Selbstreflexion ist gut – aber nicht zuviel davon! – 24 Sep 16

Stadt:
Vrindavan
Land:
Indien

Ich habe gestern begonnen, ein wenig über Selbstreflexion zu schreiben. Ich habe erklärt, wie schön es ist, zurückzublicken und über seine eigene Entwicklung zu staunen. Heute möchte ich ein wenig mehr über die Frage schrieben, wie weit man mit seiner Selbstreflexion gehen sollte – denn ich kenne viele, die das viel zu weit treiben!

Wie kann man mit Selbstreflexion zu weit gehen, fragt ihr? Naja, das beginnt alles mit ein wenig urteilen. Wir alle denken hin und wieder über unsere Vergangenheit nach. Das ist ja nichts Schlechtes, wie ich gestern schon sagte, doch es gibt einige Menschen mit der Tendenz zur Selbstkritik, die sich ihre Vergangenheit ansehen und beginnen, jede ihrer Entscheidungen zu beurteilen, viele davon zu bereuen oder das Ergebnis zu beklagen. Ein Gedanke an die Vergangenheit wird so zu einer ganzen Reihe von negativen Gedanken und sogar Beschwerden.

Das hilft dir nicht weiter. Das hilft dir nicht auf deinem Weg und das macht dich definitiv auch nicht glücklicher. Im Gegenteil, da machst du dich selbst nieder, weil du nicht beginnst, über das nachzudenken, was du jetzt tun kannst, sondern dich ständig über die Vergangenheit beklagst!

Dich selbst niederzumachen ist einer der besten Wege in die Depression und dazu verschwendest du mehrere Stunden, wenn noch mehr, wenn das zur Gewohnheit wird!

Denke darüber nach, wie du positiver sein kannst. Denke über dein Verhalten mit anderen nach und wende jegliche Veränderungen gleich an – so dass du eine positive Wirkung in der Gegenwart hast. Das hilft dir, etwas Positives aus deiner Selbstreflexion zu bekommen, statt dich selbst runterzumachen!

Gesundheit, Verstand

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