Ich habe euch gestern von einem Kommentator erzählt, der davon überzeugt war, dass Gott nur Gutes tut, egal, was es ist. Wenn es dir schlecht erscheint, musst du nur erkennen, dass es das Karma dieser Person ist! Es war Gottes Wunsch, dass ihm dieses Elend widerfährt! Selbst wenn derjenige Opfer zum Beispiel eines Erdbebens wie in Nepal ist. Mit diesen Gedanken kommt man unausweichlich zu einem weiteren Gedanken: woher weiß man, wenn man irgendetwas macht, dass man nicht gegen Gottes Wunsch handelt?
Wenn du denkst, dass jemandem aufgrund seines Karma etwas Schlimmes passiert ist, sollte es so geschehen. Nein, es ist sogar Gottes Wunsch, denn er tut ja allen nur Gutes. Jede Hilfe, die du solchen Menschen zukommen lässt, geht also gegen Gottes Wunsch!
Warum also würde man wirklich jemandem helfen, der in Not ist? Warum würde man jemandem eine helfende Hand hinstrecken, der von seinem Karma gerade niedergestreckt wurde? Wenn du das nicht tust, passieren ihm wahrscheinlich noch schlimmere Dinge. Nun wäre das doch eigentlich die verdiente Strafe für sein Karma, oder nicht? Und du würdest das verhindern, wenn du der Person helfen würdest!
Woher weißt du, was Gottes Wunsch ist? Jeder sammelt gutes und schlechtes Karma, also selbst, wenn du jemandem hilfst, solltest du theoretisch gutes Karma bekommen. Wenn du jedoch dem Masterplan Gottes in die Quere kommst, indem du die andere Person nicht all ihr schlechtes Karma ausleben lässt, hast du vielleicht nicht das Glück, positive Karmapunkte zu sammeln! Du kommst Gott in die Quere! Sicherlich gibt es dafür doch Minuspunkte!
Ja, für mich ist das lächerlich. Religiöse Menschen drehen ihre eigenen Regeln und Philosophien in jede Richtung, die ihnen gerade passt. Ich habe einmal geschrieben, dass falsche Gurus wie der großartige Zauberkünstler Satya Sai Baba, der für reiche Anhänger Gold und für die Armen Asche materialisierte, die Armen lieber von dem materialisierten Gold füttern sollten. Mir wurde gesagt, die Armen hätten dieses Karma, darum seien sie ja arm. Darum kann der Guru ihnen auch nicht helfen.
Wenn du also deine Theorie je nach Laune auslegen darfst, ist es für mich nicht mehr logisch. Logischerweise ist dein Gott grausam. Sehr sogar. Karma macht das nicht besser. Und statt mich vor meinem eigenen Karma zu warnen – ja, danke für die Fürsorge – solltet ihr euch lieber sorgen, ob ihr nicht gegen Gottes Wunsch handelt, wenn ihr anderen helft. Macht euch Gedanken darum, ob ihr schlechtes Karma ansammelt, wenn ihr für andere betet – denn es ist gegen Gottes Wunsch!
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