Religionen preisen das Leiden, damit sie die Leute weiter unterdrücken und ausbeuten können – 5 Sep 16

Stadt:
Vrindavan
Land:
Indien

Ich habe gestern kurz einen Grund für Kritik an Mutter Teresa erwähnt und zwar, dass sie an Schmerz und Leid als Weg zu Gott glaubte. In der Tat förderte sie die Idee, dass Armut ein Zeichen der Nähe zu Gott ist. Ihr könnt euch die Folgen vorstellen – etwas, über das ihr vielerorts lesen könnt: in ihren Krankenhäusern wurden Schmerzmittel nicht ordentlich verabreicht und nicht jeder bekam die medizinische Hilfe, die sie eigentlich benötigt hätten. Aufgrund einer Philosophie, die in allen Religionen existiert, jedoch nur eine Methode der Religion ist, die Menschen weiter zu unterdrücken und auszubeuten!

Ja, das ist genau das, was ich von dieser Vorstellung halte. Religionen rund um die Welt haben diesen Gedanken verwendet: wenn du arm bist, ist es das, was Gott für dich will. Wir können dir helfen, Gottes Wunsch richtig anzuwenden, so dass es dir bald besser geht. Aber wenn das nicht klappt, ist das auch Gottes Wunsch! Vielleicht musst du in unseren Tempeln, Moscheen und Kirchen etwas mehr spenden. Vielleicht musst du besser auf das hören, was unsere Priester predigen. Und vielleicht musst du etwas mehr von unseren Schriften mit ihrer Gehirnwäsche lesen!

Leide, weine, genieße deinen Schmerz – ein Zeichen von Gottes Liebe für dich? Ich habe mich immer gefragt, wie jemand an einen so grausamen Gott glauben kann? Warum würde dein imaginärer Freund wollen, dass du unglücklich bist? Warum wäre er da glücklich und froh darüber? Und warum genießt du freiwillig solches Leid? Es ist deine Wahl! Du könntest stattdessen auch einfach glücklich sein!

Ich habe eine ganz andere Philosophie. Ich glaube überhaupt nicht an Gott – aber ich glaube ans glücklich-sein. Ich glaube an die Freude, ich glaube an die Liebe, ich glaube ans Lachen und Spaß haben. Ich entscheide, dass jeglicher Grund, in meinem Leben unglücklich zu sein, geändert werden kann! Wenn ich leide, verändere ich etwas. Wenn ich unglücklich bin, verändere ich etwas – außen oder innen!

Es liegt in meinen eigenen Händen, nicht in den Händen eines Wesens, das nicht einmal existiert. Ich weigere mich, an so etwas zu glauben. Und ich finde es schrecklich zu denken, dass Krankenschwestern und Ärzte die Möglichkeit haben, solches Leiden zu beenden oder zumindest zu lindern und es nicht tun, weil sie an einen grausamen Gott glauben!

Nein, erinnere dich dran, dass es deine Entscheidung ist, etwas zu verändern, deine Entscheidung ist, glücklich zu sein!

Gott, Religion

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