Eine Möglichkeit, noch mehr von der Welt zu sehen – Einladungen nach Neuseeland und Fiji – 25 Mär 12

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Meine Freunde haben Vrindavan bald nach dem Hyderabad Programm 2003 wieder verlassen und sind in ihre Länder zurückgeflogen. Bald danach fing die festliche Zeit an. In der Stadt fingen die Feierlichkeiten an und wir bereiteten uns auch auf Diwali vor.

Nach Diwali kam ein Paar in den Ashram. Sie waren von indischer Abstammung, aber ihre Vorfahren waren nach Fiji ausgewandert. Sie selbst waren in Fiji geboren, waren dann aber nach Neuseeland umgesiedelt. Sie waren nun auf einer Pilgerfahrt durch Nordindien und waren natürlich auch nach Vrindavan gekommen. Sie hatten irgendwo von unserem Ashram gehört und so kamen sie zu uns und übernachteten bei uns.

Als wir über ihren momentanen Wohnort, Neuseeland, sprachen, erzählte ich ihnen, dass ich im Sommer mit einer Frau aus Neuseeland gechattet hatte. Sie hatte mich eingeladen und wir hatten ausgemacht, dass ich im Dezember kommen würde. Als sie das hörten, freuten sich die beiden und luden mich gleich ein, auch zu ihnen zu kommen. Sie erzählten mir, dass es in Auckland, wo sie wohnten, viele Inder gab und dass die indische Gemeinschaft glücklich wäre, mich dort willkommen zu heißen. Ich freute mich, dass ich einen weiteren Anlaufspunkt in Neuseeland haben würde.

In unserem Gespräch sagte der Mann, dass er immer noch viele Bekannte in Fiji hatte und dass sie mich dort auch gerne haben würden. Ich erfuhr, dass es auf Fiji viele Hindi-sprachige Menschen gab und dass etwa 50% der Leute dort Inder waren und viele von ihnen würden bestimmt gerne zu meinem Programm kommen. Er sprach mit seiner Tochter und ihrer Familie auf Fiji und sie wiederholten die Einladung – also stimmte ich zu, ich würde in Neuseeland bei ihnen vorbeikommen und von da aus auch nach Fiji gehen.

Vielleicht fragst du dich selbst nun, welche Art von Programm ich dort geben würde, da ich ja gerade erst beschlossen hatte, keine neuntägigen Programme mehr zu geben. Das Konzept dieser neun Tage war, dass ich am ersten Tag mit den ersten Versen einer Schrift begann und dann am neunten Tag mit den letzten Worten endete. Ich würde alle Rituale und Zeremonien in meinen Vortrag mit einbauen und müsste über die ganze Schrift sprechen, auch über die Teile, von denen ich nicht überzeugt war.

Von jetzt an wollte ich nur Vorträge geben, die mich nicht auf einen solchen Plan festlegten. Es würde also ein bestimmtes Thema geben, über das ich sprechen sollte. Die Zuhörer könnten Fragen zu Schriften stellen und ich würde sie beantworten. Ich würde die Themen auswählen, die mir gut gefielen und über die ich gerne sprach. Ich hatte diese Art von Vorträgen schon zuvor gegeben und hatte daran sehr viel mehr Spaß. Ich suchte mir Teile unterschiedlicher Schriften heraus und war somit freier in meinem Programm, als wenn ich nur bei einer Schrift bleiben müsste.

Ich sagte ihnen also, dass ich es sie wissen lassen würde, sobald ich in Neuseeland sein würde und dass ich vorbeikommen würde, wenn ich Zeit hätte. Wir legten kein Datum fest, sondern ließen das offen. Genauso dachte ich, würde ich auch nach Fiji zur Familie ihrer Tochter und ihres Schwiegersohns gehen. Ich freute mich, dass ich an neue Orte gehen würde und ich wollte mir auch für weitere Möglichkeiten offen sein, also legten wir keine bestimmten Termine fest. Es könnte schließlich immer jemanden geben, der mich auch gerne einladen würde. Und so buchte ich meinen Flug nach Neuseeland für Dezember 2003, mit viel extra Zeit für extra Reisen.

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