In Allem Etwas Positives – 17 Apr 08

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Ich werde mit dem Vortrag fortfahren und möchte eine kleine Geschichte erzählen, wie unsere Auffassung des Lebens auch sein kann.

Es gab in Indien vor langen Zeiten einen König, der hatte viele Pferde und eines von ihnen liebte er besonders. Dieses eine Pferd lag ihm so am Herzen, dass zwanzig Menschen allein für dieses Pferd arbeiten. Er liebte das Pferd so sehr, dass zwanzig Menschen sich nur um es kümmerten. Aber eines Tages, man weiß nicht, ob es Unachtsamkeit war, oder was passiert war, ging dieses Pferd verloren. Es rannte davon und war verschwunden. Die Zwanzig waren so besorgt und suchten überall, in allen nahe gelegenen Wäldern, in der Stadt und überall, doch sie konnten es nicht finden.

Sie hatten es auch dem König noch nicht erzählt, weil sie sich vor der Strafe fürchteten.Sie dachten, wenn er das wissen wird, dass wir, zwanzig Leute, sein Pferd verloren haben, lässt er uns umbringen! Wie konnte das geschehen? Manchmal passieren seltsame Dinge. Also suchten sie und suchten sie, fanden es jedoch nirgendwo. Sie mussten es dem König aber doch sagen, denn er würde sowieso irgendwann kommen und sehen, dass sein Pferd weg war. Und alle Zwanzig gingen zum Palast, wo der König Audienz hatte und standen dort in einer Reihe, alle mit gesenkten Köpfen und traurigen Gesichtern. Niemand wollte derjenige sein, der es dem König sagen musste, da sie fürchteten, derjenige wäre der erste, der den Kopf verliert. Sie waren so verängstigt und wussten nicht, wie sie das sagen sollten, dass zwanzig Leute nicht auf ein Pferd aufpassen konnten.

Also standen sie da und nach einer Weile sagte der König ‘Was ist passiert? Warum steht ihr hier alle mit so bedrückten Gesichtern?’ Keiner brachte den Mut auf, ihm zu antworten. Der King sagte ‘Ich sehe doch, dass etwas nicht stimmt. Ich sehe es in euren Mienen, aber was ist es?’ Also nahm sich einer, der Älteste von ihnen, ein Herz, weil er sich dachte, wenn einer stirbt, so sollte es der Älteste sein und sprach zum König: ‘Bitte verzeiht uns, wir ersuchen eure Gnade, wir haben euer Pferd verloren. Und seit drei Tagensuchen wir überall aber es tut uns leid, wir können es nicht finden.’

Als der König das hörte war er für eine Minute einfach nur geschockt. Die Zwanzig dachten, ihr letztes Stündlein habe geschlagen. Doch in der nächsten Sekunde begann der König laut zu lachen. Da dachten sie, er sei verrückt geworden. Wir haben sein Pferd verloren und er durch den Schock den Verstand. Er hatte das Pferd so sehr geliebt.

Doch da sagte der König ‘Okay, das Pferd ist weg und ihr könnt es nicht finden. Aber ich möchte Gott danken, es ist so wunderbar, dass zu der Zeit, als das Pferd davonrannte, ich nicht darauf saβ. Ansonsten wäre ich auch verschwunden. Und wie seht ihr aus, steht da und seid so traurig! Und das wegen einem Pferd! Wenn ich verloren gegangen wäre, sähe die ganze Öffentlichkeit, die ganze Familie und das ganze Königreich so aus wie ihr! Also Gott sei Dank, so herrlich, dass ich nicht auf diesem Pferd saß! Also sah er etwas Gutes darin. Was auch immer Schlechtes passiert, etwas Gutes, etwas Positives, etwas zum lachen ist auch da! Wenn irgenetwas geschieht können wir naturlich das Loch suchen, das Schlechte sehen, aber da ist auch etwas Gutes!

Unsere Freundin Zelly hat uns heute besucht und wir hatten ein ‘verschmolzenes Abendessen’ zusammen. Thomas kochte deutschen Spargel auf indische Weise und Yashendu machte Spinat, Dal und Reis dazu. Es schmeckte sehr lecker. So mag ich Spargel, mit vielen Gewürzen.

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This Post Has 2 Comments

  1. Tricia

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