Studiere, was dir Spaß macht, ohne Wettbewerb oder Druck – 27 Aug 08

Schule

Eine junge Frau war zu einer Heilsitzung da. Sie sagte: „Swami Ji, Ich fühle mich verloren. Ich weiß nicht, wie meine Zukunft aussieht, ich studiere, aber ich weiß nicht, wofür. Was habe ich davon, was wird daraus werden? Mein Studium gibt mir keine Sicherheit. Ich weiß nicht, was ich machen werde, wenn ich damit fertig bin. Ich weiß nicht, ob ich richtig gewählt habe. Manchmal habe ich den Gedanken, dass diese ganze Zeit, das Geld und die Energie dieser fünf Jahre Verschwendung war. Ich weiß meinen Weg nicht.“ Ich habe ihr gesagt, dass ich das in letzter Zeit sehr häufig von vielen jungen Menschen höre, die in der gleichen Situation sind. Sie studieren, haben aber Zweifel, ob es gut ist, was sie tun.

Warum ist das so? Viele von ihnen versuchen, die Besten zu sein, es gibt so viel Konkurrenz. Sie vergleichen sich selbst mit anderen und finden sich nicht gut genug. Es ist ein Minderwertigkeitskomplex und was auch immer sie tun, denken sie, es kann nicht gut sein, es kann nicht in Ordnung sein.

Das ist das eine. Aber natürlich hat die Gesellschaft und das Umfeld auch einen großen Einfluss auf diese Gefühle. Hier muss sich jeder selbst beweisen; jeder soll der Beste sein. Und so entwickeln sich diese Komplexe. Und dann finden sich manche in Studiengängen wieder, die sich nicht machen wollten, die nicht zu ihrem Wesen passen und die sie nur gewählt haben, um sich, ihren Eltern oder der Gesellschaft zu beweisen, dass sie gut sind und das erreichen und schaffen können.

Andere haben Studiengänge gewählt, die zu ihnen passen, aber sie fühlen, dass es in den Augen anderer nicht gut genug ist. In beiden Fällen kann man etwas ändern. Sei stolz auf dich! Du bist einzigartig und wenn du das weißt, wird die Welt es auch sehen. Mach bitte etwas, was dir Spaß macht. Genieße dein Leben! Es ist zu kurz, um es nicht zu genießen. Und du kannst darauf vertrauen, dass auch wenn du im Moment nicht weißt, wie das in deiner Zukunft aussehen soll, wenn du aufhörst, dir Sorgen zu machen, wird im richtigen Moment das richtige für dich da sein.

Wir haben diesen Tag genossen. Ann und Chris, die aus Irland zu Besuch sind, haben den Nachmittag mit uns verbracht und Eleonora kam mit Stella, ihrem neun Monate alten Baby. Vielleicht habt ihr die letzten Bilder von ihr im Tagebuch vom Februar gesehen. Sie ist so viel gewachsen. Es war ein schöner Nachmittag und am Abend hatte Yashendu eine Prem Meditation bei Sabine. Auf dem Rückweg haben sie Eis mitgebracht, das uns den Abend noch versüßt hat.

Ich habe auch mit Purnendu gesprochen, der gesagt hat, dass das Wasser immer weiter sinkt, was wirklich super ist!

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