Wie ich gestern bereits angekündigt hatte, ist unser Team gestern in die überschwemmte Gegend gefahren, um den Leuten dort medizinische Hilfe zukommen zu lassen. Eine Familie hat großzügig angeboten, uns ihr Haus zur Verfügung zu stellen. Ein Arzt saß an einem Tisch und schnell formte sich vor ihm eine Schlange. Frauen, Männer, Jungen und Mädchen und kleine Kinder und Babies kamen für eine kostenlose Untersuchung und Behandlung.
Wie wir vorhergesehen hatten, gab es viele Patienten mit Fieber, da es Monsunzeit ist und das Wetter heiß und schwül ist. Sie haben seit mehr als zehn Tagen keinen Strom und die Zahl der Moskitos steigt weiter an. Wegen der momentanen Lebensbedingungen, in denen Hygiene für die Menschen sogar noch schwieriger ist, hatten viele auch Durchfall und Hautprobleme wie Ausschlag und Furunkel. Der Arzt hat verschrieben und sein Assistent hat gleich darauf die benötigte Medizin, Spritze, Salbe oder Verband verabreicht.
Als wir das alles sahen, bemerkten wird, dass vielen Menschen bereits einige sehr grundlegende Dinge helfen konnten, wie zum Beispiel Vitamine, Mineralien und die gewöhnlichen Salben für Furunkel und Insektenstiche. Wir haben bereits beschlossen, dass das in der kommenden Woche unser nächstes Projekt sein wird.
Für diese Wochenende jedoch hatten wir noch einen anderen Plan. Wir haben die Mutter zweier Jungen, die im Moment hier im Ashram leben, angerufen. Sie ist immer noch in dem Gebiet und so haben wir sie gebeten, die Mütter der anderen Jungen mitzubringen und ihnen zu sagen, sie sollten alle noch ihre Freundinnen benachrichtigen und sie sollten zusammen zum Ashram kommen. Wir hatten Kleidung für sie vorbereitet und als sie hier ankamen, verteilten wir sie an alle. Für die Jungen haben wir beschlossen, neue Schuluniformen anzufertigen und so ließen wir den Schneider kommen und ihre Größe abmessen.
Alles in allem war es wieder ein sehr geschäftiger Tag, doch wir sind glücklich. Am Abend haben wir in die Gesichter der Jungen gesehen, während sie spielten und sie sahen alle glücklich und zufrieden aus. Sie sind alle glücklich, dass wir zusammenhelfen konnten und ihren Familien und Nachbarn in den Kolonien helfen.
Bilder von der medizinischen Hilfe und der Verteilung von Kleidung
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