Wir sind heute morgen früh von Haridwar losgefahren, wo bereits die Aarti Zeremonien begonnen hatten. Normalerweise mag ich wirklich die Geräusche dieser Zeremonie aber heute war das sehr künstlich. Es war nicht der süße Klang der Glocken und Gongs, die traditionell bei den Zeremonien benutzt werden, sondern die Musik wurde von einer Maschine abgespielt. Es war sehr laut und hatte nichts von dem süßen Klang der Hingabe der Originalinstrumente. Ich verstehe nicht, warum manche Menschen glauben, Gott würde sich darüber besonders freuen. Mache das selber, tue es mit Hingabe und drücke nicht einfach nur den Knopf und lass die Maschine spielen.
Also machten wir uns auf den Weg nach Sahastradhara. Ich war vor zwei Jahren dort und, wie jetzt überall in Indien, hat sich vieles verändert. Vor zwei Jahren gab es da noch wunderschöne Natur, aber als wir heute ankamen, sahen wir einen Freizeitpark neben der natürlichen Schönheit der Höhlen. So kommerziell! Die ganze schöne Natur von den Betonbauten und dem Freizeitpark zerstört! Es ist wirklich schrecklich, was der Mensch mit der Natur macht. Noch eine Sache, die ich in Europa liebe: dort gibt es Parks und alte Gebäude, die vom Gesetz beschützt und erhalten werden. Die Menschen haben auch mehr Bewusstsein über die Verschmutzung von Flüssen, Luft und Natur.
Wir sind von da wieder losgefahren und wegen dem schlechten Zustand der indischen Hauptverkehrsstraßen hatten wir bald einen Platten. Nun gut, das passiert und ist hier recht normal. Die Straßen haben viele Schlaglöcher, es gibt jede Art von Fahrzeug und manchmal gibt es nicht mal eine richtige Straße. Gut, also montierten wir den Ersatzreifen auf das Auto und ließen unseren Reifen in der nächsten Werkstatt flicken. Nach etwa 150 Kilometern mussten wir wieder anhalten. Wir hatten noch einen Platten. Es war sehr gut, dass wir den alten Schlauch rechtzeitig repariert hatten. Okay, wir tauschten die Reifen noch einmal und ließen auch diesen reparieren. Danach saßen wir im organisierten Chaos des indischen Verkehrs fest. Am Ende brauchten wir 17 Stunden für ungefähr 420 Kilometer. Man kann nichts machen, wenn man im Stau steckt oder wenn die Eisenbahnschranke für zwanzig Minuten geschlossen ist. Im Verkehr zu sein ist eine der besten Übungen, die Dinge anzunehmen, wie sie sind. Werde zum Beobachter, dem Zuschauer, anstatt der Handelnde zu sein und vielleicht sogar wütend zu werden. Auf diese Weise wirst du deine Reise viel mehr genießen!
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How interesting and how true! What people will do to have sympathy to feel loved is beyond measure I feel at times. “fishing for compliments” we call it. Maybe saying they will commit suicide is a little bit intense but at the same time, he would not have told you had he wanted you to say “sure, go ahead, commit suicide…see if I care” no. He would not have told you had he thought you would answer in this way…perhaps he is waiting to be convinced of a reason to live.