Heute, am letzten Tag des Jahres 2014 und morgen, am ersten Tag des Jahres 2015, möchte ich wie in den letzten Jahren, meinen persönlichen Rückblick auf das vergangene Jahr schreiben. Ihr könnt euch also mit mir an das letzte Jahr erinnern:
Januar
Wir haben unser Jahre mit den Vorbereitungen auf eine große Party begonnen: Apras Geburtstagsfeier! Wir hatten ihren ersten Geburtstag das Jahr zuvor nicht sehr gefeiert, da dieser so kurz nach dem Tod meiner Mutter war und so hatten wir für dieses Jahr eine große Feier geplant. Nachdem wir das Datum einmal verschoben hatten – weil das Wetter schrecklich war – hatten eine großartige Party mit vielen Freunden und auch Apras Großvater aus Deutschland.
Den Rest des Monats verbrachten wir mit Gedanken, Plänen und noch mehr Vorbereitungen, für das größte Projekt des Jahres 2014.
Februar
Und im Februar, als Thomas, Iris und andere Freunde im Ashram waren, begannen wir mit diesem großen Projekt: dem Bau unseres Ayurvedischen Restaurants! Die ersten Löcher für die Säulen waren gegraben und bald konnte man sehen, dass bald eine große Veränderung anstand!
Natürlich hatten wir auch unsere Ashram-Gäste da, für den Ayurveda Yoga Urlaub, freiwillige Arbeit und mehr.
März
Einige dieser Gäste blieben und andere gingen, während wieder andere im März kamen, zu einer der Hochzeiten der Saison für uns. Kein Wunder – es ist der Monat für Holi, das große Farbenfest! Wie gewöhnlich war es ein großes Farbenfest im Ashram! Es war eine Freude, Apra auch in diesem Jahr beim Spielen zu beobachten, weil sie nun größer war und viel mehr Spaß mit den Farben zu haben!
Und während die Löcher vor dem Ashram immer tiefer wurden, änderten sich die Baupläne – und wurden ein wenig erweitert.
Gegen Ende des Monats hatten wir eine Gruppe Bio-Friseure im Ashram, die Yoga- und Ayurveda- Stunden zu Kopf und Haaren bekamen. Diese Zeit war die Grundlage für mehrere wundervolle Freundschaften!
April
Während es mit der wachsenden Hitze im Ashram weniger Gäste gab, bereiteten Yashendu, Ramona, Apra und ich uns auf unsere Reise nach Deutschland vor. Yashendus Ticket war vor unserem und so machte er sich nach Plan auch mehrere Tage vor uns auf den Weg.
Zu etwa der gleichen Zeit begann ich mich zu fragen, ob ich im Mai überhaupt würde fliegen können – mein Knie tat mir weh, das gleiche, das vor 10 Jahren schon einmal operiert worden war! Ein Besuch im Krankenhaus, eine Entscheidung und ein paar Tage später war ich im Operationssaal, um mein Kreuzband zum zweiten Mal richten zu lassen. Im Krankenhaus hatte Apra so viel Spaß! Sie genoss das Erlebnis in vollen Zügen! Den Flug mussten wir ändern, auch einige Pläne in Deutschland verschieben und ich konzentrierte mich darauf, so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu kommen!
Mai
Bis es für uns Zeit für unseren Flug war, war ich bereit! Mit einer meiner Krücken und einer Kniestütze für das Knie, aber ja, ich schaffte es gut bis nach Deutschland. In den folgenden Wochen kam ich schnell wieder zu Kräften und könnte bald beide Hilfsmittel zurücklassen.
In Deutschland waren wir sehr froh darüber, dass wir uns für eine längere Reise dort entschieden hatten: Apra, die bis dahin flüssig Hindi sprach, Deutsch komplett Verstand und auch sprach, aber nur, wenn ihre Mutter sie dazu aufforderte, begann plötzlich, jede Menge Deutsch zu sprechen!mbie ihrer deutschen Familie, unseren Freunden und den Leuten um uns herum hatte sie großartige Übungsleiter-Möglichkeiten. Und oh, wie sehr sie die Reise genoss, die neuen Orte, die sie sah und die alten Freunde, die sie traf!
Juni
Apras Freude war natürlich auch dann noch ungetrübt, als wir im Juni in Richtung Gran Canaria aufbrachen! Wir hatten drei Wochen lang Workshops und mehr und natürlich auch genug Zeit, den Strand und das Meer zu genießen! Wir machten sogar einen Ausflug nach Teneriffa, wo ein Highlight die Delfin- und Wal-Shows in einem Zoo waren. Und natürlich das herrlich klare Wasser dort und im Norden Gran Canarias!
Mein Spanisch-Vokabular dehnte sich von nur ‚Hola!’ auf ‚Vamos’ – was so viel wie ‚Los geht's’ bedeutet – und ‘Venga, venga, vale, vale’, die oft wiederholten Worte für ‘In Ordnung’ aus.
🙂
Jetzt wünsche ich euch noch einen wundervollen letzten Abend des Jahres!
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