen Arbeit kam und mit all dem Druck eines vollen Restaurants wurde es eng. Sofort bestellten wir einen neuen Herd und nachdem wir die Küche nun einige Male umgestellt haben, ist jetzt schließlich alles da, wo es hingehört und funktioniert auch schnell und gut! Wir haben für jeden Bereich zwei Köche, so dass jeder einmal einen freien Tag machen kann, während wir immer noch alle Gerichte anbieten können.

Natürlich bedeutet das alles auch jede Menge Ausgaben. Wir wussten, dass das zu gerade zu Beginn geschehen würde und das ist ja auch normal! Wir sind jedoch nicht auf den größten Gewinn aus, weil das nicht das erste Ziel und der wichtigste Grund für uns war zu öffnen! Unser Ziel ist, die beste Qualität zu niedrigen Preisen zu bieten.

So kommt es, dass wir unsere Preise billiger gehalten haben, als andere Restaurants in Vrindavan. Unsere Gäste sind oft überrascht, wie preisgünstig ihr Abendessen in dieser schönen Atmosphäre und mit so gutem Geschmack. Wir wissen jedoch, dass es genau so sein soll: zuerst zeigen wir den Leuten, dass gesundes Essen sehr lecker sein kann und geben ihnen ein Beispiel der Qualität unseres Essen. An den Preisen können wir später noch Änderungen vornehmen. Wir sehen bereits, dass die Leute wiederkommen – so viel, dass wir ganz bald das erste Stockwerk in unserem Restaurant eröffnen müssen, um mehr Tische hinein zu bekommen!

Eines ist jedoch wahr: wir haben Werbung gemacht, mussten aber nicht so viel ausgeben wie erwartet, da eine andere Art der Werbung sehr gut funktioniert: Mundpropaganda. In unserer Stadt spricht es sich wie ein Lauffeuer herum, dass es einen Ort gibt, an dem man mal gegessen haben muss: Ammaji‘s!

Wie Ammaji’s Ayurvedisches Restaurant helfen wird, das Bildungsgeschäft in Indien zu stoppen! – 21 Mai 15

Zu Beginn dieser Woche habe ich euch von dem großem Problem mit der Bildung hier in Indien erzählt und von meiner Vision für Gleichheit. Gestern habe ich im Detail beschrieben, wie man meiner Meinung nach gegen das Geschäft mit der Bildung in Indien angehen kann. Heute möchte ich noch etwas genauer werden und euch erzählen, warum ich mir sehr gut vorstellen kann, dass dieser Traum mit der Hilfe unseres Ayurvedischen Restaurants Ammaji’s Wirklichkeit werden kann.

So viele Jahre lang führen wir nun schon unsere Schule und unsere wohltätigen Projekte durch die Unterstützung unseres Geschäfts und mit der Hilfe von Paten und Spendern. All unsere ‚Geschäftskunden‘ und eine große Mehrheit unserer Spender sind Westler. Nicht-Inder, die für Yoga und Ayurveda Retreats in den Ashram kommen, die an Workshops teilnehmen oder das Angebot für Einzelsitzungen wahrnehmen. Und Nicht-Inder, die arme Kinder in Indien unterstützen wollen.

Nun stehen wir mit der Eröffnung unseres Ayurvedischen Restaurants Ammaji’s kurz davor, einen neuen Geschäftszweig zu eröffnen. Wir werden jedem, der leckeres Essen möchte und dabei seinem Körper etwas Gutes tun will, Essen guter Qualität anbieten. Mit dem Verzehr der falschen Nahrungsmittel schaffen wir jede Menge Krankheiten – und nicht nur gesundheitsbewusste Menschen werden in unserem Restaurant gesund essen und gleichzeitig ihre Gaumen verwöhnen! Wir werden Tipps und Informationen geben, zu Ernährung und dem Körper mit einem extra Vorteil: mit jeder Mahlzeit in unserem Restaurant unterstützt du die kostenlose Bildung von Kindern!

Bald werden wir auch viele indische Gäste haben und den Punkt erreichen, an dem wir nicht nur die Bildung armer Kinder in unserer jetzigen Schule unterstützen, sondern dieses größere Projekt beginnen können! Wir werden eine Schule hohen Niveaus eröffnen mit wirklich guter Qualität und allen möglichen Angeboten – vollkommen kostenlos für jedes Kind, das zum Lernen kommt! Also auch die Kinder unserer Restaurant-Besucher!

Ja, wenn du bei uns im Restaurant zum Essen kommst, unterstützt jede Rupie die kostenlose und qualitativ hochwertige Bildung deiner Kinder! Diese Schule wird von unserem Geschäft dann völlig unterstützt!

Ich glaube, dass diese Mission, dieses Projekt jeden glücklich machen würde: die Eltern armer Kinder, die Bildung bekommen, anstatt Analphabeten zu bleiben, Eltern der Mittelklasse, die sich nicht mehr abrackern müssen, um Bildung guten Niveaus zu bekommen und schließlich finanziell gesicherte Eltern, die kostenlos das bekommen, was sie sonst teuer bezahlen! Wer würde nicht kostenlose Bildung und Gleichberechtigung einer Bildung vorziehen, die man wie in einem Einkaufszentrum erwirbt?

Einzig und allein diejenigen Geschäftsleute, die solche Läden betreiben, könnten meinen Plan nicht gutheißen, weil es ihrem Geschäft schaden würde!

Geschäftsleute aus jedem anderen Industriezweig würden es jedoch lieben. Und das ist der Punkt, an dem ich die Leute bitten würde nach vorne zu kommen und diese Mission mit ihrem eigenen Geschäft und ihren Spenden zu unterstützen! Geschäftsleute können einen Prozentanteil ihres Gewinns spenden, um Ausgaben decken zu helfen. Eltern können in solchen Beträgen spenden, die sie sowieso an andere Schulen gezahlt hätten – ohne, dass es sie finanziell in den Ruin treibt. Es kann Sponsoren für alles Mögliche geben, von Möbeln über Essen zu Büchern! Jeder könnte in seiner eigenen Art und Weise beitragen! Natürlich sind auch Spender und Sponsoren außerhalb Indiens willkommen!

Das kann sich auf andere Städte ausweiten, wo wir weitere Restaurants eröffnen werden und mit jedem Restaurant dann eine weitere Schule. Kostenlos für alle, von so guter Qualität, dass jeder dort lernen will! Sobald wir mehrere Schulen dieser Art in einer Gegend haben, werden die Leute nicht mehr bereit dazu sein, so viel für diese Bildungs-Läden zu bezahlen – und so werden mehr Leute unserem Beispiel folgen!

Ich weiß nicht, wie erfolgreich diese Idee wirklich sein wird und wie schnell sich alles vorwärts bewegen wird, aber ich genieße meine Freiheit, eine Vision zu erschaffen. Meine Freiheit, meine Gedanken und Träume zu haben. Wir werden auf dieser Straße weitergehen und so weit wie möglich, hin zu einer gleichberechtigten Bildung für Kinder aller gesellschaftlichen Schichten und jeden finanziellen Hintergrunds!

Der Traum kostenloser, qualitative hochwertiger Bildung für Reiche und Arme gleichermaßen – 20 Mai 15

Gestern habe ich euch erzählt, dass ich mir in Indien Bildung wünsche, die für alle gleich ist. Gleiche Bildung für jedes Kind, egal, wie viel Geld die Eltern zahlen können, so dass jeder die Möglichkeit hat, das, was er möchte zu erreichen! Glaubt es oder nicht, ich habe wirklich einen Plan, um das zu erreichen!

Wahrscheinlich denkt ihr nun, dass ich ein Tagträumer bin, der gerne Luftschlösser baut. Ich möchte den hohen Stellenwert von Geld in der Bildung beenden und das in einem Land wie Indien, in einer Gesellschaft, in der Geld für so viele Leute beinahe alles ist – weil sie ohne es keine Chance haben.

Ihr wisst jedoch, dass wir diese Schule nun schon acht Jahre lang führen und bereits davor arme Kinder unterstützt haben, indem wir ihnen Schulbildung ermöglicht haben. Meine Ideen sind nicht aus der Luft gegriffen, sie stehen auf der festen Grundlage unserer Erfahrung. Jedes Jahr hat sich die Anzahl der Kinder in unserer Schule vergrößert. Mit der Hilfe eines großzügigen Spenders konnten wir den ersten Stock bauen, um fünf weitere Klassen unterzubringen und noch mehr Kinder zu unterrichten!

Natürlich gibt es eine Grenze und die wird es auch immer geben.

Ich glaube nicht, dass ich davon träumen könnte, die Korruption in diesem Land zu beenden. Ich kann auch nicht jeden reich genug machen, als dass sie alle ihre Kinder in teure Schulen mit guter Bildungsqualität schicken könnten. Nein, meine Vorstellung ist, etwas auf realistischer Ebene zu tun mit einem kleinen Beginn, aber mit der Möglichkeit, riesig zu werden und einen großen Einfluss zu haben!

Ich werde eine Schule schaffen nach meinem Traum der Gleichheit. Eine Schule, in der wir Kinder aus allen Gesellschaftsschichten unterrichten werden, von allen finanziellen Hintergründen und völlig kostenlos! Wir werden jedem Schüler Bildung einer richtig guten Qualität geben, sei es der Sohn eines Rickscha-Fahrers oder die Tochter eines erfolgreichen Bankmanagers!

Genau wie jetzt wird unsere Schule Bücher, Uniformen und Essen bereitstellen. Jedes Kind wird über die Schule krankenversichert. Und jedes Kind wird dem neben ihm vollkommen gleichberechtigt sein.

Als wir unsere kostenlose Schule für kleine Kinder aufmachten, beeinflusste das das Geschäft einiger kleinen und billigen Schulen auf negative Wiese und eine Schule musste sogar schließen – weil die Kinder zu uns kamen.

Stell dir nun vor, wir würden viele solcher Schulen eröffnen, die einfach jedem, der zur Zeit der Schuleinschreibung kommt, Bildung ermöglicht, bis alle Plätze belegt sind! Dieses riesige Geschäft der Bildung wird einen ernsthaften Schlag erhalten – denn sogar Kinder, die normalerweise in solche Bildungs-Läden gehen würden, werden stattdessen an unsere Schule kommen, um mit guter Qualität jedoch kostenlos zu lernen!

Wie ich mir das finanziell vorstelle? Mit unserem Ayurvedischen Restaurant Ammaji’s! Wie das? Das lest ihr morgen!

Indien – wo Bildung zum Opfer der Korruption und Großindustrieller geworden ist – 19 Mai 15

Gestern habe ich euch erzählt, dass wir manchmal ein Kind nicht in unserer Schule aufnehmen können, weil die Familie ‚nicht arm genug‘ ist, obwohl wir wissen, dass die Eltern in keiner Hinsicht reiche Leute sind. Ich habe erwähnt, dass ich die Notwendigkeit, zwischen ‚arm‘ und ‚nicht ganz so arm‘ zu unterscheiden, gerne vollständig beenden möchte. Meine Wünsche gehen jedoch noch einen Schritt weiter: ich würde die Unterscheidung nach finanzieller Situation gerne vollständig loswerden! Ich will völlige Gleichheit, wenn es um Bildung geht, und das für alle!

Leider ist Bildung in Indien nicht für alle gleich. In vielen westlichen Ländern, in denen ich gereist bin und besonders in Deutschland war ich in Schulen, die vom Staat geführt wurden und in denen Kinder aller sozialen Schichten miteinander lernten. Es gibt auch Privatschulen, in die sehr reiche Menschen ihre Kinder teuer in die Obhut anderer geben, oft auch mit Internat – aber selbst wenn man kein Geld hat, hat dein Kind nicht nur das Recht, zur Schule zu gehen, sondern ist vom Gesetz her dazu verpflichtet, zur Schule zu gehen! Und jedes Kind geht so auf eine Schule, in der er oder sie Bildung von guter Qualität bekommt, egal wie viel die Eltern verdienen. Sie sind gleichgestellt, sitzen alle in auf den gleichen Schulbänken und lernen von den gleichen Lehrern!

In Indien ist das ein ferner Traum. Hier bekommen nur die Kinder gute Bildung, deren Eltern gut verdienen. Wenn die Eltern Analphabeten sind, schreiben sie der Bildung einerseits keine Wichtigkeit zu, weil sie selbst sie nie gebraucht haben. Wenn sie andererseits ihre Kinder wirklich zur Schule schicken wollen, ist ihre einzige Möglichkeit eine staatliche Schule oder eine sehr billige Privatschule. Das Ergebnis: ein niedriges Bildungsniveau bis überhaupt keine Bildung!

In Dörfern ist die Situation von staatlichen Schulen so schlecht, dass sie nur auf dem Papier existieren und Lehrer zweimal im Jahr kommen, um ihr Geld abzuholen. Einmal habe ich euch bereits von einer Dorfschule erzählt, in der das Gebäude für Vieh verwendet wurde! Das alles geschieht vor den Augen aller und jeder weiß, dass Korruption hierbei der Übeltäter ist. Warum also sollten Eltern ihre Kinder unter solchen Umständen zur Schule schicken?

In Indien können nur Kinder solcher Eltern es zu etwas bringen, die genug Geld haben. In unserem Land ist das erste Problem und das zweite das große Geschäft, dass die Leute aus der Bildung gemacht haben! Staatliche Schule funktionieren aufgrund der Korruption nicht und große Geschäftsleute sahen eine Marktlücke: sie haben einen Industriezweig gestartet und Bildungszentren wie Einkaufsmeilen eröffnet. Je nach Geldbeutel kann man zwischen unterschiedlichen Bildungsniveaus wählen. Selbst bei einer einzigen Marke kann man sein Level an Ausstattung und Bildung dem anpassen, was man verdient!

Um es ganz deutlich zu sagen: selbst ein superintelligentes Kind hat keine Chance auf gute Bildung, wenn seine Eltern nicht zahlen können! Du hast nur einen durchschnittlichen Geldbetrag zur Verfügung? Du bekommst nur durchschnittliche Bildungsqualität!

Ich kenne auch den Schmerz solche Eltern. Es sind Mütter und Väter der Mittelklasse, die wissen, dass ihr Kind intelligent ist und auch bereit dazu sind, hart zu arbeiten und sogar Kredite für die Bildung ihres Sohns oder ihrer Tochter aufnehmen – aber sie müssen trotzdem Kompromisse eingehen, wenn es um die Qualität der Bildung geht, die sie gerne hätten. diese ist einfach zu teuer!

Ich habe euch einmal erzählt, wie ein Paar mit dem Auto bei unserer Schule vorfuhr, um ihre Kinder einschreiben zu lassen. Wir lehnten höflich ab, weil sie sich ganz offensichtlich die Schulgebühren an einer Privatschule leisten könnten. Als wir jedoch die Enttäuschung im Gesicht der Eltern sahen, konnten wir ihren Schmerz verstehen: sie könnten sich die Schulgebühren für eine Schule, die so gut ist wie unsere, nicht leisten. Also war ihr einziger Fehler, dass sie ein bisschen zu viel Geld verdienten, um an unsere Schule zu kommen!

Kinder sind in diesem Land nicht alle gleich, weil die Bildung zum Opfer der Korruption und Großindustrieller geworden ist. Das ist etwas, wo ich gerne eine Änderung sehen möchte! Und daran werde ich auch arbeiten! Wie? Das könnt ihr im morgigen Blogeintrag lesen!

Indiens einträgliches Geschäft mit den Schulen: wenn Bildung zum Verkauf steht – 13 Mai 15

Im gestrigen Blogeintrag habe ich von unseren Erfahrungen mit einer örtlichen Schule berichtet, die angeboten hatte, unsere Kinder aufzunehmen. Ich habe auch von der darauf folgenden Enttäuschung erzählt, als sie uns Kosten nannten, die weit über dem lagen, was wir zahlen konnten. Wir fragten in mehreren weiteren Schulen nach und was wir herausfanden bestätigte nur etwas, was wir eigentlich bereits wussten: in Indien ist Bildung ein riesiges Geschäft!

Bildung, Schulen zu führen, ist in diesem Land, das so viele Kinder und junge Leute hat, wirklich ein enormes Gewerbe geworden! Es ist ein vollständiges Geschäftsmodell für kleine, mittlere und große Firmen oder Einzelpersonen mit Geld!

Alle Eltern wollen das Beste für ihre Kinder. Es ist die größte Aufgabe einer Mutter und eines Vaters, ihr Kind in eine Schule mit hohem Bildungsniveau zu geben. Das bedeutet, dass sie nicht nur eine Aufnahmegebühr und monatliche Schulgebühren zahlen müssen, sondern dann eine Gebühr für jede Prüfung. Sie müssen die Uniformen von der Schule kaufen, die Bücher auch von dort und dazu natürlich noch diverse Schreibwaren und gewisse Extras für andere Aktivitäten in der Schule.

Nun nehmen wir einmal das Beispiel von Schulen in unserer kleinen Stadt. Die durchschnittliche Aufnahmegebühr in einer Grundschulklasse liegt bei etwa 4000 Rupien, also etwa 55 Euro. Die monatliche Schulgebühr ist von Schule zu Schule unterschiedlich, aber etwas zwischen 600 und 1000 Rupien – zwischen etwa 8 und 14 Euro. Wer gute Qualität will, kann beide Gebühren einfach verdoppeln! Und dann noch die ganzen anderen Ausgaben obendrauf! Nun kommt es auf das Einkommen der Familie an – können sie sich das leisten oder nicht? Können sie eine bessere, teurere Schule zahlen oder stecken sie mit einer Schule fest, die niedrigere Gebühren hat und somit auch ihren Lehrern weniger bezahlt, was bedeutet, dass die Lehrer auch nicht sehr qualifiziert oder erfahren sind?

Ich habe von renommierten Schulen gehört, die nicht einmal nur eine normale Aufnahmegebühr nehmen – man muss eine extra Spende machen, die irgendwo zwischen 1000 und 2000 Euro liegen kann! Und ja, das ist keine offizielle Gebühr, es ist eine Spende, aber ohne sie darf dein Kind keinen Fuß in diese Schule setzen! Man kann sich nur vorstellen, wie viel Geld die Schulbesitzer verdienen!

Diese Zahlen sind der Durchschnitt von vier Schulen mittleren Bildungsniveaus in unserer Schule. Ich habe von Freunden in größeren Städten gehört, dass dort die Gebühren noch viel höher sind! Der Betrag an Geld, der für Bildung ausgegeben und davon verdient wird, ist unglaublich!

Nicht nur unglaublich, für mich grenzt es daran, unmoralisch zu sein. Nachdem ich einen großen Teil so vieler Jahre in Deutschland gelebt habe, finde ich wirklich, es sollte überall eher so sein wie dort. Bildung ist kostenlos. Selbst an den Universitäten. Natürlich sind das staatliche Schulen und man hat auch die Möglichkeit private Schule und Universitäten zu besuchen, aber selbst die staatlichen Schulen haben so gute Qualität, dass die meisten Leute einfach dorthin gehen!

Wir haben auch staatliche Schulen – aber die Qualität ist so niedrig, dass die meisten Leute ihre Kinder da nicht hinschicken wollen! Und arme Menschen, die der Bildung sowieso keinen so großen Wert zuschreiben, sehen keinen Sinn ihre Kinder dorthin zu schicken! Sie sind selbst nie zur Schule gegangen – warum sollten sie Geld dafür zahlen, ihre Kinder an eine Privatschule zu schicken? Oft können sie das auch wirklich nicht.

Und dann bleiben Kinder Analphabeten, während große Schulbesitzer sich eine goldene Nase verdienen!

Selbst im Geschäft ist Geld nicht immer das Wichtigste – 2 Sep 14

Auf meiner Deutschland-Reise kam eine Frau zu einer Einzelsitzung zu mir. Sie hatte einige Probleme und war unsicher, was sie tun sollte. Ein Aspekt dieser Verwirrung ist das Thema meines heutigen Blogeintrags. Was ist wichtiger bei einem Geschäft, das Menschen hilft? Ihnen so schnell wie möglich zu helfen oder so viel Geld zu verdienen wie möglich?

Die Frau, die zu mir gekommen war, verdiente ihr Geld mit einer Art Physiotherapie. Sie war recht erfolgreich damit: meistens brauchten ihre Kunden nur zwei oder drei Sitzungen bei ihr. Danach kamen sie nicht wieder. Das brauchten sie nicht, weil es ihrem Rücken gut ging, ihre Knieschmerzen verschwunden oder besser waren und sie ihnen alle nötigen Übungen für zu Hause gezeigt hatte. Diese Leute brauchten also einfach keine weiteren Sitzungen bei ihr für die gleichen Probleme.

Eigentlich freute sich die Frau darüber. Wenn sie ihre Kunden auf der Straße traf, bedankten sie sich und sagten ihr, sie würden sich nun so viel besser fühlen. Wer würde sich nicht freuen, so etwas zu hören?

Ihr Ehemann. Er erklärte ihr, sie solle eine bessere Geschäftsfrau sein. Sie solle den Leuten zu Beginn der Behandlung sagen, dass sie fünf Sitzungen bei ihr buchen sollten, wenn sie denn kommen wollten. Egal, wie gut es einem nach zwei Sitzungen gehen würde, man hätte schon für drei weitere Sitzungen bezahlt. Jeder könnte dann selbst entscheiden, ob er wirklich die restlichen Sitzungen noch machen wolle oder nicht.

Ich wurde nach meiner Meinung zu diesem Thema gefragt. Sollte sie mehr Geld verdienen, indem sie Leute fünf Mal zu sich rief, obwohl sie das gar nicht brauchten?

Ich antwortete ihr, absolut nicht. Zunächst fragte ich sie: was sagt denn dein Herz? Und sie antwortete, dass es sich für sie nicht richtig anfühlte. Sie war ja eigentlich damit zufrieden, wie es jetzt lief, es war nur der Input von außen, von anderen Leuten, der ihr das Gefühl gab, sie mache etwas falsch. Handle einfach so, wie du das Gefühl hast, dass es richtig ist.

Der zweite Punkt ist, dass du ja bereits das Beste tust, das man für sein Geschäft tun kann: du machst deine Kunden glücklich. Siehst du nicht, dass es im Geschäft nicht darum geht, die Leute über den Tisch zu ziehen? Darum, ihnen so viel Geld aus den Taschen zu ziehen wie möglich? Es geht darum, eine Dienstleistung zu erbringen oder ein Produkt zu verkaufen, das ein Bedürfnis erfüllt, dem anderen hilft oder ihn glücklich macht!

Es gibt keine größere Werbung für dich als einen zufriedenen Kunden! Wenn diese Leute schon auf der Straße zu dir kommen und dir sagen, wie glücklich sie sind, erzählen sie das sicher auch anderen. Und da sagen sie ‚Sie hat mir in nur zwei Sitzungen geholfen!‘ und fügen hinzu, wie viel besser das ist als jede Behandlung, die sie zuvor hatten und für die sie viel Zeit und Geld investiert haben, von der aber nichts besser wurde. Das bringt dir dann mehr Kunden und sichert dir ein Einkommen auf lange Sicht, anstatt dir nur so viel wie möglich in diesem Augenblick zu bescheren!

Das Lustige hierbei ist, dass die Leute von Innen heraus eigentlich normalerweise das Richtige machen. Es ist Unsicherheit und ein Zögern, den eigenen Gefühlen zu vertrauen, das uns verwirrt und uns vielleicht etwas anderes wählen lässt. Hör nicht auf solche Ängste – tue das Richtige, indem du deinem Herzen folgst!

Die Gefahren der Globalisierung – wenn alles Gute exportiert wird! – 10 Jul 14

Gestern habe ich euch erzählt, dass es für uns schwierig war – oder eher unmöglich –gute Tomaten auf den Kanarischen Inseln zu finden, da die Besten üblicherweise in andere Länder exportiert wurden. Das ist jedoch kein Problem, das sich auf diese Inseln oder Spanien beschränkt! Es ist ein globales Problem, ein Nachteil und eine große Gefahr, die mit der Globalisierung kommt.

Wir kennen das gleiche Problem auch in Indien! Indien ist weltweit der größte Mango-Produzent. Trotzdem ist da immer die Beschwerde, dass wir keine der großartigen Mangos zu Gesicht bekommen, die in unserem eigenen Land wachsen! Sie werden alle gleich vom Baum weg zu den Märkten anderer Länder verschifft.

Das Gleiche gilt auch für Reis! Auf Reisen im Ausland kennt jeder die Qualität von indischem Reis und wenn man Reis von guter Qualität isst, den man im Westen gekauft hat, hat man diesen unvergesslichen Duft von Reis in der Küche – doch den findet man in Indien nur schwer!

Indien produziert jede Menge Tee und Kaffee! Tees aus Darjeeling und Assam sind mit die Berühmtesten der Welt, doch gerade gestern schrieb mir jemand als Antwort auf meinen Tagebucheintrag, dass auch der beste Tee direkt exportiert wird! Und derjenige fragte sich auch, warum ganz Indien Instant-Kaffee trinkt. Wo ist denn all der Kaffee, der bei uns produziert wird?

Es geht nur ums Geld. Länder im Westen zahlen einen höheren Preis für die gleichen Produkte, also werden diese exportiert, selbst wenn das bedeutet, dass für das eigene Land weniger übrig bleibt. Weniger Qualität und Quantität. Die Gewinnspanne ist höher – doch es kommt zu einem hohen Preis und ignoriert alles, das man mit Menschlichkeit oder allgemeinem Menschenverstand erklären könnte!

Seht euch doch nur einmal die Situation des Wassers in Afrika an! Riesige Firmen wie Nestle haben Wasserquellen gekauft, die früher von den Ortsansässigen benutzt wurden und die ganze Dörfer mit Wasser versorgt haben! Jetzt ist das Wasser privatisiert, was bedeutet, dass die Firmen es in Flaschen füllen und ins Ausland verkaufen! Oder es gegen gutes Geld in der Stadt verkaufen, die das gleiche Wasser früher kostenlos trank!Ohne die Tatsache zu beachten, dass sie diesen Menschen, den Arbeitern in ihrer Firma, nicht genug zahlen, um dieses Wasser auch wirklich zu kaufen und dann noch ihre Familien zu ernähren! Sie müssen nun weit laufen, um zu einer Wasserpumpe zu kommen und das Wasser dann gut einteilen, so dass sie genug für den Tag haben.

Wasser. Reis. Früchte. Alles ganz übliche, tägliche Dinge! Als Auswirkung der Globalisierung will jeder immer das Beste von allem und das gleich vor seiner Türe. Können wir uns nicht einmal eine Minute Zeit nehmen und bedenken, dass das zwar bequem sein mag, gleichzeitig jedoch schreckliche Auswirkungen auf unsere Erde hat? Dass Menschen verhungern und verdursten, weil der Mensch nach Bequemlichkeit, dem höchten Gewinn und dem meisten Geld sucht!

Vielleicht denkst du nun, da geht es ja nur um riesige Firmen, was solltest du denn da tun können? Doch das kannst du!

Geh einen Schritt zurück und überlege einmal, wo dein Essen eigentlich herkommt! Wann auch immer möglich, kaufe Gemüseaus der Region, sieh nach Etiketten der Bio-Produktion und nimm lieber Fair Trade Produkte, auch wenn es etwas mehr kostet. Sieh dir deinen eigenen Konsum einmal genau an.

Wenn wir alle das tun, können wir diese Welt zu einem besseren Ort machen, einer nach dem anderen!