Von den Tagebucheinträgen der letzten Tage wisst ihr schon, dass der Wasserpegel der Yamuna in Vrindavan ansteigt und Teile der Stadt überflutet. Heute habe ich gehört, dass es immer noch regnet und das Wasser steigt stetig an. Im Ashram haben sie heute viel Essen gekocht, Pakete und Boxen gemacht und sind zu den Gebieten gefahren, die von der Überschwemmung betroffen sind, um sie dort an die Menschen zu verteilen, die ihr Eigentum ans Wasser verloren haben. Die Menschen haben danach gegriffen, man kann das auf den Bildern sehen. Man kann, wenn man die Bilder ansieht, sogar fühlen, wie sie es brauchen. Es ist so gut und gibt ein schönes Gefühl, dass wir ihnen helfen können.
Heute ist Krishna’s Geburtstag, der Janmashtami heißt. Er wird auf der ganzen Welt von denen gefeiert, die Krishna lieben. Viele Pilger kommen nach vrindavan, um diesen Tag an seinem Geburtsort zu feiern. In jedem Tempel, nein, nicht nur in den Tempeln, in jedem Haus gibt es Zeremonien und Feiern.Sie fühlren sich als wäre Krishna in ihrem Haus geboren und feiern das. Ich habe auch mit meinem Vater gesprochen und wir haben uns gegenseitig ein fröhliches Janmashtami gewünscht. Er war auch in Feier-Stimmung und sagte: “Mach dir keine Sorgen um die Situation. Es regnet immer noch, aber alles ist okay. In der Schrift steht auch: Die Yamuna ist angestiegen, als Krishna geboren wurde. Und als die Yamuna seine Füße berührte, sank das Wasser wieder. Du wirst sehen morgen, also heute Nacht um 12 Uhr wird es anfangen, zu sinken.“
Ich freue mich darüber, wie die indischen Menschen mit dieser Situation umgehen. Sogar in einer solchen Katastrophe akzeptieren sie die Situation und geraten nicht in panik. Hier sehe ich oft, sogar in weniger kritischen Situationen, dass Menschen gestresst reagieren und in Panik geraten. Aber heute ist Vrindavan in der Stimmung zu feiern, trotz des Wassers in den Straßen. Wir haben hier in Wiesbaden auch Krishnas Geburtstag gefeiert zusammen mit Thomas, Iris und einer indischen Freundin.
Ich bin den Menschen sehr dankbar, die in dieser Zeit helfen. Wir haben ihre Namen auch auf der Internetseite veröffentlicht. Ich möchte euch nochmal bitten, genau wie diese Menschen, eure Hilfe beizutragen. Jeder Cent oder Penny ist eine große Hilfe für die, die sie brauchen.
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