Gestern konntet ihr von meiner Einteilung der Fragesteller in vier verschiedene Kategorien lessen. Mit meiner Arbeit treffe ich viele spirituelle Menschen und auch diese könnte man in vier unterschiedliche Typen einteilen:
Typ Nummer eins sind die Suchenden. Ich nenne sie auch spirituell verwirrte Menschen. Sie suchen Gott überall und gehen von einem Seminar ins nächste und von einem Heiler zum anderen und bekommen nie, was sie wollen. Sie können nicht zufrieden gestellt werden. All der spirituelle Input, der auf dem Markt ist wird von ihnen geradezu aufgesogen, aber sie sind nie zufrieden.
Menschen des zweiten Typs sind gute Anhänger. Sie sind Mitläufer und wenn du das Tagebuch in den letzten Wochen gelesen hast, weißt du, dass ich von ihnen gerne als Schafe spreche. Sie brauchen jemanden, der ihnen sagt, was sie tun sollen und wo sie hin müssen.
Dann gibt es noch den dritten Typ, die Intellektuellen. Immer Hungrig nach Wissen, lessen sie ein Buch nach dem anderen und lieben es, über den Inhalt zu diskutieren und zu argumentieren. Sie machen aus Spiritualität ein Spiel des Verstands.
Nummer vier sind diejenigen, die sich hingeben. Und ich spreche nicht von denen, die einem Meister oder Guru folgen, sondern von denen, deren Hingabe Gott und der Liebe gilt. Sie geben sich und ihr Ego der Liebe hin. In ihren Herzen ist so viel Liebe, die sie auch weitergeben wollen.
Von allen vieren, würde ich den letzten Typ die wirklich spirituellen nennen. Du kannst Gott nicht finden, wenn du im Auβen suchst, so wie die Suchenden es machen. Du wirst die Liebe nicht finden, wenn du nur im Verstand wühlst, wie die Intellektuellen. Wissen ist nicht so wichtig, wie sich selbst zu kennen. Und Anhänger sind blind und ihnen fehlt die Echtheit, weil sie sich hinter anderen verstecken. Nein, nur Menschen des vierten Types spüren Gott und die Liebe im Herzen. Sie sind im Gefühl, nicht im Verstand oder im Außen. Sie kopieren niemanden. Nur mit dieser Liebe, wenn du Gott in dir, in anderen und in der Liebe siehst, dann bist du wirklich spirituell.
Heute war Garrett aus Irland zu einer Heilsitzung da. Er besucht mich beinahe jedes Mal, wenn ich in Lüneburg bin und nimmt zwei oder drei Heilsitzungen. Als ich ihn das erste Mal traf, hatte er viele Jahre schon unter Depression gelitten und die Heilsitzungen haben ihm sehr geholfen. Es geht ihm nun vollkommen gut, aber er kommt immer noch gerne für etwas heilende Energie. Ich mag seinen irischen Humor. Er fragte mich, ob die Menschen in Indien auch Alzheimer bekämen, oder ob es ein westliches Problem sei, wegen der Kultur und weil jeder im Verstand zu leben scheint. Nach langer Zrbeit wird der Veratand dann einfach müde. Ich sagte, dass dort auch Menschen mit Alzheimer wären, aber ich habr gehört, dass ist hier eine recht verbritete Krankheit. Und Garrett erzählte, dass in den 80ern Menschen glaubten, dass Rauchen dich davor bewahren könne. Der einzige Grund ist aber, dass wir dann sterben, bevor wir alt werden. Wir lachten darüber. Ich liebe diese Art von Humor.
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