Heute ist Shivaratri, ein Hindu Feiertag in Indien, der als der Hochzeitstag von Shiva und seiner Frau Parvati gefeiert wird. Für jeden Hindu Tempel ist es der Tag der größten Shiva-Verehrung des Jahres. Viele von euch wissen sicher bereits, dass Shiva in der Form des Shivling oder Shiva Lingam, einer Statue in Penis-Form verehrt wird. Heute möchte ich euch die Geschichte der Hindu Schriften schreiben, die hinter dieser Verehrung steht.
Diese Geschichte wird in verschiedenen Schriften und, wie gewöhnlich, mit einigen Variationen erwähnt. Ich möchte euch zwei davon geben, so dass ihr eine Vorstellung bekommt:
Shivas erste Frau war gestorben und in dieser unglaublichen Trauer wanderte er ruhelos umher, alleine in einem Wald, nackt und wie ein Verrückter.
In diesem Wald lebten viele Rishis, heilige Männer mit besonderen Kräften, die Siddhis genannt werden. Sie waren auch verheiratet, hatten Ehefrauen und während Shiva so herumlief, sahen ihn die Frauen. Sie konnten nicht an sich halten, als sie beobachteten, wie er so vorbeilief, nackt und sein göttlicher Körper in voller Pracht sichtbar. Sie rannten ihm hinterher, bewunderten ihn und begannen schließlich, ihn zu berühren und zu umarmen.
Wie der Zufall es wollte kamen just in diesem Augenblick ihre Ehemänner, die Rishis, auch vorbei. Als sie ihre Ehefrauen in enger Umarmung mit Shiva sahen, wurden sie sehr wütend und beschuldigten ihn unmoralischen Verhaltens sie legten ihre Kräfte zusammen und verfluchten Shiva, nein, seinen Penis, er solle auf der Stelle von ihm abfallen!
Es gibt eine andere Version, in der sie Steine aufheben und sie nach ihm werfen, die ihm mit den scharfen Kanten dann den Penis abschneiden, so dass dieser hinunterfällt.
Egal, wie es geschah, der Penis fiel zur Erde, stand dort, wo er aufkam, aufrecht und begann, wie verrückt zu brennen. Wo auch immer er hinkam – meine Frau fragte mich, wie genau er denn irgendwo ‚hinkam‘, aber das kann ich euch leider nicht genau sagen – verwandelte sich alles in Chaos und Inferno. Schlimme Dinge geschahen auf einmal in der Welt, als hätte die letzte Stunde der Erde geschlagen. Berge rissen auf, Feuer ergoss sich aus ihnen und alle gerieten in Panik. War das der Weltuntergang?
Alle Halbgötter und Rishis machten sich auf zu Brahma, dem Schaffer der Welt. Er erfuhr, was geschehen war und zusammen gelangten sie alle zu Shiva. Alle begannen Shiva flehentlich zu bitten: ‚Bitte nimm deinen Penis wieder zurück, er zerstört die Welt!‘
All diese Bitten beschwichtigten Shiva und er stimmte zu, aber nur unter einer Bedingung: ‚Ich nehme ihn nur wieder zurück, wenn ihr beginnt, meinen Penis zu verehren!‘
Und so wurden überall auf der Erde in Tempeln Shiva Lingams eingerichtet und die Verehrung von Shivas Penis begann.
Was, einige von euch denken, das sei alles nur ein Witz? Nein, das ist es nicht – und vielleicht gefällt euch auch die folgende Variation:
In dieser Version der Geschichte war Shiva bereits mit seiner zweiten Frau Parvati verheiratet. Er rannte trotzdem nackt im Wald herum – nicht aus Trauer, einfach nur, weil er Lust dazu hatt – und traf auf die Frauen der Rishis. Diese konnten seiner Anziehungskraft nicht widerstehen und umarmten ihn. Ihre Ehemänner fanden das gar nicht lustig und verfluchten seinen Penis, der prompt zur Erde fiel und dort apokalyptische Zustände hervorrief.
Alle versammelten sich zu einem Krisenrat, um eine Lösung zu finden. Wer könnte Shivas Penis einfangen und ihn auch noch halten? Wo sollte er hin, wenn er einmal eingefangen ist? Oh ja, sobald ihnen die rettende Lösung eingefallen war, war es auf einmal ganz klar: nur Parvati wäre in der Lage, Shivas Penis zu halten – in ihrer Vagina!
Sie alle beteten zu Parvati und so geschah es: von der Zeit an wird Shiva Lingam verehrt, erigiert und fest in der Vagina.
Für mehr Geschichten und meinen Kommentar zur größten Scheinheiligkeit im Hinduismus, rund um Shivas Penis, kannst du morgen meinen nächsten Blogeintrag lesen.
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