Die Folgen häuslicher Gewalt und arrangierter Ehen – 10 Jun 16

Gestern habe ich euch erzählt, dass einer meiner Facebook-Freunde gekommen ist. In einem unserer längeren Gespräche, kamen wir natürlich auch auf die Themen von Kultur, Beziehungen und Liebe zu sprechen. Wir teilten einige Gedanken zu den Problemen, die da entstehen könnten und sprachen natürlich auch über mögliche Lösungen. Mit all diesen Gedankengängen, wollte ich einen kleinen Teil hiervon auch mit euch teilen.

Wenn wir über indische Kultur und Beziehungen sprechen, wird da immer ein Thema aufkommen: arrangierte Ehen. Jede Menge Menschen hier, in der Tat die Mehrheit der Inder, glaubt immer noch sehr stark an dieses Konzept. Darunter sind auch junge Leute, die von Beginn ihres Lebens die Vorstellung haben, dass ihre Eltern ganz sicher den richtigen Partner für sie finden. Was jedoch muss man dafür tun, dass diese Vorstellung zur Wirklichkeit wird? Außer dem Glück, jemanden passenden zu finden, braucht es Vertrauen. Was jedoch kann man tun, wenn ein Kind dieses Vertrauen nicht hat?

Ich glaube, das geschieht in dieser Gesellschaft recht oft und sogar noch häufiger mit dem Fortschreiten moderner Medien, der Globalisierung und Möglichkeiten zu reisen, mehr zu sehen und freier zu sein. Junge Menschen bekommen viel mehr zu sehen, als was sie in der Vergangenheit erfahren konnten. Sie vertrauen vielleicht auch nicht mehr, dass ihre Eltern die richtige Entscheidung treffen. Und oft muss man auch gar nicht lange suchen um zu verstehen warum: bei ihnen daheim sehen sie oft ein Beispiel dafür, wie Ehe NICHT aussehen sollte.

Streit, Unterdrückung und sogar Gewalt – in vielen indischen Familien nichts Ungewöhnliches!

Es ist meiner Meinung nach auch kein Wunder, dass das bei einem kleinen Kind Narben hinterlässt. Diese Narben können so tief gehen, dass die Vorstellung von Ehe furchterregend wirkt. Dass in dem jungen Menschen der Wunsch nach Liebe, Nähe und Intimität besteht – doch die Angst vor Gewalt zu groß ist! Da ist kein Vertrauen – in das andere Geschlecht, dass die Eltern die richtige Wahl treffen und sogar, dass sie selbst die richtige Wahl treffen.

Eine junge Frau kann sehr wohl Angst davor bekommen, dass ihr zukünftiger Ehemann sie genauso schlägt, wie ihr Vater ihre Mutter geschlagen hat. Junge Männer können Angst davor haben, dass ihre zukünftigen Ehefrauen sich ständig beschweren, ihre Enttäuschung zeigen und versuchen, Streit anzuzetteln, genau wie ihre Mutter das mit ihrem Vater tat.

Gleichzeitig haben sie ein Verlangen nach diesem Ideal der Liebe, das sie in Filmen sehen oder von dem sie in Geschichten hören. Sie haben dieses Bedürfnis nach Akzeptanz und Liebe, aber sie trauen sich nicht.

Für mich macht das eines ganz deutlich: wir müssen mehr dafür tun, häusliche Gewalt zu stoppen. Wir müssen den Menschen ihre Möglichkeiten bewusst machen, die Möglichkeit zu gehen zum Beispiel oder sogar Anzeige zu erstatten. Wir müssen das Anzeigen einfach machen. Und schließlich halte ich arrangierte Ehen immer noch für den falschen Weg, da mehr Menschen von ihrem Partner, der für sie ausgesucht wurde, enttäuscht sind. Das führt zu Konflikten und einer ungesunden Umgebung für Kinder.

Mehr als alles andere jedoch möchte ich die Eltern bitten: seid euren Kindern ein Beispiel, denn sie lernen mehr von euren Taten als von euren Worten!

Warum denken Inder, dass Kinder vor ihren Eltern Angst haben müssen? – 8 Dez 15

Die Kinder unserer Schule haben mit ihren Halbjahres-Prüfungen begonnen. Sie sind am Lernen, aufgeregt, alles richtig zu machen und freuen sich auf nächste Woche, wenn alle Prüfungen vorbei sind. Während Ramona Pranshu, einem der Jungen, die in unserem Ashram leben, beim Lernen für eine Prüfung half, blätterte sie durch sein Heft und fand eine Frage, von der sie erst gar nicht glauben konnte, dass sie in einem Schulbuch stand: ‚Vor wem hast du daheim am meisten Angst?‘

Es war eine Frage im Fach ‚Moral Values‘, also ‚Moralische Werte‘. Das ist ein Fach, das wir im Allgemeinen für unsere Kinder als hilfreich und wichtig ansehen. Es gibt ihnen die grundlegenden Vorstellungen davon, wie wir miteinander, unserer Umgebung und uns selbst umgehen sollten. Da gibt es Kapitel darüber, dass man höflich und respektvoll sein soll, andere dazu, dass man jedermanns Arbeit wertschätzen sollte und darüber, wie man Konflikte im Klassenzimmer löst. Das einzige Problem mit diesem Fach ist, dass das Buch und auch der Lehrer unvermeidlich eine subjektive Ansicht zu diesem Thema haben – und das mag nicht immer eine sein, der ich zustimmen würde.

In diesem Fall war es das Buch, das in einem Kapitel erklärte, dass jeder daheim wichtig ist. Die Großeltern, die Geschichten aus ihrer Zeit erzählen konnten, die Eltern, von denen einer oder beide zur Arbeit gehen, um Geld zu verdienen und auch die Kinder, die im Haushalt und den älteren Haushaltsmitgliedern helfen. So weit, so gut. Doch dann waren da noch Fragen, auf die die Kinder ihre eigene Situation erklären sollten: Wie viele Mitglieder hat deine Familie? Wer macht die Hausarbeit daheim?

Und ‘Vor wem hast du daheim die meiste Angst?’

Es zeigt sehr deutlich, dass das, was ich über die Situation in den Familien Indiens geschrieben habe, wahr ist: es herrschen Gewalt und Angst. Eltern denken, dass ihre Kinder nur auf sie hören, wenn sie Angst haben. Sie müssen Angst haben, um Anstand zu lernen und sich zu benehmen. Sie werden geschlagen, wenn sie das nicht tun. Und was wäre die Standard-Antwort auf diese Frage? Natürlich: vor dem Vater.

Den ganzen Tag lang drohen Mütter, Tanten und Großeltern den Kindern des Hauses: warte nur, bis dein Vater heimkommt! Oder ‚Das werde ich deinem Vater erzählen!‘ mit dem Versprechen, körperlich dafür bestraft zu werden.

Wie sollte ein Vater jemals eine gesunde Beziehung zu seinen Kindern aufbauen? Er ist den ganzen Tag nicht da, arbeitet hart, um Geld zu verdienen und wenn er heimkommt, erwartet man von ihm, die Strafen des Tages auszuführen! Was schafft man damit im Kopf des Kindes?

Als Vater finde ich das schrecklich und in meiner Familie würde niemand auch nur auf die Idee kommen, so etwas zu meiner Tochter zu sagen. Angst ist hier kein Erziehungs-Konzept – aber leider ist es das für viele indische Familien und dadurch auch in Schulen.

In unserer Schule jedoch haben wir nun sichergestellt, dass diese Frage aus dem Schulbuch gestrichen wurde und dass die Lehrer auch wissen warum: Kinder sollten keine Angst haben. Ihr Zuhause und ihre Schule sind sichere Umgebungen und ihre Eltern sowie ihre Lehrer sind diejenigen, die sie lieben und sie glücklich sehen wollen.

Wie man bei Problemen mit zwischenmenschlichen Beziehungen seine Emotionen handhabt – 27 Okt 15

Nicht jede Schwierigkeit, die uns im Leben begegnet, ist von finanzieller Natur. Im gestrigen Blogeintrag lag mein Augenmerk eher auf Problemen im Geschäft und mit dem Geld, doch natürlich gibt es Themen, die manchmal noch schlimmer sind als jedes finanzielle Problem es jemals sein könnte: Probleme in deiner Beziehung zu anderen Menschen, deinen Freunden, deiner Familie und vor allem deinem Partner. Wie sollen wir mit diesen Problemen umgehen?

Zunächst einmal gilt das gleiche Konzept: beruhige dich, bevor du irgendetwas tust. Es ist klar, dass dich eine Meinungsverschiedenheit, eine Diskussion oder ein Streit mit einem geliebten Menschen völlig erschüttert zurücklassen kann. Vielleicht fühlst du dich aufgebracht und wütend, oder aber am Boden zerstört, vielleicht fließen die Tränen oder du zitterst am ganzen Körper. Du kannst das Gefühl haben, dass du Recht hattest oder bedauern, was du getan hast, aber für jeglichen weiteren Gedanken und jede weitere Handlung musst du dich beruhigen und deinen Kopf frei bekommen!

Das bedeutet nicht, dass es dir nicht mehr Leid tun sollte oder dass du dich nicht mehr ungerecht behandelt fühlen solltest! Es bedeutet, dass du deine Gefühle erkennst und weißt, wo sie herkommen. Analysiere einmal: was genau ist der Auslöser für diese Gefühle? Etwas, was der andere gesagt hat? Etwas, was du getan hast? Was hat dir das Gefühl gegeben, das du jetzt hast? War es eine Handlung oder nur ein Gedanke oder eine Sorge von deiner Seite?

Ich bin selbst eine emotionale Person, doch während es für viele Leute zu sehr nach einem Vorgang im Verstand aussehen mag, glaube ich, dass wir diesen Weg manchmal gehen müssen, um herauszufinden, was das Problem ist. Wenn ich so sehr in der Emotion bin, dass ich nicht mehr genau erkennen kann, warum ich diese Emotionen habe, können meine Handlungen genau das ausdrücken.

Die dümmsten Verbrechen werden begangen, weil Menschen ihre Wut nicht im Zaum halten können. Hinterher wissen sie oft gar nicht wirklich, warum sie so reagiert haben, wie sie es nun eben haben. Sie waren wütend – doch bei klarem Verstand wissen sie selbst, dass ihre Wut ihre Handlungen nicht rechtfertigte. Dass sie von einer inneren Verletzung stammen, für die der andere noch nicht einmal die Schuld tragen mag.

Sobald du also weißt, warum du dich so fühlst, wie du es tust, kannst du an der Lösung des Problems arbeiten.

Wenn es etwas ist, das du falsch gemacht hast und wenn dir das leid tut, so halte ich es nie für zu spät, sich zu entschuldigen. Man kann nicht erwarten, dass der andere die Entschuldigung unter allen Umständen annimmt – doch für dich selbst kannst du diesen Schritt machen und es dir selbst klar machen, dass du dich entschuldigt hast. Selbst, wenn es nicht angenommen wird, hast du es versucht und du kannst weitergehen!

Wenn der andere dir Unrecht getan hat, hast du nun die Möglichkeit herauszufinden, was du deshalb unternehmen möchtest. Du kannst dem anderen deine Gefühle erklären oder du kannst entscheiden, was du als nächstes tun möchtest. Es ist eine Möglichkeit für dich, nach deinen tieferen Gefühlen zu handeln, nicht nur dem vorübergehenden Zorn.

Am Ende ist egal, was geschieht, die Nachricht bleibt praktisch die Gleiche: was auch immer das Problem ist, die Welt wird nicht davon zusammenbrechen. Bleib ruhig und finde heraus, was du tun kannst!

Umgang mit Schwierigkeiten – ängstlich oder bereit, es mit ihnen aufzunehmen? – 26 Okt 15

Dein Land, deine Kultur und die Gesellschaft um dich herum beeinflussen dich. Das ist etwas, auf das wir uns glaube ich alle einigen können. Letzte Woche habe ich darüber gesprochen, dass wir alle eine unterschiedliche Wahrnehmung haben, auch abhängig von unserer Erziehung und unserer Umgebung. Da wir hier im Ashram viele Leute unterschiedlicher Länder haben, bemerken wir oft unterschiedliche Einstellungen unter ihnen. Und ein grundlegender Unterschied ist, wie die Menschen mit Problemen umgehen. Ich fand insbesondere diesen Aspekt recht interessant und sah einen entscheidenden Grund für diese Unterschiede: bist du in einem reichen Land aufgewachsen oder umgeben von finanziellen Schwierigkeiten?

Was tust du, wenn du eine große Schwierigkeit auf dich zukommen siehst? Es gibt mehrere Möglichkeiten: du kannst in Panik verfallen und ausrasten aus Angst davor, was dir passieren könnte und dabei praktisch einen Nervenzusammenbruch haben, einfach nur aufgrund der Frage ‚was passieren könnte‘. Du kannst aber auch die Schultern straffen, bei ruhigem Verstand bleiben und deinen Weg und aus der Krise finden. Manche versuchen, sich zu verstecken und das Problem völlig zu vermeiden, indem sie so tun, als wäre es gar nicht da – aber für gewöhnlich funktioniert das überhaupt nicht.

Das grundlegende Gefühl hinter deiner Reaktion ist eines der folgenden beiden: du hast Angst oder eben nicht.

Und während ich beide Reaktionen bei vielen unterschiedlichen Menschen beobachtet habe, wage ich zu sagen, dass die meisten Menschen der Länder, die mehr finanzielle Sicherheit bieten, die entwickelter sind und Teil der ersten Welt sind, eher ängstlich reagieren.

Der Grund dahinter ist, auch wenn es seltsam erscheint, auch recht verständlich! In diesen Ländern sind die Menschen wachsen die meisten Menschen mit einigem an Hab und Gut auf. Es ist für sie normal, in der Lage zu sein auszugehen und das zu kaufen, was sie brauchen. Sie mögen nicht in der Lage sein, die schicksten Dinge in den Supermärkten zu kaufen, aber im Allgemeinen waren die meisten nie selbst in einer Situation der Not, noch die Menschen um sie herum. Wirklich, viele dieser Menschen haben auch noch nie einen richtigen Verlust erlebt.

Und so kommt es, dass da jede Menge ‚Was wenn‘-Fragen in den Köpfen der Menschen entstehen. In ihrem Verstand rennen sie von einem Horror-Szenario zum nächsten, denken über die Dinge nach, die passieren könnten und dabei bricht ihnen ihre ganze Welt zusammen.

Die meisten Menschen aus Ländern, in denen Armut herrscht, die gesehen haben, wie die Menschen um sie herum sich abmühen, haben keine so große Angst vor Schwierigkeiten. Sie mögen sie auch nicht, aber sie können sie leichter vernünftig betrachten und sehen meistens, dass es keine Frage des Überlebens ist. Das es nicht bedeutet, dass sie verhungern werden. Es ist eine höhere Bereitschaft dazu, den Kampf aufzunehmen und es durch die Schwierigkeiten zu schaffen. Es gibt eine Art emotionaler Sicherheit, die sie standfester macht.

Sehen wir es realistisch: die meisten Schwierigkeiten bedeuten nicht, dass dein Leben zu Ende geht, die Welt sich aufhört zu drehen und du fast stirbst. Obwohl also dein Hintergrund dir sagt, du solltest ausflippen, widerstehe dem Drang und sieh, dass es alles weitergeht. Du kannst es da durchschaffen!

Vertraue dir selbst: setze Veränderungen in Gang und ziehe Nutzen aus ihnen! – 25 Mär 15

Gestern habe ich geschrieben, dass man Veränderungen akzeptieren und annehmen muss, wenn man glücklich sein will. Natürlich ging es da um Veränderungen von außen, für die man flexibel sein muss. Heute möchte ich über eine andere Art der Veränderung schreiben: die, die von dir selbst kommt, aus deinem Inneren!

Es ist Eines, mit den Veränderungen, die von außen kommen flexible zu sein. Versteht mich nicht falsch, das ist aktive Arbeit, doch dann gibt es da etwas, das noch viel schwieriger zu sein scheint: eine Veränderung in sich zu akzeptieren und von sich aus Schritte zu unternehmen, diese Veränderungen in deinem Leben umzusetzen. Bring eine Veränderung der Emotionen in die Handlung. Gehe Wege, die andere nicht gehen. Begib dich an Orte, an der dich die Menschen in deiner Umgebung – und selbst du – nicht erwarten würden.

Warum tust du das nicht? Du hast Angst. Angst vor was? Dass es alles schief gehen könnte, wenn du den Weg verlässt, den viele vor dir schon gegangen sind. Dir fehlt es an Vertrauen.

Da, darum glaube ich, dass die Menschen in Indien Veränderungen einfacher annehmen können und flexibler sind: sie vertrauen.

Die normale westliche Gesellschaft legt nicht gerade ein Augenmerk darauf, dir beizubringen zu vertrauen. Sie bringt dir viele unterschiedliche Dinge bei und die Hauptsache ist Sicherheit. Du solltest zu jeder Zeit wissen, wo du hingehst, du solltest einen Plan haben und auch einen zweiten Plan zur Sicherheit und vor allem nimmst du kein Risiko in Kauf!

Das Leben ist wie ein festes Programm mit klaren Richtlinien, welche Schritte zuerst kommen sollten und welche folgen sollten. Es ist klar, dass diese vorgeschriebenen Wege sicher sein werden. Es wird dir beigebracht, daran zu glauben und du achtest darauf, nicht links oder rechts daneben zu treten. In der Tat hast du Angst, wenn du den Weg verlässt, könnte das ganze Programm zusammenbrechen! Du bist nervös, du könntest verloren gehen und untergehen. Du machst dir Stress und Druck, bei jeder kleinen Veränderung, die dich vom Weg abbringen könnte!

Vertraue mir, du wirst nicht fallen. Vertrau mit, die ganze Welt wird nicht zusammenbrechen. Sie wird nicht in Stücke zerfallen.

Du musst lernen zu vertrauen, nicht mir, sondern dir selbst. Habe Vertrauen in deine Entscheidungen, Vertrauen ins Leben! Nur dann kannst du glücklich sein!

Kein Grund zur Panik, wenn man jederzeit bereit ist zu sterben! – 31 Aug 14

Ich habe euch bereits von dem spirituellen Festival in Schweden erzählt, an dem ich 2006 Workshops gegeben hatte. Heute möchte ich euch von einem Interview berichten, das ich dort gegeben habe – ein Interview in einem Flugzeug!

Eine Filmcrew aus England traf Vorbereitungen für einen Kurzfilm über das Festival. Sie hatten an verschiedenen Bereichen des Festivalgeländes gefilmt, mit den Teilnehmern und Workshop-Führern gesprochen, einige der Workshops gefilmt und versucht, die ganze Atmosphäre einzufangen.

Da das ganze Festival in der wunderschönen Natur Schwedens stattfand, inmitten des Waldes und zu einer herrlichen Zeit des Jahres, zu der es nur für kurze Zeit um Mitternacht herum dunkel wird, hatten sie eine tolle Idee für eine Aufnahme: sie wollten von oben filmen, aus Vogelperspektive. Also mieteten sie ein kleines Flugzeug für vier Leute – und luden mich auf ein Interview über dem großen Festivalgelände ein!

Als ich an der kleinen Startbahn ankam, standen der Kameramann und der Reporter neben dem Flugzeug. Der Pilot kam gleich nach mir an und sobald wir einander vorgestellt hatten, sagte der Reporter mit einem Blick auf das Flugzeug: ‚Ich weiß nicht, ich habe glaube ich ein bisschen Angst – das Flugzeug ist ziemlich klein!‘ Der Pilot beschloss, ihm zu beweisen, dass nichts passieren würde: er wies uns an, etwas zurückzubleiben, stieg in das Flugzeug und drehte eine kleine Runde ganz alleine. Als er mit dem Flugzeug wieder auf dem Boden angekommen war, sah er den Reporter fragend an – ja, er hatte sich ein wenig entspannt.

Wir kletterten auch ins Flugzeug, bekamen große Ohrschützer mit Mikrofonen daran und hoben ab! Es war wirklich wundervoll, das Festival von oben zu sehen! Die großen Workshop-Zelte und die kleinen Zelte, in denen die Leute übernachteten, alle von herrlicher Natur umgeben.

Es war recht laut, aber mit den Ohrschützern konnten wir das Interview recht gut halten. Es gab etwas Smalltalk über meine Vergangenheit, das Festival, wie es mir gefiel und über meine Workshops. Schließlich fragte er ‚Ich habe immer noch ein bisschen Angst – Sie nicht? In diesem kleinen Flugzeug habe ich das Gefühl, alles könnte passieren!‘

Ich antwortete, dass ich keinerlei solche Ängste hätte. Ich bin kein ängstlicher Mensch, von Natur aus nicht. Zunächst einmal denke ich einfach nicht in diese Richtung. Und zum anderen, könnten wir wohl sterben, wenn das Flugzeug wirklich abstürzt – aber warum sollte ich denn deswegen Angst haben?

Ich glaube, dass das Leben jederzeit enden kann. Wir sollten dafür jede Minute bereit sein, nicht nur, wenn wir etwas tun, das möglicherweise mit mehr Risiko verbunden ist. Wenn du also jede Minute bereit bist zu sterben, gibt es keine solche Angst mehr!

Nach etwa einer halben Stunde kamen wir sicher wieder runter – und mir war es möglich gewesen, die Sicht von oben ohne Angst zu genießen!

Wie man mit seiner ‘Fiktionalen Zukunftsangst’ am besten umgeht – 17 Feb 14

Als wir letzte Woche über den Stress und die Sorgen des Lebens in der Geschäftswelt sprachen, musste ich an ein Gespräch denken, das ich vor Kurzem mit einem Gast im Ashram hatte. Er erzählte mir, er würde sich zu viele Sorgen und Stress machen, nicht nur wegen der Arbeit, die er ja tun müsse, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass er seine Arbeitsstelle praktisch jederzeit verlieren könnte. Seine größte Angst ist das: Was, wenn ich morgen rausgeschmissen werden? Wenn ich meine Arbeit verliere?

Dieser Mann hat nun eigentlich eine gute Arbeit mit einem guten Gehalt und alles läuft wunderbar. Es gibt keinen besonderen Grund, warum er diese Angst haben sollte, keine Anzeichen von seinem Chef und keine solchen Gespräche unter Kollegen. Alles scheint in Ordnung zu sein – doch da ist dieser Gedanke, dass etwas passieren könnte und er dann bald ohne Arbeit dastehen könnte!

Meine Antwort war, dass sowieso jederzeit alles passieren kann. Man kennt die Zukunft nicht und deswegen ist alles, was du dir vorstellst, was so passieren könnte, nur Vorstellung und Fiktion! Es ist nicht echt, passiert nicht, aber du denkst über die kleinste Möglichkeit nach, dass etwas Schlimmes passieren könnte.

Es ist ein alter Rat, den ich nun hier geben möchte, aber er hilft wirklich: Lebe in der Gegenwart, anstatt dir Sorgen über die Zukunft zu machen. Die Zukunft ist noch nicht hier!

Während du dich über die Zukunft sorgst, verpasst du das Leben in der Gegenwart. Anstatt auf der Arbeit dein Bestes zu geben, machst du vielleicht sogar Fehler, einfach nur weil du so nervös bist! Du konzentrierst dich nicht ordentlich und gibst deswegen auch nicht alles.

Selbst wenn jedoch etwas passieren und du diese Arbeitsstelle verlieren solltest, warum denkst du denn nicht, dass das für dich gut sein könnte? Warum siehst du nicht, dass das deine Chance auf etwas Größeres und Besseres sein könnte? Warum denkst du über die Zukunft nach und wenn du es tust, warum so negativ?

Ich kenne einen ähnlichen Fall von ‘fiktionaler Zukunftsangst’: ein Mann sagt, er fährt nun schon jahrelang Motorrad und hatte dabei immer Spaß – bis vor einigen Wochen, als er auf einmal Angst davor bekam, damit einen Unfall zu bauen! Er hatte nie einen Unfall, er ist noch nie auch nur damit ausgerutscht, aber nun ist er beim Fahren nervös und stellt sich all die schrecklichen Dinge vor, die passieren könnten.

Es ist erfunden und obwohl ich nie dazu raten würde, Motorrad zu fahren, wenn man Angst davor hat, würde ich in diesem Fall sagen, arbeite an deinem inneren Gleichgewicht und schwing dich wieder drauf.

Lebe im Augenblick, genieße jeden Moment und sei glücklich. Betätige dich sportlich, iss gesundes Essen und gib deinem Geist die Möglichkeit, in sich Frieden und Glück zu finden. Sobald du diesen Zustand erreicht hast, verlieren erfundene Ängste ihren Schrecken. Du kannst sie mit einem Schulterzucken abtun, weil du weißt, dass es dir in diesem Augenblick gut geht.

Lass nicht zu, dass dich diese Ängste beherrschen, sondern verwende sie stattdessen als Grund, ausgeglichener und glücklicher zu werden, als du es in diesem Augenblick bist!

Eine schlechte Erfahrung kann mich nicht von der Möglichkeit abhalten, liebe Leute zu treffen – 8 Sep 13

Die Frau, die mich von dem Zentrum der ehemaligen Pole-Tänzerin abholte, nahm mich mit zu sich nach Hause. Ich hatte dort eine paar schöne Tage und natürlich einige interessante Gespräche über die Tage, die ich zuvor in dem Tantra Zentrum verbracht hatte, über meine Lebens- und Arbeitsweise und meine Gefühle zu dieser ganzen Situation.

Wie sie mir bereits erzählt hatte, hatte sie zwei Kinder, ein etwa fünfjähriges Mädchen und ein Junge, der etwa 12 Jahre alt war. Es war eine liebe Familie und ich ging mit der alleinerziehenden Mutter die Kinder von der Schule abholen, sie zeigte mir ihre Arbeit – sie war Musikerin – und wir kochten gemeinsam in ihrer Küche indisches Essen. An einem Tag machten wir einen Ausflug nach Sydney und abends hatten wir normalerweise ein längeres Gespräch.

Nachdem ich ihr von der ganzen seltsamen Situation and dem Ort, von dem ich praktisch geflohen war, erzählt hatte, fragte sie mich, wo ich als Nächstes hin wollte. Gold Coast war meine nächste Station. Wie ich die Leute dort kennen gelernt hatte? Auch über das Internet! Hatte ich denn keine Angst, dass mir so etwas noch einmal passieren könnte?

Nein, eigentlich nicht. Nach kurzer Reflexion über meine eigenen Gefühle, versuchte ich ihr, diese Emotionen zu erklären. Ich war schon immer so gereist, war immer mit Menschen in Berührung gekommen, die ich bereits kannte, die mir jemand per Email vorgestellt hatte, die meine Internetseite gefunden hatten oder die mich ein- oder zweimal angerufen hatten. Ich wohnte bei ihnen, ohne viel mehr von ihnen zu wissen, als dass sie Interesse daran hatten, mein Programm zu organisieren, dass sie ganz offensichtlich an Yoga oder Spiritualität interessiert waren oder dass sie neugierig waren, mich kennen zu lernen.

Ich war also mein ganzes Leben lang an neuen Orten gewesen und da gab es so viele, an denen ich wunderbare neue Freunde gefunden hatte! Ich hatte schöne Orte besucht und genauso schöne Menschen. Sehr selten passierte es, dass ich wirklich jemanden traf, mit dem ich mich überhaupt nicht verstand.

Selbst wenn etwas vollkommen schiefging – wie es ja gerade passiert war – so plante ich doch nie einen längeren Aufenthalt. So war ich jetzt, besonders nach dieser Erfahrung, sicher, dass ich immer eine Möglichkeit finden würde, diese Zeit irgendwo anders zu verbringen und sei es in einem Hotel!

Ich wollte einfach nicht die Möglichkeit verpassen, neue Freunde zu finden, nur aus Angst, dass der andere vielleicht doch nicht mein Freund werden würde! Ich vertraute darauf, dass es auf der Erde genug liebe Menschen gab, die es wert waren, kennen gelernt zu werden.

Und so kam es, dass mich diese Frau nach ein paar Tagen mit ihr und ihrer Familie wieder am Flughafen absetzte und ich mich voller Zuversicht auf mein Programm der nächsten Woche freute!

Was bringt die Angst vor Gott? Gute Moral oder geistige Probleme? – 18 Jun 13

Ich sagte einmal, dass Menschen, die sich vor Gott fürchten, sich vor allem fürchten. Es ist nur logisch: sie glauben, dass Gott überall ist und Kontrolle hat über alles, was auf dieser Erde geschieht. Wenn sie also Angst vor Gott haben, haben sie Angst vor allem und jedem! Da ich solche Gedanken bereits nicht nur einmal geäußert habe, habe ich eine gewisse Antwort auch nicht nur einmal, sondern bereits mehrere Male bekommen: Angst ist notwendig! Man braucht Angst, sie ist gut für die Menschen! Da ich sehe, dass das nicht nur die Meinung einer Einzelperson ist, dachte ich, ich sollte einmal einen Eintrag zu der Frage schreiben, ob es wichtig ist, dass man Angst hat und das inbesondere vor Gott.

Es hat sich wirklich einmal jemand die Zeit genommen und die Mühe gemacht, mir die Vorteile der Gottesfurcht zu erklären. Ich erfuhr da, dass einige religiöse Menschen meinen, dass jegliche Moral in Kulturen auf der ganzen Welt aus einer Angst vor Gott stammt. Nur weil die Menschen Angst vor Gott hatten, betrogen Männer nicht ihre Frauen, stahlen und mordeten Menschen mit Ehrensinn nicht, waren die Leute nett zueinander und halfen ihren Nachbarn, Freunden und sogar Menschen, die sie nicht kannten.

Es wurde sogar einen Vergleich zur Angst vor dem Gesetz aufgestellt. Wenn niemand Angst vor dem Gesetz hätte, sich niemand vor Polizei und Richtern fürchten würde, würde auf dieser Welt alles drunter und drüber gehen, die Leute würden Verbrechen begehen und niemand könnte in Frieden leben. Die Angst vor Gott war ihrer Meinung nach offensichtlich ganz ähnlich.

Wie ich bereits sagte, wenn es nur eine Einzelperson mit dieser Meinung gewesen wäre, würde ich mir nicht einmal die Mühe machen, darüber zu schreiben, weil da für mich ganz offensichtlich Fehler in der Logik sind. Aber da ich solche Antworten wiederholt gelesen und gehört habe und auch gelesen habe, wie andere Leute darüber diskutieren, fand ich, dass ich doch meine Meinung auch einmal zu Papier bringen sollte. Ich habe irgendwo einmal einen kleinen Abschnitt gelesen, den ich zu diesem Thema recht passend fand:

Wie kann man nicht an Gott glauben und trotzdem moralische Werte haben? Ohne Gott würde ich wahrscheinlich Menschen umbringen, andere vergewaltigen, Kinder missbrauchen, meinen eigenen Kindern wehtun, Banken ausrauben, stehlen, jeden, den ich sehe verfluchen, meine Frau betrügen und schlafen, Tiere verletzen und wahrscheinlich auch mich selbst verletzen. Ich glaube aber an Gott, deswegen tue ich all das nicht, weil ich ja weiß, wenn ich das täte, würde ich die Ewigkeit in der Hölle verbringen. Ohne Angst kann man keine gute Person sein.

Macht diese Logik für euch wirklich Sinn? Seid ihr wirklich nur keine Massenmörder, weil ihr Angst vor Gottes Strafe habt? Ich glaube nicht, dass jeder Gottesfürchtige wirklich so böse wäre, wenn er nur nie von Gott gehört hätte! Und ich weiß ganz sicher, dass Menschen, die nicht an Gott glauben, meistens genauso nett, normal und wohlerzogen sind wie diejenigen, die an ihn glauben! Sie haben nur nicht solche Angst!

Nein, ich glaube nicht, dass es wichtig ist, dass man Gott fürchtet, ich glaube eigentlich, dass es komplett falsch ist. Diese Angst flößen religiöse Eltern ihren Kindern ein, so dass sie sich vor etwas fürchten, das einfach allmächtig ist, eine Gefahr und ein wütender Aufpasser, der immer da ist, um dich zu bestrafen! Das schafft auch in Erwachsenen Unsicherheit! Es macht sie zu ängstlichen, unsicheren, kindlichen Erwachsenen ohne Selbstvertrauen, die immer nach Bestätigung einer dritten Person suchen, die ihnen sagt, dass sie alles richtig machen und dass sie von Gott für ihre jeweilige Handlung nicht bestraft werden.

Ich glaube, dass diese Angst einfach nur falsch ist. Wenn es um die Moral geht, so glaube ich, dass wir den obigen Text für sich selbst sprechen lassen können – die Gefängnisse dieser Welt sind nicht voller Atheisten! Moralisch richtiges Verhalten beschränkt sich nicht auf religiöse Menschen – die größte Verantwortung liegt bei den Eltern, die ihre Kinder erziehen. Meiner Meinung nach muss das geschehen, ohne ihnen Angst zu machen!

Abergläubische Menschen – Typ 5: Der Wissenschaftler, Arzt oder ähnlich akademischer Mensch – 15 Mar 13

Nachdem ich in den letzten Tagen so viele unterschiedliche abergläubische Typen beschrieben habe, ist da immer noch einer übrig:

Der abergläubische Wissenschaftler, Arzt oder ähnlich akademischer Mensch

Der Typ Person, den ich heute beschreiben will, ist derjenige, den ich am meisten dafür beschuldigen möchte, Aberglauben noch weiter zu verbreiten, als er sowieso schon verbreitet ist: diejenigen Menschen, die Beweise dafür haben, dass es falsch ist, aber trotzdem daran glauben und ihn sogar offen zeigen. Diese Menschen haben viele Leben ihres Jahres darauf verbracht zu erforschen, wie die Welt wirklich funktioniert, darauf, die Gründe für die ‘Wunder’ herauszufinden, die der Aberglauben zu erklären versucht und darauf, anderen mit diesem Wissen zu helfen. Es sind Ärzte, es sind Wissenschaftler, sie waren an Universitäten und wissen mehr über die Wunder des Lebens als die Durchschnittsperson, die man auf der Straße trifft. Trotzdem hängen sie immer noch an ihrem Aberglauben!

Es gibt endlos viele Beispiele für gebildete Menschen, die abergläubisch sind. Wenn wir bei den Ärzten anfangen, so sieht man am Eingang zur Praxis bei vielen Zeichen gegen böse Energien. In Krankenhäusern sind es Schilder, auf denen steht ‘Wir dienen, er heilt’. Viele Ärzte arbeiten donnerstags nicht, da sie glauben es sei ein unguter Tag für die Leute, um zum Arzt zu gehen – sie müssen dann vielleicht wiederkommen, weil sich Handlungen an einem Donnerstag immer wiederholen.

Mir scheint es, als hätten die Ärzte selbst nicht genug Vertrauen in die medizinische Wissenschaft. Wenn sich der Gesundheitszustand eines Menschen noch verschlechtert, während sie bei ihnen in Behandlung sind, geben sie wahrscheinlich schlechten Energien die Schuld und empfehlen auch noch einige Rituale! Vielleicht gibt das abergläubischen Menschen Vertrauen, aber für mich persönlich bedeutet es, dass ich den Fähigkeiten eines Arztes etwas weniger vertraue – wenn er sich auf Aberglauben verlässt um seine Patienten zu heilen und Gottes Wut für Krankheiten verantwortlich macht, statt zum Beispiel einen Mangel an Hygiene, fände ich es seltsam, von ihm behandelt zu werden! Und um ehrlich zu sein bin ich der Meinung, viele indische Ärzte sollte aufhören, nach abergläubischen Erklärungen für Probleme zu suchen und sich stattdessen ein bisschen auf die medizinischen Tatsachen zu konzentrieren – zum Beispiel, dass sich Krankheiten viel leichter an schmutzigen Orten verbreiten, was nu rein Grund ware, ihre Kliniken besser sauber zu halten!

Ärzte sind jedoch nicht die einzigen akademischen Leute, die mit ihrem Aberglauben überraschen! Die Wissenschaftler der ISRO, der Indischen Raumfahrtsorganisation, besuchen vor jedem Raketenstart zusammen Indiens größten Tempel und beten für Erfolg – und bringen eine Mini-Version der Rakete, die gestartet wird, wahrscheinlich, so dass Gott weiß, was sie meinen.

Ein weiterer Aberglaube zeigt sich in der Namensgebung ihrer Raketen: da ist eine PSLV-C12 und eine PSLV-C14, aber keine PSLV-C13 – weil 13 eine Pechzahl ist! Könnt ihr euch so viel Aberglaube vorstellen und das beim indischen Äquivalent der NASA?

Die Top-Wissenschaftler unseres Landes, die über die Technologie Bescheid wissen, mit der man zum Mond kommt und die Pläne haben, auch zum Mars zu fliegen, vertrauen ihrer Arbeit nicht genug, sondern müssen Gott um Unterstützung bitten. Pechzahlen werden ausgelassen. Ärzte haben Angst vor schlechten Energien. Diese Menschen sind alle keine Analphabeten, aber leider auch nicht gebildet. Sie haben studiert, bleiben aber weiterhin leichtgläubig. Und die ganze Nation sieht zu ihnen auf und sagt ihren Kindern ‘Sie, ihr könnt so werden wie sie!’ Ich werde mein Kind nicht dazu ermutigen, solchen Unsinn zu glauben, wie diese Menschen.