Die Anfänge der deutschen Internetseite und weitere Reisen in Deutschland – 1 Jul 12

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Im April 2004 kam ich in Deutschland an mit meinem Bein in einer Stützschiene, meinem Koffer mit der Hand hinter mir herrollend und Pläne im Kopf für die Orte, die ich in den nächsten Monaten besuchen würde. Mit meinen beschädigten Bändern würde es mit natürlich unmöglich sein, Yoga Workshops und Unterricht zu geben und das hatte ich meinen Organisatoren in den verschiedenen Städten auch gesagt. Alle körperlichen Workshops, die sie angesetzt hatten, mussten in Vorträge umgewandelt oder abgesagt werden. Ich würde Vorträge und Einzelsitzungen geben, aber auch dieser Reise kein Yoga machen.

Meine erste Station war Düsseldorf. Wieder einmal war ich bei jemandem, den ich nie zuvor getroffen hatte. Während ich in India gewesen war, hatte die deutsche Frau, die angeboten hatte, mein Programm in Köln zu organisieren, auch anderen Leuten vorgeschlagen, das Gleiche in ihren Städten zu tun. So kam ich zu diesem Mann, einem ihrer Schüler. Er hieß mich herzlich willkommen und ich freute mich, wieder mit der Arbeit zu beginnen.

Da ich immer mehr deutsche Kontakte hatte und ich mich auch in der Welt des Internet etwas besser auskannte, beschloss ich, dass es gut wäre, auch eine Internetseite auf deutsch zu haben. Meine Brüder hatten eine Englische Internetseite bereits begonnen, als ich noch in der Höhle war. Sie war von jemandem in Vrindavan in Stand gehalten worden und langsam lernten wir auch, sie selbst etwas zu aktualisieren. Ich hatte auch bereits einige Texte auf Deutsch, weil wir zuvor bereits einen Flyer gemacht hatten und einige Menschen ihre Erfahrungen aus den individuellen Einzelsitzungen aufgeschrieben hatten. Als ich also in Düsseldorf war, half mir mein Gastgeber, eine deutsche Domain zu buchen und so begann in den folgenden Monaten unsere deutsche Internetpräsenz.

Das Internet nahm in meinem Leben damals jedoch immer noch einen sehr kleinen Teil ein. Ich sah täglich nach meinen Emails, verbrachte aber nicht mehr Zeit online als notwendig. Ich hatte auch immer Menschen um mich, mit denen ich reden konnte, die an einer Unterhaltung interessiert waren und mit denen ich mich gerne über meine und ihre Kultur austauschte.

Ich bin mir nicht ganz sicher, was mein nächster Halt nach Düsseldorf war. Ich reiste durch Deutschland und ich weiß, dass ich auch nach Köln ging, um die Frau zu treffen, die über Email in Kontakt gewesen war. Sie hatte eine Wohnung organisiert, in der ich für kurze Zeit wohnen konnte und wo ich auch Einzelsitzungen gab, als ich in Köln war.

Ich kam auch nach Mainz, wo ich bei der indischen Familie wohnte, die dort ein Restaurant hatte. Das war eine Stadt, in der ich nun schon mehrmals gewesen war und es fühlte sich sehr gut an, wieder dort zu sein. Ich traf viele Menschen, die ich bereits kannte und die mir erzählten, wie es ihnen so ergangen war. Ich hörte viele Geschichten von Menschen, denen es nach ihrem Treffen mit mir wirklich viel besser ging und ich freute mich, dass ich ihnen hatte helfen können. Einer dieser Menschen war die Frau, die mir von ihrem Kinderwunsch erzählt hatte. Sie hatte mich sogar angerufen, als ich in Australien gewesen war, um mir eine freudige Nachricht zu übermitteln: sie erwartete ein Kind! Als ich in Mainz war, traf ich auch sie und da war sie bereits hochschwanger. Es war einfach wundervoll zu sehen, wie glücklich sie und ihr Ehemann waren.

Auf dieser Reise kam ich auch bis nach Berlin. Ein Mann, in dessen Yogazentrum in Frankfurt ich zuvor bereits Vorträge gehalten hatte und der nach Indien gekommen war, um uns im Ashram zu besuchen, war nach Berlin gezogen und hatte mich dorthin eingeladen. Zum ersten Mal in der deutschen Hauptstadt hatte ich auch an dieser Stadt meine Freude, obwohl ich den Eindruck hatte, dass sie nicht so sauber war, wie andere Städte, die ich in Deutschland gesehen hatte. Vielleicht war es nur der Stadtteil, in dem ich wohnte, doch das war mein Eindruck.

Doch die Menschen, die ich auf jeder dieser Stationen traf, waren einfach liebenswer. Ich traf viele neue Menschen, knüpfte neue Freundschaften und hatte tolle Erfahrungen mit vielen neuen Bekanntschaften.

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