Ein verwirrender Traum – 4 Mai 08

You are currently viewing Ein verwirrender Traum – 4 Mai 08

Ramona ist in der Früh aufgestanden und sagte, sie habe einen sehr komischen Traum gehabt. Sie erzählte ihn mir: In dem Traum wachte sie auf und es sah auf die Uhr. Zu ihrer Überraschung war es schon viertel vor zehn, obwohl sie normalerweise gegen acht Uhr aufwacht. Und dann fiel ihr ein, dass wir um halb elf nach Augsburg losfahren wollten und dass sie deswegen schnell aufstehen musste. Sie sah, dass ich auch noch schlief, obwohl ich um zehn Uhr, in nur 15 Minuten, eine Heilsitzung geben sollte. Also weckte sie mich und es gab eine riesige Hektik, weil in dem Moment die Patientin für die Heilsitzung an der Tür klingelte und noch nichts dafür vorbereitet war.

In Ramonas Traum waren wir in ihrem alten Haus und sie rannte die Treppe hinunter, um die Tür aufzumachen und die Dinge für die Heilsitzung vorzubereiten. Aus irgendeinem Grund bereiteten sie und ihre Familie alles schnell im Garten vor, anstatt in einem Raum und für die Privatssphäre stellten sie die Massageliege einfach zwischen zwei Wäscheleinen. Die Kleidung und Betttücher sollten uns vor neugierigen Blicken schützen.

Als Ramona dann zurück in das Haus ging, sah sie, dass jemand angefangen hatte, eine Menge Dinge zu kochen, obwohl doch alle in zehn Minuten loswollten. Es gab Jalebis, eine indische Süßigkeit, und jede Menge Nudeln in verschiedenen Variationen. Sie liebt Nudeln und während sie schon aus jedem Top aß, machte sie sich Sorgen, dass wir uns verspäteten. Als ich um 12 Uhr endlich mit der Heilsitzung fertig war, starteten wir von dort.

Doch anstatt in die Stadt zu gehen, kamen wir irgendwie bei einer Hochzeitsfeier an. Als Ramona hineingehen wollte, sah jemand, dass sie eine kleine Ananas und einen Teil einer Breze in der Hand hatte. Als sie ihr nicht erlaubten, mit der Ananas reinzugehen, wurde sie sehr wütend und ging um das Gebäude herum, um die Ananas in ihrer Jackentasche zu verstecken. Als sie zurückkam wurde ihr gesagt, sie müsse zehn Euro Eintritt zahlen. Nein, eine andere Frau kam und sagte, dass dies nur eine Spende sei für das frisch verheiratete Paat. Ramona ging also ohne zu zahlen hinein und sah dort ein Schild, dass die empfohlene Spendenhöhe in drei verschiedene Altersgruppen unterteilt war. Also entschied sie sich, nur das Minimum von drei Euro zu zahlen.

Als sie schließlich hineinkam, sah sie auf einmal, dass sie in einer Bibliothek war und dass ihre Mutter bereits eine Menge Bücher von überallher sammelte. Und irgendwie war auch das ganze Essen da, das sie zuvor zu Hause gekocht hatten. Sie war immer noch wütend, weil sie nach Augsburg gehen wollte und es nun wirklich spät war, doch als sie das zu ihrer Mutter sagte, sagte diese ihr, dass sie schon in Augsburg waren!

Ihr seht also, wie der Verstand im Traum fliegt. Meistens macht es überhaupt keinen Sinn. Sie erzählte mir diesen Traum und wir lachten laut darüber. Ich träume nicht wirklich. Vielleicht zweimal im Jahr. Ich schlafe sowieso nicht viel, also ist mein Schlaf tief und traumlos. Im Yoga sind vier Bewusstseinszustände geschildert: Jagrit, das Wachsein, Swapn, das Träumen, Sushupti, das Schlafen und Turiy (Samadhi), die vollständige Glückseligkeit.

Das Essen im Ashram wurde heute von Jonas, dem Sohn meiner Freundin Sabine gespendet. Er hatte heute Konfirmation und einige von Sabines Freunden haben das als besonderes Geschenk gegeben, das ihm viel Segen auf seinem Weg geben wird.
Hier klicken, um Bilder des Essens des Tages im Ashram in Indien zu sehen

Related posts

Ein schöner Tag in New York - 26 Juni 10

Ein schöner Tag in New York – 26 Juni 10

Swami Ji schreibt über seinen Tag in New York ...
Ermuedender Tag - 17 Jun 08

Ermuedender Tag – 17 Jun 08

Swami Ji Schreibt, dass er muede ist und nicht schriben will ...
New York City nach Texas - 21 Mai 10

New York City nach Texas – 21 Mai 10

Swami Ji schreibt über die Reise von New York City nach Texas ...
Frühlingsanfang in Vrindavan - 2 Feb 10

Frühlingsanfang in Vrindavan – 2 Feb 10

Swami Ji schreibt, dass der Winter in Indien vorbei ist und dass nun Gäste den Ashram besuchen werden ...
Eine Verspätung mit Sinn - 16 Sep 09

Eine Verspätung mit Sinn – 16 Sep 09

Swami Ji schreibt darüber, dass manchmal Dinge passieren, deren Sinn wir erst eine Zeit lang später verstehen ...
Das Wetter... und Essen - 17 Jul 09

Das Wetter… und Essen – 17 Jul 09

Swami Ji schreibt darüber, wie das Wetter sich schnell ändern kann. Und man sollte darüber lachen, anstatt sich zu beschweren ...
Ein Tag in Hamburg - 21 Jun 09

Ein Tag in Hamburg – 21 Jun 09

Swami Ji schreibt von einem schönen Tag, den er mit Freunden in Hamburg verbracht hat ...
Glücklich sein, auch einfach nur mit Eis - 5 Mai 09

Glücklich sein, auch einfach nur mit Eis – 5 Mai 09

Swami ji schreibt, wie leicht das Leben schön sein kann: Liebe, gutes Essen und vor allem gutes Eis und schon ...
In Indien hat die Mango Saison Begonnen - 15 Apr 09

In Indien hat die Mango Saison Begonnen – 15 Apr 09

Swami ji schreibt über seine letzten Tage im Ashram, bevor er wieder nach Europa reist. Er genießt seine Zeit, die ...
Wetteränderung in Indien - 6 Mär 09

Wetteränderung in Indien – 6 Mär 09

Swami ji schreibt über das Wetter und dass er eine Erkältung hat, weil es sich ständig wechselt ...

Leave a Reply