Heute morgen haben wir eine Spende von meinem Bruder Roger und von Mady bekommen. Sie haben den gestrigen Tagebucheintrag gelesen und waren sehr bestürzt über die Situation in Vrindavan. Roger hat geschrieben: „Wir können einfach nicht tatenlos zusehen, wie dort unten Menschen, die eh schon in grösster Armut leben, noch mehr Not leiden müssen.“ Ich habe auch mit Purnendu gesprochen und er hat noch mehr Bilder geschickt. Man sieht auf den Bildern, wie die Menschen vor Problemen stehen, mit Wasser in ihren Häusern. Also wollen wir noch mehr Menschen die Möglichkeit geben, zu helfen und so haben wir eine neue Seite mit einem Paypal Button gemacht, über den man spenden kann. Wir haben auch einen Newsletter geschickt:
Der Monsunregen fällt immer noch in Indien, der Wasserpegel der Flüsse steigt beständig an. Am 17. August ist der Wasserstand der Yamuna, des zweitgrößten Flusses Indiens, in Delhi über die Gefahrenmarke gestiegen. Das ist das vierte Mal, seit die Gefahrenmarke auf 204.70 Meter gesetzt wurde. In der Haupstadt hält sich der Schaden in Grenzen, da die Regierung Vorsichtsmaßnahmen getroffen hat: über 1500 Kubikmeter Wasser werden jeden Tag von den Stauanlagen um Dehli herum abgelassen und fließen den Yamuna hinunter weg von der Hauptstadt – und hinein in die Dörfer und Städte, die weiter flußabwärts liegen.
In Delhi ist die Situation unter Kontrolle, aber in Vrindavan ist das Wasser in der Stadt und in den Häusern. Menschen verlassen ihre Häuser und ihr Hab und Gut, um ihr Leben zu retten. Sie sehen, wie ihr Vieh ertrinkt und ihr Eigentum von den Fluten davongeschwemmt wird. Da es nicht aufhört zu regnen und die Stauanlagen die Schleusen geöffnet haben, steigt der Wasserspiegel immer noch an.
Ihr habt die Möglichkeit zu helfen! Shree Bindu Sewa Sansthan hilft und unterstützt die Opfer, deren Häuser mit Wasser gefüllt sind und die ums Überleben kämpfen. Wir verteilen Kleidung und Essen. Ihr könnt dazu beitragen! Mit eurer Spende könnt ihr uns und den Menschen aus Vrindavan helfen. Jeder Euro und jeder Cent bedeutet wertvolle Hilfe.
Wenn der Wasserstand wieder auf die normale Höhe gesunken ist, kehrt natürlich das Leben derer, die ihr Haus verloren haben, noch lange nicht zur Normalität zurück. Wir werden ihnen helfen, ihre Häuser, ihm Heim wieder aufzubauen. Der Schlamm und Dreck, der vom Wasser in die Stadt geschwemmt wurde, muss fortgeschafft werden, um zu verhindern, dass sich Bakterien, Insekten und damit Krankheiten in der Stadt ausbreiten. Diese Stadt, die freiwilligen Helfer und vor allem die Opfer brauchen Hilfe!
Deine Spende ist sehr willkommen! Klick hier, um zu helfen.
Durch den Newsletter haben auch andere schon geholfen mit einer Spende und wir haben sie auf der Internetseite auch aufgeführt, um uns bei ihnen zu bedanken. Ich will mich wirklich herzlich bei allen bedanken, die dazu beitragen!
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