Ich habe mich vor einigen Wochen sehr gefreut, als ich eine Nachricht in der Zeitung las, dass zwei der reichsten Männer der Welt, Warren Buffett und Bill Gates Pläne haben, dieses Jahr nach Indien zu reisen. Eigentlich war es nicht so sehr die Tatsache, dass sie kommen würden, die mich froh stimmte, sondern eher der Grund, warum sie kommen. Sie wollen Indiens Millionäre und Milliardäre dazu ermutigen, mehr von ihrem Vermögen zu spenden!
Warren Buffet, Bill Gates und seine Frau Melinda haben diese Kampagne ‚Giving Pledge‘ begonnen und sie fordern reiche Leute auf, 50% oder mehr ihres Geldes für wohltätige Zwecke zu spenden. Sie haben selbst versprochen, großzügig zu spenden und sie haben bereits viele reiche Menschen davon überzeugt, dass das die richtige Handlungsweise ist. Es geht ihnen nicht darum, Geld für eine bestimmte Organisation oder einen bestimmten Zweck zu sammeln, sie sprechen von Menschenliebe, von Wohltätigkeit, vom Geben und Teilen mit denen, die es brauchen. Ich liebe diese Vorstellung für eine Kampagne und wünsche ihnen viel Erfolg!
Besonders hier in Indien gibt es viele Menschen, die viel spenden könnten und mit eigenen Augen sehen würden, wie ihre Spende in ihrem Land verwendet würde, wenn sie das Mitgefühl für ihre Mitmenschen hätten. Diese Kampagne fordert alle Menschen mit Reichtümern auf, damit Gutes zu tun und da richten sie sich im Besonderen an Geschäftsleute. Meiner Meinung nach sind einige der größten Geschäftsleute Indiens die, deren Geschäftsbereich Spiritualität und Religionen sind.
Die meisten Gurus und religiösen Führer wären nicht begeistert, wenn man sie Geschäftsleute nennen würde, doch sie sind einige der erfolgreichsten Indiens. Es ist das ‚Geschäft der Götter‘, wie es in diesem Artikel schön beschrieben wird. Ich will jetzt keine Aufzählung reicher religiöser Leute beginnen, weil die Liste sehr lang werden würde. In dem Artikel werden nur ein paar von ihnen genannt und die Zahlen sind bereits vier Jahre alt, heute wären sie um einiges höher.
Es gibt einfach so viele Leute, die Spenden sammeln, indem sie behaupten, sie würden Tempel bauen oder wären eine Art Gott. Sie leben sogar wie Götter und lassen in Indien und um die Welt viele Ashrams und riesige Tempel bauen.
Vergessen sie, dass es nicht nur Menschen gibt, die ihre Vorträge anhören wollen oder spirituelle Rituale durchführen möchten, sondern auch Menschen, die Essen brauchen und ums Überleben kämpfen? Sie brauchen keine Tempel, sie brauchen ein Dach über ihrem Kopf! Sie brauchen deinen Segen nicht, sie brauchen dein Geld!
Manch einer mag mir jetzt sagen, dass viele dieser Gurus auch Krankenhäuser und Schulen bauen oder auf andere Weise wohltätig sind. Das ist jedoch ein solch kleiner Teil ihres Reichtums, so ein kleiner Teil von dem, was sie geben könnten, dass sie sich schämen sollten, ihre wohltätige Einstellung auf diese Weise zur Schau zu stellen.
Eigentlich sollten sie in der Lage sein, 100% ihres Hab und Gut hinter sich zu lassen, weil sie sich selbst als Sanyasi darstellen, ihr Leben einzig Gott gewidmet und von materiellen Gütern abschwören. Stattdessen nehmen sie, was sie kriegen können und verteilen es großzügig unter ihren Familienmitgliedern. Sie predigen Loslösung, scheinen aber weitaus mehr an ihren Rupien zu hängen als Bill Gates an seinen Dollar!
All diese Leute sind Geschäftsleute, die Gurus und auch die Gründer dieser Kampagne. Doch jetzt scheinen die Rollen vertauscht zu sein – die spirituellen Leute kommen immer mehr ins Geschäft, während die Geschäftleute immer spiritueller werden und an andere geben, um ihnen zu helfen. Was glaubst du, wer Gott näher ist, diejenigen, die Gott verkaufen und das zu ihrem Geschäft machen oder die, die wirklich Geschäfte tätigen und dann spenden, so dass andere ein besseres Leben haben?
Ich will nicht zu viel über Geld im spirituellen Geschäft sagen, aber wenn all diese reichen Super-Gurus in all ihrem Überfluss auch 50% oder mehr von dem, was sie haben, spenden würden, könnten sie in dieser Gesellschaft einen bedeutenden Unterschied bewirken und die Welt für viele zu einem besseren Ort machen.
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ich finde es super, was diese reichen maenner getan haben und ich finde, es sollte ein weltweiter aufruf an alle “superreichen” sein. ich glaube, dass bill gates und warren buffett naeher an gott sind, als irgendwelche gurus, die aus der religion ein geschaeft entwickeln.