Sinn von Sonnensalutation, Pranayama und Meditation – 24 Feb 10

Religion

Gestern habe ich geschrieben, dass Regeln leer sein können, wenn man den Sinn vergisst, warum sie gemacht wurden. Ich wurde gebeten, einige Beispiele zu geben, welche Art von Regeln das sein könnten.

Hier in Indien sagte man, dass vor dem Sonnenaufgang aufgestanden werden sollte und dass man am Morgen die Sonnensalutation, eine Reihe von Yoga-Übungen, machen sollte. Das hat viele Vorzüge. Man hat das Training und fühlt den Sauerstoff, wie er den Körper durchströmt und dich auf den Tag vorbereitet. Nach ein paar Runden Sonnensalutation bist du voller Energie.

Das ist also wirklich großartig für jeden, doch Religion hat es zu einer Regel gemacht und die Menschen dachten ‘Der Priester sagte, ich muss die Sonnensalutation machen’ anstatt ‘Ich fühle, dass die Sonnensalutation für mich gut ist, genau wie der Priester sagte!’

Das gleiche geschah mit Pranayama, den Atemübungen. Es ist doch ganz deutlich etwas Gutes, für deine Lungen, für deinen Blutdruck und für deine Atemwege. Eine der Übungen, Kapalabhati, ist auch gut, wenn man Diabetes hat. Doch wenn die Religion sagt, dass man das tun muss, gibt es natürlich Menschen, die sagten, dass sie frei sein wollen, dass sie das nicht machen wollten. Sie haben vergessen, wie gut es für sie ist.

Im Falle der Meditation, so ist das meditieren ein Zeichen von Spirituatlität und Religioität. Doch Meditation ist gut für jeden, für die Konzentration, für den Fokus und auch dafür, den Geist zu entspannen. Doch wenn du es jeden Morgen tust, weil deine Religion es dir sagt, wird es zu einem Ritual, aber zu einem, das Pflicht ist. Und solch ein Ritual wird schnell zur Gewohnheit. Dann ist jeder Vorzug vergessen.

Das meinte ich , als ich sagte, dass die Menschen den Sinn der Regeln vergessen. Wenn du verstehst, warum eine Regel aufgestellt wurde, ist es für dich keine beendende Regel mehr. Du tust es, nicht weil du musst¸ sondern weil es Sinn macht.

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