Geschäft mit Spirtualität und Energie – 30 Jun 08

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Gestern habe ich über das Geschäft gesprochen, das mit Spiritualität betrieben wird. Der Wunsch und das Verlangen der Menschen nach Spiritualität, Anleitung und Liebe wird missbraucht. Eine Frau aus Australien hat mich mal eingeladen und sagte, dass sie mein Programm, meine Heilsitzungen, organisieren würde und zusätzlich wollte sie für das Kinderpatenschaftsprojekt werben.

Vielleicht habt ihr darüber schon einmal etwas gelesen. Man kann für nur 140 Eur im Jahr die Patenschaft für ein Jahr übernehmen. Dieses Kind bekommt Bücher, Stifte, Schuluniform und was auch immer es braucht. Die Frau bot mir an, sie würde dafür Werbung machen, aber sie stellte eine Bedingung: sie wollte 50 Prozent des Geldes einer jeden Patenschaft bekommen. Sie schlug sogar vor, dass ich ihr einfach die Hälfte, 70 Euro, geben sollte oder die doppelte Menge veranschlagen sollte, so dass wir beide 140 Euro bekommen würden. Sie wollte auch 50 Prozent der Spenden für Heilzitsungen haben. Ich lehnte ab und plötzlich wurde sie sehr wütend. Sie begann damit, Gerüchte über mich zu verbreiten. Sie wollte meinen Ruf verderben.

Ich kann das Geld der Heilsitzungen nicht an andere geben als an die, die es wirklich brauchen: die Kinder in Indien brauchen Essen, Kleidung und Bildung. Ich gebe nicht die Hälfte vom Geld ihrer nPatenschaft zu irgendjemand anderem, noch erhöhe ich den Preis, nur um eine andere Person damit reich zu machen. Ich würde mich fühlen, als würde ich diejenigen betrügen, die gerne geben und diejenigen, die es bekommen sollten. Von den Spenden der Heilsitzunfen gebe ich auch keinen Penny weg. Einige Menschen wollten dieses Geld auch schon ‚teilen‘, doch das Geld ist für die Kids. Organisatoren bekommen einen Prozentsatz von Workshops und Seminaren, so dass sie ihre Unkosten decken können. Doch niemand sollte das Geld der Heilsitzungen missbrauchen. Es wird nicht verdaulich sein, weil die Energie dann nicht gut ist.

Sehr gut war die Energie unseres Essens heute. Yashendu und die Teilnehmer des Kochworkshops haben mit viel Liebe und Anstrengung einige sehr leckere Gerichte in Anitas Küche gekocht. Anita war im März mit zwei ihrer Freundinnen in Indien im Ashram und mochte das Essen im Ashram so sehr, dass sie uns gleich zu einem Kochworkshop in ihre Küche eingeladen hat. Sie haben viel gekocht und wir werden auch noch genügend für morgen haben.
 

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