Als ich gestern über Angst geschrieben habe, habe ich kurz erwähnt, dass Eltern ihren Kindern bestimmte Ängste vermitteln müssen, um sie vor Schaden zu bewahren. Sie sind deswegen keine schlechten Menschen, obwohl es in der heutigen Gesellschaft manchmal so dargestellt wird. Das ist ein schwieriges Thema und ich möchte gerne meine Meinung darstellen und würde mich freuen, eure in den Kommentaren zu lesen.
Es gibt einige Punkte, denen hoffentlich jeder zustimmen wird. Eltern müssen ihren Kindern beibringen, nichts zu tun, was sie in Gefahr bringt oder ihnen schadet. Sie müssen diesen kleinen Verstand dazu bringen, zum Beispiel zu verstehen, dass es gefährlich ist, seinen Finger in die Steckdose zu stecken. Sie müssen lernen, nicht ohne zu gicken über dei Straße zu rennen. Sie sollten ihre Finger auch nicht in einen Fan zu stecken und sie sollten nicht in tiefes Wasser gehen oder sich Plasticktüten über den Kopf ziehen.
Die Frage ist, wie man ihnen das beibringt. Die erste Methode, die man üblicherweise vorschlägt, ist, ihnen ernsthaft und sehr liebevoll zu erklären, was die Folgen wären, wenn sie das täten. Ich stimme dieser Vorgehensweise vollkommen zu. Setz dich mit deinen Kindern hin und erkläre ihnen, dass es wehtut, wenn sie diese Dinge tun. Es tut nicht nur weh, man kann davon sogar sterben. Doch versteht dein Kind das?
Natürlich hängt das vom Alter der Kinder ab, ob sie verstehen, dass es ihnen wehtut, wenn sie solche Dinge tun. Das Konzept der Elektrizität oder auch den Tod werden sie mit größter Wahrscheinlichkeit jedoch noch nicht verstehen. Und da sie das nicht verstehen können, muss man ihnen zeigen, dass es etwas ist, vor dem man Angst haben muss, richtig? Du würdest also etwas hernehmen, was sie verstehen, ihnen zum Beispiel sagen ‚Das macht dann ganz dolle Aua, okay?‘
Natürlich vermittelst du deinem Kind damit Angst. Denkst du dass das falsch ist? Ich nicht. Du wirst das Gleiche auch etwas später machen, wenn deine Kinder älter werden und andere Dinge machen, die vielleicht keine Lebensgefahr darstellen – zumindest nicht sofort – aber definitiv Dinge sind, von denen du meinst, dass sie sie nicht machen sollten, zum Beispiel fluchen, andere schlagen, willentlich Sachen kaputt machen und später rauchen, trinken und mehr. Wie hälst du sie davon ab, das zu tun?
In der frühen Erziehung fängst du schon an, die Grundlagen zu legen, indem du schimpfst. Du zeigst ihnen, dass du mit dem, was sie tun, nicht einverstanden bist. Du zeigst ihnen manchmal, wenn sie zum Beispiel nicht auf das Wort ‚Nein‘ hören, dass du wütend bist. Du wirst vielleicht etwas lauter, um zu zeigen, dass es dir wirklich ernst ist damit. Du musst hin und wieder sogar Strafen verteilen, sei das ein ‚Time-Out‘, bei dem es den Kindern nicht erlaubt ist zu spielen oder eine bestimmte Zeit lange verboten ist, das zu tun, was sie am Liebsten machen. Solche Strafen gibt man ihnen, um ihnen verständlich zu machen, dass sie etwas Falsches getan haben. Und sie bekommen Angst davor, das Gleiche nochmal zu machen und die gleichen Folgen hervorzurufen.
Ihr wisst alle, dass ich gegen jegliche Art von körperlicher Strafe bin, also will ich hier nochmal sagen, dass man seine Kinder niemals schlagen sollte. Man sollte es auch mit der Bestrafung nicht übertreiben und seine Kinder wie verrückt anschreien. Du liebst deine Kinder, du hast die Situation unter Kontrolle, du musst ihnen nur beibringen, was richtig ist und was falsch. Sie sollten vor dir keine Angst haben, sie sollten vor den Folgen falscher Handlungen Angst haben, was ein Grund für sie ist, diese Dinge eben nicht zu tun.
Hier sieht man im Fernsehen kurze Filme der Regierung, die Bilder von Menschen zeigt, die Krebs im Mund haben. Das soll Menschen davon abhalten, Tabak zu kauen. Diese Bilder machen Angst vor den Folgen. Ich glaube, es ist richtig, ihnen das zu zeigen. Es ist eine notwendige Angst!
Ich glaube, dass die heutige westliche Gesellschaft mit solchen Aussagen sehr vorsichtig geworden ist und oft habe ich das Gefühl, dass Eltern die Kontrolle verlieren, weil sie es nicht geschafft haben, den Kindern die Angst vor dem, was falsch ist, zu vermitteln. Sie wollten nicht das tun, was ihre Eltern mit ihnen getan haben – sie schlagen, einsperren, eine tiefe Unsicherheit, Angst und Wut in ihnen zu schaffen. Es muss einen Weg geben zwischen dem und seine Kinder wild werden zu lassen – und der Weg ist, ihnen mit Liebe zu verstehen zu geben, dass es einige Dinge gibt, vor denen man Angst haben sollte. Ich bin mir sicher, dass sehr intelligente Menschen für diese Angst ein anderes Wort gefunden haben, das schöner klingt, doch am Ende ist es eine Angst.
Diese Angst verändert sich mit der Entwicklung des Bewusstseins, mit dem, was sie lernen und verstehen und dann verstehen die Kinder, warum du ihnen diese Angst vermittelt hast. Sobald sie in einem Alter sind, in dem sie Strom verstehen, haben sie dann keine Angst mehr davor, sondern sind einfach nur vorsichtig, weil sie wissen, dass sie einen Stromschlag bekommen können.
Die Liebe der Eltern ist eines der wundervollsten Dinge auf der Erde. Sein Kind vor bestimmten Dingen zu warnen ist ein Teil der elterlichen Liebe. Manche machen da zuviel, manche nicht genug. Ich bin mir sicher, du tust dein Bestes, wenn du einfach deiner Liebe für dein Kind folgst!
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