Heute sind wir in Österreich in dem schönen Golling angekommen, das umgeben von Bergen im Salzburger Land liegt. Bald nach unserer Ankunft hatte ich ein Interview mit einer Journalistin einer Zeitung. Sie fragte: Wie wird diese Heilarbeit hier aufgenommen? Was denken die Menschen darüber? Ich sagte ihr, wie froh ich bin, dass die Menschen es gut aufnehmen, weil sie die Ergebnisse sehen, weil sie erkennen, dass es hilft. Und natürlich macht die Tatsache, dass ich oft mit Ärzten zusammenarbeite es auch leichter, meine Arbeit zu akzeptieren.
Darauf fragte sie mich nach meiner Arbeit mit Kindern in Indien und mit jungen Menschen hier. Ich erzählte ihr also, dass die Menschen hier oft ein großes Problem damit haben, einen echten Freund zu finden, dem sie ihre Probleme erzählen können. Ich habe darüber schon im Tagebuch geschrieben: hier geht es um das Besitzen und das Haben, nicht ums Geben und Teilen. Wenn es also ein Problem gibt, das zu groß zu sein scheint, wenden sich Viele dem Alkohol zu, weil sie keinen echten Freund finden, mit dem sie etwas teilen können. Wenn sogar Teenager schon Schwierigkeiten haben, mitzuteilen, was sie fühlen, so ist das nicht gut! Ich möchte ihnen helfen, indem ich ihnen einen Ort gebe, an dem sie teilen können, was auch immer sie haben.
Ich habe heute auch eine Mail bekommen, in der eine Frau von einem sehr traurigen Ereignis berichtet. Ihr Nachbar war als netter Mann und Vater bekannt gewesen, doch in letzter Zeit trank er immer mehr Alkohol und so veränderte sich sein Verhalten vollkommen. Letzte Woch wurde er tot in seiner Wohnung aufgefunden. Zuerst hatte er seinen neun Jahre alten Sohn getötet und dann Selbstmord begangen. Die Frau, die die Mail geschickt hat, schrieb, dass er aufgrund seiner Alkoholsucht niemanden zum Reden gehabt hat. Seine einzigen Freunde waren auch süchtig und nicht die richtigen Menschen, um jemandem mit einem großen Problem zu helfen. Und ohne das Teilen der Emotionen baut sich ein riesiger Druck auf. Ich weiß nicht viel über diesen Mann, nicht mehr, als ich hier geschrieben habe, aber ich weiß, dass die Menschen das Teilen brauchen, einen wahren Freund, der für einen da ist, Liebe. Ich bete für diese Seelen, dass sie frieden finden mögen.
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I am a modernist Christian, which means religion for me is simply about living in a relationship with god. This is a simple thing – I don’t constrict it by trying to live by endless rules or rituals. I think for me, rather than say people don’t understand my faith and are therefore less intelligent, they simply don’t have the relationship that I do – they don’t know god in almost exactly the same way I wouldn’t know a friend of someone. So rather than a lack of understanding, it is a lack of knowing god.