Wir sind gerade vom Darshan zurück. Wir sind dafür nach Mindelheim gefahren, so ungefähr eine halbe Stunde mit dem Auto von Schwabmünchen aus. Morgen gebe ich da auch Heilsitzungen. Der Darshan fand in ihrem Wohnzimmer statt. Um sieben Uhr sollte die Meditation beginnen. In der Zeit hörte ich es schon…Tick-tack, tick-tack… Dann kamen die letzten Leute und wir konnten anfangen mit meinem Mantra und der kleinen Einführung, die ich immer gebe. Ich hatte zwei Sätze gesagt, als – tick-tack, tick-tack – Ich konnte mich nicht mehr konzentrieren. Ich musste sie fragen, ob sie nicht die Batterien rausnehmen könnte. Es stellte sich heraus, dass es ganze fünf Uhren in dem Zimmer gab und damit wir das Geräusch stoppen konnten, musste sogar eine Frau auf ihren Stuhl klettern und eine Uhr von der Wand holen. Erst als alle Uhren draußen waren, konnte ich endlich anfangen. Ich erklärte also, dass dieses Reden, der Beginn eines Vortrags oder diese kleine Einführung, auch für mich eine Art Meditation ist. Ich habe keine vorbereiteten Notizen oder auswendig gelernte Stichpunkte. Alles, was ich sage fließt einfach in diesem Moment durch mich. Und für diesen Zustand der Meditation brauche ich eben Stille. Aber ich glaube, für die Heilsitzungen morgen wird sie das ganze Tick-tack aus dem Zimmer räumen, bevor ich komme.
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