Warum man nicht versuchen sollte, perfekt zu sein – 24 Feb 16

Gestern habe ich über die kleinen Urteile geschrieben, die insbesondere Eltern von ihrem Außen oft zu hören oder spüren bekommen. Und der Grund warum ein solches Urteil einen oft länger nicht in Ruhe lässt als es sollte ist einfach: du willst perfekt sein!

Ja, ein Streben nach Perfektion macht dich unglücklich. Das magst du schon erraten haben. Warum? Weil du dieses Ziel nie erreichen kannst! Niemand ist perfekt, wir alle machen Fehler und je leichter du das akzeptierst, desto glücklicher wirst du!

Für viele Leute ist jedoch das Problem, dass sie diesen Wunsch perfekt zu sein sehr stark verspüren. Sie wollen keinen Fehler machen und so versuchen sie angestrengt, alles richtig zu machen. Wenn sie einen Fehler machen, machen sie sich selbst deswegen verrückt. Die Neigung, sich Gedanken darüber zu machen, was andere Leute denken, macht das nur noch schlimmer. Ein Fehler zeigt, dass du falsch liegst und daran bleibst du dann hängen. Das bleibt dir im Kopf, du versuchst Erklärungen und Ausreden zu finden, du versuchst den Fehler zu verstecken, so dass niemand davon erfährt – kurz, du willst einfach niemanden sehen lassen, dass du nicht perfekt bist. Vielleicht schaffst du es sogar, dich selbst davon zu überzeugen, dass es kein echter Fehler war, dass du eigentlich doch perfekt bist und es der Fehler einer anderen Person ist!

Ein weiteres Problem ist, dass es nicht immer richtig oder falsch ist! Für einige Leute mag eine Sache richtig sein, während andere Leute das Gleiche für eine ganz andere Sache gilt. Wenn du also versuchst, für deine Umgebung perfekt zu sein, musst du dich ständig verändern, weil die Leute um dich herum unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was perfekt ist!

Für alle, die perfekt sein wollen, gibt es eine große Lektion: wir lernen von unseren Fehlern! Ja, es ist gut, Fehler zu machen, weil sie dir für die Zukunft beibringen, was du tun solltest und was nicht. Du kannst wegen deinem Fehler Schuldgefühle haben und wochen- oder monatelang darüber nachdenken oder du kannst akzeptieren, dass es ein Fehler war und etwas ändern!

Ich kann dir eines versprechen: andere erinnern sich an deinen Fehler nicht einmal halb so lang wie du! Sie vergessen es schneller als du, weil es nicht so wichtig ist, wie du denkst. Wenn du das Gefühl hast, dass jemand wegen einer kleinen Sache über dich urteilt und du dir dann lange deswegen Gedanken machst, haben sie vielleicht bereits ihre Meinung geändert und das alles vergessen!

Versuche nicht, perfekt zu sein – du bist perfekt, so wie du bist, mit all deinen Fehlern!

Das Leben der Frau in Indien ändert sich – doch nicht da, wo es am nötigsten wäre! – 14 Jan 16

working woman

Gestern habe ich erklärt, wie viele alte Traditionen der Grund für die Zustände in der heutigen Gesellschaft sind, zum Beispiel der Druck, den Frauen nach der Ehe erleben, wenn so viele Leute von ihnen erwarten, dass sie ganz schnell Mütter werden. Einige meiner Leser stimmten überein, fügten jedoch hinzu: das ändert sich. Da stimme ich zu, aber nur bis zu einem bestimmten Punkt!

Zunächst einmal sollten wir uns überlegen, wo genau diese Veränderung stattfinden: natürlich zuerst in den Großstädten. Dort arbeiten Frauen, dort gehen sie genau wie Jungen studieren und dort gibt es sogar Kindertagesstätten für die Kinder arbeitender Mütter und ähnliches.

Zum Einen kann ich euch erzählen, dass das ein klitzekleiner Teil der indischen Bevölkerung ist und dass sich zweitens die Mentalität nicht so sehr geändert hat, wie man es gerne glauben möchte!

Ja, Delhi, Mumbai und andere große Städte haben bereits Veränderungen für Frauen gebracht. Eltern geben ihnen viel mehr Freiheit und sie können das Leben auf ganz andere Weise entdecken als Frauen auf dem Land.

Außer der Tatsache jedoch, dass das eine klare Minderheit ist, bleibt das Leben sogar dort unfair für das ‚schwache‘ Geschlecht, da Traditionen in den Köpfen der Eltern, Verwandten und allgemein in der Gesellschaft eine große Rolle spielen! Während Jungs überall frei rumstreunern können, werden Mädchen in einer beschützenden Blase gehalten, die sie nicht nur sichert, sondern sie auch isoliert. Es wird ihnen abgeraten, auf Dates zu gehen und wenn sie das tun, halten Eltern ein strenges Auge darauf, wen sie da treffen. Keine späten Abende, übernachtet wird nur bei der besten Freundin, deren Eltern als respektable Leute bekannt sind und sie muss genau berichten, wo sie hingeht.

Es ist ein Vortäuschen der Freiheit. Eine Demo-Version, nicht die Vollversion. In den meisten Fällen endet die Demo am Punkt der Ehe, wenn von einem Mädchen, nach ihrem Studium und bereits voll in ihrer Karriere, erwartet wird, dass sie sich den Wünschen und Bedürfnissen ihres frischen Ehemannes und seiner Familie beugt. Denn das ist eine Tradition, mit der noch kaum irgendwo gebrochen wird! ‚Respektiere deinen Ehemann‘ bedeutet das zu tun, was er sagt.

Und von dem Punkt an sind die Erwartungen die gleichen, folgen die gleichen Abläufe und der gleiche Druck, der gleiche Schmerz und die gleichen Tränen. Also nein, auch die großen Städte sind dieses Probleme noch nicht losgeworden – in Wirklichkeit hat das noch andere Probleme aufgebracht, die ich nächste Woche diskutieren möchte.

Die schrecklichen Folgen des Drucks auf Frauen, Kinder zu bekommen – 12 Jan 16

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Gestern habe ich euch von den Erwartungen erzählt, die indische Eltern, Schwiegereltern und die Gesellschaft an frisch verheiratete Pärchen stellen: sie sollten so schnell wie möglich Babies bekommen, sonst stimmt mit ihnen etwas nicht! Das ist jede Menge Druck besonders auf die Frau, die nämlich diejenige ist, die ständig gefragt wird und von der erwartet wird, dass sie Bericht erstattet. Viele Frauen glauben wirklich, dass genau das nach der Ehe sowieso geschehen sollte und auch sie wollen das. Sie wollen ein Kind empfangen – doch diese Entscheidung liegt nicht immer am Menschen! Manchmal klappt es einfach nicht. Und genau da kann dann der Druck der Gesellschaft für sie zu viel werden!

Ich habe schon viele Frauen getroffen, die nicht schwanger werden konnten oder deren Fötus einfach nie wuchs. Ich habe mit Frauen auf der ganzen Welt über ihre mentalen, emotionalen und körperlichen Probleme gesprochen. Der Stress ist für sie alle groß – aber in Indien ist der Druck von außen von Weitem am Größten!

Natürlich ist es eine unglaubliche emotionale Belastung, wenn man es schon lange versucht und mehrere Fehlgeburten hatte oder einfach nie schwanger wurde. Es ist auch körperlich eine Herausforderung. Es ist eine mentale Belastung. Doch im Westen ist es üblicherweise eine Art Stress, die vom Inneren der Frau heraus kommt. Es entsteht von ihrem Wunsch, ein Baby zu haben und der Tatsache, dass dieser Wunsch nicht in Erfüllung ging sowie der Angst, dass es vielleicht nie Wirklichkeit wird.

In Indien hat die Belastung ihren Ursprung meistens in der Angst, andere zu enttäuschen, im Wunsch anderer, ein Enkelkind zu haben, in der Erwartung und dem Druck – denn das ist es – Kinder zu bekommen. Die Angst, als unfähig angesehen zu werden, nicht in der Lage, die grundlegendste deiner Pflichten als Frau zu erfüllen und der emotionale Schmerz, die Wünsche anderer nicht erfüllen zu können. Gepaart mit dem Bedauern, dass die eigenen Gefühle überhaupt nicht zählen. Die eigene Enttäuschung spielt vielleicht auch eine kleinere Rolle, wird jedoch von den Einflüssen aus dem Außen bei Weitem überschattet!

Natürlich gibt es auch in Indien Maßnahmen, die man ergreifen kann, wenn man kein Kind bekommen kann. Fruchtbarkeitstests für beide Partner, Geräte, mit denen man die Zeit des Eisprungs messen kann, mehrere Methoden, die helfen, natürlich zu empfangen und natürlich künstliche Befruchtung. Neben der Tatsache, dass viele junge Paare für einige dieser Behandlungen Kredite aufnehmen müssen, um dafür zahlen zu können, sind sie emotional genauso schmerzvoll wie körperlich! Nach dem Scheitern – und leider sind die Chancen auf Erfolg oft entmutigend niedrig – sind Frauen am Boden zerstört! All ihre Hoffnungen auf Glück, Liebe und Respekt von Außen gingen verloren, zusammen mit den Eiern oder Embryos, die ihren Körper wieder im nicht-schwangeren Zustand zurückgelassen haben!

Frauen bekommen Depressionen. Sie verlieren die Lust am Leben. Es gab sogar Selbstmorde aus diesem Grund! Besonders aufgrund arrangierter Ehen, die ein Handelsgeschäft der Heirat sind und wo Liebe in der Gleichung keine Rolle spielt. Es ist als hätte der Bräutigam beschädigte Ware bekommen, die nicht gut funktioniert und nicht die Waren hervorbringt, die sie sollte!

Es ist nicht zu glauben, dass wir aufgrund dieser dummen Erwartungen Leben verloren haben! Natürlich haben Eltern das Recht, sich Enkelkinder zu wünschen. Doch sie haben kein Recht dazu, Druck auszuüben und die ganze Gesellschaft sollte eines wissen: indem man das Phantom eines zukünftigen Kindes höher schätzt als die Gefühle der Frau, macht man sie krank. Ihr tötet sie mit jeder monatlichen Blutung Stück für Stück! Ist es das, was ihr wollt? Das kann ich nicht glauben!

Also lasst bitte Paare sich verlieben und aus Liebe heiraten. Lass sie entscheiden, wann die Zeit richtig ist für ein Kind. Lass sie ihr eigenes Leben leben. Sei für sie da, wenn du gebraucht wirst – sei es als Hilfe beim Windeln-wechseln oder, damit sie sich bei dir ausweinen kann, wenn der Kinderwunsch nicht in Erfüllung geht!

Wie wir den Samen der Depression und des Burn-out in unseren Kindern säen – 2 Apr 14

Gestern habe ich euch erzählt, warum ich glaube, dass es keine gute Idee ist, die Terminpläne unserer Kinder so voll zu stopfen, bis es keine freie Minute mehr gibt. Außer, dass wir ihnen die Fähigkeit nehmen, sich selbst zu beschäftigen, pflanzen wir die Samen für die großen Probleme in unserer heutigen Gesellschaft: Depression, Burn-out und andere psychologische Probleme. Diese Probleme, die früher an etwa Vierzig-Jährigen zu beobachten waren, sind nun etwas, was man an jungen Menschen in Schulen auf der ganzen Welt beobachten kann.

Denken wir noch einmal an die Aktivitäten, die die Eltern für ihre Kinder auswählen. Es gibt viele, manche bringen ihnen mehr bei und andere weniger. Manche sollen den Intellekt des Kindes fördern, manche das musikalische Können, wieder andere sollen sie einfach nur zur Bewegung animieren und Verabredungen zum Spielen sollen soziale Fähigkeiten stärken. Alles hat einen Sinn.

Ja, da steht der Gedanke hinter all diesen, dass das Kind etwas lernen sollte. Es ist eine Erwartung: Kinder sollten sich während diesen Aktivitäten gut verhalten! Wenn sie sich so verhalten, wie erwartet, werden sie auch gelobt. Selbst in gesellschaftlichen Aktivitäten ist da ein Beobachter, der die Wirkung dessen, was vor sich geht, beurteilt. Das erzeugt Druck.

Nun einmal abgesehen von den Freizeitaktivitäten, sollten wir uns ansehen, was in der Schule geschieht: es ist schwer zu glauben, wie viel Druck bereits unsere Jugendlichen aushalten müssen! Sie müssen viel lernen, ihnen werden immer wieder die Konsequenzen aufgezeigt, falls sie das nicht tun und ihnen wird Angst vor der Zukunft gemacht.

Lehrer, Eltern, die Schule und sogar Schüler untereinander erinnern einander immer wieder daran, dass das Leben keinen Spaß macht. Dass man für ein höheres Ziel lernt: so dass man nach der Schule nicht arbeitslos und ohne Geld auf der Straße sitzt. Denn es geht ums Geld. Dafür muss man einen guten Job haben, dafür muss man die Prüfungen gut bestehen, dafür muss man mehr lernen und noch mehr und immer mehr! Keinen Spaß haben, Lernen ist nicht zum Spaß! Mache einen Fehler und du wirst bestraft! Mache einen Wettstreit mit denen um dich herum! Sind sie besser als du? Bemühe dich mehr! Sind sie schlechter als du? Lass sie nie bis an dich rankommen!

In manchen Schulen und für manche Kinder ist es offensichtlicher, während der Druck für andere subtiler ist. Wie auch immer, ihr könnt euch die psychologischen Folgen vorstellen. Es gibt kein Ventil, keine Zeit, diesen Druck loszuwerden. Und da ist kein Respekt für die Tatsache, dass wir alle unterschiedlich sind und nicht alle zur Elite gehören können. Dass wir nicht alle Ärzte und Ingenieure sein können.

Darum haben Kinder Lernschwierigkeiten, mentale Zusammenbrüche und Burn-out. Weil sie nie genug sind, wie sie sind. Weil ihre Zukunft schrecklich aussieht, egal, wie sehr sie sich anstrengen!

Das müssen wir ändern.

Lasst unsere Kinder mit mehr Freiheit lernen, gebt ihnen die Möglichkeit, Spaß zu haben. Seid positiv und bringt auch ihnen positives Denken bei!

Du bist Besonders, weil du bist, wer du bist – nicht weil du tust, was du tust! – 14 Aug 13

Nach meiner gestrigen Fürsprache für Minderheiten, die sich von der Gesellschaft unter Druck gesetzt fühlen, möchte ich einige Worte für diejenigen hinzufügen, die sich überhaupt nicht einer Minderheit zugehörig fühlen, die das Gefühl haben, dass sie sich so fühlen, wie die meisten anderen Menschen auch, diejenigen, die ganz ehrlich ein Teil der ‚Mehrheit‘ sind. Warum? Weil diese ‚Mehrheit‘ auch oft niedergemacht wird, besonders in der spirituellen Szene, aber es gibt viele Menschen, die sich ganz ehrlich so fühlen, wie sie sich eben fühlen und sie haben auch das Recht, sie selbst zu sein – selbst wenn das bedeutet, dass sie ‚Durchschnitt‘ sind. Wenn du einer von ihnen bist, dann musst du dich deswegen nicht schuldig fühlen!

Vielleicht hört es sich für euch seltsam an, dass ich das für wichtig halte, aber lasst mich erklären, warum ich meine, dass es viele Leute gibt, die sich so fühlen. Seit vielen Jahren ‚erwachen‘ die Menschen nun schon, erkennen, dass sie ihre Leben nicht mehr im normalen Trott weiterleben wollen, dass sie aus dem Druck ihres Alltags ausbrechen wollen und etwas tun wollen, das ihre Herzen erfreut. Es gab mehrere Bewegungen, die man umfassend die ‚spirituelle Szene‘ nennen kann, wenn man nach einem einzigen Wort sucht. Sie alle betonen, dass man etwas machen muss, was einen glücklich macht und diese Vorstellung unterstütze ich auch vollständig. Es gibt unterschiedliche Ansätze, aber die meisten geben den Interessierten diese Botschaft: du bist etwas Besonderes.

Während ich auch hier wieder mit der grundlegenden Vorstellung übereinstimme, dass wir alle einzigartig sind, gibt es eine weitere Folgerung dieser Aussage, der ich nicht wirklich zustimme: du bist etwas Besonderes, weil du etwas anders machst. Du bist besonders, weil all die Leute um dich herum, die ‚Mehrheit‘, die ‚große Menge‘ der Menschen sich ihrer nicht so bewusst ist wie du. Du bist besonders, weil sie alle das gleiche, alte Ding machen und du das nicht mehr machen willst. Du bist etwas Besonderes, weil du das, was alle mögen, eben nicht magst. Vielleicht findest du einige Leute, die in etwa das Gleiche mögen wie du, aber am Ende musst du deinen Weg zur Erleuchtung doch alleine gehen, weil du etwas so Besonderes bist.

Naja, ich stehe eben nicht hinter der Vorstellung, dass all diese Menschen ‘die Auserwählten‘ sind. Ich denke nicht, dass es eine gute Idee ist, vielen Menschen zu erzählen, man müsse von anderen so unterschiedlich sein, dass man nicht dazu passt. Ja, ich sage den Menschen, dass sie nicht dazu passen MÜSSEN, aber es ist doch etwas ganz anderes, wenn man den Menschen sagt, dass sie nicht dazu passen SOLLTEN! Dass sie nicht besonders sind, wenn sie sich bei ihren normalen Freunden wohl fühlen, dass sie sich schlecht fühlen sollten, wenn sie sich in ihrer normalen Umgebung befinden. Dass sie neue Freunde finden und eine Minderheit suchen müssen, der sie sich anschließen können. Oder dass sie Eigenbrötler werden müssen.

Sobald man sich seines Körpers, seines Essens, seines Geistes, seines Stresslevels, seiner Entspannungsmethoden und überhaupt seiner Handlungen im Ganzen etwas bewusster wird, bekommt man vielleicht das Gefühl, dass man etwas anders ist. Man merkt zum Beispiel, dass man bestimmte Aktivitäten nicht mehr so genießt, zum Beispiel Abende in einer Bar, wo man sich betrinkt oder Grillfeste, weil man nun vegetarisch isst. Vielleicht hat man auch keine Freude mehr an den meisten Themen, über die man früher immer geredet hat. Doch selbst wenn du immer noch gerne ins Kino gehst, immer noch gerne in der Disko tanzt, immer noch gerne mit Freunden zum Fußballspiel gehst, so bist du doch trotzdem besonders und einzigartig! Du bist trotzdem ein einzigartiges Wesen und es gibt niemanden wie dich!

Die Botschaft ist: du bist einzigartig, so wie du bist. Weil du der bist, der du bist, nicht weil du das tust, was du tust. Selbst wenn du Teil der großen Mehrheit bist, bist du etwas Besonderes!

Lass dich von der Gesellschaft zu nichts zwingen – es ist dein eigenes Leben! – 13 Aug 13

Als ich gestern über die Lebensplanung der meisten Menschen sprach, hatte ich noch etwas im Kopf, was ich auch noch ausdrücken wollte: dieser Plan ist bei Weitem nicht für jedermann der Richtig – egal, wie sehr die Gesellschaft dich das glauben machen will!

Das wird nun kein Artikel über all die Frauen, die ein Alter erreicht haben, in dem sie keine Kinder mehr bekommen können und die traurig sind über die Tatsache, dass sie diese Erfahrung nicht machen konnten. Ich verstehe ihren Schmerz, ich habe viele Frauen in dieser Situation getroffen und unter einige waren auch meine Freundinnen. Nein, das wird ein Artikel über die Menschen, die von außen den Druck verspüren ihre ‚Lebensaufgaben‘ zu erfüllen, die sie für sich jedoch gar nicht als wichtig ansehen!

Das mag nun kein Tagebucheintrag für die breiten Massen werden, da es sich nicht die Mehrheit der Menschen zum Hauptthema hat, sondern eine Minderheit, eine Gruppe von nur wenigen. Wenn jedoch die, die nicht zu dieser Minderheit gehören, meine Zeilen lesen, so denke ich, könnte es ihnen die Augen für eine andere Sichtweise öffnen und vielleicht ihre Handlungen diesen Menschen gegenüber verändern, was es im Endeffekt für sie einfacher machen kann.

Die Gesellschaft glaubt, wenn ich das mal ganz drastisch verallgemeinern darf, dass man in seinem Leben bestimmte Dinge tun und erreichen muss, um in seinem Leben nützlich gewesen zu sein, um ein wertvoller Bürger seines Landes gewesen zu sein, um so zu sein, wie man sein soll. Studiere oder mache eine Ausbildung, finde eine Arbeitsstelle, heirate, bekomme Kinder, baue ein Haus. Ihr merkt bereits, dass das die gleichen Ziele sind, wegen denen sich die Menschen selbst unter Stress setzen. Für manch ist es jedoch nur die Gesellschaft, die ihnen diese Ziele vorschreibt.

Es gibt bestimmte Dinge, die in den Augen vieler Menschen einfach nicht richtig sind. Je nach dem Land, in dem man lebt, können diese Dinge unterschiedlich sein. Für eine westliche Frau könnte es das Kinderkriegen sein, bevor sie studieren oder einen Beruf erlernen konnte, die Entscheidung keinen Beruf zu beginnen, sondern Hausfrau zu bleiben oder, seltsamerweise auch, zu beschließen, überhaupt nicht zu heiraten und Kinder zu kriegen, sondern ihr Leben ihrer Karriere zu widmen. Für eine indische Frau könnte es die Entscheidung sein, nicht zu heiraten, zu arbeiten und sich vor dem Kinderkriegen eine gute Stelle zu verschaffen oder vielleicht gar keine Kinder zu kriegen. Es gibt in allen Bereichen des Lebens so viele weitere Beispiele – ich denke, die Betroffenen werden wissen, was ich meine.

Wenn du beschließt, das zu tun, was in deinem Land nicht normal ist, begegnest du vielleicht vielen negativen Reaktionen aus deiner Umgebung. Sogar so viel, dass du selbst deine Entscheidungen und Gefühle anzweifelst. Aber wenn du spürst, dass du einfach nicht den normalen Weg gehen willst, wenn du deinen Weg gefunden hast und daran Freude hast, bleib auf deinem Weg – selbst wenn es nicht immer leicht ist! Lass dich nicht von ‚der Mehrheit‘ unterkriegen.

Tue das, was du für richtig hältst. Ja, vielleicht brauchst du etwas mehr Mut, um mehr Widerstände auszuhalten als andere. Vielleicht wird es hin und wieder etwas ungemütlich, aber es wäre noch viel unangenehmer, wenn du das Gegenteil von dem tun müsstest, was du wirklich tun willst.

Folge deinem Herzen, so kitschig sich das anhören mag. Es ist der richtige Weg und der Einzige, auf dem du zum Glück finden kannst!

Ganztagsschulen – machen wir unsere Kinder zu Robotern? – 8 Jul 13

Als wir in Deutschland waren, hörte ich von mehreren Leuten, dass es dort nun schon von der Grundschule an die Kinder in Ganztagsschulen gehen. Deutschland ist natürlich nicht das erste Land, in dem diese Schulen eingeführt werden, im Gegenteil, viele andere Länder wie die USA oder Frankreich und noch viele andere haben bereits seit Jahren Ganztagsschulen. Während meinen Gesprächen mit Freunden in verschiedenen Teilen Deutschlands hatte ich eine ganze Menge an unterschiedlichen Gedanken, die ich heute und in den nächsten Tagen gerne ausdrücken möchte. Heute beginne ich mal mit meinem allerersten Gedanken: das ist schrecklich!

Wirklich, wenn ich höre, dass ein sieben Jahre altes Kind morgens um acht Uhr zur Schule geht und dort bis zum späten Nachmittag, fünf oder sogar sechs Uhr, bleibt, habe ich das Gefühl, dass das eines der schlimmsten Dinge ist, was man einem Kind antun kann! Wenn ich an meine eigene Kindheit zurückdenke, erinnere ich mich an die vielen Stunden, die wir jeden Nachmittag auf den Dächern der Häuser in der Stadt verbrachten, am Ufer des Flusses oder draußen auf der Straße. Keines dieser Kinder wird Zeit für so etwas haben!

Sie werden nicht in der Lage dazu sein, die Kreativität zu entwickeln, die unsere Generation darauf verwendete, neue Spiele zu erfinden und sich Neues auszudenken, um sich die Zeit zu vertreiben. Denn ihre gesamte Zeit wird streng organisiert. Ich weiß, ‚Ganztagsschule‘ bedeutet nicht, dass sie Kinder den ganzen Tag an ihren Stuhl gekettet sind. Ich weiß, dass es Lehrer gibt, die dazu ausgebildet wurden, mit den Kindern zu spielen, zu singen und ihnen Freude am Lernen zu bereiten. Es ist jedoch trotzdem auf eine Weise strukturiert. Sie sollen ihre Kreativität einsetzen – doch dann wird sie in eine bestimmte Richtung gelenkt und ist niemals frei.

Kinder lernen also bereits sehr früh, wie sie erfolgreich ein Teil des Systems sind. Wie sie ein kleines Rädchen in dem großen Mechanismus werden, ein Teilchen, das gut läuft und sich so verhält, wie es von ihm erwartet wird. Alle Wochentage sind komplett ausgebucht und an Wochenenden hat man gerade noch genug Zeit, die Familienbande zu stärken, doch natürlich neben den täglichen Aufgaben des Haushalts. Früher war die Erziehung auch eine Aufgabe der Eltern – jetzt verbringen die Kinder so viel Zeit mit ihren Lehrern, dass es hauptsächlich deren Aufgabe sein sollte. Natürlich weigern sich die Lehrer, so viel Verantwortung zu übernehmen! Wer hat das Nachsehen? Die Kinder!

Ich weiß auch, dass es andere Länder gibt, wo das bereits seit Jahren ein gängiges Konzept ist. Die Leute dieser Länder sagen ‚Es funktioniert gut, die Kinder sind glücklich und sie machen jede Menge tolle Sachen in der Schule!‘ Ich habe jedoch in jenen Ländern gesehen, wie viel Druck die Kinder bereits in der Schule haben! Es mag ja gut sein, dass die Hälfte der Kinder oder mehr gut mit dem System klarkommen, sich selbst anpassen können und es ihnen gut geht. Ich habe jedoch viele Eltern getroffen, die sich um ihre Kinder sehr sorgten. Sie kommen von der Schule nach Hause und sind total erschöpft. Sie wollen nicht spielen, sondern nur vor den Fernseher. Sie haben keinerlei Energie mehr und Arztbesuche werden zu einem großen Drama, weil einfach keine Zeit mehr da ist. Sie sind unglücklich und bekommen bei all dem Stress auf noch Probleme wie Depression, ADS und Angstzustände. Wer nicht in das System passt, ist verloren.

Meiner Meinung nach werden Kinder bereits in diesen frühen Jahren unter Druck gesetzt. Es ist nicht richtig. Die Klassen sind für gewöhnlich zu groß, um der Entwicklung des Einzelnen viel Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Eltern haben da dann nicht die Zeit dafür. Die Kindheit, eigentlich eine Zeit der Freude, der Spiele, des Rennens und Springens, des Spielens und Erkundens wird zu einer strukturierten Anzahl Jahre mit Entwicklungszielen, die erreicht werden müssen, mit Druck für all die, die Schwierigkeiten haben, da mitzuhalten, mit Wettbewerb unter all denen, die eigentlich beste Freunde sein sollten.

Wo ist die Zeit für die Liebe?

Morgen und in den nächsten Tagen werde ich noch ein paar mehr Gedanken zu diesem Thema ausführen.

Plane dein Baby nicht zeitlich ein wie einen Erwachsenen, sondern lass dich von deinem Kind inspirieren – 28 Jun 12

Wenn Ramona und ich über unser kleines Mädchen Apra sprechen, redden wir oft auch darüber, wie andere Menschen ihre Kinder großziehen. In solchen Situationen ist es nicht möglich, Vergleiche zu vermeiden, was im Westen üblich ist und was in Indien üblich ist. Und etwas, was ich meinen Freunden im Westen sagen möchte ist, es etwas gemütlicher angehen zu lassen, etwas mehr im Fluss zu sein und das ganz besonders mit euren Babys.

Das ist ein allgemeiner Gedanke, den ich eigentlich jedem empfehlen kann. Ich weiß jedoch aus Erfahrung, dass Menschen im Westen und vielleicht besonders in Deutschland gerne alles in ein System, eine Struktur einfügen, so dass es ordentlich und organisiert aussieht. Das ist sehr praktisch, wenn man zum Beispiel Termine organisierten muss und ich schätze die Fähigkeiten meiner Frau in diesem Bereich sehr, doch es gibt einige Dinge, die meiner Meinung nach nicht so sehr im Detail geplant werden müssen. Mit unserem kleinen Baby entdecken wir gerade einige dieser Dinge.

Während ich im Westen reiste, hatte ich mehrere Male die Situation, dass die Freunde, bei denen ich wohnte, oder die wir besuchten, aufstanden und uns sagten, dass es nun Bettzeit für das Baby war. Die Kleinkinder mussten alle zu einer bestimmten Zeit ins Bett, zum Beispiel um sieben Uhr. Oft waren die Kinder da noch nicht einmal müde. Als ich sie fragte, ob ihr Kind dann auch wirklich im Bett blieb und schlief, antworteten sie ‚Am Anfang hat er noch geweint, aber wir haben das jeden Tag gemacht, bis er sich daran gewöhnt hat.‘

Ihr habt vielleicht schon meine Gedanken zu bestimmten Methoden gelesen, die Eltern anwenden, um ihr Kind zum Schlafen zu bringen und wisst, dass ich mein Baby ganz sicher nicht da liegen und weinen lasse, während ich andere Dinge tue und schon gar nicht in anderen Teilen des Hauses! Das ist heute jedoch nicht das Thema. Heute denke ich über den strengen Zeitplan nach, dem man diesem kleinen Kind bereits so früh gibt. Ist das wirklich notwendig?

Ich denke, es ist etwas zu viel, das Leben unserer Kleinen bereits so streng zu planen. Ich widerspreche dem nicht, dass das Kind im Laufe des Tages eine bestimmte Struktur braucht. Natürlich ist es auch für die Eltern schwierig, besonders wenn sie arbeiten gehen, wenn das Baby die ganze Nacht über wach ist. Es ist gut, dem Kind von Anfang an zu helfen, seine Tiefschlafphase hauptsächlich auf die Nacht zu verlegen. Auf diese Weise bekommen die Eltern dann auch ihren Schlaf ab. Das heißt jedoch nicht, dass man da nach der Uhrzeit gehen muss. So funktioniert das Leben einfach nicht.

In der heutigen, stressigen Welt muss man zu einer bestimmten Zeit aufstehen, zu einer bestimmten Zeit im Büro sein und in einer einzigen Woche Hunderte von Terminen unterbringen. Dein Baby hat keinen einzigen Termin. Es muss nirgendwohin und muss niemandens Erwartungen erfüllen. Seine einzige Aufgabe ist es zu lernen und zu entdecken. Warum stresst du dich selbst und schließlich auch dein Baby mit einem Terminplan dafür, wann und wie dein Kleines essen und schlafen muss?

Sei natürlich mit deinem Baby und geh mit deinem Gefühl. Du bist die Mutter oder der Vater und kannst erkennen, wann er oder sie Hunger hat oder schlafen will. Dein Baby muss nicht um sieben Uhr schlafen gehen! Es ist okay, wenn es eine Stunde später wird! Versuche nicht, dein Baby in einen strengen Zeitrahmen reinzupresse. Versucht nicht, dem Kleinen bereits in diesem jungen Alter das Leben eines Erwachsenen beizubringen. Sieh stattdessen die Welt mit den Augen deines Kindes. Beobachte dein Baby und genieße die Freiheit, ganz ohne Aufgaben und Verantwortungen. Sieh diese Unbeschwertheit und lass sie dein Leben inspirieren, anstatt deinem Baby die einen Zeitplan aufzubürden.

Entspanne dich, genieße und vertraue darauf, dass der Terminplan deines Babys völlig in Ordnung ist, so wie er ganz natürlich ist.

Burnout im Geschäftsleben – Lasse auch als Geschäftsmann Gefühle zu – 12 Mai 11

Ich habe Freunde in vielen verschiedenen Berufen und mehrere von ihnen arbeiten in großen Firmen, in Konzernen, in denen große Geschäfte abgeschlossen werden. Sie haben mir erzählt, dass in solchen Geschäften Emotionen nicht erlaubt sind. Man verhandelt Verträge, man befolgt Regeln, es gibt ein System und man arbeitet in dem System, ohne jegliche Emotion. Ihr könnt euch vorstellen, dass mich diese Philosophie nicht wirklich überzeugt.

Ich will Geschäfte machen. Ich mag das wirklich, kann jedoch meine Gefühle dabei nicht ignorieren. Ich kann sie nicht während meiner Arbeitszeit ausstellen und dann wieder anstellen, wenn ich Freizeit habe. Meine Arbeit hat sowieso viel mit Gefühlen zu tun, also würde eine solche Einstellung das Geschäft eher noch ruinieren.

Im normalen Geschäft glaube ich jedoch, dass es mehr Gefühl geben sollte. Ansonsten funktioniert man nur noch. Man lebt nicht, es ist vielmehr so, als wäre man nur eine Maschiene. Du bist ein Computer, ein Roboter, tust für was du programmiert wurdest, lebst aber nicht. Du achtest darauf, dass es in deinem Berufsleben keine Emotionen gibt. Würde ein Kollege oder Konkurrent einmal Traurigkeit oder sogar eine Träne aufblitzen sehen, würden sich wie Lauffeuer das Gerücht verbreiten, dass du einen Nervenzusammenbruch hattest. Nein, Emotionen sind nur im Privaten erlaubt. Das funktioniert jedoch nicht und hat eine sehr üble Auswirkung auf deine körperliche und geistige Verfassung sowie auf dein gesellschaftliches Leben und Liebesleben.

Wer sich auf der Arbeit so verhält, wird eines Tages auch in der Freizeit dieses Verhalten an den Tag leben. Es ist schwierig, ständig zu wechseln und so sollte man sich dann auch nicht wundern, wenn die Ehefrau oder Verwandte einem sagen, dass man gestresst, nicht entspannt, verschlossen oder unglücklich aussieht. Man lässt Emotionen und Gefühle gar nicht erst hochkommen, weil man immer noch im ‚Arbeitsmodus‘ ist. Es braucht Zeit und es ist nicht so leicht zu erkennen, dass man jetzt wieder spüren und fühlen darf. Andere finden das Verhalten vielleicht seltsam, weil sie erwarten, dass man glücklich und fröhlich oder auch traurig ist, wenn es dafür einen Grund gibt. Du jedoch blockst diese Gefühle ab, weil du dich daran gewöhnt hast, sie nicht zuzulassen.

Das sind die Auswirkungen auf das Sozialleben, aber noch deutlicher sieht man es an der Gesundheit. Man steht immer mehr unter Stress, hat kein Ventil mehr für seine Emotionen und spürt sie deshalb ständig in sich brodeln. Da ist keine Freude und kein Glücksgefühl, sondern Druck und Regeln. Deswegen leiden heutzutage so viele Menschen an Burnout. Sie wollen einfach nur weg von all dem und wieder eine normale Person sein! Sie wollen sich selbst wieder spüren und ihre Körper zwingen sie dazu.

Viele Leute sagen, dass erfolgreiche Geschäftsleute viele Vorteile haben und mit ihrem Geld tun können, was auch immer sie wollen. Die Wirklichkeit ist, dass viele von ihnen arbeiten und arbeiten und arbeiten und es nie wirklich genießen. Sie haben viel Geld, das schon, aber sie haben sich daran gewöhnt keine Gefühle zu haben und haben Schwierigkeiten damit, das zu genießen, für das sie gearbeitet haben. Sie fliegen in der Business Class, das schon, aber sie fliegen von einem Termin zum nächsten, müssen mit Zeitverschiebungen und Jetlag klarkommen und betrinken sich deshalb an Bord, so dass sie schlafen können. Sie nehmen Schlaftabletten oder noch schlimmereDrogen, um ihre Konzentration zu verbessern. Ich habe gehört, dass manche Menschen sogar Ritalin verwenden, eine Droge gegen das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom ADS. Du kannst froh sein, wenn deine Situation noch nicht so schlimm ist. Lass es nicht so weit kommen, es ist eine schreckliche Situation.

Körper und dein Geist können und werden das nicht lange mitmachen.

Du musst Liebe und Gefühle in die Arbeit bringen. Es ist möglich. Genieße das, was du tust, begegne anderen fröhlich und mit Gefühl, anstatt wie ein Stein zu sein. Es gibt Prinzipien im Geschäft, aber die werden von Menschen geschaffen. Mach Liebe und Gefühl zu einem Teil dieser Prinzipien.

Ich bin auch ein Geschäftsmann, bin aber zuerst einmal ein Mensch. Menschen haben Gefühle. Es ist natürlich und wir müssen sie zulassen. Morgen werde ich dieses Thema weiter verfolgen mit einigen Tipps, wie man Stress und Burnout vermeiden kann, selbst wenn man viel in der Geschäftswelt verkehrt.

Der Versuch, schwanger zu werden – Kein Stress, Entspann dich!- 23 Dez 10

Gestern habe ich über das große Problem gesprochen, das Frauen im Alter von 35 oder 40 Jahren haben, die ein Baby haben möchten: Druck und Stress.

Ich habe viele Paare getroffen, die einen Kinderwunsch haben und deshalb auch jede Menge Stress. Beide, Frauen und Männer, leider unter diesem Druck, wenn sie ein Baby haben wollen, es aber irgendwie nicht funktioniert. Sie versuchen, sie rechnen und checken, wann die Zeit des Eisprungs ist und sie versuchen jeden Trick, den man ihnen sagt. Nichts klappt.

Sie lassen ihn und sie untersuchen, ob einer von ihnen unfruchtbar ist. Oft ergibt das jedoch kein Ergebnis. Es scheint alles in Ordnung zu sein, aber sie wird einfach nicht schwanger. Sie versuchen es sogar mit Hilfe künstlicher Befruchtung, doch die Chance, dass das funktioniert, ist auch recht gering. Ich kenne viele Menschen, die mehrere Male versucht haben, der Natur auf diese Weise zu helfen, bei denen es aber nie geklappt hat.

Ich kenne aber auch ein Paar, die nach acht Jahren Ehe immer noch kinderlos waren. Sie hatten viele Male künstliche Befruchtungen, aber nichts half. Sie gaben schließlich einfach auf. Sie kam 40 Jahren immer näher und beide waren der Versuche einfach leid. Sie ließen den Gedanken an ein Baby hinter sich und führten ihr Leben weiter. Nach 12 Jahren Ehe, lag ihr Sohn dann in seiner Wiege, seine stolzen und glücklichen Eltern an seiner Seite. Sobald sie sich entspannt hatten, hatten sie kein Problem mehr mit der Empfängnis.

Ich will sagen, dass oft das größte Problem deine innere Situation ist! Du musst einen Weg finden, dich zu entspannen. In Stress und unter Druck funktioniert nichts. Du musst der großen Kraft vertrauen, dass alles so läuft, wie es soll. Wenn du kein Kind hast, aber sehr viel Stress, ist es noch schwieriger, eins zu bekommen. Du musst dich entspannen.