Jetzt sind alle Yogaschüler hier und morgen fangen wir mit dem Ausbildungsprogramm an. Morgen findet auch die Neumond-Zeremonie statt. Ich habe darüber auch an einem der letzten Tage gesprochen. Wir haben fünfzehn Tage, an denen wir an diejenigen denken, die nicht mehr in ihren Körpern sind. And diesen Tagen zeigen wir ihnen unseren Respekt und unsere Liebe. Viele Menschen sind für morgen in den Ashram eingeladen und wir werden mit ihnen feiern und die Zeremonie abhalten.Die Teilnehmer sind aus verschiedenen Teilen der Welt.
Ramona hat mir den Terminplan für die Vorträge gegeben, die ich während dem Yogakurs hier halten werde und ich musste ihr sagen, dass sie die Liste besser behalten sollte und mich an den bestimmten Tagen daran erinnern sollte, dass ich einen Vortrag habe, weil ich nicht wirklich daran gewöhnt bin, einen Zeitplan einzuhalten, wenn ich hier bin. Das sind eigentlich meine Ferien, also bin ich in ganz entspannter Stimmung und genieße gerne die Zeit mit Kindern oder meiner Familie. Nach einer langen, geschäftigen Tour mit Heilsitzungen, Aktivitäten und täglichem Programm ist es schön, wenn man nicht auf die Zeit achten muss.
Vielleicht erinnert ihr euch daran, dass ich von einer Gruppe aus Chile geschrieben habe, die den Ashram besucht hat. Sie haben mich gebeten, einen Vortrag zu halten, aber ich habe sanft und mit netten Worten abgelehnt und gesagt: „Es tut mir leid, aber das ist meine Urlaubszeit, genießt es einfach, hier zu sein. Ich gebe hier keine Vorträge, wir können uns normal und entspannt unterhalten und ihr könnt mir natürlich Fragen stellen, aber das Ganze bitte nicht formell.“
Eigentlich mag ich es auch gerne, in der Stille zu sein. Ich habe ja auch schon erwähnt, wie schön und süß Stille sein kann. Und nach dem ganzen Reden – was ich ja auch gerne mache – wenn ich auf Reisen bin, genieße ich es, in Frieden, Ruhe und Stille zu sein. Unsere Yogaschüler sind extra von Deutschland eingeflogen, um zehn Tage im Ashram und in Indien, dem Land des Yoga, zu verbringen und ich kann mir vorstellen, dass die sich schon auf Vorträge freuen. Und ich bin natürlich froh, sie alle hier zu haben und werde für sie auch gerne Vorträge halten. Merine Vorträge sind sowieso meistens nicht wirklich formell. Alle Schüler scheinen glücklich zu sein und es im Ashram zu genießen.
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