Heute hatten wir unseren ersten Tag auf Gran Canaria und wir sind nach einem langen Tag bereits sehr müde. Trotzdem möchte ich euch noch von unserer Reise hierher erzählen und auch, was wir an unserem ersten Tag hier gemacht haben!
Wir haben den ganzen Morgen des Reisetages mit Vorbereitungen verbracht – Packen und Essen für die Reise zubereiten. Wir hatten ein tolles deutsches Frühstück mit Thomas und Iris und fuhren schließlich mit dem Zug in Wiesbaden los. Auf einem Zwischenhalt in Koblenz hatten Apra und Ramona je ein Eis – eigentlich kann man sagen, Apra hatte zwei Eis, weil sie fast sofort, nachdem sie ihr eigenes probiert hatte, Ramonas Eis haben wollte! Also teilten wir alle und verbrachten die Zeit, bis der nächste Zug kam. Wenig später schlief Apra ein.
Sie wachte am Flughafen wieder auf und war sofort aufgeregt! Von unserem Flug aus Deutschland wusste sie nun in etwa, wie eine solche Flugreise aussah. Sie erklärte gleich: heute will ich mit einem kleinen Flugzeug fliegen! Natürlich war das Flugzeug kleiner als das, mit dem wir nach Deutschland gekommen waren und so war sie zufrieden und erzählte uns bereits, wie wir fliegen würden.
Der Flug war super – kostenloses WiFi im Flugzeug, ein Abendessen mit leckeren Parathas und einem herrlichen Sonnenuntergang. Apra schlief eine Weile lang, aber als wir ankamen, war sie wieder wach: ‚Wir sind da! Wir sind bei Betty!‘ Und da war sie und holte uns ab. Zu Apras großer Freude hatte sie ein rotes Auto mit einem roten Autositz – Apras Lieblingsfarbe! Alles war toll und wir hatten eine herrliche erste Nacht in unserer Wohnung in Las Palmas de Gran Canaria.
Am Morgen war das Erste, was Apra machen wollte, zum Strand zu gehen, also ging Ramona mit ihr mit. Sie war ein bisschen zu aufgeregt und als sie auf der Promenade rannte, fiel sie hin und biss sich auf die Lippe. Das konnte jedoch ihre Aufregung nicht stoppen und als Betty bei uns ankam, gingen wir gleich los zum Einkaufen und etwas Sightseeing.
Ich muss sagen, das Leben auf einer Insel scheint recht anders zu sein. Alles ist hügelig, also muss man immer den Hügel hoch und runter. Das Meer ist niemals weit weg und immer, wenn man näher ran kommt, bekommt man die frische, salzige Ozeanluft. Und die Leute machen zwischen zwei und vier Uhr am Nachmittag Mittagspause! Ich würde eine Mahlzeit um 4 Uhr nachmittags niemals ein Mittagessen nennen! Doch so geht das hier – und die Leute scheinen damit nicht unzufrieden zu sein! Im Gegenteil, sie gewöhnen sich daran, was wir gesehen haben, als wir um ungefähr drei Uhr in der Stadt waren: alle machten Mittagessen und viele Läden waren zu.
Obwohl wir alle eine tolle Zeit hatten, hatte Apra glaube ich am meisten Spaß. In dem Einkaufzentrum fuhr sie in einem blauen Wagen herum, der wir ein Polizeiauto aussah und setzte sich auf viele Spielzeuggefährte, wie Pferde oder das Auto von Spiderman, gleich neben ihm. Doch sie kannte ihn nicht und so wunderte sie sich nur, warum er denn eine Glatze hatte!
Wir hatten einen großartigen Tag und freuen uns schon auf die nächsten drei Wochen hier!
Related posts
Jeder Augenblick mit meinem Baby ist wertvoll! – 5 Okt 16
Eltern eines Schulmädchens – Perfektionierung unserer täglichen Aufgaben! – 22 Sep 16
Apra gewöhnt sich an den Schulalltag – 14 Sep 16
Warum wir Apras Schule wechseln mussten – 12 Sep 16
Wenn Apra Spaß hat… – 18 Jun 16
Apras Fantasie erschafft ganze Welten – 20 Mai 16
Wie sich ein Kind über die Scheibenwischer eines Autos freuen kann! – 17 Mai 16
Die Freuden eines Kindes: die einfachen Dinge! – 16 Mai 16
Apra bei ihren deutschen Großeltern in Augsburg – 13 Mai 16
