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Naniji erleidet den größten Schmerz, den es gibt: den Verlust ihrer Tochter – 14 Dec 12

Ich denke drei Personen leiden am stärksten an dem plötzlichen Verlusst von Ammaji: Babbaji, Naniji und Apra. Gestern habe ich bereits über Babbaji geschrieben, der seine Frau und die Liebe seines Lebens verloren hat. Für Naniji bedeutet das Hinscheiden von Ammaji, dass ihre einzige Tochter gestorben ist. Als wir vom Krankenhaus zurückkamen und Ammajis Körper reingetragen haben, war sie am Boden zerstört.

Naniji, und eigentlich wir alle, erwarteten, dass sie, das älteste Mitglied der Ashramfamilie, die nächste wäre, die uns verlassen würde. Auf diesen Tag wartet sie seit ihr Ehemann 2002 seinen Körper verlassen hat. Das war das erste Mal, dass ich sie habe sagen hören, dass es nun auch Zeit für sie wäre, zu gehen. Doch so sollte es nicht geschehen. Im Jahr 2006 starb meine Schwester, ihre einzige Enkelin. Und nun, im Jahr 2012, starb auch ihre Tochter vor ihr. Es versteht sich von selbst, dass sie schrecklich traurig ist und immer wieder fragt, warum nicht sie es war, die am Montag gestorben ist.

Es ist wahr und ich sage das ehrlich und ohne Zögern, dass wir alle auf ihren Tod vorbereitet gewesen wären. Sie ist alt, hat ein langes Leben gehabt, hat ihre Enkel aufwachsen sehen und hat sogar mit ihrer Urenkelin viel gespielt. Wir machten immer viele Witze mit ihr. Immer, wenn wir auf eine Reise aufbrachen, sagten wir ihr, sie sollte nicht sterben, bis wir wieder da wären und wenn wir zurück kamen, sagten wir, wie gut es sei, dass sie noch nicht gestorben war. Sie selbst witzelte mit und fragte mich, ob ich denn ihr Ticket für ihre letzte Reise noch nicht gekauft hätte. Wir alle und sie selbst waren mental darauf vorbereitet, das sie die Nächste sein würde. Aber das war sie nicht.

Naniji saß stundenlang neben Ammajis Leichnam in einer trauernden Totenwache, weinte, rief sie an, doch etwas zu sagen, zurückzukommen, aufzuwachen, in völligem Unglauben, dass das passiert war. Kusum, der Name, den sie ihr gegeben hatte, kam in endloser Trauer immer wieder über ihre Lippen.

Naniji hatte immer einen Großteil ihres Tages zusammen mit Ammaji verbracht. Am Morgen ging sie in ihr Zimmer oder saß mit ihr draußen, zupfte Koriander, knackte Nüsse oder schnitt und schälte Gemüse. Sie saßen gemeinsam auf der Schaukel in unserer Eingangshalle, beobachteten, was vor sich ging, wer kam und wer ging. Am Nachmittag tranken sie gemeinsam Chai und in der liebevollen Beziehung von Mutter und Tochter mahnten sie den jeweils anderen dazu, ordentlich zu essen. Sie aßen gemeinsam und verbrachten die Zeit zusammen mit Gesprächen über alles, was im Ashram vor sich ging. Nun ist das alles vorbei.

Ich weiß jedoch, dass meine Großmutter eine sehr starke Person ist und das können wir alle in diesen Tagen wieder einmal erleben. Sie hatte alle Verantwortung in die Hände ihrer Tochter gegeben, alle auf ihren Tod vorbereitet und jegliches Wissen, das für diejenigen, die nach ihr kamen, wichtig war, weitergegeben. Nun, da Ammaji nicht mehr ist, ist sie natürlich schrecklich traurig, aber auch entschlossen, ihren Teil dessen zu übernehmen, was wir alle zur Zeit untereinander aufteilen und miteinander tragen. Sie spielt mit Apra zu den Zeiten, in denen normal Ammaji und sie gemeinsam auf unsere Tochter aufpassten. Sie hält die Augen offen für all die kleinen Dinge, die im Ashram vor sich gehen und die Ammaji für gewöhnlich regelte. Und wir haben sie gebeten, uns all die Dinge beizubringen, die sie unserer Mutter gelehrt hat und die für immer verloren gehen würden, wenn wir sie jetzt nicht von ihr lernen würden – wie man das Garam Masala zubereitet, dass wir in jedes Gericht geben, das Gewürzsalz, das wir alle so lieben, die eingelegten Pickles, die wir bei unseren Mahlzeiten nicht missen wollen.

Wir sagten Naniji unter Tränen, dass sie nun noch etwas länger bleiben müsste, so dass unsere kleine Apra zumindest ihre Urgroßmutter um sich hat, wenn nun schon nicht ihre Großmutter. Wir hoffen, sie wird noch lange bei uns sein, selbst, wenn der Verlust ihrer Tochter ein großes Loch in ihrem Leben hinterlassen hat.

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