Rückschau auf 2011 – Ein gutes Jahr – 30 Dez 11

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Morgen ist Samstag und der letzte Tag des Jahres. Da Samstag unser Rezepte-Tag ist, haben wir beschlossen heute, am 30. Dezember statt wie üblich am 31. Dezember, eine Rückschau auf das letzte Jahr zu schreiben.

Zu Beginn des Jahres haben wir etwas Neues begonnen: jeden Samstag schreiben wir ein Rezept für ein Gericht, das man selbst zu Hause ausprobieren kann. Jeden Sonntag schreiben wir auch einen Teil meiner Biographie, beginnend mit meiner Zeit in der Höhle.

Januar

Wir haben das Jahr mit einer großen Feier mit Freunden in Vrindavan begonnen. Es war, wie üblich, die kälteste Zeit des Jahres, aber mit einem Feuer, Freunden und der Liebe, die wir teilen, war es eine warme und wunderschöne Zeit. Später im Januar sind Ramona und ich in unseren Urlaub nach Kerala gefahren. Wir hatten dort unten in Südindien eine tolle Zeit und kamen mit vielen Eindrücken zurück in den Ashram.

Februar

In Februar war es Zeit für unseren Ayurveda Yoga Urlaub. Wir hatten mehere liebe Menschen im Ashram und daraus entwickelten sich auch einige schöne Freundschaften. Man lernt immer dazu und besonders mit mehreren Leuten aus verschiedenen Ländern zusammen an einem Ort macht man viele lustige und interessante Erfahrungen. Wenn ich auf das zurückblicke, was ich im Februar in dieses Tagebuch geschrieben habe, sehe ich, dass das Theme Religionen und Sekten im Februar vorherrschend war.

März

Im März habe ich viel über unsere Vorstellung von Wohltätigkeit geschrieben und darüber, wie andere es sehen. In dem Monat hatten wir den Ashram auch voller Besucher, als eine Gruppe aus Taiwan ankam, um tägliche Vorträge und Yogastunden zu haben. Sie kamen nicht nur her, um hier zu lernen, sie feierten auch das farbenfroheste Fest des Jahres mit uns. Holi war auch dieses Jahr wieder ein großes Fest, besonders weil Ramonas Geburtstag auf einen der Feiertage fiel. Indien feierte auch nach Holi weiter – die Cricket Weltmeisterschaft fand dieses Jahr in Indien statt und wir sahen uns die Spiele an – zuerst im Fernsehen und dann auch live im Stadion in Delhi!

April

Auch als wir in Deutschland ankamen, verfolgten wir weiter die Ergebnisse im Cricket. In Frankfurt wurden wir Zeugen des großen Sieges des indischen Cricket Teams im Finale der Weltmeisterschaft. Mit herrlichem Frühlingswetter begannen wie unsere Reisen in Deutschland. Wir gingen in den Norden Deutschlands, besuchten unsere Freunde in Tornesch und verbrachten einen tollen Tag an der Ostsee. Im April erlebte ich auch selbst, wie es ist, persönlich angegriffen zu werden, weil man eine Meinung hat und sie ausspricht.

Mai

Der Mai war ein Monat, in dem Yashendu, Ramona und ich sehr damit beschäftigt waren, in Deutschland zu reisen und Programme zu geben. Es gab Einselsitzungen, Workshops und Vorträge in Lüneburg, Erkelenz, Wuppertal, Essen und Weeze. Wie üblich auf der Reise gab es einige Überraschungen und Planänderungen, aber wenn man Freunde und liebe Menschen um sich hat, geht am Ende immer alles gut aus. Es ist immer ein Abenteuer, mit verschiedenen Leuten zusammen zu arbeiten und zu leben.

Juni

Zu Beginn des Juni erhielten wir die Bestätigung einer Vermutung, die uns sehr glücklich machte: Ramona war schwanger. Natürlich brachte diese Entdeckung viele Gefühle und Ideen mit sich und wir fingen an, für das Ende des Jahres neue Pläne zu machen. Natürlich erwähnten wir das noch nicht im Tagebuch. In der Zeit füllten wir die Seiten mit Beschreibungen verschiedener Typen von Anhängern.

Juli

Wir nahmen an, wir würden den Sommer in Deutschland verbringen, aber nach dem Wetter zu urteilen, schien es bereits Herbst zu sein. Trotzdem genossen wir die Zeit, lebten mit Freunden zusammen, arbeiteten auf der Internetseite und reisten durch Deutschland. Meine Freunde hatten mich gebeten, ein paar Zeilen über Elternschaft und den Umgang mit Teenagern zu schreiben. Im Juli beschloss ich, meine Gedanken zu diesem Thema aufzuschreiben.

August

Mit vielen Planänderungen gab es natürlich auch etwas Papierarbeit zu erledigen und wir verbrachten unsere Zeit mit offiziellen Dingen und Vorbereitungen für die Zukunft. Das alles machten wir, während wir auf der Reise waren und informierten nebenbei noch all unsere Freunde über unsere Schwangerschaft. In Indien war in der Zwischenzeit Anna Hazares Bewegung gegen Korruption auf ihrem Höhepunkt und ich unterstützte sie mit meinen Einträgen.

September

Die Zeit verging richtig schnell und wir kamen im September wieder im Ashram an. Wieder daheim bekamen wir all die Veränderungen im Ashram zu Gesicht, darunter auch das Dach des zweiten Stocks, das Purnendu hatte bauen lassen, als wir unterwegs waren. Es war fantastisch, nach Hause zu kommen und so vieles anders zu sehen, während dort immer noch Arbeit vor sich ging.

Oktober

Das war der Monat, in dem uns Freunde im Ashram besuchten. Wir feierten meinen 40. Geburtstag mit einer großen Party mit den Kindern – einen Tag verspätet wegen ein paar gesundheitlichen Problemen. Rechtzeitig zum 14. Oktober verkündeten wir jedoch unsere frohe Nachricht. Bald darauf war es bereits Diwali und es wurde kühler und angenehmeres Wetter in Indien. Damit begann die Zeit für Besucher im Ashram.

November

Mit mehr Leuten zu Besuch, wurden wir uns wieder einmal der unterschiedlichen Erwartungen bewusst, die Gäste haben können – zum Beispiel die Erwartung, in Vrindavan einen Strand und einen Ozean vorzufinden! Diese Erfahrungen spiegelten sich natürlich auch in meinem Tagebuch wieder. Bald darauf jedoch kamen zum Ayurveda Yoga Urlaub wieder andere Leute in den Ashram und die entspannte, fröhliche Atmosphäre kehrte in den Ashram zurück. Die Leute genossen ihre Massagen, Yogastunden und ihr Ayurvedisches Essen und sie teilten ihre Erfahrungen auf unserer Internetseite, als sie wieder daheim waren.

Dezember

Und da sind wir, der Monat Dezember auch schon fast vorbei, und es ist Winter in Indien. Wir hatten eine schöne Weihnachtsfeier und haben den Monat mit vielen Vorbereitungen für unser neues Familienmitglied verbracht. Viele Entscheidungen müssen getroffen werden, einiges an Zubehör muss gekauft werden, wir lesen viel, sprechen mit Freunden über ihre Erfahrungen und genießen natürlich die Zeit in der Familie.

Alles in allem hatten wir ein gutes und frohes Jahr 2011. Morgen werden wir mit einem weiteren leckeren Rezept das vierte Jahr meines Tagebuchs abschließen. Am Sonntag beginnen wir das fünfte Jahr, in dem ich meine Gedanken aufschreibe. Das ist auch wie eine Reise und ich freue mich, dass ihr alle daran teilnehmt.

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