Indian Politicians interested in spiritual Program – just normal – 4 Mar 12

A few days after our lecture in Frankfurt in June 2003, my Danish friend left Mainz again and drove back home to Copenhagen in his mobile home. I also moved on to a few more places to do program. It was normal for me to be home on Radhashtami and so I flew back to be there for this celebration in the beginning of September.

At the Ashram we were then happy to welcome two visitors from Germany, too. It was the woman who had organized my first program in Frankfurt and the director of that yoga center. They came and joined us in the Radhashtami celebration.

We had always had big programs on the day of Radhashtami because it was the birthday of my grandfather and we wanted to honour him with spiritual program and gatherings. To that year’s program we had invited the now late Governor of our state, Vishnukant Shastri and the Minister for Home Affairs, Swami Chinmayananda.

They and some other popular and important spiritual and religious people had joined the program. We had a big stage, many decorations and had prepared a lot for that day. Important people and speakers had been invited and of course it was an open program for anybody else who wanted to come. The whole Ashram was full, people were sitting until the gate in order to hear us and those people talk.

Having these VIPs at the program however also meant having lots of security there. I was actually used to that because I had had this kind of important people in my programs many times, for example the now late former President Giani Zail Singh or chief ministers.

My German friends however were astonished about the security. Having got over their amazement about the security, they found themselves even more surprised seeing politicians come to a spiritual program. I told them that it was very normal in India. These politicians were spiritual people themselves. People in India are in general spiritual, it is normal. Another point is that politicians always look where people are. They go where the public is to be in touch with their possible voters.

When the program started, everybody got some time to say some words. It is a bit like a conference. There are many people who would like to say something or who get honoured by getting to say something, so we had a rough schedule and everyone got about ten minutes for their own little speech. So I spoke, my father did, Swami Chinmayanada and Vishnukant Shastri did as well as many others.

The audience loved it and it was a nice and successful program. After the speeches we had a big bhandara and everyone who had come got something to eat. You can imagine the atmosphere – it was amazing!

Indische Politiker interessiert an spirituellem Programm – ganz normal – 4 Mar 12

Ein paar Tage nach unserem Vortrag in Frankfurt im Juni 2003, verließ mein dänischer Freund Mainz wieder und fuhr in seinem Wohnwagen zurück nach Kopenhagen. Ich hatte noch an einigen weiteren Orten Programm. Für mich war es üblich, an Radhashtami daheim zu sein und so flog ich zurück, um Anfang September zu dieser Feier in Vrindavan zu sein.

Im Ashram hießen wir dann auch glücklich zwei Besucher aus Deutschland willkommen. Es war die Frau, die mein erstes Programm in Frankfurt organisiert hatte und der Direktor jenes Yogazentrums. Sie kamen und schlossen sich uns in der Radhashtami Feier an.

Wir hatten an Radhashtami schon immer große Programme gehabt, weil es der Geburtstag meines Großvaters war und wir ihn mit spirituellem Programm und Treffen ehren wollten. In dem Jahr hatten wir den nun verstorbenen Gouverneur unseres Bundesstaates, Vishnukant Shastri und den Innenminister Swami Chinmayananda eingeladen.

Sie und einige weitere bekannte und wichtige spirituelle und religiöse Leute waren zu dem Programm gekommen. Wir hatten eine große Bühne, viel Dekoration und hatten für den Tag viel vorbereitet. Wichtige Leute und Redner waren eingeladen worden und natürlich war es ein öffentliches Programm für jeden anderen, der kommen und zuhören wollte. Der ganze Ashram war voll, die Leute saßen bis vor zum Tor, um uns und diese Leute reden zu hören.

Diese VIPs zum Programm anwesend zu haben bedeutete jedoch auch, jede Menge Sicherheitspersonal hier zu haben. Ich war das gewöhnt, weil ich diese Art von wichtige Leute schon oft in meinen Programmen gehabt hatte, zum Beispiel den nun verstorbenen Präsidenten Giani Zail Singh oder Ministerpräsidenten.

Meine deutschen Freunde waren doch überrascht, als sie die Sicherheitsmaßnahmen sahen. Als sie über ihr Staunen über die Sicherheit hinwegkamen, waren sie noch mehr überrascht, Politiker bei einem spirituellen Programm zu sehen. Ich sagte ihnen, dass das in Indien ganz normal war. Diese Politiker waren selbst spirituelle Menschen. Die Leute in Indien sind im allgemeinen spirituelle, das ist normal. Ein weiterer Punkt ist, dass Politiker immer dorthin gehen, wo viele Leute sind. Sie gehen dahin, wo die Öffentlichkeit zusammenkommt, um mit möglichen Währlern in Kontakt zu sein.

Als das Programm begann, bekam jeder ein bisschen Zeit, um einige Worte zu sagen. Es ist ein bisschen wie eine Konferenz. Es gibt viele Menschen die gerne etwas sagen möchten oder die geehrt werden, in dem sie Zeit zum reden bekommen, also hatten wir einen ungefähren Zeitplan und jeder bekam etwa zehn Minuten für seine eigene kleine Rede. Ich sprach, mein Vater, Swami Chinmayananda, Vishnukant Shastri und viele mehr.

Die Zuhörerschaft liebte es und es war ein schönes und erfolgreiches Programm. Nach den Reden hatten wir eine große Bhandara und jeder, der gekommen war, bekam etwas zu essen. Ihr könnt euch die Atmosphäre vorstellen – es war toll!

You can only Express a tiny Part of your Feelings – 13 June 10

I had a talk with a friend about expressing the other day. We feel so much more than we can bring into our thinking. We think only a percentage of what we feel. And only another tiny part of what we think can be expressed. But when we try to express, we often lose the value. I can say ‘love’ but in this four-letter-word, there is not enough feeling! Even in my thinking it is much more than how it sounds when you hear it!

This is how I often feel that I cannot express my feelings. It is not about my knowledge of English language, I often cannot even express what I feel in my own mother tongue, in Hindi! There is a person of whom I know who could express his feelings in a much better way. I loved my grandfather’s poetry already as a child. I have already translated several poems into English but it is very difficult to bring the full value into another language. There is so much feeling in those discourses with his God. I was always amazed about how much of his feelings he can express. And then how much will he be feeling? Imagine, if this expression is just that tiny portion of thinking and of feeling!

I have already written about my idea of having a way of communication without language. Wouldn’t it be beautiful if we did not lose the value of feelings in the translation into speech? If there was a way how we can express the whole value of the feeling?
 

Man kann nur einen kleinen Teil seiner Gefühle ausdrücken – 13 Juni 10

Ich hatte mit einem Freund vor ein paar Tagen ein Gespräch über den Ausdruck. Wir fühlen so viel mehr, als wir in unser Denken bringen können. Wir denken nur einen Prozentsatz von dem, wie viel wir fühlen. Und nur ein weiterer kleiner Teil von dem, was wir denken, kann ausgedrückt werden. Aber wenn wir versuchen, auszudrücken, verlieren wir oft den Wert. Ich kann ‚Liebe‘ sagen, aber in diesem Wort mit vier Buchstaben ist einfach nicht genug Gefühl! Sogar in meinem Denken ist es viel mehr als es sich anhört, wenn du es hörst!

So fühle ich oft, dass ich meine Gefühle nicht ausdrücken kann. Es geht da nicht um meine Englisch-Kentnisse, ich kann mich oft nicht einmal in meiner Muttersprache, in Hindi, ausdrücken! Ich kenne eine Person, die ihre Gefühle viel besser ausdrücken konnte. Ich liebte die Poesie meines Großvaters bereits als Kind. Ich habe bereits mehrere Gedichte ins Englische übersetzt, aber es ist sehr schwierig, den vollen Wert in eine andere Sprache zu bringen. Da ist so viel Gefühl in diesen Gesprächen mit seinem Gott. Ich war immer schon begeistert davon, wie viel Gefühl er ausdrücken kann. Und wie viel wird er dann fühlen? Stell dir das vor, dieser Ausdruck ist nur ein kleiner Teil des Denkens und Gefühls!

Ich habe bereits über meine Idee geschrieben, einen Weg der Kommunikation ohne Sprache zu haben. Wäre es nicht schön, wenn wir den Wert der Gefühle nicht in der Übersetzung in die Sprache verlieren würden? Wenn da ein Weg wäre, wie wir den vollständigen Wert von Gefühlen ausdrücken könnten?

Gott ist für alle da – Gedicht von Sri Bindu Ji – 24 Sep 08

Mein Großvater hat wirklich sehr viele Gedichte in unterschiedlichen Tönen erzählt. Dieses mag ich sehr gern:

Wenn Du mich ehrlich fragst, so bin ich kein weiser Mann, aber ein bisschen denke ich im Herzen an Dich. Was auch immer ich bin, vielleicht bin ich voller Fehler, aber zu wem gehöre ich? Ich bin Dein. Wenn Du nach Sehnsucht suchst, wenn Du nach Tränen und Verlangen nach siehst, das alles habe ich. Ich behaupte nicht, dass ich eine große Liebe oder Hingabe in mir habe, aber Du kannst mich auch ohne große Liebe und Hingabe annehmen. Denn wenn ich großartige Liebe und Hingabe besäße, so wäre ich ohnehin schon qualifiziert und du würdest mich sowieso annehmen. Aber ich bin habe keine außerordentliche Hingabe. Wenn du unqualifizierte Menschen wie mich auch willkommen heißt, dann möchte ich dein Gast sein.

Das Gedicht ist großartig, weil nur jemand auf diese Weise mit Gott sprechen kann, der wirklich viel Hingabe und Liebe in sich hat. Er sagt, dass diejenigen, die Gott lieben und viel Hingabe und Opfer begehen, von Gott sowieso angenommen werden, aber die, die das nicht haben, werden von Gott auch angenommen. Das ist wirklich wundervoll.

Wir haben heute gehört, dass das Wasser um einiges gestiegen ist und über Nacht immer noch steigen wird. Morgen werden wir nochmal hingehen, um zu sehen, wie schlimm es ist. Ihr könnt und gerne mit einer Spende unterstützen. Wir hoffen, dass es nicht so schlimm wird, wie die Medien es vorhergesagt haben.