Nachdem ich gestern von Berufen im medizinischen Bereich geschrieben habe, würde ich heute gerne im Allgemeinen über die Liebe zur Arbeit schreiben, die Liebe zu dem, mit dem man sein Leben füllt. Meiner Meinung nach ist es notwendig, dass man das, was man tut, auch liebt!
Für eine Mehrheit der Menschen füllt ihre Arbeit einen Großteil ihres Tages aus. Acht Stunden pro Arbeitstag ist eine ganz normale Arbeitszeit und für viele Leute ist es sogar noch mehr. Wenn man rechnet, dass man weitere acht Stunden schläft, eine Stunde für persönliche Hygiene und Badezimmer-Rituale braucht, eine weitere Stunde – da auch für viele Leute mehr – um von und zum Arbeitsplatz zu kommen, so hat man noch sechs Tagesstunden übrig. In diesen sechs Stunden muss man Einkäufe tätigen, den Haushalt erledigen und essen. Schließlich hat man noch ein bisschen Zeit, um sich zu entspannen, Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen, mit den Kindern zu spielen oder seine Beziehung zu pflegen.
Nicht sehr viel, oder?
Während in vielen Ländern für die meisten Leute eine fünf-Tages-Woche besteht, müssen viele andere an sechs Tagen die Woche arbeiten und wieder viele sogar an sieben Tagen die Woche, mit einem kürzeren Tag oder mehr Urlaub.
Du verbringst also einen so großen Teil deiner Zeit auf der Arbeit, dass du das, was du machst, unbedingt mögen solltest! Merkst du denn nicht, was du mit deinem Leben machst, wenn das nicht der Fall ist? Jeden Tag, jede Woche, jeden Monat und jedes Jahr investierst du Zeit in etwas, gegen das du vielleicht sogar eine Abneigung oder Hass verspürst!
Das macht dich auf lange Sicht nicht glücklich und das stellt dich nicht zufrieden. Es macht dich krank.
Ich weiß, ich weiß, viele Leute werden jetzt sagen ‘Aber ich muss doch irgendwie meinen Lebensunterhalt verdienen!’ und argumentieren, dass man es sich nicht aussuchen kann, wo man angenommen und eingestellt wird. Wenn man aber wirklich einmal darüber nachdenkt, so hat man in den meisten Fällen eben doch eine andere Wahl! Du machst weiterhin eine Arbeit, die dir nicht gefällt, gehst mit einem Großteil deiner Lebenszeit Kompromisse ein und das alles aus anderen Gründen, von denen das Geld meistens der Größte ist.
Für viele wäre es möglich auf eine Weise zu arbeiten, die sie glücklicher machen und erfüllen würde, wenn sie nur akzeptieren könnten, dass es ihnen nicht so viel Geld einbringt. Sie müssten nicht hungern oder Not leiden – es wäre nur einfach nicht ganz so viel Geld da.
Und deshalb ermutige ich jeden dazu, einen Weg zu finden, glücklich zu sein. Lerne, deine Arbeit zu mögen oder zu lieben oder ändere etwas. Vielleicht kannst du die Stunden etwas reduzieren und eine zweite Arbeit annehmen, die dir mehr zusagt. Vielleicht kannst du ja deine Arbeit auch ganz wechseln, wenn du nur deine weiteren Ausgaben herunterschraubst. Vielleicht beginnst du ein eigenes Geschäft, arbeitest hart und mehr, aber dafür für etwas, in dem du deine Leidenschaft siehst.
Verschwende nur nicht deine wertvolle Lebenszeit mit etwas, was du nicht magst.
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