Heute schreibe ich die 1000. Ausgabe meines persönlichen online Tagebuchs. Diese 1000 Artikel verteilen sich auf 90 verschiedene Themen und sind von meinen Reisen, meiner Heilungs- und Beratungsarbeit, Vorfällen des täglichen Lebens und auch Zeitungsartikeln, Fernsehnachrichten und Internetquellen. Ein großes Dankeschön an alle Leser, die dem Schreiben erst einen Sinn geben, an alle Freunde, die mich immer unterstützen, an Email-Schreiber, die mich bitten, über bestimmte Themen zu schreiben und an diejenigen, die ihre Kommentare zum Tagebuch schreiben – eine Möglichkeit, die erst seit Kurzem besteht. Wir haben am 1. Januar 2008 mit dem Schreiben begonnen und es ist toll, dass wir jeden Tag geschrieben haben und wissen, dass wir viele Seiten gefüllt haben, die den Lesern jetzt Freude bringen. Bitte schreibt weiter eure Kommentare, Feedback, eure Erfahrungen und weitere Fragen.
Wir dachten, wir sollten diesen Tag irgendwie feiern und haben beschlossen, zusammen mit den Flutopfern zu feiern, indem wir 1000 Essenspakete austeilen. Wenn ihr in den letzten Tagen die Tagebucheinträge gelesen habt, wisst ihr, dass das Wasser in Vrindavan immer noch ansteigt und die Menschen dringend Hilfe brauchen.
Wir überlegten uns, dass wir ihnen gerne etwas nahrhaftes austeilen wollen, das ihnen viel Energie gibt, aber auch etwas, das sie nicht gleich aufessen müssen. Wir wollten, dass sie etwas bekommen, das sie auch die nächsten Tage noch aufheben können, wenn sie für heute schon Essen haben. Sie wissen nie genau, was sie am nächsten Tag bekommen werden und so wollten wir ihnen etwas geben, das sie für die Tage aufheben können, an denen dort niemand Essen verteilt.
Wir haben frisch geröstete Nüsse, Erbsen, verschiedene Linsen und verschiedene Getreide-Flakes bestellt. Nachdem wir alles zusammengemischt hatten, hatten wir genau, was wir wollten: eine nahrhafte Mischung, die nicht so schnell schlecht wird. Noch dazu haben wir Kokosnuss-Süßigkeiten verteilt, die sie gleich sofort essen konnten.
Wir haben an drei verschiedenen Orten verteilt und der erste Ort war eine meiner alten Schulen, in der jetzt die Menschen Unterkunft gefunden haben, deren Häuser im Wasser stehen. Die Schule nach so vielen Jahren zu sehen, hat mir viele schöne Erinnerungen ins Gedächtnis gerufen. Es ist auch schön, dass das Gebäude jetzt für Hunderte Familien ein Unterschlupf ist. Die Situation dieser Menschen zu sehen, hat mich wieder einmal in meinem Glauben bestärkt, dass alle zusammenhelfen und denen, die in Not sind, helfen müssen. Wir müssen sie so gut wie möglich unterstützen. Es war eine wunderschöne Weise zu feiern und obwohl es auch anstrengend war, in der Hitze auszuteilen, waren wir froh, all die glücklichen Gesichter zu sehen.
Hier seht ihr Bilder der heutigen Feier
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