Ich bin heute Früh aufgewacht, wie üblich neben meiner lieben Frau und meiner süßen Tochter. Während Ramona im Badezimmer war, kuschelte ich mit Apra und genoss die Zeit, bevor ich sie aufwecken musste. Und während ich sie so hielt, spürte ich wieder einmal, wie wertvoll dieses kleine Wesen in meinem Leben ist!
Es ist der Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht und wie schnell Kinder aufwachsen! Von dem Tag ihrer Geburt an liebte ich es, sie in meinen Armen zu halten! Dieses Gefühl, ein kleines Wesen zu halten, das gerade mal von deiner Hand bis zu deinem Ellbogen reicht, völlig von dir abhängig ist und dabei dein Herz in seinen Händen hält!
Damals lag ich so gern neben ihr oder legte sie auf meine Brust und lauschte ihren Atemzügen. Auch nach viereinhalb Jahren liege ich noch oft neben ihr oder rolle sie auf mich drauf. Jetzt hängen ihre langen Beine zur Seite runter und ihre Atemzüge werden oft zu unverständlichem Murmeln im Traum.
Oh, und wie sie träumt! Es gibt Nächte, in denen sie Ramona und mich mit ihrem Treten oder ihren lauten Unterhaltungen im Traum aufweckt. Manchmal lacht sie, aber manchmal fängt sie an, laut zu protestieren und zu rufen, ganz sichtbar unglücklich mit irgendeiner Situation. Auch da umarmen Ramona und ich sie gerne und sagen ihr, dass alles in Ordnung ist. Das beruhigt sie jedes Mal.
Was wäre das Leben ohne sie? Ich kann es mir gar nicht vorstellen! Natürlich testet sie ihre Grenzen jeden Tag aus, natürlich gibt es mehr als genug Streitereien mit den Jungs um kleine Dinge, völlig unnötig. Doch das ist auch einfach nur ein Teil des Großwerdens, oder? Erfahrungen machen, lernen und erleben.
Ich bin glücklich und froh, sie auf diesem Weg zu leiten – und ich schätze solche Augenblicke wie diesen Morgen!
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