Heute hat eine alte Freundin angerufen. Wir haben ein bisschen geredet und sie hat mir erzählt, dass sie große Unsicherheit und Angst in vielen Aspekten ihres Lebens spürt, ist es nun finanziell, in der Arbeit, ihrer Beziehung, der Liebe oder ihrer Familie. Hauptsächlich ist es aber finanzielle Unsicherheit. In ihr sehe ich einen Spiegel der Gesellschaft. Viele Menschen sind sich unsicher wegen vielen Dingen. Es ist ein normales, übliches Problem.
Ich sagte ihr: “Seit Jahren höre ich das von dir, über Geld und die Angst um deine finanzielle Situation. Aber sieh, du bist immer noch am Leben! Du leidest keinen Hunger, du liegst nicht im Sterben, du genießt dein Leben, fliegst in den Urlaub oder fliegst, um mich zu sehen. Irgendwie bekommst du, was du brauchst, es funktioniert. Warum lebst du also in dieser Angst und unter diesem Druck, wenn du selber der Beweis für dich bist, dass du sogar trotz deinen Beschwerden seit Jahren bekommst, was du brauchst. Du hast alles.“
Es ist wie zu einer Gewohnheit geworden, zu unserer Natur, nicht zufrieden zu sein. Warum können wir nicht vertrauen? Ich habe ihr von einer Redewendung in indien erzählt und versucht, sie ins Englische zu übersetzen. Sie kommt ursprünglich aus den Schriften, hat aber als Redewendung den Weg in die Alltagssprache gefunden: Wenn du an Gott glaubst, passt Er auf uns alle auf. Als wir Babies waren und noch keine Zähne hatten, gab Er uns Milch in den Brüsten unserer Mütter. Und als Er uns Zähne gab, warum sollte Er nicht auch mit Essen versorgen? Sogar, als wir noch keine Zähne hatten, um unser Essen zu kauen und als wir noch keine Anstrengung bringen konnten, um an Essen zu kommen, nicht arbeiten und Essen verdienen konnten, kümmerte Er sich um uns.
Das ist das Vertrauen: wir waren völlig hilflos und die Milch war schon für uns bereit. Dann wuchsen wir auf, bekamen Zähne und Er gibt uns zu essen. Wir sollten dieses Vertrauen in unsere Leben bringen, um den Druck wegzunehmen, der, wie ich mir vorstellen kann, schrecklich ist, wenn man am Morgen mit ihm aufwacht. Wir sollten Gott dankbar sein, dass Er uns mit allem versorgt. Ich glaube an das und so lebe ich auch. Mit Vertrauen und Dankbarkeit. Meine Freundin hat genug zu essen, Er passt jeden Tag auf sie auf. Das ist die Situation für viele Menschen. Wenn sie dieses Vertrauen in ihre Leben bringen können, können sie glücklich sein. Nach diesem Gespräch war meine Freundin auch glücklich, dankte mir und sagte: „Ja, ich wollte mich nur nochmal versichern. Ich muss Vertrauen in mein Leben bringen.“
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