Heute möchte ich euch zwei Brüder vorstellen, Ganesh und Naresh, die sechs und fast fünf Jahre alt sind. Sie sind Halbwaisen, denn ihr Vater ist im April 2015 in einem Motorradunfall ums Leben gekommen. Ihr Leben hat sich dadurch jedoch nicht sehr verändert – weil sie sowieso schon immer bei ihrem Onkel gewohnt haben.
Es ist dieser Onkel, der die Kinder zur Schuleinschreibung gebracht hat. Es ist sein Zuhause, das wir besuchen, da die Jungen dort leben. Es ist ein dunkles Zimmer, das der Mann für sich selbst, seine Großmutter und seine zwei Neffen mietet. Tagsüber kommt oft noch sein dritter Neffe, der Bruder von Ganesh und Naresh hinzu, der gerade mal zwei Jahre alt ist. Er spielt dann mit seiner Urgroßmutter.
Die Mutter lässt die Jungs dort. Von Anfang an gab es in der Ehe Schwierigkeiten. Der Vater der Jungs hatte ein Alkoholproblem, weswegen es oft Streit gab zwischen den Eheleuten. Sie beschuldigte ihn, sein ganzes Geld für Alkohol auszugeben – und manchmal ließ sie ihren Ehemann und ihre Kinder einfach in Vrindavan zurück und flüchtete ganze Monate lang zu ihrer Familie. Schließlich beschloss sie, in Vrindavan zu bleiben und selbst arbeiten zu gehen, als ihre zwei Söhne noch sehr klein waren. Wo sollten sie dann hin?
Die Großeltern mütterlicherseits sind weit weg und väterlicherseits gibt es keine Großmutter mehr. Der Vater des Vaters lebt irgendwo anders und niemand hat gute Beziehungen zu ihm. Außerdem hat er seine eigene Arbeit, also konnte auch er sich nicht um die Kinder kümmern. Da bleibt nur noch eins übrig: der Bruder des Vaters, der sich auch um ihre Großmutter, Ganeshs Urgroßmutter kümmert.
Er nahm die Kinder auf, als wären es seine eigenen. Als die Mutter der Jungen monatelang weg war oder auch nur auf der Arbeit, war er derjenige, der auf sie aufpasste. Er ist nicht verheiratet und hat selbst keine Kinder, aber er hat für seine Neffen die komplette Vaterrolle übernommen. Die Mutter hat das in den letzten Jahren gesehen und so hat sie jetzt auch kein Problem damit, ihn und die alte Dame zu bitten, auf das Kleinkind aufzupassen, während sie zur Arbeit geht. Sie scheint zu den beiden älteren Jungen keinerlei mütterliche Verbindung zu spüren.
Ganeshs Onkel schafft es gerade so, mit seinem mobilen Essensstand, den er durch die Straßen schiebt, um Snacks zu verkaufen, über die Runden zu kommen. Sein monatliches Einkommen hängt immer davon ab, was er an einem Tag verkaufen kann – und das ist nicht genug, um sich dazu zu verpflichten, die Schulgebühren für zwei Kinder zu zahlen!
Deshalb gibt unsere Schule diesen Jungen nun eine Möglichkeit, die sie sonst nie hätten! Sie können hier vollkommen kostenlos lernen und bekommen zusätzlich ein warmes Mittagessen!
Wenn du uns gerne helfen willst, Kinder wie Ganesh und Naresh zu unterstützen, kannst du eine Kinderpatenschaft übernehmen oder das Essen für einen Tag spenden! Wir danken dir bereits im Voraus!
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