Glaube ist etwas Persönliches! Religiöse Anführer: Verbreitet keine Verwirrung! – 12 Okt 10

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Ich erzählte, dass ein christlicher Pfarrer, Albert Mohler, in seinem Blog sagte, Yoga sei mit dem Christentum nicht vereinbar. Er sagte “Christen werden nicht dazu angehalten, den Geist zu leeren oder den menschlichen Körper als Mittel dafür anzusehen, mit Gott in Verbindung zu treten oder Gott zu erkennen. Gläubige werden dazu angehalten, über das Wort Gottes zu meditieren.“

Ich habe wirklich eine sehr starke Meinung zu dieser Art von Ratschlag. Ich bin der Meinung, dass Glaube und Religion eine persönliche Angelegenheit sind. Ich bin dagegen, wenn religiöse Anführer jedweder Religion, ob nun Hinduismus, Islam, Christentum oder einer anderen Religion, den Menschen sagen, was sie zu glauben haben. Das kann ein Hindu Priester oder Guru sein oder auch ein Mann wie dieser Mohler. Wir sollten alle davon lernen, dass jeder seinen eigenen Weg hat.

Menschen in höheren Positionen in religiösen Institutionen versuchen immer, Gläubige auf einen bestimmten Weg zu dirigieren. Sie wollen ihnen nicht nur einen der vielen möglichen Wege aufzeigen, sondern bestehen darauf, dass der Weg, den sie gehen, der einzig wahre ist. Wenn du ihnen daraufhin sagst, dass du den gleichen Weg gehen wirst wie sie, glauben sie, dass sie die Autorität besitzen, dir zu sagen, was du auf deinem Weg richtig oder falsch machst.

Mohler sagt, dass Christentum und Yoga nicht vereinbar sind. Das mag ja für ihn so richtig sein. Er meint ‘über das Wort Gottes zu meditieren‘ ist etwas ganz anderes, als mit Gott in Verbindung zu treten, doch für andere, wie auch für mich, bedeutet Meditation immer, sich mit Gott zu verbinden. Selbst wenn man über etwas meditiert, dass man selbst als Gottes Worte ansieht, verbindet man sich mit ihm, oder? Für mich bedeutet das in Liebe sein, sich mit der Liebe in sich selbst zu verbinden.

Jedem sollte frei stehen zu glauben, was sie wollen. Niemand hat Recht darauf, dem anderen zu sagen, er würde einen falschen Glauben haben. Anführer aller Religionen und Glaubensgemeinschaften haben das in der Geschichte immer wieder getan, doch die Zeit zeigte einfach, dass jeder einen anderen Weg hat und das ist seine persönliche Weise an Gott zu denken oder an ihn zu glauben. Jeder, alle Priester, Gurus, Lehrer, Prediger und religiöse Anführere, die glauben, dass einzig sie im Recht sind, müssen diese Lehre der Toleranz lernen. Man sollte Liebe und nicht Verwirrung verbreiten.

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