Was tun, wenn es alles einfach zu viel wird! – 6 Sep 16

Stadt:
Vrindavan
Land:
Indien

Es gibt manchmal Zeiten, wenn es alles zu viel zu sein scheint. Wenn in einem Bereich des Lebens, privat oder beruflich, auf der Arbeit, im Familienleben oder in der Beziehung und manchmal in allen Bereichen auf einmal alles schief geht. Es ist hunderte Dinge zu tun, tausende Aufgaben und es scheint einfach, als wärest du nicht dazu in der Lage, das alles zu schaffen! Du hast alles auf einmal im Kopf und es kann einfach Augenblicke geben, in denen die einfachste Aufgabe vor dir liegt und du das Gefühl hast, es sei unmöglich, sie zu bewältigen. Was tun, wenn du dich in dieser Situation befindest?

Ich kenne den medizinischen Begriff für diesen Zustand nicht. Ich weiß nicht sicher, wie das heißt, ob das nun Depression, Panikattacken, Burnout oder Nervenzusammenbruch heißt. Was ich weiß ist, dass du dich entspannen musst.

Ich weiß, es hört sich im Moment total verrückt an, dass du dich hinsetzen würdest, um einen Kaffee zu trinken oder dir eine Badewanne einlassen und eine halbe Stunde darin versinken würdest. Es scheint dir, als würdest du noch nicht einmal die Zeit für eine ordentliche Dusche oder den Abwasch finden, wie also solltest du das schaffen? Ich sage dir: wenn du nur zwanzig Minuten in deine eigene Entspannung und Freude investierst, zahlt sich das vielfach aus! Du fühlst dich hinterher besser, bist schneller und effektiver in dem, was du tust und du hast etwas mehr Raum und Frische, um neue Ideen und Lösungen zu finden.

Wichtig hierbei ist, dass du es auch schaffst, deinen Verstand zu entspannen! Es würde nichts helfen, wenn du in der Badewanne liegst und an all die Dinge denkst, die du nicht geschafft hast. Du musst dir selbst erlauben zu entspannen. Wie schaffst du das?

Versuche es Schritt für Schritt: schreibe am Abend die Dinge auf, die du definitiv am nächsten Tag erledigen musst. Nimm dafür nur die wichtigsten Aufgaben her. Wenn du sie erledigst, war es ein guter Tag. Alles Weitere ist ein besonderer Grund, stolz darauf zu sein, es geschafft zu haben! So hast du deine Hauptaufgaben erledigt und deine Auszeit verdient, eine kleine Weile für dich, wirklich ohne jegliche Gedanken daran, was an Aufgaben noch so vor dir liegt.

Finde einen Rhythmus und halte dich daran, inclusive Sport und gesunde Essgewohnheiten. Das ist sehr wichtig: egal wie viel Stress du hast, plane eine halbe Stunde für Sport und dazu Zeit zum Essen ein. Vergiss das Essen nicht und iss keinen Müll. Dein Körper und Verstand brauchen die Kraft, also nähre sie und zwar ordentlich! Der Rhythmus und die Routine sind für deinen Verstand notwendig, so dass er weiß, was als nächstes kommt. Wenn du eine Routine hast, fällst du nicht ein leeres Loch zwischen deinen Aufgaben, in denen du dir Sorgen machst, was du nun als Nächstes machen sollst.

Und schließlich solltest du noch ruhiger werden, bevor du schlafen gehst. Lies ein gutes Buch, spiel mit deinen Kindern oder genieße Zeit zu zweit mit deinem Partner. Nimm dir diese Zeit, um das Leben zu genießen und nimm Abstand von deinem Stress – so dass du schlafen kannst, ohne dass dein Verstand damit beschäftigt ist, lauter Aufgaben zu lösen!

Und wisse schließlich, dass auch diese Zeit vorübergehen wird. Es wird Lösungen geben, wo du sie nicht erwartest und was du nun als Katastrophe ansiehst, mag sich als das Beste rausstellen, was dir in deinem Leben je passiert ist – oder zumindest nicht so schlimm, wie es nun für dich aussieht!

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