Wenn der Verkauf von Chai nicht genug Geld für die Schule einbringt – Unsere Schulkinder – 13 Nov 15

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Heute möchte ich euch drei Kinder auf einmal vorstellen, drei Geschwister, die in diesem Jahr neu an unserer Schule sind. Es sind Govind, zehn Jahre alt, Yogesh, der jetzt acht Jahre alt ist und die fünfjährige Bhakti.

Als wir im Mai zu ihnen nach Hause kamen, war die Jüngste der drei, Bhakti, nicht daheim. Sie war für einige Tage während der Sommerferien bei ihren Großeltern in Mathura.

Nach dem Betreten des kleinen Grundstücks stehen wir inmitten des Hab und Gut der Familie, das auf dem kleinen Raum überall verteilt ist. Da steht ein altes Motorrad, mit Kleidung bedeckt, da sind Töpfe und Eimer und es ist nass von einer Handpumpe, die in einer Ecke steht. Auf dem begrenzten Raum haben sie es geschafft, auch eine Toilette reinzuquetschen.

Das ist schon seit vielen Jahren ihr Zuhause. Bald nach ihrer Hochzeit beschlossen die Eltern des Vaters, ihnen zu helfen und kauften dieses Grundstück. Stück für Stück haben sie Zimmer für die wachsende Familie gebaut, ein Schlafzimmer und eine Küche.

Der Vater der drei Kinder führt einen kleinen Teeladen. Eigentlich ist es eher eine hölzerne Kiste am Straßenrand als ein Laden, in der er sitzt und den ganzen Tag lang Chai zubereitet.

Natürlich gibt es gute Tage fürs Geschäft, Festtage und Feiertage sowie Pilgertage. Es gibt jedoch auch andere, wenn es heiß ist oder während der Monsunzeit, wenn er kaum genug verkauft, um seine Ausgaben zu decken.

Sie versuchen, über die Runden zu kommen, eben manchmal mit mehr Geld für das, was sie brauchen, manchmal mit weniger. Eines, was natürlich notwendig ist, ist die Schule für die Kinder! Deshalb waren sie überglücklich, als sie erfuhren, dass sie rechtzeitig gekommen waren, um ihre Kinder an unserer Schule anzumelden!

Govind war zuvor in der 4. Klasse einer billigen Grundschule, doch als wir ihn fragten, konnte er noch nicht einmal seinen Nachnamen buchstabieren. So ähnlich war es auch mit Yogesh, der in der 2. Klasse gewesen war, doch sogar mit seinem Vornamen Schwierigkeiten hatte. Das ist für uns ein weiterer Beweis dafür, dass sie nicht genug Geld für die Bildung ihrer Kinder haben: sie konnten sich nur eine so billige Schule leisten, in der die Kinder nicht wirklich lernten, was sie lernen sollten!

So kommt es, dass Govind nun in unserer zweiten Vorschulklasse ist, während Yogesh und Bhakte zusammen in der ersten Vorschulklasse sind. Sie haben dort jede Menge Spaß und die Familie ist glücklich – die Last der Grundschulbildung ist von ihren Schultern genommen!

Du kannst uns helfen, Kinder wie sie zu unterstützen! Werde Pate für ein Kind oder spende das Essen für einen Tag!

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