Heute ist also der Ammaji’s erster Todestag. Es ist nun ein Jahr her, aber wir haben die Bilder der Nacht ihres Todes vor unseren Augen, als wäre es gestern. Ein ganzes Jahr ist vorüber, aber wir denken immer noch täglich an sie und vermissen sie sehr.
Eine lange Zeit lang war der Schmerz zu frisch für uns, als dass wir ein Bild von Ammaji hätten aufhängen können. Ich vermied es sogar, Bilder von ihr auf dem Computer anzusehen, besonders, wenn Apra in der Nähe war. Apra vermisste sie und wir hatten das Gefühl, dass sie beim Anblick der Bilder auch traurig war und nicht verstehen konnte, warum Ammaji nicht mehr bei ihr ist. An diesem Diwali jedoch haben wir ein großes Bild entwickeln lassen und es in Babbajis Zimmer an die Wand gehängt.
Babbaji erzählt, dass er ihr nun mit einem Blick auf das Bild einen guten Morgen und eine gute Nacht wünscht. Ihr Platz auf seinem Bett bleibt leer und wir alle können uns seine Trauer um die Frau, die er liebte und fünfzig Jahre lang an seiner Seite hatte.
All unsere Leben haben sich nach dem 10. Dezember 2012 verändert. Der ganze Ashram hat sich verändert. Die Küche war ihr Reich und das Reich hat seine Königin verloren. Viele unserer Mitarbeiter sind die Gleichen und haben von ihr gelernt, aber wir merken immer wieder, dass die Dinge nicht so glatt laufen, wie sie sollten. Alles geht weiter, aber diese zwei Hände fehlen. Das Essen schmeckt gut, aber Ammajis Liebe fehlt.
Es kann nicht genau so schmecken und so haben die Erinnerungen an ihre liebevolle Zubereitung und den Stolz, wenn sie ein neues Gericht oder eine ihrer Spezialitäten gekocht hat, während dem Essen oft zu Tränen geführt. Gleichzeitig jedoch kochen wir, mischen Gewürze, probieren neue Gerichte aus, denken an ihre Freude in der Küche und stellen uns vor, wie es wäre, wenn sie noch da wäre. Wie sie Ideen hätte und diese in leckere Essensschöpfungen verwandeln würde. Wie sie uns vorschlagen würde, noch etwas mehr vom einen oder anderen Gewürz hinzuzugeben. Wie sie unserer kleinen Apra beibringen würde, wie man Rotis rollt oder das Gemüse umrührt.
Ammajis Gemüsegarten ist mit ihr gegangen. Keiner von uns hat die Geduld oder Hingabe, die sie mit diesem Pflanzen hatte und niemand will dieses kleine, umzäunte Gebiet unseres Gartens betreten, weil wir uns an den Stolz erinnern, mit dem sie Bockshornklee, Spinat, Brokkoli, Blumenkohl, Auberginen und so viel mehr aus dem Garten geerntet hatte.
Da sind noch so viel andere Erinnerungen, Gedanken, Gefühle und Emotionen und das alles läuft auf diese Schlussfolgerung hinaus: wir vermissen unsere Mutter, Frau, Tochter, Schwiegermutter und Großmutter. Doch während wir mit Freuden Apra beim Größerwerden zusehen, dreht sich auch unsere Welt weiter und wir denken jeden Tag mit Liebe an unsere Ammaji.
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