Im nächsten Teil meines Vortrages am Montag sprach ich darüber, was wir gegen all die negative Energie machen können, die um uns herum ist.
Ich erinnere mich an einen sehr spirituellen Mann aus Indien. Er lebte vor 700 Jahren und sein Name war Kabir. Vielleicht hast du diesen Namen auch schon einmal gehört. Er sagte einmal:
Bura jo dekhan mai chala bura na milaya koy
Jo ghar dekha aapana mujhase bura na koy
Ich werde versuchen, es zu übersetzen. Die zu Grunde liegende Bedeutung ist diese: Siehe nicht immer die Negativität in anderen Menschen. Suche nicht nach dem Loch. Wusstet ihr, dass viele Menschen Lochsucher sind? Sie sehen immer überall Negatives und nicht die positiven Dinge. Sie sehen was in dieser und in jener Person schlecht ist. Ich liebe Kabir, er ist wirklich toll. Wir beschweren uns über Negativität und oft möchten wir sie aber sehen, suchen wir danach. Wir gehen wohin und das erste was wir sehen ist das Loch, das Schlechte. Warum sehen wir nicht die Qualitäten, warum sehen wir die guten Dinge nicht? Wahrscheinlich ist in jeder Person Negatives! Doch wir müssen die guten und positiven Dinge sehen!
Und Kabir sagt: ‘Ich ging aus meinem Haus und Ich wollte Negatives sehen. Ich suchte danach: Wer ist negativ, wer ist ein schlechter Mensch? Aber es tut mir leid, ich konnte niemanden finden. Nicht eine einzige Person. Aber als ich mich selbst ansah, spürte ich, dass ich der schlechteste Mensch der Welt bin.’ Das ist so wundervoll! Was diese groβe Seele sagt: ‘ich wollte sehen, was hier und dort schlecht ist, doch ich konnte nichts finden.’ Wenn wir diese Art der Einstellung entwickeln können, wenn wir unsere Augen so rein machen können, wie kann uns dann Negativität etwas anhaben?
Natürlich ist es schwierig, das zu übersetzen und Kabir hat einen tollen Stil. Er war in keinster Weise negativ, sagt aber, dass er überall nach Negativem suchte und es nur in sich selbst fand. Und wenn er die Negativität nirgendwo anders finden kann, in keiner anderen Person, wie kann sie ihm dann schaden? Das ist eine witzige Art zu eines zu sagen: Wir sind es gewöhnt, das Loch zu suchen. Ich möchte euch bitten, die guten Dinge zu sehen, die schönen Dinge zu sehen. Wenn wir versuchen, etwas Schlechtes, Negatives und Fehler zu sehen, dann ist das unsere eigene Projektion. Wir schaffen das Schlechte auch. Dann wirst du in höherem Maβe von der Negativität beeinflusst sein. Du musst das anschauen, was schön ist und sehen, wie viel Liebe da ist. Ich wette mit dir, egal wie schlecht etwas ist, wenn su etwas Gutes darin sehen willst, findest du es auch. Die guten Dinge zu sehen. Zu sehen, dass alles, was geschieht, eine gute Seite hat. Nimm das Gute daran!
Ich werde in den nächsten Tagen noch von diesem Vortrag und über dieses Thema schreiben. Es ist auch wirklich ein schönes Thema. Ich habe heute Ann und Christy eine Partner-Heilsitzung gegeben. Sie haben die sanfte und entspannende Energie genossen und nehmen sie mit heim nach Irland. Heute Abend waren wir in Pavans kleinem vegetarischen Restaurant. Ich habe von dem netten ‚Zimt und Koriander’ erzählt, als wir das letzte Mal hier waren. Wir hatten wieder ein sehr gutes Abendessen.
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