Der Verkauf von Malas bringt nicht genug ein, um Schulgebühren zu zahlen – Unsere Schulkinder – 7 Nov 14

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Es ist wieder einmal Zeit dafür, dass ich euch zwei Kindern unserer Schule vorstelle. Sie heißen Kriti und Sumit, sind sechs und zehn Jahre alt und haben in diesem Jahr erst begonnen, bei uns zu lernen.

Als wir im April dieses Jahres bei ihnen zu Hause ankamen, betraten wir das Haus durch eine enge Tür und stiegen dann genauso enge Treppenstufen in den ersten Stock des kleinen Hauses hinauf. Wir standen auf einer Art offenem Balkon und konnten etwas weiter hinten zwei Zimmer sehen.

Kritis Mutter rief ihre drei Kinder und wir lernten Kriti, die jüngst, Sumit, ihren älteren Bruder, den ältesten Bruder Manoj, der bereits in die 7. Klasse einer anderen Schule ging und ihren Vater kennen. Die Eltern wollten Sumit und Kriti an unsere Schule schicken – weil sie wussten, dass sie die Schulgebühren für alle drei nicht bezahlen konnten.

Das Familiengeschäft, das Kritis Vater zusammen mit seinem Bruder führte, ist die Herstellung und der Verkauf von Malas, spirituellen Halsketten mit dem Bildnis Gottes darauf und ähnliches. Sie haben alle Perlen daheim, fädeln sie dort ein, machen Knoten und hängen die kleinen Anhänger hin. Auf einem kleinen Wagen schieben sie dann an religiösen Feiertagen ihre Ware raus zu der Seite der Pilgerstraße.

Vrindavan ist eine Pilgerstadt und es gibt viele Leute, die den Parikrama, den Pilgerweg um die Stadt gehen. Diese Pilger sind mögliche Kunden – und das Überleben der Familie hängt von ihren Einkäufen ab. Sie erzählten, wie letztes Jahr, nach einem großen Unglück in einer Pilgerstadt in den Himalayas ihr Geschäft stockte, da weniger Menschen danach auf Pilgerschaft gingen.

Genau in dieser Zeit finanzieller Schwierigkeiten bekam Kriti ein schlimmes Fieber. Nachdem sie den Rest ihres Gelds für Medizin ausgegeben hatten, hatten sie nicht mehr genug, um ihre Schulgebühren zu zahlen. Die Schule ließ sie nicht mehr an den Jahresendprüfungen teilnehmen, sondern schickte sie von der Schule.

So kamen sie zu uns in der Hoffnung, dass zwei ihrer Kinder an unsere Schule kommen könnten und sie so nicht mehr die Last der Schulgebühren hätten, zusätzlich zu den Ausgaben, die sie sowieso haben.

Sumit ist nun in der 3. Klasse und Kriti im UKG. Sie sind beide etwas schüchtern, lernen aber schnell und sobald sie sich öffnen, ist ihr Lächeln riesig und es ist eine Freude, ihnen beim Lachen und Lernen zuzusehen!

Ihr könnt Kinder wie Sumit und Kriti unterstützen! Übernehmt eine Kinderpatenschaft oder spendet das Essen für einen Tag!

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