Etwas Schlimmeres hätte passieren können – Positivität – 26 Jun 08

Stadt:
Golling
Land:
Österreich

Gestern hat Ramona beim Brotschneiden nicht nur ein Stück Brot, sondern auch ein kleines Stück ihres Fingers mit abgeschnitten. Ich war zu der Zeit in einer Heilsitzung, aber Yashendu war da und holte unsere Freundin Claudia, die Hotelbesitzerin des Hotels, in dem wir sind. Sie ist auch Krankenschwester, also hat Ramona gleich professionelle Hilfe für ihren Finger bekommen. Sie war noch etwas schwach und wacklig, als ich von der Heilsitzung kam, weil sie schon etwas Blut verloren hatte. Also haben wir sie gebeten, sich ein bisschen hinzulegen und nach ein paar Minuten war sie wieder in Ordnung, der Finger pochte zwar ziemlich, aber alles in allem ging es ihr gut. Ich habe ihr erzählt, was wir in Indien bei dieser Art von Verletzung sagen.

Wir haben generell eine sehr positive Einstellung und sagen, dass etwas Schlimmeres hätte passieren sollen, doch dass es nur etwas Kleineres und Abgeschwächtes geschehen ist. Mit Gottes Gnade musstest du keine sehr schlimme Erfahrung machen. Gott ist wunderbar und du kannst glücklich sein, dass nichts gefährlicheres passiert ist. In jeder Situation kann man die positive Seite sehen und positiv denken. Sieh Gottes Liebe in allem.

Heute geht es Ramonas Finger schon besser, aber es wird sicher ein paar Tage dauern, bis sie den Verband abnehmen kann. Als ich sie fragte, ob sie denn das Tagebuch so überhaupt schreiben könnte, sagte sie ‚Ich kann auch mit neun Fingern tippen.‘ Es gibt immer einen Grund, froh zu sein und zu lachen.

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