Ich habe euch bereits erzählt, dass ich 2005 das Gefühl hatte, dass ich mit meiner Familie über die Veränderungen sprechen wollte, die in meinem Leben bis zu dem Punkt stattgefunden hatten. Was würde mein Vater sagen, der sein ganzes Leben lang ein religiöser Guru gewesen war, wenn ich ihm erzählen würde, dass ich kein Guru mehr war? Und dass ich sogar begonnen hatte, mich von der Religion abzuwenden?
Ich wählte eine Zeit, zu der die ganze Familie da war, was nicht schwierig war, da wir immer zusammen zu Abend aßen. Und so begann ich meine Geschichte und drehte mein Innerstes wieder einmal nach außen vor den Menschen, die mir in meinem Leben am Nächsten standen und denen ich all mein Vertrauen und meine Liebe entgegenbrachte.
Ich erzählte ihnen von den Gefühlen, die ich hatte, seit ich aus der Höhle gekommen war. Nach diesem langen Retreat ganz allein war ich natürlich eine andere Person. Ich fand es nun sehr schwierig, mit Menschen auf gleiche Weise umzugehen wie zuvor! Meine Familie hörte mir geduldig zu, während ich nach den Worten suchte, um diesen Unterschied meiner Gefühle zu beschreiben. Die Rolle des Guru schien mir einfach nicht mehr richtig zu sein. Noch schienen das viele der Dinge, die ich zuvor aus religiöser Überzeugung getan hatte. Ich glaubte immer noch an Gott, eine höhere Kraft, aber meine Definition dieser Kraft hatte sich auch verändert. Ich hatte meine religiöse Praxis aufgegeben und erklärt, dass ich nicht mehr von der Ideologie überzeugt war, der ich zuvor gefolgt war.
Das war es, wo mein Herz mich vom Leben eines Guru und der Religion wegzog. Ich wollte ein ehrliches Leben leben und meine Gefühle und mein Verhalten im Einklang wissen. Ich wollte nichts tun, an das ich nicht mehr glaubte, selbst wenn es etwas war, an das ich zuvor sehr fest geglaubt hatte! Ich wollte auch niemandem sagen, er solle etwas tun, das ich selbst nicht mehr tat! Also hatte ich mich verändert.
Ich hatte sowieso bereits all jene Anhänger aus der Vergangenheit verlassen und stand kaum noch mit jemandem in Kontakt, das wussten meine Geschwister und Eltern alle. Mit den Menschen, die ich jetzt traf, begann ich eine ganz andere Beziehung. Ich redete anders mit ihnen, erforschte immer noch ihre psychologische Situation, half ihnen aber auf praktische Weise, wie ein Freund oder vielleicht Therapeut nicht mehr als Guru. Am Ende sah ich auf, um zu sehen, wie meine Familie und insbesondere reagieren würde.
Natürlich war es kein großer Schock und keine riesige Überraschung für sie. Sie hatten die Veränderungen in mir und meinem Verhalten gesehen und gespürt. Trotzdem war es für sie neu, die Einzelheiten zu hören, die mich zu diesen Veränderungen bewegt hatten. Was ließ mich die Schritte gehen, die ich gegangen war, in eine Richtung, die meine Eltern in ihrem Leben nie als Möglichkeit betrachtet hatten? Nun hatten sie das alles gehört und sie reagierten sehr ruhig darauf.
Alle hatten mit Interesse zugehört und als ich fertig war, sagte mein Vater nicht viel. Was er jedoch sagte, war sehr wichtig für mich: ‚Für uns ist das einzig Wichtige, was deine Gefühle sagen. Wenn du glücklich bist, sind wir alle glücklich. Tue, was auch immer deine Erfahrungen, Gefühle und Gedanken dir zu tun sagen!‘
Jeder muss seinen eigenen Weg wählen.
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