Apras deutsche Großeltern in Vrindavan – 28 Okt 16

Mit all dem, was hier in den vergangenen Tagen vor sich geht, ist es natürlich etwas schwierig, zwischendurch Zeit zu finden, offen und frei für meinen täglichen Blog zu schreiben. Doch ich möchte euch gerne auf dem Laufenden halten, damit ihr wisst, dass es uns gut geht und was hier so vor sich geht.

Diwali kommt näher und in diesem Jahr haben wir zwei besondere Gäste für das Lichterfest: Apras deutsche GroßEltern sind im Ashram angekommen! Sie sind nach der Eröffnung des Restaurants zum ersten Mal hier – und können sich nun durch unsere ganze Speisekarte durchprobieren!

Wir zeigen natürlich stolz unser Restaurant, da sie über die vergangenen zwei Jahre die Arbeit haben fortschreiten sehen! Es ist toll, sich mit ihnen hinzusetzen und ihnen unsere Speisekarte zu zeigen, von der sie sich aus einer großen Auswahl von Gerichten etwas aussuchen können! Wir hatten bereits einen italienischen Abend und haben uns durch Pasta, Pizza und mehr durchprobiert!

Und natürlich ist es schön, sie hier zu haben, so dass sie mit Apra spielen können, ihr vorlesen können und auch sehe, wie sich ihr Leben verändert hat – mit ihrem neuen Alltag mit Schule, Hausaufgaben und so weiter! Sie haben Apra bereits in der Schule abgeholt und ihr Klassenzimmer besucht, die Schule gesehen und auch ihre Lehrerinnen getroffen!

Also genießen wir die Zeit zusammen und bereiten uns auf Diwali vor – was wir natürlich meinen Schwiegereltern auch gerne zeigen wollen!

Apra’s German Grandparents in Vrindavan – 28 Oct 16

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Apra’s German Grandparents in Vrindavan – 28 Oct 16With everything that has been going on in the past days, it is obviously a little difficult to find time in between to write openly and freely for my daily blog. However, I want to keep you updated, so that you know we are fine and what is happening over here.

Diwali is getting closer and in this year we have two special guests for the Indian festival of lights: Apra’s German grandparents have arrived at the Ashram! It is the first time that they are here after the opening of the restaurant – and they now have the chance to try their way through our whole menu!

We are of course proud to show our restaurant, as they have seen the work going on over the past two years! It is great to sit down and present them with our menu where they can choose from a big variety of dishes! We had an Italian evening already, tasting our way through pasta and pizza and more!

And of course it is lovely to have them here, so that they can play with Apra, read for her and also see how she lives now – with her new routine of going to school, doing homework and the like! They went to pick Apra up at school and visited her classroom, saw the school and met her teachers as well.

So we are enjoying our time together and are now preparing for Diwali – which we are looking forward to show my parents-in-law, too!

Erfahrungen im Leben haben unsere Ashram-Jungs zurückgebracht – 2 Sep 16

Heute möchte ich euch über ein paar Jungs schreiben, drei um genau zu sein, die schon lange in unseren Leben und Herzen sind – und zwei von ihnen sind vor Kurzem auch wieder in unseren Ashram zurückgekehrt! Jeder, der in den letzten sechs oder sieben Jahren hier im Ashram gewesen ist, weiß von wem ich spreche: Pawan, Mohit und Jaysingh!

Vor fast zwei Jahren habe ich euch das letzte Mal von Jaysingh geschrieben. Damals waren wir etwas aufgerüttelt von seiner Entscheidung, den Ashram zu verlassen, akzeptierten es jedoch als das, was es war: der Wunsch eines sechzehnjährigen, die Welt zu entdecken. Seinem Beispiel folgend, wenn auch etwas weniger dramatisch, tat unser zweiter Junge, Mohit, das Gleiche etwa ein halbes Jahr später, als er verkündete, er würde lieber bei seiner Familie in ihrem Dorf wohnen und dort zur Schule gehen.

Pawan blieb bei uns und erlebte seine eigenen Abenteuer, wechselte hier Schulen und fand seinen Platz hier wieder als der älteste der ‚Ashram Jungs‘. Das Leben ging weiter, wir beschäftigten uns mit vielen anderen Dingen und eröffneten Ammaji’s Ayurvedisches Restaurant.

Nach etwa drei Monaten erzählte mein Vater mir von einem Telefonanruf, den er bekommen hatte: Jaysingh fragte, ob er zu Besuch vorbeikommen könnte. Natürlich antworteten wir! Es wäre schön, ihn nach so langer Zeit mal wieder zu sehen und zu hören, was er so gemacht hat! Er kam an und wir erfuhren, dass er da draußen in der Zwischenzeit wirklich einen Geschmack der ‚echten Welt‘ bekommen hatte: er war zu seinen verschiedenen Brüdern und Cousins in unterschiedlichen Teilen des Landes gereist und hatte an einigen Orten gearbeitet, um dort sein Geld zu verdienen: als Tagelöhner trug er Sand und Ziegel zum Beispiel und dann arbeitete er in einer Sari-Fabrik.

Es war diese Erfahrung, die ihn dazu brachte, mich noch etwas zu fragen: ‚Kann ich hier arbeiten?‘ Er hat gesehen, wie die Dinge in Fabriken in Indien wirklich laufen! Lange Arbeitszeiten und grausame Arbeitsbedingungen. Sein Arbeitgeber und seine Aufseher scheuten nicht davor zurück, ihre Angestellten für ihre Fehler zu schlagen. Die Maschinen waren gefährlich – wenn man nicht aufpasste, konnte man sich die Finger abschneiden. Ältere Arbeiter beschwerten sich über Atemprobleme, Husten und ähnliches, alles verursacht von den Chemikalien, die für das Färben der Saris verwendet werden. Mit den langen Arbeitszeiten war Jaysingh immer müde – einmal schlief er bei der Arbeit an der Maschine ein und ruinierte 80 Saris! Natürlich wurde sein Arbeitgeber da wütend und er bezog Schläge. Ein anderes Mal brach ein Feuer aus und er sowie seine Mitarbeiter mussten zu einem Fenster hochklettern, um von dort nach draußen zu springen und sich zu retten!

Kurz gesagt, er hat seine Erfahrungen gemacht und beschlossen, dass er lieber hierherkommen und fragen würde, ob wir ihn wieder aufnehmen und ihm Arbeit anbieten würden. Er hatte immer Geld nach Hause geschickt und wollte das auch gerne weiter so machen! Natürlich, für einen unserer Jungen haben wir definitiv einen Platz und er kann sogar noch etwas lernen! Als Helfer in der Küche wird er bald Wissen und auch Erfahrung ansammeln, die ihm in seinem Leben weit tragen werden!

Neuigkeiten verbreiten sich schnell, selbst in Indien, und so kehrte bald nachdem Jaysingh wieder bei uns eingetroffen war auch ein weiterer Junge wieder in sein zweites Zuhause zurück: Mohit schloss sich uns auch wieder an. Beide Jungs lernen nun, wie man Pizza, Pasta und mehr macht! Und was auch toll ist, ist, dass sie eingewilligt haben, nebenbei privat zu lernen – um zumindest einen Schulabschluss zu machen!

Es ist toll, sie wieder hier zu haben – und sie sind auch froh!

Experience of Life brought our Ashram Boys back – 2 Sep 16

Today I would like to write about a bunch of boys, three to be exact, who have been in our lives and hearts for a long time – and two of them have recently come back to our Ashram as well! Anybody who has been here in the past six or seven years knows whom I am talking about: Pawan, Mohit and Jaysingh!

I wrote to you about Jaysingh nearly two years ago. In that time, we were a bit shaken about his decision to leave the Ashram but accepted it as what it was: the wish of a 16-year-old to explore the world. Following his example, even if a bit less drastically, our second boy, Mohit, did the same about half a year later, announcing that he would now rather stay with his family in their village and go to school there.

Pawan remained with us and had his own adventures, changing schools here and finding his place again as the oldest of the ‘Ashram boys’. Life went on, we kept ourselves busy and opened Ammaji’s Ayurvedic Restaurant.

About three months into operations, my father told me of a phone call he had received: Jaysingh was asking whether he could come by to visit. Of course, we replied! It would be nice to see him after so long and catch up on what he had been doing! He arrived and we found out that he had really had a taste of the ‘real world’ out there in the meantime: he had travelled to his various brothers and cousins living across the country and had worked in a few places to earn his money: as a daily labourer carrying sand and bricks for example and also in a saree factory.

It was this experience that made him ask me one thing: ‘Could I come and work here?’ He had seen how things really are in factories in India! Long working hours and cruel working conditions. His employer and supervisors didn’t scare away from hitting their employees for their mistakes. The machines were dangerous – if you didn’t take care, you could get your fingers cut off. Older workers complained about breathing problems, bad coughing and the like, all caused by the chemicals used for dying the sarees. With the long working hours, Jaysingh was always tired – once he had fallen asleep while working at the machine, ruining 80 sarees by this! Of course his employer was angry and hit him. Another time, a fire erupted and he as well as his coworkers had to climb up to a window to jump out from there and save themselves!

Briefly said, he has made his experiences and decided that he would rather come here and ask whether we would take him back, offering him work. He had been sending money home and would like to keep that up, too! Of course, for one of our boys we definitely have a place and he can even learn something as well! As a helper in the kitchen he will soon have gained some knowledge and experience which can go a long way for his life!

News travel fast, even in India and that’s how soon after Jaysingh joined us here, we got another boy returning to his second home: Mohit, too, rejoined us here. Both boys now learn how to make pizza, pasta and more! And what is great, too, is that they agreed to do some private schooling by the side, too – to finish their high school!

It is great to have them back – and they are happy, too!

Unsere Yoga und Ayurveda Retreats nun auch für Low-Budget-Reisende! – 3 Mai 16

Mit dem Restaurant in vollem Gang haben wir nicht nur an all den Dingen rund um Ammaji’s gearbeitet, sondern auch erkannt, dass das unsere momentane Arbeit mit Yoga und Ayurveda Retreats im Ashram verändert! Nicht nur, weil wir nun unser leckeres Essen in Ammaji’s Ayurvedischem Restaurant anbieten! Nein, weil wir Menschen helfen können, ihren Traum nach Indien zu reisen zur Wirklichkeit zu machen – auch wenn sie mit geringerem Budget reisen!

Ja, natürlich bringt die Eröffnung unseres Restaurants uns dazu, darüber nachzudenken, wie wir in Zukunft unsere Retreats führen wollen. Es war von Anfang an klar, dass unsere Gäste im Restaurant essen und ihre Mahlzeiten dort genießen würden. Schließlich essen wir auch dort – und würde diese Erfahrung auch gerne mit neuen Freunden teilen. Gleichzeitig jedoch dachten wir an diejenigen, die manchmal fragen, ob sie die Kosten ihres Aufenthalts bei uns senken könnten, indem sie die Mahlzeiten aussparten. Während wir da bis jetzt immer nein gesagt hatten, da wir alle zusammen bei uns zuhause aßen, dachten wir, es sollte nun kein Problem mehr sein, diese Möglichkeit anzubieten!

So kommt es, dass ihr nun all unsere Retreats entweder mit oder ohne Mahlzeiten buchen könnt. Genauso kann man sich nun entscheiden, einfach nur bei uns unterzukommen und die Atmosphäre im Ashram zu genießen – und bei Ammaji’s separat essen, wann auch immer man sich danach fühlt. Jeder Hausgast im Ashram bekommt in unserem Restaurant auch einen Rabatt von 10%!

Wir haben ein richtig gutes Gefühl mit dieser Entscheidung und haben diese Änderungen auch bereits auf unserer Internetseite veröffentlicht. Nur einen Tag später dachten wir an eine andere Art der Anfrage, die wir auch immer bekommen: es gibt viele junge Leute, die mit wenig Geld reisen, gerne auch an Yogastunden oder einem Retreat mit Ayurveda-Massagen teilnehmen würden, es sich aber nicht leisten konnten. Wir hatten schon immer das Angebot für freiwillige Helfer, am Computer zu arbeiten, doch nun gibt es eine ganz andere Dimension der möglichen Hilfe: im Restaurant können wir jederzeit eine helfende Hand brauchen!

So bieten wir nun eine ganz neue Möglichkeit für junge freiwillige Helfer hier unterzukommen: wer mit geringem Budget reist, gerne Yoga und Ayurveda kennen lernen möchte und daran gedacht hat, seine Arbeit anzubieten, um die Kosten zu reduzieren, kann nun an einem unserer Retreats teilnehmen, dazu sechs Stunden im Restaurant arbeiten und dann nur den halben Preis zahlen!

Wir bekommen bereits die ersten Anfragen für dieses besondere Angebot und ich denke, es wird eine tolle Art und Weise einander durch einen Austausch zu helfen! Wir freuen uns bereits darauf, neue Helfer hier zu haben!

Our Yoga and Ayurveda Retreats now also for low Budget Travellers! – 3 May 16

With our restaurant in full swing, we have not only worked with all the things surrounding Ammaji’s, but we have also realized that this changes our current business with Yoga and Ayurveda Retreats at the Ashram! Not only because we can now offer our delicious food at Ammaji’s Ayurvedic Restaurant! No, because we can help people realize their dream of travelling to India – even if they are on a low budget!

Yes, obviously the start of our restaurant made us think about how we would like to keep it with our retreats. It was clear from the beginning that guests could eat at the restaurant and enjoy meals there. After all, we eat there as well – and would love to share that experience with new friends, too. At the same time however we thought of those who sometimes ask whether they could reduce the cost of being with us by excluding meals. While we had, until now, always said no, as we were all eating at our home and together, we thought it would now not be a problem to offer this possibility!

That’s how you can now book all our retreats either with or without all meals. Similarly, one can now decide to only stay with us and enjoy the atmosphere at the Ashram – and enjoy separate meals at Ammaji’s whenever one feels like it. Every in-house guest will receive a discount of 10% at our restaurant, too!

We felt really good with this decision and put these changes onto our website. Just a day later, we thought of another kind of inquiry we always use to get: there are a lot of young people travelling on a low budget who would love to join yoga classes or take a retreat with regular Ayurveda massages but could not afford it. We always had the offer for volunteers to work at the computer but now there is a whole new dimension of possible help: we could use a helping hand at the restaurant at all times!

That’s how we now offer a complete new possibility for young volunteers to come and stay: if you are travelling on a low budget, would like to do Yoga and Ayurveda and have thought of offering your work to reduce your cost, you can now take part in one of our retreats, work at the restaurant for six hours and pay only half of the price!

We are already getting the first inquiries for this special offer and I think it will be a great way to exchange help for each other! We are already looking forward to having new helpers here!

Ammaji’s Ayurvedisches Restaurant ist offen – Essen wie von den Händen deiner Mutter! – 6 Mär 16

Gestern war ein sehr wichtiger Tag für uns: nach zwei Jahren des Bauens, Ausstattens und Vorbereitens konnten wir schließlich Ammajis Ayurvedisches Restaurant eröffnen!

Natürlich war es für uns ein großer Tag, obwohl wir keine große Feier oder riesigen Event hatten. Wir servieren unser Essen nun im Erdgeschoss des Restaurants – und werden eine große Party geben, sobald der erste Stock fertig ist und wir dort bedienen können! Ihr seid jedoch bereits jetzt herzlich willkommen, das Essen in Ammaji’s zu probieren!

Natürlich waren wir aufgeregt! Die Entscheidung, das Restaurant zu eröffnen war auch sehr schnell gefällt worden: wir hatten unsere Test-Party bereits im Februar, als wir zum ersten Mal im Restaurant aßen. Davon erzählte ich euch damals in einem anderen Blogeintrag. Danach besorgten wir all die Dinge, die uns damals als fehlend auffielen, stellen die Mitarbeiter des Abends ein und noch ein paar mehr, übten mit allen in der Küche, zeigten ihnen, wie das Essen zubereitet werden sollte und vor allem wie es in Ammaji’s Ayurvedischem Restaurant schmecken sollte! Und da waren wir nun am Freitag, mit einigen weiteren Dingen, die noch getan gehörten, aber mit so vielen bereits fertig, so dass wir einfach beschlossen, den Schritt zu machen und es zu tun: lass uns aufmachen!

Nun also könnt ihr, meine Leser, unsere Freunde im Ashram, Freunde in der Stadt Vrindavan und der Umgebung sowie jeder, der einfach nur vorbeikommt oder irgendwie von uns hört, in unser Restaurant kommen und dort essen!

Wir haben nordindische Gerichte und Spezialitäten, südindische Möglichkeiten, einige chinesische Gerichte, italienisches und anderes westliches Essen sowie natürlich deutsche Backwaren und unser eigenes, hausgemachtes Eis!

In unserer Speisekarte erfahrt ihr, welche Gerichte für welche Doshas gut sind und könnt auch mehr über die Doshas lesen, lernen, welches Essen für den individuellen Körpertyp gut ist. Wir haben auch ein ausgeglichenes Thali, eine Auswahl an indischen Gerichten auf einem Teller. Gleichzeitig wird unser ganzes Essen in weniger Fett gekocht, mit gemäßigten Gewürzen und gesünder, als es in Restaurants üblich ist, während wir auch den Geschmack bewahren!

Wir bleiben also dem Konzept unseres Namens treu: Ammaji’s. Essen, wie von den Händen deiner Mutter. Essen, wie es auch meine Mutter kochte. Essen, das wie das beste Essen schmeckt, das du je daheim gegessen hast!

Komm und probier es – wir freuen uns darauf, dich in Ammaji’s Ayurvedischem Restaurant bedienen zu dürfen!

Aktuelle Bilder und Neuigkeiten kannst du auf Ammajis Facebookseite bekommen und ich möchte jeden bitten, der die Erfahrung eines Essens bei uns schon gemacht hat, uns auf TripAdvisor eine Bewertung zu schreiben!

Ammaji’s Ayurvedic Restaurant is open – Enjoy Food like from your mother’s Hands! – 6 Mar 16

Yesterday was a very important day for us: after two years of building, decorating and preparing, we finally opened Ammaji’s Ayurvedic Restaurant!

Of course it was a big day for us, even though we didn’t make any big celebration or event out of it. We are now serving food in the ground floor of the restaurant – and we will give a big party once the first floor is ready and we serve food there! You are however already now more than welcome to come and try our food at Ammaji’s!

Obviously, we were excited! The decision to open was also taken quickly: we had already had our test party in February, eating food in the restaurant for the first time. I told you about that day in another blog post. After that we arranged all those things which we had noticed were missing, employed the staff of that evening and some more, practiced with everyone in the kitchen and showed them how to cook the way food should be prepared and most of all how it should taste in Ammaji’s Ayurvedic Restaurant! And there we were, on Friday, with some more things that had to be done but so many ready that we said we would simply take the step and do it: let’s open!

So now you, my readers, our friends at the Ashram, friends in the city of Vrindavan and its surrounding as well as anyone who just comes by or gets to know about us somehow can come to our restaurant and eat there!

We offer North Indian dishes and specialties, South Indian options, a few Chinese items, Italian and continental food like pizza and pasta as well as of course German bakery items and some of our super-tasty home-made ice cream!

In our menu you get to know which items are good for which dosha and you can read about the doshas as well, learning which food would be good for your body constitution. We offer a balanced thali, a selection of Indian dishes on one plate as well. At the same time all our food is cooked in less fat, with moderate spices and in a healthier way than usual in restaurants while keeping all the taste as well!

So we are true to the concept of our name: Ammaji’s. Food like from your mother’s hands. Food like my mother cooked it as well. Food that tastes like the best food you ever eat at home!

Come and try it out – we are looking forward to serving you at Ammaji’s Ayurvedic Restaurant!

You can see more pictures and news on Ammaji’s facebook page and I would like to ask everyone who has already made their experience to please write their review on TripAdvisor – we are looking forward to read it!

A Story of exciting, forbidden Sex in a Yoga Ashram – 9 Feb 16

I yesterday told you about an email we received asking whether the author could stay with her partner in one room. While we believe this should not even be a question, it unfortunately is for many spiritual places and Ashrams. They make sex into something dirty that should not happen on their premises and which should be controlled. The effect however is quite clear: people do it in hidden!

I knew a man from Germany who ran a yoga center there. I had met him in Germany and had even given program in his center. When he travelled to India together with his girlfriend, he also came to our Ashram and of course they stayed together. During the days they were here, we had some conversations about this strange rule, too, because his girlfriend had just been to such an Ashram!

She had completed a four-week yoga teacher training at an Ashram of a yoga guru. In that Ashram, men and women were strictly separated and it was not allowed, even for married couples, to sleep in one room. That’s how obviously, when her boyfriend came to visit about two weeks into the training, they could not meet at the Ashram! He had one room, she another and it was not allowed for them to visit each other’s rooms!

In the end, he sneaked into her room on his last night there and they met for a physical reunion and a goodbye in bed. He had not wanted to leave without having even kissed his girlfriend! He told me he was sorry about breaking the rule but still felt it had been necessary and good for them to feel each other. They both knew that they would not ever return to that place.

So the only thing that Ashram succeeded to do by putting up that rule was to create resentment in the hearts of two loving people! They did not keep them apart, did not stop them from having sex. They may only have succeeded to create some more excitement for doing something forbidden – but in the end, I don’t think this couple would feel that sex is dirty on the long run!

Unfortunately there will be some people with whom they will succeed. Who will see sex and the touch of a loving person as something dirty. And that is wrong!

The big joke about that woman’s guru however was that he was only celibate in front of the public! I knew the man and I was not the only one who exactly knew that he also had a girlfriend! He had been in a relationship for many years but publicly kept on pretending to live in celibacy. Having sex is not something that those gurus refrain from but they like controlling it and thus keep this rule up for their disciples and students!

My suggestion is not to visit any place that has such rules. You will just put yourself into an environment of suppression of natural feelings. And mostly, it is hypocrites that create those rules and enforce them!

Aufregender, verbotener Sex in einem Yoga Ashram – 9 Feb 16

Gestern habe ich euch von einer Email erzählt, in der die Verfasserin fragte, ob sie mit ihrem Partner in einem Zimmer übernachten könnten. Während wir glauben, dass das keine Frage sein sollte, ist es das leider für viele spirituelle Orte und Ashrams. Sie machen etwas Schmutziges aus Sex, etwas, was auf ihrem Grund und Boden nicht stattfinden sollte und kontrolliert werden muss. Die Folge ist jedoch klar und deutlich: dann wird das eben im Geheimen erledigt!

Ich kannte einen Mann aus Deutschland, der dort ein Yogazentrum hatte. Ich hatte ihn in Deutschland kennen gelernt und in seinem Zentrum sogar Programm gegeben. Als er zusammen mit seiner Freundin nach Indien reiste, kam er auch in unseren Ashram und natürlich hatten sie zusammen ein Zimmer. In jenen Tagen führten wir auch einige Unterhaltungen über diese seltsame Regel, weil seine Freundin gerade in einem solchen Ashram gewesen war!

Sie hat eine vierwöchige Yogalehrerausbildung in einem Ashram eines Yoga-Gurus gemacht. In dem Ashram wurden Männer und Frauen streng getrennt und es war sogar verheirateten Paaren nicht erlaubt in einem Zimmer zu schlafen. Das wurde ihnen klar, als ihr Freund sie nach etwa zwei Wochen besuchen kam und sie sich im Ashram nicht treffen konnten! Er hatte ein Zimmer, sie ein anderes und es war ihnen nicht erlaubt, den jeweils anderen im Zimmer zu besuchen!

Am Ende schlich er sich an seinem letzten Abend dort in ihr Zimmer und sie trafen sich für eine körperliche Wiedervereinigung und einen Abschied im Bett. Er wollte nicht gehen, ohne seine Freundin zumindest einmal geküsst zu haben! Er erzählte mir, dass es ihm schon leid tat, dass er die Regel verletzt hatte, dass er aber trotzdem das Gefühl hatte, dass es für sie gut und notwendig gewesen war, einander zu spüren. Sie wussten beide, dass sie nie wieder an diesen Ort zurückkehren würden.

Das Einzige, was dieser Ashram also mit seiner Regel geschafft hatte, war, in den Herzen zweier liebender Menschen Abneigung zu schaffen! Sie schafften es nicht, sie auseinander zu halten, konnten sie nicht davon abhalten, miteinander zu schlafen. Sie haben es vielleicht geschafft, das Ganze etwas aufregender zu machen, weil es verboten war – aber am Ende glaube ich nicht, dass dieses Paar auf lange Sicht hin Sex als schmutzig ansehen wird!

Leider gibt es sicher auch Leute, bei denen sie Erfolg haben. Die Sex und die liebevolle Berührung einer anderen Person als etwas Schmutziges sehen werden. Und das ist falsch!

Der größte Witz an dem Guru der Frau war jedoch, dass er nur in den Augen der Öffentlichkeit enthaltsam lebte! Ich kannte den Mann und war nicht der Einzige, der genau wusste, dass er auch eine Freundin hatte! Er war schon viele Jahre lang in einer Beziehung, tat aber öffentlich weiter so, als lebe er enthaltsam. Diese Gurus halten sich nicht etwa von Sex fern, aber sie kontrollieren gerne und schaffen deshalb diese Regel für ihre Schüler und Anhänger!

Mein Vorschlag ist, keinen Ort zu besuchen, der solche Regeln aufstellt. Damit begibst du dich in eine Umgebung, in der natürliche Gefühle unterdrückt werden. Und meistens sind es scheinheilige Menschen, die solche Regeln schaffen und durchzusetzen versuchen!